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Grundlagen der guten Gestaltung

Lösungsansatz Projektplanung

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Hier ist wieder Ihre Kreativität gefragt. Legen Sie Logoentwürfe an, finden Sie die geeignete Schrift und Farbe und präsentieren Sie das Ganze dem Kunden in einer ordentlichen Form.

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen gerne einen Lösungsvorschlag zeigen, wie ein Workflow ausschauen kann, von der Ideenfindung bis hin zur Präsentation. Dabei werde ich weniger darauf eingehen, warum ich jetzt welche Schrift ausgewählt habe, oder welches Farbschema, sondern eher auf den Workflow - wie fange ich mit den Skizzen an, wie gehe ich dann weiter, was für Werkzeug verwende ich dafür, und wie präsentiere ich das am Ende dem Kunden. Wir haben unser Briefing bekommen - und als Nächstes lege ich mir also meine ersten Ideen an - und dafür kann man wunderbar diese Ideenvorlage verwenden. Ich muss gestehen, dass ich das nicht immer ganz so vorschriftsmäßig mache, weil ich auch viel unterwegs bin, aber dann habe ich zum Beispiel, mein iPad mit dabei. Und auf meinem iPad habe ich zum Beispiel verschiedenste Apps, wo ich auch zeichnen kann, unter anderem die Adobe Ideas App, die sieht man hier auf der linken Seite - und daneben ist gleich die neue App - das ist also so, sage ich mal, die große Schwester von Adobe Ideas - und das nennt sich Adobe Draw. Wenn ich das Ganze mal öffne, dann sehe ich nämlich dort meine Ideenvorlage. Ich zoome mich mal direkt hier hinein, das heißt, das habe ich mir als Hintergrund gewählt - und wenn ich mir mal auf der linken Seite ganz unten, mit dem Icon die Ebenen einblenden lasse, dann sehe ich nämlich, dass ich hier unten also diese Fotoebene habe - das habe ich mir als Fotoebene angelegt - diese Vorlage, und ich habe eben dort meine Zeichnungen - und wenn ich mal nach unten schaue - dafür halte ich einfach gedrückt - und navigiere mich nach unten, dann sehe ich, das ich auch hier meinen Text dazu geschrieben habe - und der liegt hier auf dieser Ebene. Ich kann also hier mit verschiedenen Ebenen arbeiten, was natürlich das Arbeiten um einiges leichter macht. Ich zoome mich nochmal heraus - und gehe zurück auf meine Projekte, denn dort kann ich eben die verschiedensten Projekte anlegen, und wähle mir die große Fläche dort drüber aus - wenn ich das anwähle, bin ich sofort hier in einem neuen Projekt - und wenn ich jetzt nochmal auf das Ebenen Icon tippe, dann kann ich mir also jederzeit eine Fotoebene dazufügen. Dann kann man auch das schön ausgedruckte Papier nehmen und einfach abfotografieren. Man sieht bei dem zweiten Punkt, kann ich also sofort ein Foto machen. Oder - der dritte Punkt, der sagt, dass ich auf meine Creative Cloud Dateien zugreifen kann. Und zwar habe ich das auch gemacht - denn ich habe daheim am Computer diese Datei gestaltet, und in den Ordner gelegt, den ich links oben sehe, das ist Mein Tee Ordner - wenn ich dort drauf tippe, habe ich ganz rechts wiederum den Ordner Skizzen - dort tippe ich ebenfalls drauf - und da liegt auch schon meine Datei - das ist ein pdf - und das wähle ich mir nun. Die kann ich jetzt also öffnen, indem ich rechts unten auf ÖFFNEN tippe - und dann liegt die im Hintergrund und jetzt kann ich eine neue Ebene anwählen, und meine ganzen Ideen skizzieren. Wir schauen aber nochmal zurück in die Projekte, auf das, was ich ja schon bereits getan habe. Da war ich also fleißig und habe wirklich die ganze Seite angewählt. Damit man das ein bisschen größer dann schließlich anschauen kann, und weiter bearbeiten kann, schicke ich das gleich mal zu meinem Computer. Man ist jetzt wieder daheim, ich habe mich jetzt vor den Computer gesetzt - und über den Pfeil ganz oben - kann ich das nämlich direkt an Photoshop oder an Illustrator senden. Und dadurch, dass ich ja vektorbasiert arbeiten möchte, das heißt, ich möchte ein Logo anlegen, was ich unendlich vergrößern will - gehe ich also direkt zu Illustrator, das heißt ich tippe hier auf Illustrator - an Illustrator senden - im Hintergrund, man sieht hier schon, wird das gesendet - und wenn ich jetzt zu Illustrator schaue - das wird mir auch automatisch geöffnet - sehe ich also exakt dieses Dokument mit diesen ganzen Inhalten, und ich kann dort weiter ansetzen. Und dann sieht man schon, was hatte ich denn jetzt so für erste Ideen - es geht um ein Teegeschäft - also habe ich natürlich die Idee mit dem Teebeutel - das