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MCSA: Office 365 – 70-347 (Teil 4) – Planen für Exchange Online und Skype for Business Online

Listen konfigurieren (Connection Filter)

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Mit dem Begriff "Listen" meint Microsoft eigentlich Verbindungsfilter (Connection Filter). Mit einem solchen Filter können Sie IP-Adressen von E-Mail-Absendern entweder immer akzeptieren (Whitelist) oder immer blockieren (Blacklist). Erfahren Sie in diesem Film, wie solche White- oder Blacklists eingerichtet werden.
05:41

Transkript

In den bewerteten Fähigkeiten steht "Listen konfigurieren", da möchte ich einiges klarstellen. Listen konfigurieren, da ist gemeint, dass wir Verbindungsfilter einsetzen, oder im Englischen Connection Filter. Also nicht verwirrt sein, wenn es in der bewerteten Fähigkeit heißt Listen konfigurieren, wir sprechen von Verbindungsfilter oder im Englischen eben Connection Filter. Verbindungsfilter können Nachrichten von bestimmten IP-Adressen immer akzeptieren, also eine Art Whitelist oder auch immer blockieren, also eine Blacklist. Diese Verbindungsfilter sind priorisierender als eine Spam-Filter-Rechtelinie. Das kann ein wirklich toller Vorteil sein, zum Beispiel Sie erhalten E-Mails von einem Partner und diese Partner E-Mails landen immer im Spam-Filter. Sie haben schon sämtliche Einstellungen angepasst, aber es funktioniert einfach nicht. Nun haben Sie die Möglichkeit im Verbindungsfilter zum Beispiel den IP-Bereich von Ihrem Partner aus Whitelist festzulegen, somit gelangen die E-Mails dann zum Posteingang und eben nicht in die Junk-E-Mail oder in die Quarantäne. Sie haben die Möglichkeit über das Exchange Admin Center via "Dashboard" ein wenig nach unten zu navigieren und dann im Bereich "Schutz", wählen Sie "Verbindungsfilter". Ein Verbindungsfilter ist bereits vorhanden, es ist der Standard Verbindungsfilter. Die Schaltfläche der Papierkorb ist nicht aktiv, wir können diese "Default"-Rechtelinie nicht löschen. Es besteht aber die Möglichkeit diese Rechtelinie anzupassen. Und dann haben wir hier unter "Verbindungsfilterung" eben die Möglichkeit, eine Art Whitelist oder eine Art Blacklist zu implementieren. Sie können hier die Adressen eingeben oder den Rang angeben und ebenfalls hier für die blockierten IP-Adressen ebenfalls Bereiche, Ranges angeben. Was ich Ihnen dann empfehle ist, dass Sie unbedingt die Markierung setzen "Liste sicherer Adressen aktivieren". Und Sie erhalten bereits die Information, wenn Sie mit der Maus auf diese Option zeigen, hier den Kommentar "Microsoft abonniert verschiedene Drittanbieterquellen vertrauenswürdiger Absender". Durch Aktivieren dieses Kontrollkästchens wird die Spam-Filterung für Nachrichten von diesen Absendern übersprungen und sichergestellt, dass diese Nachrichten nicht versehentlich als Spam markiert werden. Darum ist es wirklich sehr wichtig, dass Sie diese Markierung setzen. Nun möchte ich eine Whitelist bestimmen, und zwar mit folgendem Rang. Dazu klicke ich auf dieses Plus-Zeichen und ich gebe nun einen Bereich ein: "172.25.25.0", ganz wichtig ich muss die [unverständlich] einsetzen, wie Sie es hier sehen, "/26/24", um die Subnetzmaske so bestimmen zu können, ich wähle also "/24" aus. Und nun habe ich diesen IP-Bereich, diesen Rang bestimmt. Ich kann auch für blockierte IP-Adressen ebenfalls einen Bereich oder einen Rang bestimmen und dann ist die Konfiguration für mich so abgeschlossen oder ich kann auch weitere Blöcke hinzufügen. Egal wie Sie das umsetzen, Sie müssen das für Ihre Bedürfnisse anpassen. Ganz wichtig, vergessen Sie am Schluss nicht mit der "Speichern"-Schaltfläche zu bestätigen, damit diese Informationen auch tatsächlich gespeichert werden. In meinem Fall möchte ich das nicht, ich wähle "Abbrechen". Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie diese Verbindungsfilter auch mit der PowerShell konfigurieren können. Dazu habe ich einige Commandlets vorbereitet. Zuerst wie immer, verbinden Sie sich mit Exchange Online, damit Sie die Konfiguration umsetzen können. Sie verifizieren die Verbindung, ist sie tatsächlich vorhanden, zum Beispiel mit "Get-Mailbox". Nun möchte ich die Filterkonfiguration anpassen. Mit "Set-HostedConnectionFilterPolicy", wir haben im GUI gesehen, dass diese Policy "Default" heißt. Mit dem Schalter "IPAllowList", gebe ich den IP-Bereich an, welcher akzeptiert wird und mit "IPBlockList", gebe ich den IP-Bereich an, welcher als Blacklist oder als nicht akzeptiert markiert wird, somit habe ich eine White- und eine Blacklist bestimmt. Setze den Cursor auf die Zeile 15, führe das Commandlet aus. Nun wird diese Konfiguration umgesetzt, mit "Get-HostedConnectionFilterPolicy" kann ich die Kontrolle durchführen: sind diese Informationen vorhanden? Diese Informationen sind vorhanden, ich sehe hier die beiden Bereiche. Kann zusätzlich nochmals die Kontrolle durchführen im Exchange Admin Center. Zuerst einmal aktualisiere ich diese Ansicht, mit Doppelklick auf diese Verbingungsfilterrechtlinie. Ich wähle Filterung und in der Tat, die beiden Ranges sind eingetragen. Was ich jetzt noch nicht gemacht habe über die PowerShell, ich habe diese Markierung noch nicht aktiviert, das wäre eine weitere Konfiguration, die Sie tätigen können. In diesem Video haben Sie mir zugeschaut, wie Sie die Verbindungsfilterung einrichten können, sei es in der grafischen Oberfläche oder mit der PowerShell.

MCSA: Office 365 – 70-347 (Teil 4) – Planen für Exchange Online und Skype for Business Online

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1 Std. 51 min (20 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.03.2017

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