Capture One Pro: People & Looks

Looks speichern

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So erzeugen Sie einen individuellen Farblook, den Sie als eigenen Stil speichern, um ihn danach problemlos auf andere Fotos übertragen zu können.
06:19

Transkript

Nun werde ich zeigen wie man sich einen Farblook erstellt oder einen Bildlook im Allgemeinen, und diesen Look als Stil abspeichert, wenn die Stile kann man im Nachhinein sehr schnell auf andere Fotos wieder anwenden. Ich habe hier bei diesem Bild schon ein paar Korrekturen angewendet, im Wesentlichen die Belichtung und die Schatten angepasst, und jetzt möchte ich über die Kurven noch ja einen gemuteten beziehungsweise einen gefadeten Filmlook drauflegen. Im Wesentlichen ist das ein Look, wo jetzt der Schwarzpunkt nicht exakt schwarz ist, sondern ein wenig nach oben geschoben wird. Wenn ich jetzt aber den Schwarzpunkt hier bei der RGB-Kurve einfach nehme, nach oben schiebe, dann wird doch das gesamte Bild heller, weil ich ja diese Kurve von der ursprünglichen Kurve nach oben hebe. Das heißt, ich muss da jetzt vorher hier diese Kurve fixieren, da ein paar Punkte reinsetzen, und jetzt kann ich nur den Schwarzpunkt nach oben ziehen, und der restliche Bereich bleibt unverändert. Das ist eigentlich ja sehr sehr wichtig. So, zusätzlich möchte ich jetzt noch bei der Vignettierung die Ecken etwas abdunkeln. Natürlich nicht so stark, sondern nur so ganz leicht. Okay! Und genau diesen Look möchte ich mir jetzt abspeichern, und zwar als Stil. Und dieses Abspeichern als Stil kann man hier drüben bei den Anpassungen machen. Ganz oben gibt es Stile und Voreinstellungen, und da gibt es verschiedene mitgelieferte Stile, und hier im oberen Bereich kann man verschiedene Benutzer Stile ablegen. Und wenn ich jetzt diese Einstellung als Stil speichern möchte, kann ich da einfach drauf klicken auf diese drei Punkte, und hier jetzt diesen Stil speichern. So, und da ist es jetzt ganz wichtig, dass man sich überlegt, was mitgespeichert werden soll, denn die Belichtungskorrektur, die ich bei diesem Bild angewendet habe, ist ja wahrscheinlich nur für dieses eine Bild sinnvoll, das heißt, das nehme ich einmal weg. Die Kurve, damit ich einfach hier diesen gemuteten Look erhalte, ist natürlich schon wichtig, und weiter runter die Vignettierung, damit ich eben die Vignettierung auf den Ecken habe, das möchte ich auch haben. Bei den Metadaten möchte ich die Farbmarkierungen natürlich nicht dabei haben, und der Rest ist so eigentlich ganz Okay. Jetzt auf Sichern klicken und jetzt den Stil speichern, Bei mir heißt das Ding immer Blackpoint2Gray, weil ich ja den Schwarzpunkt nach Grau verschiebe. Jetzt klicke ich auf Speichern, und wenn ich da jetzt hergehe, sieht man, dass ich hier meinen Blackpoint2Gray-Stil habe. Wenn ich da jetzt ein anderes Bild nehme, nehmen wir zum Beispiel das hier, und hier jetzt einfach auf diesen Stil gehe, Blackpoint2Gray, kann ich drauf klicken und man sieht, wie der Stil angewendet worden ist. Das Schöne ist nämlich, dass ich Stile miteinander starten kann. Wenn ich jetzt beispielsweise nur die Kurve gespeichert hätte, und danach quasi nur die Vignettierung, dann könnte ich das jetzt miteinander kombinieren. Schauen wir uns das einfach mal an. Ich werfe da nochmal diesen Stil weg, indem ich einfach drauf klicke, und erstelle mir da jetzt einen neuen Stil. Und dieser neue Stil, der