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Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Lichtstimmung schaffen und Farbauftrag abschließen

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Passen Sie die Lichtstimmung mit einer globalen Farbanpassung an und fügen dann weitere Farbbereiche ein. Mit transparentem Farbauftrag differenzieren Sie die Farbpalette bis hin zur finalen Farbskizze.
08:36

Transkript

Wenn man jetzt an einem Punkt angekommen ist, wo alle Bereiche des Bildes mit einer Farbe versehen sind, die auch schon einigermaßen Sinn macht, wenn man sogar schon die ersten Schattierungen hier, ersten Abdunkelungen und an die Differenzierung von Licht und Schattenbereichen vorgenommen hat, dann ist ein guter Zeitpunkt, um ein paar umfassende Anpassungen noch zu machen. Ein paar globale Farbänderungen. Denn wenn man das hier so vor sich sieht, dann kriegt man eigentlich das erste mal ein Gefühl für die ganze Szene, und mein Gefühl, wenn ich das sehe, sagt mir im Moment: Ja, das sieht vielleicht aus nach einem diesigen Nachmittag, von der Stimmung her. Das sieht aber jetzt noch nicht nach der Abendstimmung aus, die ich mir so vorgestellt habe. Und da hilft uns glücklicherweise die digitale Technik. Da können wir einfach mal ein paar Korrekturen vornehmen. Da benutze ich gerne die Gradationskurven. Und mit Hilfe der Gradationskurven will ich jetzt einmal das ganze Bild ein bisschen abdunkeln. Dann setze ich mir hier einen neuen Punkt und ziehe alles ein bisschen nach unten. Auch den obersten Punkt kann man mal versuchen, ein bisschen runter zu setzen. Da wird das Motiv insgesamt dunkler. Und wenn wir hier die Auswahl verändern von "RGB" nach "Blau", dann kann man auch das tun, was mir auch noch ein Bedürfnis ist. Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich die Bläue hier, in diesem Motiv, noch ein bisschen verstärken kann. Da kann man zum einen natürlich aber die blau-Kurve hochdrehen. Was natürlich auch hilft, ist die grün- und die rot-Kurve ein bisschen nach unten auszubauchen. Und ich hab das Gefühl, man könnte hier sogar noch ein bisschen dunkler gehen. So vielleicht. Und jetzt haben wir global alle Farben angepasst. Es sind immer noch die getrennten Farben, die 12 Farben, die wir in unserer Pfadskizze verwendet haben, aber auch die wurden jetzt alle angepasst, entsprechend der Einstellung. Sie sind aber immer noch getrennt. Wir können immer noch genauso damit arbeiten. Wir können immer noch genauso sagen: Okay, das hier ist jetzt die Schattenfarbe des Rasens. Den kann ich jetzt auch hier, zum Beispiel, unter diesen Pfalzen anbringen, die sicherlich alle einen kleinen Schatten werfen werden. Oder auch hier, neben den Pömpeln. Die Proportionen der Farben zueinander sind alle noch gegeben. Wir haben nur alles grundsätzlich etwas abgedunkelt, und ein bisschen ins Blaue verzehrt. Und jetzt möchte ich doch noch den Effekt, der mir von Anfang an eigentlich vorschwebt, nämlich, dass hier, in irgendeiner Form, ein kleiner hell erleuchteter Altar ist. Das möchte ich ja, doch auch noch jetzt mal in der Farbskizze anbringen. Wieder wähle ich klare Farben. War da jetzt noch ein Platz für? Und wenn man die mal auf weiß setzt, merkt man tatsächlich auch, dass sie gar nicht so hell sind, wie sie erst aussahen. Hier, in dem Zusammenhang. Was hier jetzt interessant ist, jetzt muss ich noch zum einen, für mein rotes Holz und für meinen Stein hier, noch eine weitere Farbe mir überlegen. Also da wird jetzt quasi dieses Repertoire hier noch angepasst. Also das sind unsere Stein-Farben, unsere drei, und das sind unsere beiden Farben für das rot lackierte Holz. Wir wollen jetzt das rot lackierte Holz beleuchten, mit einer warmen Lichtquelle. Mit einer orangenen Lichtquelle. Das heißt, wir müssen auf jeden Fall diese Farbe schon mal heller machen, aber auch deutlich mehr ins rot rüberziehen, weil es jetzt ja nicht mehr von dem kühlen Licht vom Himmel beleuchtet wird, sondern jetzt wird es von diesem warmen Licht beleuchtet. Und da müssen wir mal ein bisschen experimentieren, wie das an Ort und Stelle aussieht. Meiner Meinung nach, kann das noch roter werden. Also, mehr Sättigung