OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Mail-Server einrichten

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E-Mails sind aus der heutigen Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken. Dieses Video zeigt die Einrichtung eines Mail-Servers unter OS X Server.

Transkript

Ein Dienst, ohne den man heute sicherlich in vielen Firmen überhaupt nicht mehr leben kann, das ist der Mail Dienst. Wenn Sie wollen, können Sie eben auf Ihrem Mac OS X Server einen eigenen Mailserver laufen lassen und den einzurichten, das ist grundsätzlich nicht besonders kompliziert. Das einzige, was es zu beachten gibt, man muss an ein paar Stellen etwas eintragen und diese Information bekommen Sie in der Regel von Dritten, also vielleicht von einem Ihrer Webdienstleister, von einem Ihrer E-Mail Dienstleister. Und die Sachen müssen dann hier eben auf Ihrem Server sorgsam eingetragen werden. Wenn Sie die korrekt eintragen, wird es in der Regel auch relativ problemlos funktionieren. Schauen wir uns aber mal an, was man denn hier alles einstellen kann. Zuerst ist der Mail-Dienst hier noch deaktiviert, das werden wir am Ende dieses Videos ändern. Aber was kann man denn hier alles einstellen? Gehen wir mal diese Möglichkeiten hier nicht von oben nach unten durch, sondern wir fangen hier erstmal mit den Domains an, denn als allererstes müssen Sie sich einmal eine Domain hinzufügen. Sie sehen, hier ist ja noch keine Domain eingetragen. Und dort gibt man dann im Normalfall einfach die Domain der eigenen Firma an. Und in meinem Fall ist das hier "mdh-training.de". Wenn ich das jetzt hier hinzufüge, einfach hier die Enter-Taste drücke, dann wird das Ganze hier erstellt. Und das war's schon. Wenn ich jetzt hier noch mal einen Klick draufmache, dann sehen Sie, dass hier jetzt unten noch keine E-Mail-Adressen eingetragen sind. Das kann man jetzt ändern. Dazu klickt man jetzt hier wieder auf "Plus", und jetzt kann man hier die Mitglieder eintragen, die eben hier drunter erreichbar sein sollen. Also die E-Mail-Adressen. Und wenn man das Ganze dann sorgsam macht, dann sind die Personen auch ganz normal erreichbar. In meinem Fall gibt es zum Beispiel einen "Peter Schmitz", den kann ich jetzt hier einfach auswählen, und damit ist jetzt hier dieses Email- Postfach automatisch hier ihm zugewiesen. Wenn man im Alltag das Ganze macht und man hier bei dieser Domäne bleibt und diese Domäne vielleicht zuerst einrichtet, also zuerst den Mailserver einrichtet, und dann die Benutzer einrichtet, und man bei den Benutzern auch wirklich das hier als E-Mail-Adresse verwendet, dann wird das Ganze hier im Übrigen von alleine eingetragen. Da ist es also schlau, zuerst den Mailserver einzurichten, bevor man auf die Idee kommt 200 Benutzer in die Benutzerdatenbank einzutragen. Hier können wir das Ganze nun mit "Okay" bestätigen, und damit haben wir das Ganze jetzt hier unten eingetragen. Wenn man will, kann man jetzt hier noch weitere Domains eintragen. Vielleicht haben Sie ja nicht einen Firmennamen, sondern mehrere Firmennamen, mit denen Sie draußen beim Kunden agieren. Dann können Sie jetzt hier alle Domains eintragen, die zu Ihrer Firma gehören. Gehen wir von hier unten nun mal in den oberen Bereich, und dort sehen wir auf der linken Seite Zugriffsrechte Alle Benutzer Alle Netzwerke. Da kann ich jetzt auf "Bearbeiten" klicken und auch hier kann ich wieder sagen „Nein, nein. Ich möchte das nur für bestimmte Benutzer machen“ oder „Ich möchte das nur für bestimmte Netzwerke freigeben“. Beispielsweise nur für das private Netzwerk. Dann gehen wir hier unten: die Einstellungen die Authentifizierung. Bei der Authentifizierung da geht es darum, mit welchen Techniken sich der Benutzer seine E-Mails von Ihrem Server abholen darf. Da gibt’s nämlich eine ganze Reihe von Techniken. Und im Moment steht das Ganze hier auf automatisch. Im Alltag kann man das meistens so lassen. Wenn man will, kann man aber jetzt sagen „Nein, nein. Du musst dich über das Open Directory hier anmelden“. „Nein, nein. Du musst dich hier über das Active Directory anmelden“. Oder man kann sagen hier auf "angepasst", und dann sieht man hier wirklich unterschiedliche Varianten, mit denen man sich hier anmelden kann. Und da ist zum Beispiel die Variante "Klartext" definitiv abzulehnen, weil dann wird der Benutzer und das Kennwort wird über das Netzwerk ohne Verschlüsselung übertragen und das sollte man auf gar keinen Fall in der heutigen Zeit noch verwenden. Da sieht diese Variante automatisch in der Regel ganz problemlos. Dann haben wir jetzt hier die "Push-Benachrichtigungen". Das Prinzip kennen Sie vielleicht. Push-Benachrichtigung ist ähnlich wie bei einer SMS. Eine SMS ist nämlich 'ne Push-Benachrichtigung. Da meldet sich quasi der E-Mail-Server bei Clientdomain: „Ich habe 'ne Nachricht für dich“. Und diese Push-Benachrichtigungen muss man aber zuerst aktivieren. Machen wie das Ganze einmal und dann läuft das Ganze hier über einen Apple Prinzip, nämlich über eine Apple ID. Die muss man jetzt hier zuerst