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Calvinize V

Lichtstreifen und Lichtreflexionen

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In diesem Video zeigt Calvin Hollywood, wie Lichtstreifen bzw. Lichtreflexionen erstellt werden, die den Anschein erwecken, dass sie über eine Dachluke kommen. Je nach Verwendungsszenario kann dies auch als Jalousie-Effekt angewendet werden.

Transkript

Ein Effekt, den ich in den letzten Jahren ganz oft genutzt habe, sind die sogenannten Lichtstreifen oder nennen wir es einfach mal Lichtreflexionen. Das soll so ein bisschen aussehen, wie wenn von oben das Licht durch ein gebrochenes Dach bricht oder durch die Wolkendecke. Das können verschiedene Sachen sein. Das ist auch ein bisschen ein Jalousieneffekt, den man oft sieht, je nachdem wie man ihn eben anbringt. Ich zeige euch zuerst mal ein bisschen in der Theorie, wie das Ganze aussieht, wie man sich den erstellt und werde dann später noch was in der Praxis zur Anwendung sagen. Zur Theorie: Ihr legt euch den über die Füllebenen an. Das bedeutet, ihr geht ins Ebene-Menü, wählt dann Neue Füllebene Verlauf. Und hier wählt ihr dann direkt schon die Füllmethode, entweder Weiches Licht oder Ineinanderkopieren. Ich finde diesen Effekt gerade bei dunklen Bildern im Modus Ineinanderkopieren eigentlich etwas besser. Das aktiviere ich jetzt mal. Und jetzt müssen wir uns nur noch diesen Effekt dazuladen. Wenn ich jetzt in dieses Feld hier hineinklicke, dann seht ihr schon, ich habe hier jede Menge Presets. Die werde ich jetzt aber erst einmal zurücksetzen und euch einmal zeigen, wie das bei euch aussieht. Denn das dürften so die ersten Vorgaben sein, die man in Photoshop findet. Und man hat in der Tat Möglichkeiten, sich weitere Verläufe dazuzuladen. Die sind schon da, das wissen viele nur nicht. Wenn ihr über dieses Zahnrad geht, findet ihr hier verschiedene Farbverläufe, oder auch Helligkeitsverläufe. Und bei Spezialeffekte, da muss ich natürlich draufklicken, und füge mir diese jetzt an die anderen ran. Das sind die Spezialeffekte, die ihr hier jetzt gesehen habt. Da gibt es jetzt einen, der heißt Weiche Streifen, der heißt wirklich so. Also der passt perfekt zu mir. Und wenn wir den anklicken, dann seht ihr, was hier passiert. Also das ist ein Effekt, weiße Streifen, dann leicht schwarz, transparent. Was man wissen muss, ist jetzt: Weiß und Schwarz bleibt im Bild als Aufhellung und Abdunklung. Das macht die Füllmethode Ineinanderkopieren. Und transparent ist natürlich nicht zu sehen. Dadurch entsteht so eine Art Jalousieneffekt. Diesen Effekt kann ich jetzt im Winkel drehen, von einer Seite. Ich kann ihn auch noch etwas größer, breiter skalieren. Und bekomme dann so einen wirklich schönen Lichteffekt, der mir sehr gut gefällt, den ich sehr gern nutze. Da kann ich hier die Deckkraft noch etwas reduzieren. Und dann habe ich das Bild etwas spannender gemacht. So viel erstmal zur Theorie. Und jetzt zeige ich euch noch ein paar Gedanken dazu, wie ich das dann noch etwas vorteilhafter in der Praxis anwende, beziehungsweise was es zu beachten gibt. Wie man diesen Verlauf oder diesen Lichteffekt ins Spiel bringt, habt ihr jetzt gesehen. Das war eigentlich relativ einfach, wenn man weiß, wo man hinklicken soll. Jetzt will ich euch aber noch ein bisschen was zur Praxis sagen, denn da passieren oft ein paar Fehlerchen, beziehungsweise manchmal sieht es dann doch nicht so gut aus, wie man es sich erhofft. Zuerst mal ist es wichtig dass ihr bei der Vordergrundfarbe auf Weiß eingestellt habt, und die Hintergrundfarbe auf Schwarz. Das ist ganz wichtig, denn in dieser Farbe wird dieser Lichteffekt ins Spiel kommen. Wenn ihr also anstatt Lichtstreifen Schattenstreifen haben wollt, dann geht ihr hier auf Schwarz. Oder wenn ihr jetzt zum Beispiel farbige Lichtstreifen haben wollt, dann könnt ihr hier auch auf ein helleres Gelb gehen. Das ist euch überlassen. Ich selbst wähle eigentlich immer die Vordergrundfarbe Weiß und die Hintergrundfarbe Schwarz. Wenn man ein Pixelbild hat, ist das alles kein