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Calvinize V

Lichtquellen – natürlich oder künstlich

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Viele Motive erhalten zusätzliche Spannung, wenn sie mit Lichtquellen aufgehellt werden. Unterschieden wird hierbei zwischen künstlicher und natürlicher Lichtquelle. Die folgenden Minuten geben Aufschluss über diese Lichttechnik.

Transkript

Nun will ich euch zeigen, wie man eine Lichtquelle ins Bild malen kann. Und dabei unterscheide ich zwischen einer künstlichen Lichtquelle und einer natürlichen Lichtquelle. Eine künstliche Lichtquelle, die seht ihr hier im Hintergrund, das könnte so eine Lampe oder so ein Strahler sein. Und eine natürliche Lichtquelle, das wäre die Sonne oder die Helligkeit, die von den Wolken im Hintergrund kommt. Und wie das Ganze funktioniert, das zeige ich euch jetzt, zuerst in der Theorie. Beginnen wir mit einer natürlichen Lichtquelle, die ist meistens etwas weicher; beziehungsweise da mache ich mir das Ganze ganz einfach, ich nehme mir eine leere Ebene und male einfach nur mit Farbe diese Lichtquelle ins Bild. Das Ganze sieht so aus, dass ich mir eine weiße Farbe nehme als Lichtquelle. In diesem Fall könnte man vielleicht sogar noch ein klein wenig ins Gelbliche gehen, da das ganze Bild mit einem Farblook schon versehen ist. Und dann male ich einfach diese Lichtquelle ins Bild, indem ich hier erstmal wenig Deckkraft nehme, nehmen wir mal so 30 Prozent und erstmal ein bisschen generelle Helligkeit reinmale. Und dann erhöhe ich die Deckkraft, gehe jetzt noch ein bisschen mehr in die Ecke. Und bei 100 Prozent, dann mache ich jetzt auch meinen Pinsel etwas kleiner und male dann hier die pure Lichtquelle dann ins Bild. Ja, und dann haben wir hier hinten so eine Überstrahlung, ein Licht, das von hinten kommt. Der Nachteil ist, wir können diese Lichtquelle nicht mehr verschieben. Da zeige ich euch später in der Praxis dann einen besseren Weg, damit ihr die Lichtquelle auch verschieben könnt. Jetzt kommen wir zur künstlichen Lichtquelle, und wenn wir uns jetzt diese Lichtquelle anschauen, dann können wir auch mal einen Blick auf den Hintergrund werfen. Dann seht ihr, das sind solche Strahlen. Das sieht natürlich nicht mehr real aus. Daher vielleicht auch das Wort "künstliche" Lichtquelle. Und das darf auch gern etwas illustrativer, plastischer aussehen. Und da hinten haben wir noch eine Lampe, die möchte ich jetzt nochmal anmachen. Und da will ich euch zeigen, wie ich vorgehe. Ich habe früher immer lange Zeit mit einem Pinsel gearbeitet, mir verschiedene Pinsel runtergeladen. Doch man kann das auch mit dem Polygon-Werkzeug machen, das ihr hier findet. Wenn ihr da draufklickt, kommt ihr hier oben in weitere Einstellungen. Ihr könnt zum Beispiel eine Seitenzahl angeben. Ihr könnt aber auch auf dieses Zahnrad klicken und den Stern aktivieren. Und mit etwas ausprobieren habe ich dann einen Wert herausgefunden, der ganz passend erscheint, das sind 85 Prozent. Und wenn ich jetzt ins Bild klicke und meine Maus oder meinen Zeiger bewege, dann kann ich so einen Stern aufziehen. Die Zacken, die richten sich natürlich nach der Seitenanzahl hier. Den bestätige ich jetzt einfach mal. Und das ist jetzt keine Pixelgrafik. Das bedeutet, wenn ich jetzt den Gaußschen