Photoshop CC für Profis

Malen auf 3D-Objekten

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Mit dem Malen-Werkzeug können dreidimensionale Objekte komfortabel bemalt werden. Dabei kann Farbe direkt auf das Objekt aufgetragen werden oder die unterschiedlichen Texturen können zweidimensional bearbeitet werden.

Transkript

In diesem Film geht es um das Thema "Malen auf 3D-Objekten". Das kann man zwar schon längere Zeit, aber das ist recht komfortabel geworden, was damit inzwischen geht. Das möchte ich Ihnen anhand dieser Szene mal ganz gerne zeigen. Wir haben also eine Kanne, diese "Kanne.3ds", die habe ich mal, sieht man hier auch in den Ebenen, einfach über eine hellblaue Fläche gestellt, eine 3D-Ebene. Jetzt würde ich ganz gerne - wie schon erwähnt - auf diesem Objekt malen. Das geht und zwar geht das komfortabel, indem ich hier einfach das Malen-Werkzeug beziehungsweise das Pinsel-Werkzeug anklicke. Ich mache das mal. Dann sehen Sie, dass wir nicht rausfliegen aus unserer 3D-Welt, sondern dass das Eigenschaften-Bedienfeld hier den Mal-Modus aktiviert. Wir suchen uns erst mal aus, worauf wir denn eigentlich malen wollen. Und mir geht es erst mal um die Farbe. Farbe heißt "Diffus-Kanal". Ich werde also hier in dieser Diffus-Textur malen. Und wie machen wir das? Es gibt zwei Mal-Systeme, zwei unterschiedliche, Textur und Projektion. Beginnen Sie am besten mit der Textur, und wir gucken einfach mal, was da geht. Jawoll, das funktioniert ganz prima. Schön, kann man also wunderbar malen. Jetzt gehe ich mal ein Stück weiter hier rauf und male hier weiter und jetzt sehen Sie: Oh, das ist nicht so einfach. Hier kann man nicht ohne Weiteres den Pinsel so steuern, dass man von diesem Rand weg bleibt. Ich hätte schon ganz gerne, dass es innen weiß bleibt, muss also noch mal zwei Schritte zurück gehen. Wenn ich das jetzt ändere, hier auf "Projektion" gehe, dann wird die Projektion, nämlich mein Blick auf das Objekt hier, mit berücksichtigt. Vielleicht nehmen wir mal nicht ganz so einen fusseligen Pinsel, sondern vielleicht eher so was hier, einen relativ scharfen Pinsel - ich mache den wieder zu - und male damit mal weiter. Dann dürfte das noch deutlicher zutage treten, wie das funktioniert. Sie sehen aber auch, dass wir hier ein bisschen Probleme kriegen an dieser Kante. Es funktioniert besser als vorhin, aber wir kriegen das eine oder andere Problemchen. Wir gucken mal, was wir dagegen tun können. Ich gehe mal zu meinen Materialien hier rüber. Dann sehen Sie, dass wir nach wie vor hier im Eigenschaften-Bedienfeld drin bleiben, klicke hier aber jetzt mal auf "Materialien". Und dann sehen wir hier "Weiches Licht", also "Diffus-Textur". Da muss wohl eine Textur drin sein. Die kann ich auch bearbeiten, die kann ich auch so einfach öffnen. Ich kann sie dann auch, das ist vielleicht ganz gut, mal neben meiner 3D-Kanne hier stehen lassen, also hier bei der Anordnung der Fenster zwei nebeneinander anzeigen. Das sieht jetzt so aus. Jetzt können Sie sich das bestimmt vorstellen, das ist ganz cool, wenn ich jetzt hier drin male, dann sehe ich, was hier passiert. Ich sehe auch durch die UV-Überlagerung, wo eigentlich mein Mesh verläuft. Und auch, wenn das hier relativ komplex zu lesen ist, dann ist doch klar, das hier oben dürfte wohl unsere Kante sein. Das hier, das ist die Kante, die wir hier sehen. Also male ich mal ganz vorsichtig hier drin weiter. Sie sehen, jawoll, das klappt ganz gut. Und ich komme hier oben