erinnert ja immer - ich kann natürlich auch aus Worten - wie hier - mit vielleicht Tassen, Icons und auch hier wieder kleinem Teebeutel - ein Wort schaffen. Ich habe ganz am Anfang direkt an ein Buch gedacht, weil es ja ein Erlebnis sein soll - das ich das vielleicht - ja - wie so eine Art Geschichte - damit eine Assoziation schaffe. Natürlich ist es ein Genuss - ich habe hier meine schönen "Genusswolken" - kann man ja schlecht sagen - aber natürlich das heiße Teewasser, oder der Geruch, der mir in die Nase steigt, den kann man hier mit aufnehmen. Teebeutel war so ein Thema, was ich wirklich oft verwendet habe, ob jetzt hier im Anschnitt, oder dass ich dazwischen meinen Titel einblenden lasse. Und dann kam ich irgendwann auf kleine Elemente. Hier habe ich nämlich meine unterschiedlichen Icons, für - hier schmecken, den Mund - für die fünf Sinne, denn ich dachte mir, ein - ja, ein besonderer Moment, das ist also ein Teehaus des besonderen Moments - dann muss es ja wirklich mit allen Sinnen wahrzunehmen sein. Das ist ja ein Riesenvorteil, wenn ich mit all meinen Sinnen etwas wahrnehme, dann ist es ein ganz extremes Gefühl. Und das wollte ich damit vermitteln, dass es wirklich ein Teegeschäft für alle Sinne ist, denn ich kann Teebücher lesen, wenn ich möchte, ich habe also etwas für meine Augen, die habe ich - wo habe ich denn meine Augen skizziert - also man sieht schon, ich habe das ganz grob skizziert, dann habe ich - ha, hier! - etwas wie ein Buch - dann habe ich natürlich meinen Tee mit dem Teebeutel - dann habe ich natürlich meine Teekanne - ich habe hier natürlich das starke Gefühl, eine Art Herz. Also ich habe das mit kleinen Icons versucht auszudrücken, was ich in diesem Geschäft alles erlebe. Dann habe ich das mal nur auf fünf - also auf die fünf Sinne festgelegt, also hier mit der Hand zum Beispiel - und ja, dann bin ich wieder in eine andere Richtung abgedriftet, und letzten Endes hatte ich mich dann aber eben für genau diese fünf Sinne entschieden, dass ich nämlich mit fünf Kreisen arbeite, und die stellen meine fünf Sinne dar. Ganz wichtig war mir, dass ich so wenig Icons wie möglich dann schließlich verwende, denn das große Icon, was man hier sieht, ist die Tasse, denn darum gehts - es geht um den Tee! Und warum habe ich Kreise gewählt? Wenn ich in meine Teetasse schaue von oben, dann ist das ja ein Kreis, deswegen habe ich mir hier den Kreis als Element gewählt, die Teetasse wirklich ganz stilisiert - für den Teegenießer ist der Tee immer was ganz Individuelles - da soll sich jeder selber seine Teetasse noch da draus malen - und wichtig war auch die Buchstaben MEIN wirklich separat zu betonen. Das es eben ein ganz individuelles Erlebnis ist, und deswegen das einfach Wort für Wort in einem Kreis steht. Das ist also die Betonung, die Hervorhebung, es ist wirklich mein Tee - dass es etwas ganz Individuelles darstellt. Wie kam ich auf die Schrift? Wenn wir die Schrift anschauen, dann ist die ja sehr schmal, sehr dünn. Und die habe ich deswegen gewählt, damit sie im starken Kontrast mit dem Hintergrund steht. Ich habe also einen flächigen Kreis und da soll eine sehr zierliche Schrift integriert sein. Dort ist auch nochmal der große Unterschied zwischen dem Tee Icon und meiner Schrift, dass ich dort, obwohl ich ja in einer Reihe bin und das in einem lese, trotzdem einen kleinen Bruch drin habe, dass also hier - die Teetasse sofort erkannt wird, und aber auch das Wort mein sofort erkannt wird. So hab ich mir das Ganze ausgesucht, auch vom Farbschema her, dass es sehr gedeckt ist, schon fast, ja, pastellfarben, und da muss ich nur noch ein bisschen nachkorrigieren, und das auch als Tipp, wenn man mit Farbschemen arbeitet, wie ich das zum Beispiel hier über die Cloud getan habe, dass ich das auf meinem iPhone zum Beispiel mir angelegt habe, oder das auch in www.Color.adobe.com angelegt habe, dann sind diese Farben schon recht gut, aber wenn ich mir die Farben mal anschaue, und dafür wähle ich mir einfach diesen Farbton, wenn ich auf der Farbfläche mal doppelt klicke, dann sehe ich ja die Werte. Und dann sehe ich schon, das sind krumme Werte, das sind 23%, 77%, 55% und 13%, und davon rät man immer ab. Es sollten ganze Werte sein, wie zum Beispiel, dass man daraus 20% schafft, hier könnte ich das Ganze aufrunden auf 80%, hier vielleicht nochmal abrunden auf 50%, und schwarz brauche ich eigentlich gar nicht, da gehe ich auf Null. Und schon habe ich eine klare Prozentvergabe, das ist ganz