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Photoshop CC 2017 Grundkurs: Design

Malen mit Licht

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Durch das hier gezeigte Malen mit Licht können Sie Schattierungen und Glanzpunkte auftragen.

Transkript

Ebenenmodi lassen sich auch für Korrekturzwecke einsetzen, oder um mit Licht gestalten zu können. Als Beispiel habe ich hier so ein t-Shirt, wo ich finde, dass die hellen und dunkelen Bereiche etwas zu kontraststark sind und man hier später etwas draufmontiert, lenkt das Ganze zu ab und ich hätte es gerne etwas abgesofteter. Als aller erstes mache ich dafür mal folgendes. Ich erzeuge mir eine neue Ebene und sage mal, dass ich die Fläche füllen möchte, hier mit 50 Prozent Grau. Okay, und wir wissen ja, wenn ich 50 Prozent Grau auf zum Beispiel auf "Ineinanderkopieren" oder "Weiches Licht" stelle, dann ist es so, als wäre die Ebene gar nicht da. Diese Ebene kann ich jetzt aber bearbeiten. Zum Beispiel mit den Werkzeugen "Abwedler" und "Nachbelichter". Wir schalten das Ganze nochmal ganz kurz zurück in den normalen Modus, dass man es besser sieht. Mit dem "Abwedler"-Werkzeug kann ich jetzt hier Bereiche aufhellen und mit dem "Nachbelichter" kann ich Bereiche abdunkeln. Man muss nicht immer zwischen den Werkzeugen wechseln, sondern man kann einfach hier abwedeln, jetzt die Alt-Taste drücken und dann wechselt Photoshop automatisch zum Nachbelichter. Wir können hier über verschiedene Belichtungsstärken auch sagen, wie schnell soll das gehen. Ich bevorzuge hier so 20, 30 Prozent. Kann man hier sehr fein mit "Differenziert" aufhellen und nachbelichten, beziehungsweise aufhellen und abdunkeln. Machen wir das nochmal rückgängig. Ich gehe hier einmal auf mein Protokoll und wir gehen nochmal zu dem Schritt zurück, wo ich hier die Farbfläche gefüllt habe. Wir schalten das wieder zurück auf "Weiches Licht". Und jetzt kann ich hier zum Beispiel, ich möchte die Glanzlichter verstärken, also nehmen wir hier den "Abwedler" und hellen das Ganze hier und schalten mal eine höhere Belichtung ein, hellen das hier ein bisschen stärker auf. Die dunklen Bereiche vielleicht. Vielleicht darf diese Seite ruhig noch weiter im dunkeln sein, dann könnte man die Alt-Taste drücken, oder jetzt zum Nachbelichter greifen und hier jetzt diesen Bereich abdunkeln. Das wäre jetzt mal so ein Beispiel, um den Kontrast zu erhöhen, den ich in dem Bild habe. Man sieht, es hat von der Beleuchtung her schon recht krasse Auswirkung. Hier vielleicht mit einer etwas kleineren Pinselspitze nochmal rein. Ich drücke dafür die Alt-Taste und ein Rechtsklick. Man kann auch einfach die Taste "2" drücken, dann stellt er die Belichtung hier auf 20 Prozent, beziehungsweise hier wollte ich eigentlich aufhellen, also drücke ich die Alt-Taste dazu. So beispielsweise. Und man sieht, jetzt habe ich hier wesentlich mehr Licht in dem Bereich, wo ich vielleicht später etwas draufmontieren möchte. Das kann dann hier zum Beispiel so ein Logo sein. Und man sieht, das kommt jetzt hier durch das Licht eben deutlich besser zum Vortragen, als wenn man jetzt hier das Ganze noch sehr, sehr dunkel hätte. Das wäre so ein Beispiel, wie man über die Modi hier "Weiches Licht" oder "Ineinanderkopieren" mit Licht malen kann. Löschen wir die beiden Ebenen nochmal und benutzen stattdessen eine andere Technik. Ich dupliziere mir mal die Ebene und das geht am schnellsten mit "Steuerung J", oder "Command J" am Mac. Da habe ich ein Duplikat der Ebene. Und jetzt nehme ich mir mal hier unter "Filter", einen Hochpassfilter. Der Hochpassfilter erzeugt ein Graustufenbild, wenn man hier den Radius quasi auf 0 setzt. Dann sieht man, da ist nichts mehr zu sehen. Es ist alles 50 Prozent grau. Wenn ich den Radius jetzt etwas vergrößere, dann kommen jetzt hier sozusagen in einem Radius von quasi 1 Pixel hier schmale Kanten. Das