auch bis an die Kante ran und kann jetzt hier so weit malen, wie ich gerne möchte und komme genau, wie schon gesagt, an die Kante ran. Super, funktioniert ganz prima. Das funktioniert vor allem dann, wenn man die beiden Objekte nebeneinander sieht. Ich mache hier mal wieder zu. Wir könnten jetzt noch die ganze Kanne anmalen, aber das lassen wir mal. Ich speichere das natürlich und habe jetzt hier das Ergebnis, das ich auch hier, wenn es mir noch nicht ganz gefällt, da ist noch eine kleine Lücke, vervollständigen kann, funktioniert mit der Projektion hier eigentlich am besten. Was kann man noch machen? Man kann natürlich auch auf anderen Materialien malen, wie zum Beispiel auf dem "Bump-Map"-Kanal, beziehungsweise auf der "Bump"-Textur. Wir gehen also wieder rüber zum malen. Wir bleiben in diesem Projektions-Malsystem drin und wir holen uns einfach mal eine andere Textur - nicht diffus - sondern ich schnappe mir hier mal "Bump", möchte darauf malen. Ebenfalls mit diesem Pinsel, hier nehmen wir mal schwarze Farbe, um einen möglichst bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Ich versuche hier mal drauf zu malen und bekomme jetzt diese Anzeige. Da fehlt also diese Textur. Ich brauche nämlich zwingenderweise eine Textur, sonst kann ich überhaupt nicht malen. Die ist offenbar noch nicht angelegt. Photoshop hat das gemerkt, legt mir jetzt eine Textur an. Ich kann sogar sagen, wie groß die ist und wie groß sie sein soll. Das ist ganz einfach. Sie soll ungefähr so groß sein oder möglichst sogar gleich groß sein wie alle anderen. Denn, warum muss ich sie größer machen, wenn sie genau die gleichen Details haben soll? Kleiner muss sie natürlich auch nicht sein, denn wenn sie kleiner wäre, würden Sie relativ schnell Pinsel-Artefakte finden. Das hier ist ein guter Mittelwert, den nehme ich. Den Vorschlag können Sie also meistens annehmen. Jetzt können Sie hier das hier machen, können also irgendwelche Muster hier drauf malen, hier hinein malen, natürlich auch da, wo wir schon einmal waren. Wenn wir den Pinsel mit einer geringeren Deckkraft verwenden würden, dann würde es natürlich auch weniger bleibenden Eindruck hinterlassen. Man könnte da öfter drüber gehen und die Muster ineinander übergehen lassen. Oder ich sage: Nein, nein, nein, nein, nein, auf gar keinen Fall. Ich möchte es auf jeden Fall mit 100 Prozent machen, möchte hier eine Art Typenschild drauf machen. Insgesamt soll das überall gleich flach werden, so ungefähr. Dann können wir das hier runterziehen. Da ist malen gefragt, und wie Sie sehen, ist das im Moment nicht gerade meine Stärke. Das macht aber nichts. Ich möchte Ihnen nur mal zeigen, wie es prinzipiell funktioniert. Und wenn Sie dann sagen: Jawoll, gefällt mir ganz gut, aber jetzt brauche ich hier drinnen etwas Erhabenes. Dann ändern wir einfach die Vordergrund- und die Hintergrundfarbe von schwarz nach weiß und malen hier in dieses Objekt mit Weiß rein und können so das, was wir gerade rein gemalt haben, wieder heraus malen. So funktioniert das Malen. Sie haben hier noch die Möglichkeit, eine Lichtabnahme für die Farbe festzulegen. Das ist dann interessant, wenn Sie viel mit Randbereichen zu tun haben. Sollte das nicht der Fall sein, würde ich sagen, setzen Sie es ruhig auf einen Maximalwert von 90 Grad. Dann können Sie nämlich bis in die Randbereiche mit Ihrem Pinsel arbeiten.

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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