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Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Lokale Korrekturen mit Ebenenmasken

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Sie haben bereits alle wichtigen Auswahltechniken kennengelernt. Jetzt sehen Sie, wie Sie Auswahlen für lokale Korrekturen nutzen können und wie Sie die entstehenden Ebenenmasken für die Verfeinerung der Korrektur heranziehen.

Transkript

Sie haben in diesem Training diverse Auswahlmöglichkeiten kennengelernt und Sie haben gelernt, dass man Korrekturen über Einstellungsebenen und Ebenenmasken nur teilweise auf ein Bild anwenden kann. In der alltäglichen Arbeit, wird dies natürlich meist kombiniert. Ich möchte das jetzt mal nutzen, um in eine lokale Korrektur mithilfe einer Auswahl zu zeigen, die dann automatisch in eine Ebenenmaske umgesetzt wird. Ich wähle mir also das Objekt im Vordergrund aus, um dieses Objekt noch ein bisschen mehr vom Kontrast und von der Farbe her, in den Mittelpunkt zu setzen. Bei diesem Motiv bietet sich dafür die Fokusbereichsauswahl an, da diese halbautomatisch funktioniert und sehr leicht weiterzubearbeiten ist. Sie sehen, der wesentliche Teil ist schon ausgewählt, ich kann andere Teile hinzufügen. Ich korrigiere mal kurz die Ansicht und gehe auf "Auswahlmarkierung", so sehe ich die Bereiche genauer, die ich noch dazu auswählen möchte. Ich nehme mir jetzt den Pinsel, der sowieso auf dem Plus-Modul steht und markiere nur grob die Bereiche, die mit hinzugefügt werden sollen und diese werden automatisch vergrößert auf gleiche Fokusbereiche. Ein Klick mit dem Minus-Pinsel hier in dieses kleine hintere Loch und schon wird es ausgegrenzt. Damit habe ich sehr-sehr schnell meine Auswahl getätigt und muss nicht mühsam das gesamte Objekt umfahren. Um zu sehen, ob die Auswahlkanten glatt sind, gehe ich von hier aus noch mal in "Auswählen und maskieren" und kann sozusagen meine Auswahl feintunen. Dazu nehme ich zum Beispiel eine Überlagerung "Auf Weiß", die ich mit hundertprozentiger Deckkraft oder vielleicht Achtzigprozentiger anzeige. Die Auswahl ist richtig getätigt, ich werde jetzt über die "Globalen Verbesserungen" einfach dafür sorgen, dass der Rand, die Auswahlkante nicht ganz so zackig ist, über einen "Abrunden"-Wert können Sie das immer ein bisschen glätten. Sie sehen, da können Sie wirklich großzügig mit arbeiten. Es führt in erster Linie dazu, dass die Kanten etwas geglättet werden. Eine weiche Kante möchte ich in diesem Fall nicht haben. Das kann ich lieber später noch mal machen, weil ich ja eine exakte Auswahl für meine Korrektur brauche. Gut, das war es auch schon, ich bestätige das mit "OK". Und starte dann die Korrektur, in der Korrekturen-Palette . Ich gehe in die "Gradationskurven" rein und werde jetzt hier die Gradation ein wenig anheben. Das heißt, in diesem Fall bediene ich mich des kleinen Handwerkzeugs, dass hier sehr schnell messen kann, wo die Tonwerte sind, die ich vielleicht verändern möchte. Möchte ich jetzt diese mittleren Tonwerte ein wenig runter ziehen, deshalb klicke ich auf diesen Tonwert. Und im Gegenzug klicke ich auch auf einen hellen Tonwert, den ich entweder beibehalten oder noch ein wenig heller machen möchte. Das sind jetzt also die beiden Punkte, zwischen denen ich meinen Kontrast aufbauen möchte und dafür ziehe ich jetzt die Tiefen ein wenig nach unten und die hellen Bereiche ein wenig nach oben. Der Kontrast arbeitet gleichzeitig in Licht und Schatten und auch in der Farbe, sodass der Vordergrund hier ein bisschen intensiver, ein bisschen knackiger, ein wenig spannender wird. Ziehen wir es mal insgesamt mehr in die hellere Richtung. Durch meine vorangegangene Auswahl, ist jetzt folgendes passiert. Das was ausgewählt war, wurde umgesetzt in eine Ebenenmaske und diese Ebenenmaske zeigt mir ganz klar hier die weißen Bereiche, die die korrigiert wurden und in den schwarzen Bereichen, in den maskieren Bereichen konnte die Korrektur nicht stattfinden. Und so kann ich sehr-sehr schnell mit einer vorbereiteten Auswahl eine lokale Korrektur in Photoshop durchführen. Übrigens, diese Maske ist natürlich nicht auf ewig manifestiert. Wenn Sie jetzt der Meinung sind, dass zum Beispiel dieser Griff zu viel Korrektur abbekommt, ja dann können Sie sich auch hier einen Pinsel nehmen, eine schwarze Vordergrundfarbe, die wider maskieren würde und diese vielleicht nicht mit hundertprozentiger Deckkraft benutzen, sondern mit fünfzigprozentiger Deckkraft benutzen und dort dann die Korrektur teilweise zurückzumalen. Ich male hier nur so ein bisschen drüber, damit die Korrektur aus diesen Bereichen so ein bisschen zurückgenommen wird und dort nicht mehr ganz so stark ist. Schauen wir uns den Unterschied mal an, das sehe ich am besten in der Protokollpalette. Das war vorher, Sie sehen, das Ganze ist ein bisschen intensiver, dunkler und hier habe ich die matte Struktur der unkorrigierten Version ein wenig zurückgeholt. Das sind typische Arbeitsgänge, die man vornimmt, wenn man mit Auswahlen lokale Korrekturen vornimmt. Am Schluss, schauen wir uns nochmal als Ergebnis die Maske an, mit "Alt"-Taste klicke ich darauf und dann sehen Sie, die sieht eigentlich jetzt so ein bisschen dilettantisch aus, erfüllt aber genau ihren Zweck. Das war der ursprünglich ausgewählte Bereich, das war der ursprünglich maskierte Bereich außen und in grauen Bereichen, haben wir einfach so ein bisschen die Korrektur abgedeckt. Dass es hier einen offensichtlichen Sprung gibt, ist überhaupt nicht bei dem Motiv sichtbar.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Lernen Sie die wichtigsten Photoshop-Funktionen und -Techniken für Fotografen kennen – von Camera Raw über Auswahlen, Ebenen und Masken bis hin zu Retusche und Filtern.

5 Std. 26 min (50 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.02.2017

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