rein. Aber, wird ein bisschen dunkler dafür. Haben wir keine Halogenlampe angeknipst. So, also das hier wäre jetzt das Rot unserer Pagode, wie es beleuchtet wird, von dieser Lichtquelle hier. Das trage ich hier auch mal -- na, habe ich das noch drin? Ja. Das trage ich hier auch mal direkt ein. Und für den Stein gilt jetzt was Ähnliches. Ausgehend von der Farbe, die wir haben, muss das Ganze heller werden. Ich ziehe also hier in den helleren Bereich. Aber es muss auch rötlicher werden. Und da rot nicht in direkter Nachbarschaft liegt, zumindest die Tönung, die mir vorschwebt, mache ich jetzt einen kleinen Trick. Ich nehme mir jetzt mal eine wirklich sehr helle Farbe, die ungefähr die Farbe der Lichtquelle hat und auch ziemlich hell ist, und werde jetzt mal mit einer geringen Deckkraft, experimentell, hier Farbe auftragen und gucken, was dabei rumkommt. Und wenn ich mir hier jetzt die Farbe nehme, dann erhalte ich jetzt quasi den Ton, den ich jetzt auch mit voller Deckkraft überall hinmalen kann, dort, wo das Licht hinkommt, Und die Farbe dieses Steines, wenn er von dieser Lichtquelle beleuchtet wird. Wahrscheinlich kriegen die Pömpel hier auch ein bisschen was ab. So, jetzt können wir das Motiv noch mal betrachten. Jetzt haben wir es ja, noch weiter verfeinert. Jetzt haben wir sogar eine zweite Lichtquelle hier drin. Und jetzt, das letzte, was mir jetzt noch auffällt, ist, dass der Hintergrund mir doch noch ein bisschen zu hell ist. Sieht ein bisschen zu stark ausgeleuchtet aus. Da werde ich jetzt einfach mal einen dunkleren Blauton nehmen, und einen großen Pinsel. Und wieder gleiche Herangehensweise. Ein transparenter Farbauftrag mal experimentell da drüber. Das ist zu transparent. Da passiert nicht viel. Gleichzeitig können wir es aber auch noch dunkler machen. Und hier gehe ich jetzt mit ganz grobem Pinsel einfach über diesen Hintergrund drüber, und dunkle ihn damit ab. Und das mache ich jetzt auch schrittweise. Ich möchte hier, zur linken Bildkante, das Ganze dunkler werden lassen, damit wir hier so eine Konzentration von Helligkeit in diesem Bereich haben. Und wenn ich schon dabei bin, jetzt hier mit transparentem Farbauftrag, lokal die Farben anzupassen, jetzt, in diesem Moment, löse ich mich tatsächlich von dieser Betrachtung der einzelnen Farben. Hier entstehen jetzt viele Mischtöne, dadurch, dass ich transparenten Farbauftrag mache. Aber, die Farbskizze ist auch fortgeschritten, bis zu einem Punkt, wo ich das jetzt machen kann, wo es jetzt darum geht, quasi den Endspurt für die Farbskizze anzutreten. Deshalb werde ich jetzt auch mal noch die letzte Anpassung vornehmen, die mir auch noch vorsteht, nämlich hier die Schatten noch ein bisschen zu differenzieren, weil nur ein Licht und ein Schattenton auf dem Rasen, zum Beispiel, ist mir nicht genug. Und da nehme ich mir jetzt einfach mal ein Schwarz, und werde auch damit jetzt hier noch ein paar halbtransparent, so ein paar Schattierungen unterbringen. Hier, zum Beispiel, die Seite von der Pagode. Und hier, unter den Bäumen, in den Ästen hier oben, die noch weiter abdunkeln. Na, ja, und so, ich denke mal, das ist relativ gut nachvollziehbar, was jetzt gerade passiert ist, dass ich alle diese Farben, die ich hier schön abgezählt liegen hatte, Dadurch dass ich transparent schwarz drüber male, weite ich jetzt die Anzahl von Farben, in dem Bild, enorm aus, weil jetzt Mischtöne von allen diesen Farben, mit schwarz entstehen. Diesen Schritt, diese lokalen Anpassungen vorzunehmen, und diese Mischtöne entstehen zu lassen, den sollte man sich wirklich für ganz am Schluss aufbehalten, weil jetzt kann man auch nicht mehr so leicht ändern. Jetzt kann man nicht mehr so leicht die Farbe hier wegnehmen und sie woanders auftragen, sondern jetzt hat jeder Bereich eine angepasste Farbigkeit bekommen, und damit ist unsere Farbskizze eigentlich auch soweit, dass wir auf dieser Grundlage das Bild wirklich ausarbeiten können.

Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Lernen Sie, worauf es bei der Gestaltung eines Hintergrunds ankommt, um Ihre Figur ins richtige Licht zu rücken!

2 Std. 29 min (19 Videos)
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