Weichzeichner hier drüber laufen lasse, dann steht da schon, dass diese Formebene gerastert werden muss. Das ist kein Problem, das machen wir jetzt. Ich mache das Ganze etwas weicher. So in etwa. Vielleicht muss ich da gleich noch etwas weicher machen. Und über Bearbeiten kann ich jetzt meine Lichtquelle, meine Lichtreflexion hier, zum Beispiel hier hinten ins Bild platzieren. Ich kann das Ganze noch ein bisschen größer und kleiner machen. Und so habe ich mir dann diese Lichtquelle gemalt. Im Vergleich zu den anderen müsste man hier definitiv diese Ebene noch ein bisschen weichzeichnen. Und dann passt das eigentlich. Also das ist eine tolle Funktion, wie man so einen Effekt reinbringt ins Bild. Und dann würde ich sagen, so viel zur Theorie. Wir gehen jetzt ein klein wenig in die Praxis, dass ich euch da noch ein paar Tipps gebe, was es zu beachten gibt, damit ihr auch möglichst gute Ergebnisse bekommt. Dann will ich euch in diesem Film noch ein paar praktische Anwendungstipps geben, damit ihr zu guten Ergebnissen kommt. Und wir beginnen wieder bei der Lichtquelle. Das heißt, ich erstelle mir wieder eine leere Ebene, male mir wieder eine Lichtquelle ins Bild. Doch diesmal male ich sie nicht direkt in die Ecke rein, sondern ich werde eine andere Technik wählen, die meiner Meinung nach etwas besser ist, gerade dann, wenn ihr vielleicht die Lichtquelle verschieben wollt. Dazu werde ich jetzt einfach mal einen Punkt machen, mit einer ganz weichen Kante irgendwo im Bild. Und diesen Punkt werde ich jetzt groß transformieren. Über Bearbeiten Frei transformieren kann ich jetzt mit gedrückter Shift- und Alt-Taste den Punkt aus der Mitte größer machen. Und ich mache den schonmal jetzt riesig groß. Und der entscheidende Vorteil liegt jetzt darin, dass ich eben diesen Punkt verschieben kann. Ich kann also auf mein Verschieben-Werkzeug gehen und kann jetzt diesen Punkt zum Beispiel hier oben in die Ecke reinbringen, um hier diesen Lichteffekt zu simulieren, diese Lichtquelle. Wenn mir das Ganze zu klein ist, kann ich über Bearbeiten das Ganze jederzeit größer machen und wieder ein bisschen frisch ins Bild schieben. Das hat einfach den Vorteil. dass ich nicht daran gebunden bin, die Position festzulegen, sondern ich kann hier wirklich variieren und diesen Lichteffekt oder diese Lichtquelle verschieben. Ein weiterer Punkt, der sehr interessant ist, der vielleicht bei diesem Bild keinen Sinn macht, weil das Bild ja generell etwas nebeliger, etwas flauer ist. Doch wollt ihr kontrastreiche Lichtquellen, dann empfehle ich euch Folgendes. Ich bringe mal diese Lichtquelle auf die Container, da kann man das Ganze besser erkennen. Wenn ich jetzt die Deckkraft reduziere, dann reduziere ich die Deckkraft der Pixel im Bild von dieser Ebene. Das führt zu dem Erscheinungsbild, dass alles etwas flauer erscheint. Wie gesagt, bei diesem Bild optimal. Wenn ihr das nicht wollt, dann ändert die Füllmethode auf Linear abwedeln und ändert dann anstatt der Deckkraft die Fläche. Dadurch reduziert ihr auch die Deckkraft der Pixel, aber die Füllmethode bleibt im Bild erhalten. Und dadurch habt ihr dann oftmals ein realistischeres Ergebnis. Das macht bei einem flauen Bild wie hier weniger Sinn, aber wenn ihr eine kontrastreiche Aufhellung und Abdunklung wollt, ist das ein super