Problem. Es kann sein, es muss nicht so sein, aber es kann sein, dass wenn ihr jetzt zum Beispiel hier ein paar Einstellungsebenen angelegt habt, und ihr habt diese Maske aktiviert, dann kann es durchaus sein, dass wenn man dann die Füllebene Verlauf anwendet, dass es dann die Vorder- und die Hintergrundfarbe oft umkehrt. Das ist irgendwie so ein kleiner Bug, der da ab und zu drin ist. Und dann hat man plötzlich schwarze Streifen. Also da bitte drauf achten. Das muss nicht so sein, aber wenn es mal ein Problem gibt, dass ihr farbige Streifen habt oder schwarze, dann kann es sein, dass ihr vorher eine Maske aktiv hattet. Und dann springt er automatisch hier um. So jetzt wenden wir den Effekt aber nochmal an, über Neue Füllebene Verlauf. Ich nenne es gleich mal Lichtstreifen, und wähle direkt die Füllmethode Ineinanderkopieren. Die ist unter dem Aspekt jetzt hier sehr gut, weil wir ein sehr düsteres Bild haben. Diese Lichtstreifen, die sollen kontrastreich ins Spiel kommen, damit man sie auch sieht. Deswegen Ineinanderkopieren. Von der Richtung gebe ich direkt mal eine Richtung vor, die kann ich später noch ändern. Klicke dann auf meine Lichtstreifen, bestätige das Ganze. Und was ich hier jetzt machen würde, zuerst mal den Winkel bestimmen. Wie ist das Bild aufgebaut? Wie sind die Diagonalen vorhanden? Im Prinzip ist es natürlich auch eine Geschmackssache. Ich würde ihn definitiv nicht so ins Bild bringen, es sei denn, man will so eine Art Jalousieneffekt. Dann würde ich das Ganze aber mit Schatten machen, also nicht mit Weiß als Vordergrundfarbe. Also ich würde hier wirklich mich von einer Seite zur anderen entscheiden. Ich nehme jetzt mal von links nach rechts. Das ist die Leserichtung, die wir kennen. Das ist sehr harmonisch, also gehe ich hier von links nach rechts ins Bild. Bei der Skalierung mache ich die Streifen meistens etwas größer und schaue dann auch, dass sie nicht direkt über der Person liegen, wie hier zum Beispiel. Sondern man geht einfach aus diesem Feld heraus, klickt ins Bild, dann hat man das Verschieben-Werkzeug. Und dann wähle ich die Streifen so, dass sie nicht direkt übers Gesicht gehen. So in etwa. Ihr habt noch weitere Funktionen. Wenn ich jetzt nochmal in dieses Feld hineinklickt, könnt ihr natürlich hier noch die einzelnen Farben oder auch noch Größen verändern, indem ihr sie verschiebt. Ihr könnt die Verlaufsart ändern. Das sind alles Dinge, die ich in der Regel nicht mache. Bei mir bleibt es meistens dabei, dass ich einfach nur den Winkel ein klein wenig ändere und die Skalierung meistens etwas vergrößere. Dann nehme ich die Deckkraft hier ein klein wenig zurück. Meistens bringe ich den Verlauf nur so stark ins Spiel, dass wenn man nicht weiß, dass er da ist, wenn man ihn suchen würde, ihn nicht findet, Aber wenn man weiß, dass er da ist, dass man ihn so ganz dezent sieht. Da müsst ihr natürlich auch ein bisschen experimentieren, wie es euch gefällt. Und ihr könnte gegebenenfalls dann auch noch auf die Maske gehen und diesen Effekt zum Beispiel auf der Person ein klein wenig rausnehmen, wenn ihr zum Beispiel haben wollt, dass dieser Effekt eigentlich nur hinter der Person ist. Ob das dann realistisch ist, das ist euch überlassen. Denn normalerweise soll der auch ein klein wenig über der Person liegen. Man kann aber definitiv hier an der Haut ein bisschen zurücknehmen. Dann sieht es oftmals ein bisschen spannender aus oder ein bisschen besser aus. Und auch dran denken, dieser Lichteffekt kann theoretisch nicht hier unten geradlinig weitergehen, weil da der Boden beginnt. Ich selbst nehme diesen Effekt oft am Boden ein klein wenig raus, indem ich hier nochmal rangehe mit etwa 40 Prozent, und schwäche ihn ein klein wenig ab. Dann langt das eigentlich schon. Und ich habe den Effekt drin. Der macht meistens die Bilder etwas spannender. Achtet mal zukünftig drauf, wenn ihr Bilder von mir seht, dann findet ihr mit Sicherheit etwas häufiger diese Lichtstreifen.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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