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Typografie: Schriftzüge und Wortmarken

Lösungsvorschlag: Wortmarke individualisieren

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Der Trainer bietet in diesem Video einen passenden Lösungsvorschlag, um die bestehende Wortmarke entsprechend zu individualisieren.
02:51

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen gerne zeigen, welcher Lösungsvorschlag mir eingefallen ist, wenn es darum geht, eine Wortmarke zu individualisieren. Grundlage des Ganzen war ja, diese Datei, in der einfach mit der Frutiger ganz schlicht ein Name geschrieben wurde, und es ging darum, das Ganze so ein bisschen technischer und individueller zu gestalten. Ich hab mir die Illustrator-Datei ehrlich gesagt - ja - zwar im Illustrator aufgemacht, aber letzten Endes im InDesign bearbeitet, weil ich finde, gerade, wenns darum geht, irgendwie mit einfachen Formen zu hantieren, und stufenweise Varianten zu erstellen, und sich immer weiterzuentwickeln, da liegt mir persönlich InDesign als Tool besser zur Hand, aber das ist, glaube ich, auch jedem selber überlassen. Von der Vektorkonstruktion ist es ja mehr oder weniger dasselbe. Ja, schaun wir uns jetzt mal wirklich an, was ich gemacht hab, als allererstes habe ich ganz klassisch so ein bisschen auf die Linienführung geachtet, also geguckt, dass das große "U" und das "l" mehr oder weniger auf einer Höhe sind, dann im nächsten Schritt, sieht man ganz gut, hab ich das "t" abgekürzt. Ich geh nochmal kurz zurück. Auch aus dem Grund, dass "r" und "t" oben beide so ein bisschen aneinanderstoßen, viel Weißraum unten entsteht, das wollt ich gerne vermeiden. So kann man die Form ja auch noch gut lesen und es schaut auch definitiv ein bisschen eigener aus, das "t" als so ein normales "t", was ja die meisten Leute schon gewöhnt sind. Und ja - damit das noch ein bisschen technischer wird, hab ich auch noch am "r" einfach damit gearbeitet, dass ich wirklich so eine, ja - eckige Form gewählt habe, das Ganze ist dann ein bisschen abstrakter geworden, aber ich glaube, das ist ja keine Fließtextschrift, wo jeder das "r" definitiv erkennen muss, so im Wort funktioniert es auch ganz gut. Im nächsten Schritt, sieht man hier, habe ich das Ganze dann noch ein bisschen kompakter gesetzt, einfach, damit das eher wie ein Bild, und nicht wie einzelne Buchstaben wahrgenommen wird. Und dann habe ich mir überlegt, was kann ich oben so mit den Ü-Pünktchen machen, habe die dann durch einen schmalen Balken ersetzt, das ist dann zwar, ja, rein von der Rechtschreibung nicht mehr korrekt, aber ich glaube, dass, wenn man jetzt auf den ersten Blick draufschaut, kann man ja trotzdem erkennen, dass da oben irgendeine Art von Betonung ist, und es ist ja auch eher eine abstrakte Wortmarke, es ist kein Fließtext, den man wirklich perfekt lesen muss. Und das Coole an diesen abstrahierten Ü-Pünktchen waren, dass sie gleich so eine Vorlage waren für mein Icon. Ich hab dann einfach gesagt, okay, dieses "U" ist recht markant, oder, ja, dieses, ehrlich gesagt, dieses "Ü" ist recht markant, das kann ich als Icon nehmen, und habe das Ganze auch mal ein bisschen in kleineren Punktgrößen getestet, um zu sehen, ob das Icon auch wirklich funktioniert, und ich finde, das läuft ganz gut. Weil ich so gut in Fahrt war, habe ich dann gleich noch gesagt, okay, wenn das Logo mal irgendwann in klein benutzt werden würde, dann pack ich ein bisschen mehr Luft zwischen die Buchstaben, und habe sozusagen noch so den Mikroableger zu dem neuen Schriftzug entwickelt. Ja, und damit wären wir schon am Ende von meinem Lösungsansatz angekommen, ich hoffe, Sie konnten noch mal mit dem Einblick erkennen, mit welcher Systematik man da doch recht schnell zu einer eigenständigen Wortmarke und einem Eigenableger kommen kann.

Typografie: Schriftzüge und Wortmarken

Lernen Sie, worauf es bei der Erstellung einer Wortmarke oder eines Schriftzugs ankommt.

1 Std. 28 min (29 Videos)
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