eintragen, dann wird das Zertifikat abgerufen und in Zukunft ist es dann so, dass wenn eine E-Mail, beispielsweise, an ein iPhone oder iPad ausgeliefert werden soll, dann läuft das Ganze hier über den Apple-Server und dann werden die E-Mails eben seh sehr zeitnah zugestellt. Das ist der große Vorteil davon. Jetzt haben wir hier den Punkt „Filtern Virus und Werbung“. Na ja, Viren - das Problem haben wir auf Mac primär im Moment nicht, aber Junk-Mails - das ist ja durchaus ein großes Problem auch hier, wenn Sie einen Mac benutzen und hier kann man 'ne ganze Reihe dazu einstellen. Zum Beispiel, kann man hier diese "Blacklist Filterung aktivieren". Und diese Blacklist, das sind also Server, die werden hier von diesem Dienstleister aufgelistet. Und immer wenn eine E-Mail von einem dieser Dienstleister kommt, dann wird die automatisch aussortiert. Dann gibt es hier noch, wie gesagt, die Variante mit den Viren. Und dann haben wir jetzt hier unten noch "Junk-Mail", und wir haben jetzt hier noch diese "Graylist-Filterung aktivieren". Auf die "Graylist-Filterung" will ich jetzt an dieser Stelle nicht eingehen, aber hier oben bei dem Punkt "Virusfilter", da werden Sie sich vielleicht im Moment die Frage stellen: „Ja, aber auf meinem PC ist das ja so, da brauche ich eine Antiviren-Software, da muss ich etwas regelmäßig aktualisieren von irgendeinem Dienstleister. Ich muss sogar dafür bezahlen. Wie sieht das denn hier unter Mac OS X aus?" Wenn ich auf das Fragezeichen klicke, dann komme ich hier in diese Hilfedatei und dann sehen Sie hier die "Virenfilter", die notwendigen Dateien werden hier von der Firma "Claim AV" verwendet und da werden also regelmäßig die Updates automatisiert heruntergeladen, damit das Ganze funktioniert. Und genau so funktioniert das hier unten auch bei den "Junk-Mails", auch dort wird das Ganze dann regelmäßig aktualisiert. Wenn man zu viele E-Mails bekommt, kann man jetzt hier noch diesen Toleranzwert ein bisschen weiter nach oben, ein bisschen weiter nach unten drehen. Das ist so ein bisschen abhängig davon, manchmal mit welchem Kunden man arbeitet, manchmal aber auch so ein bisschen abhängig, in welchem Bereich man beruflich selber tätig ist. Jetzt haben wir hier den Punkt "Ausgehende E-Mails über ISP", vielleicht werden Sie fragen, was ist ein ISP? ISP ist der Internet Service Provider, und grundsätzlich wird es bei Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit so sein, dass Ihr E-Mail-Server, der bei Ihnen in der Firma steht, gar nicht der E-Mail-Server ist, der später mit allen anderen E-Mail-Server in Verbindung tritt, sondern meistens ist das so, dass man einen sogenannten Relayserver verwendet. Stellen Sie sich das in etwa so vor, wenn Sie einen Brief in den Briefkasten werfen, dann wird von diesem Briefkasten der Brief ja auch nicht auf kürzestem Weg direkt zur Person zugestellt, sondern die Briefe gehen erst einmal über ein Verteilcenter. Und hier gibt es dann eben, wenn man so will, auch Verteilcenter für solche E-Mails, und das nennt sich eben in der Regel der ISP, der Relayserver, und dort muss man dann das Ganze angeben, dort muss man sich eigentlich in der Regel immer authentifizieren, damit nicht Hinz und Kunze bei diesem Relayserver E-Mails abliefern kann, und deswegen wird das Ganze hier eingestellt. Ich schalte das Ganze hier mal aus. Last but not least, kann man jetzt hier noch sagen: die Mail-Beschränkung auf 200 MB pro Benutzer, also das Postfach pro Benutzer darf nur 200 MB groß sein. Ojojojoj, wenn Sie das wirklich hier auf 200 MB pro Benutzer lassen, werden Ihre Benutzer wahrscheinlich ganz ganz schnell schimpfen. Heutzutage hat man in der Regel eher irgendetwas im Gigabyte-Bereich. Vielleicht nehmen wir hier mal 2000 MB pro Benutzer, dann kann man das Ganze hier einstellen. Das gilt für alle Benutzer. Wenn es jetzt einzelne Benutzer gibt, die vielleicht deutlich mehr brauchen, weil sie vielleicht für so etwas zuständig sind wie info@Firmenname.de, dann kann man auch dem einzelnen Benutzer hier eine größere Quota zuweisen. Das ist wirklich diese Quota, die für alle gilt. Im Wesentlichen, haben wir jetzt hier alles eingestellt, was wir hier einstellen wollen. Am Ende muss der Dienst eingeschaltet werden. Wir klicken auf „An“. Das Ganze startet nun, das dauert in diesem Fall ein paar Sekunden. Und wenn der Dienst gleich läuft, dann bekomme ich hier eine grüne Ampel, und natürlich auch hier auf der linken Seite dort wird dann ebenfalls eine grüne Ampel angezeigt als Symbol dafür, dass dieser E-Mail Dienst läuft und gestartet ist. In diesem Video haben Sie gesehen, wie man den Mail-Server einrichtet, was man bei der Konfiguration zu beachten hat und wie man ihn am Ende dann auch startet.

OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Erweitern Sie Ihren Mac zum Server und nutzen Sie die Dienste, die diese kostengünstige App bereitstellt: Datei- oder Mail-Server, Backup-Zentrale, iPhone/iPad-Verwaltung uvm.

5 Std. 33 min (49 Videos)
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