soll jetzt bei der Belichtung nichts machen, der soll jetzt einfach die Kurve speichern. Jetzt habe ich aber die Kurve da gerade weggegeben, also muss ich natürlich das richtige Bild auswählen. Also von hier starten. Einen neuen Stil erstellen, Stil speichern. Und hier möchte ich die Belichtung nicht speichern, nur die Kurven, nicht die Vignettierung, und natürlich auch nicht die Farbmarkierung. Und nenne das Ganze jetzt einfach wiederum Blackpoint2Gray und überschreibe mir damit diesen Stil, der hier ist. Ja, den möchte ich ersetzen. Und jetzt erstelle ich mir den zweiten Still, Stil speichern, wiederum keine Belichtung, jetzt auch keine Kurve, sondern nur die Vignettierung, und auch keine Farbmarkierung. Und da sage ich jetzt einfach MD Vignette, zum Beispiel. Klicke da mal auf Speichern, und habe da jetzt die MD Vignette. Und jetzt kann ich sagen Okay, ich möchte die Vignettierung und Blackpoint2Gray, und habe da jetzt beide Stile angewendet. Wenn ich jetzt die Vignettierung dann nicht möchte, kann ich dann einen Rechtsklick drauf machen und die Vignettierung löschen. Jetzt habe ich da nur diesen Stil angewendet. Kann das natürlich mit einem Klick jederzeit wieder ein- oder ausschalten, oder eben dann die Vignettierung auch noch dazu geben. Das heißt, da bin ich wirklich sehr sehr flexibel, welche Stile ich eben anwenden möchte. Und was man da jetzt auch noch sagen kann, ist folgendes: wenn ich da jetzt beispielsweise bei einem anderen Bild gerade arbeite und die Belichtung anpasse, so, und vielleicht jetzt darüber wechsele, und noch den Weißabgleich angepasst habe, vielleicht ein bisschen wärmer bei diesem Bild, vielleicht da noch den Schatten ein wenig blau eingefärbt habe, so, dann ist es jetzt natürlich immer ein zusätzlicher Schritt, dass ich hierher gehe, Blackpoint2Gray auswähle, und dann vielleicht wiederum zurückgehen muss, um hier noch ein wenig mehr Gelb oder so ins Bild einzufügen. Und jetzt kann man sich diese Stile auch als Menü-Option oder als Icon hier oben einstellen. Dazu einen Rechtsklick machen, wähle Symbolleiste, die Symbolleiste anpassen, und es gibt hier jetzt dieses kleine Pinselsymbol für die Stile, das ziehe ich mir mal da rein, bestätige das da jetzt mit Fertig. Und jetzt kann ich da direkt auf meine Stile zugreifen. Und so heißt eben die Benutzer Stile, die kann ich da jetzt Vignettierung noch dazu geben. Das heißt also, wenn ich beispielsweise hier beim Farbeditor arbeite und jetzt drauf komme, ja, ich möchte da jetzt diese Vignettierung nicht haben, kann ich einfach daher gehen, und die Vignettierung, zum Beispiel löschen, und dann habe ich die Vignettierung nicht mehr drauf. Das heißt, zwei Wege, die zum Ziel führen, einerseits hier die Stile, die jetzt als eigenes Werkzeug vorhanden sind, das heißt ich kann da sehr schön arbeiten, ohne dass ich eine Überlagerung im Bild habe, oder wenn ich etwas schnell anwenden möchte, kann ich hier zum Beispiel diese Vignette anwenden, habe aber natürlich diese Überlagerung über dem Bild liegen. Das heißt, je nachdem was man eben haben möchte, kann man sich das genau nachsenden Anforderungen einrichten.

Capture One Pro: People & Looks

Lernen Sie, wie Sie Capture One Pro für die Retusche und Look-Entwicklung verwenden, und wie Sie Ihre Portrait- und People-Aufnahmen damit bearbeiten.

2 Std. 34 min (28 Videos)
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