wichtig, als wenn ich irgendwelche, ganz seltsamen Prozentsätze habe, um das schließlich auch weiter zu verarbeiten, wenn ich das meinem Kunden später präsentiere, dann wundert der sich, warum müssen das 23%, und nicht nur 20% sein. Letzten Endes habe ich daraus diese Farben produziert, und man sieht schon, die sind freundlicher, weil ich auch dort bei jedem das Schwarz weggelassen habe, wenn ich dort also draufschaue, hab ich hier 0% Schwarz, das habe ich bei den anderen ebenfalls so angelegt, und jetzt gilt es nur noch, weitere Schriften zu finden, für zum Beispiel meinen Fließtext, für weitere Unterüberschriften, und es dem Kunden zu präsentieren. Dafür habe ich also wieder ein PDF angelegt, und wenn ich mich hindurchklicke, dann habe ich also hier ein Deckblatt, das ist die Einführung für den Kunden, es geht als allererstes nur mal um sein Logo, mit der Firma eben "meintee", ich gehe weiter, und habe ihm dann noch zwei Alternativen mit zur Verfügung gestellt, und gehe natürlich davon aus, dass er meinen Favorit davon wählt, und da habe ich dann auch nochmal richtig schön, wie man so schön sagt, breitgetreten, das heißt, ich hab also die farbliche Variante, zusätzlich habe ich noch die schwarz-weiß Variante mit hinzugefügt, das ist ein wichtiger Punkt, wenn man zum Beispiel das Logo auch - ja, auf einem Fax wiedererkennen möchte, dann geht das ja schwarz-weiß raus beim Gegenüber, und deswegen ist es wichtig, dass es auch in Schwarz und in Weiß funktioniert. Da kann der Kunde dann selber entscheiden, welche Variante ihm hier besser gefällt, und zusätzlich habe ich auf der rechten Seite auch noch die Farbeingaben dazugesetzt, und dann sieht man wirklich, es geht hier um gerade Zahlen, was die Prozentwerte angeht, der einzelnen Farben. Auf der nächsten Seite habe ich ihm dann schon mal ein paar Varianten zusammengestellt, das kann man durchaus auch mit aufführen, damit er sich auch wirklich für dieses Logo entscheidet, und da sieht man nämlich, wie variabel das Ganze ist. Dass ich mit Hilfe des Kreises und des Icons unglaublich viel tun kann, ich kann zum Beispiel hier bestimmte Dinge mit auszeichnen, bestimmte Ware mit kennzeichnen, alle Bücher sind rot, alle Teesorten sind grün, oder das Teeservice ist in dem leicht orangenen Ton, also da hab ich ganz viel verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. die ich auch natürlich in meinem Raumdesign mit aufgreifen kann, das heißt, ich kann zum Beispiel auch den Raum mit solchen Elementen ausstatten. Also so kann man unglaublich viel weiter spinnen, und sowas sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass man aus dem einfachen Logo wenn das dann gewünscht ist, auch viel mehr machen kann. Am Ende hab ich noch die Schriftvorschläge dazu gefasst, und da habe ich als die Schrift für das Logo die Proxima Nova (extra condensed), gewählt als thin, also als sehr dünn, zusätzlich habe ich noch eine weitere Überschriftsauszeichnung, das ist die Lexia, in regular, also in normal, und ich habe für den Fließtext die Proxima Condensed Light, also da kann ich dann wählen, je nachdem, wie es der Kunde haben möchte, ich kann zum Beispiel sagen, ich möchte diese Überschrift mit dem Fließtext wählen, oder ich nehme diese mit dem Fließtext. Und das war für mich einfach auch nochmal die Möglichkeit hier mit Kontrast zu arbeiten, gerade mit der zweiten Überschrift, dass ich hier also breiter gehe, dass ich nicht so schmal bin, dass ich mit Serifen arbeite, aber es nicht konservativ wirkt, sondern trotzdem modern, denn es geht hier um einen modernen Teeladen. So kann also ein Workflow ganz grob ausschauen, angefangen beim Kundengespräch, weiter zum Beispiel am Tablet, wo man sich seine ersten Skizzen anlegt, seine ersten Ideen skribbelt, und die dann direkt am Computer weiterbearbeitet, damit man eben sich aus diesen Ideen ein Logo herausnimmt, das weiterbearbeitet, und da bitte drauf achten, dass man mit geraden Zahlen arbeitet, gerade was diese Prozentwerte angeht, dass man eher in Fünfer- oder Zehnerschritten arbeitet. Und damit sich der Kunde schließlich am Ende auch für Ihren Entwurf entscheidet, ist neben der kreativen Arbeit vor allem auch die Aufbereitung und Präsentation der Arbeit mit am wichtigsten.

Grundlagen der guten Gestaltung

Holen Sie sich einen Überblick über das, was das Grafikdesign ausmacht: Typografie, Layout und Farbe sowie den Umgang mit Kunden.

2 Std. 48 min (30 Videos)
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