heißt, hier wird jetzt der Kontrast, Kontrast verstärkt ist nicht das richtige Wort, aber im Grunde genommen sieht er hier, dass es Unterschiede zwischen 2 Pixeln gibt. Und die werden jetzt hier vom Grau sozusagen, leicht abgezogen. Und je nachdem, wie hoch der Radius ist, kann man hier andere Effekte erzeugen. Das heißt, hier beispielsweise erzeuge ich ein Bild, was die Schatten nachahmt. Das heißt, ausgehend von meinem Grau, habe ich jetzt hier leichte Schattenbildung in dem Bild. Und das kann ganz interessant sein. Ich bestätige es mal mit "OK". Und was wir jetzt machen können, ist die Ebene mal umzukehren. Also hier unter "BildKorrekturenUmkehren". Jetzt sieht man, ich habe im Prinzip das, was eben noch Schatten, oder etwas Glanzlicht war, sind jetzt Schatten und umgekehrt. Und wir wissen ja, dass der Modus "Weiches Licht" jetzt so arbeitet, dass er das Ganze ineinanderkopiert und dadurch softe ich sozusagen mein Schatten-Look ab. Viele benutzen das auch für die Portraitretusche, allerdings dann mit etwas anderen Einstellungen für den Hochpassfilter. Also mit feineren Einstellungen, um Gesichtunreinheiten zu entfernen. Aber auch hier bei so Objekten, kann man das benutzen, um so einen weichen, abgesofteten Look zu bekommen, so ein weiches Licht dadrüber zu legen und das ist dann eben ganz interessant in diesem Ebenenmodus. Jetzt möchte ich meinem T-Shirt am Ende auch noch ein bisschen einen Farbton geben und dafür erzeugen wir hier mit dem Schnellauswahlwerkzeug nochmal grob eine Auswahl von dem T-Shirt. Ich glaube, ich lasse das Innere sogar weiß. Und wir erzeugen jetzt eine neue Ebene. Ich gehe hier drauf und nehme eine Farbfläche. Damit kann man jetzt wunderbar probieren, was für eine T-Shirt-Farbe ich haben möchte. Nehmen wir mal diese hier. Gut wir sehen jetzt hier schon Zeichnungen, aber die kommen auf Grund meiner Ebene mit dem weichen Licht. Und wenn ich das ganz nach oben lege, dann sieht man natürlich jetzt, hier zeichnet sich jetzt gar nichts mehr durch. Aber wir können natürlich auch hier wieder mit Ebenenmodi arbeiten und arbeiten jetzt zum Beispiel mal mit dem Modus "Farbe" oder "Farbton", der jetzt sozusagen das Ganze einfärbt. "Farbton" bringt jetzt hier nichts, weil bei "Farbton" bleiben graue Elemente auch grau. Das heißt, "Farbton" ist interessant, wenn man ein buntes Bild hat und einfärben möchte. Aber in meinem Fall muss ich hier wirklich den Modus "Farbe" nehmen, damit auch das Grau entsprechend eingefärbt wird. Und ja, so kann man halt ganz schnell später den Look anpassen. Wir können jetzt einfach einen Doppelklick hier auf den Farbwähler machen und damit eben T-Shirts ganz unterschiedlicher Farbe bestimmen, herausarbeiten und könnten dann jetzt hier eben noch so ein Logo mitdraufsetzen. Fügen wir es hier nochmal ein und dafür war jetzt der Modus "Multiplizieren" eher gut geeignet, um das jetzt hier so ein bisschen reinzunehmen. Nochmal "Multiplizieren". Eigentlich möchte ich es verschieben mit den Pfeiltasten. So, das war der Plan. So ungefähr. Jetzt übernimmt das Logo so ein bisschen die Farbigkeit und wir können natürlich noch mit den Farbtönen des Hintergrunds spielen. Beispielsweise so, um das T-Shirt entsprechend einzufärben. Und so kann ich eben ganz schnell jeden beliebigen Look für das T-Shirt eben erzeugen und mir hier mit den entsprechenden Überblendmodi zum Beispiel solche Schatten, die jetzt hier noch sehr hart in dem 3D-Rendering waren, einfach ein bisschen absoften, dass der Look etwas natürlicher wird.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Design

Lernen Sie die wichtigsten Photoshop-Funktionen und -Techniken für Designer kennen – von Text- und Formebenen über Smart Objekte bis hin zu Zeichenflächen.

6 Std. 4 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.03.2017

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