Tipp. Ich belasse es jetzt bei der Füllmethode Normal, werde mal wieder hier etwas herauszoomen und diesen Lichteffekt ein bisschen in die Ecke bringen, und dann vielleicht noch ein klein wenig die Deckkraft reduzieren. Dann kommen wir mal zur Lichtquelle bei einem künstlichen Licht. Und da gehe ich auch nochmal auf meinen Hintergrund, und möchte euch da auch einen Tipp geben. Zuerst mal werde ich jetzt wieder mit dem Polygon-Werkzeug und meinem Stern, mit der Stern-Funktion diese Lichtquelle ins Bild bringen. Vielleicht ein kleiner Tipp: Ihr habt jetzt 12 Seiten. Mir hat mal ein Fotograf geschrieben, dass 12 Seiten unrealistisch wäre, weil das wegen der Blendenöffnung und der Lamellen im Objekt und so weiter. Also ihr könnt das gern auch abändern. Ich belasse es mal dabei. Werde mir jetzt meinen Stern aufziehen. Und jetzt empfehle ich euch Folgendes: Wenn ihr jetzt diese Ebene hier weichzeichnet, mit dem Gaußschem Weichzeichner, und ihr denkt dann, "na ja, der Stern sieht vielleicht so sehr realistisch aus"; wenn ihr ihn dann verkleinert diesen Stern, dann ganz klein macht, dann seht ihr, dass diese Weichzeichnung auf einmal verloren gegangen ist, und es ist trotzdem noch sehr scharf das Ganze. Und dann wollt ihr das Ganze vielleicht wieder ändern. Daher meine Empfehlung. Bevor ihr die Ebene weichzeichnet, wandelt das Ganze um in ein Smartobjekt. Und wenn ihr jetzt den Gaußschen Weichzeichner ins Spiel bringt, das mache ich jetzt nochmal, dann könnt ihr zu einem späteren Zeitpunkt diese Weichzeichnung jederzeit ändern, indem ihr einfach mit einem Doppelklick da draufklickt. Das bedeutet, ihr macht jetzt zum Beispiel diese Ebene wieder etwas kleiner, über Bearbeiten Frei transformieren. So, bringen wir mal das Ganze hier hinten rein. Nicht wundern, ihr seht jetzt die Weichzeichnung nicht im Bild; da sieht man jetzt, da muss ich auch ein bisschen hier reingreifen, so. Machen wir das Ganze vielleicht noch ein bisschen kleiner. Und wenn ich jetzt wieder bestätige, dann ist die Weichzeichnung wieder da. Und man kann sie eigentlich nicht groß erkennen, weil sie so klein ist. Das ist das, was ich meine. Und jetzt seid ihr froh, wenn ihr in den Gaußschen Weichzeichner gehen könnt. Und könnt dann diese Weichzeichnung nachträglich noch anpassen. Ich gehe mal auf das Verschieben-Werkzeug, drücke eine Pfeiltaste noch ein bisschen nach links, nach oben, nach unten. So, jetzt haben wir das Ganze. Und jetzt kann ich wunderbar jederzeit reingehen in den Gaußschen Weichzeichner und kann das Ganze noch so optimieren, bis es mir gefällt. Hier funktioniert es auch mit den Pfeiltasten nach oben. Und so kann ich das Ganze jetzt wunderbar steuern. Ich empfehle auch noch, dass wenn ihr so eine künstliche Lichtquelle generiert, vielleicht noch das Ganze mit etwas natürlichem Licht ergänzt, indem ihr dann einfach eine leere Ebene und dann da vielleicht nochmal so einen kleinen Lichtpunkt macht. Dann sieht das Ganze realistischer aus; ein bisschen Streulicht reinmalt. Ja, so sieht das Ganze in der Praxis aus. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Diesen letzten Tipp, also hier mit diesem künstlichen Licht könnt ihr übrigens auch nehmen, wenn ihr mal eine Reflexion ins Bild malen wollt, bei Schmuck oder bei etwas anderem. Da funktioniert das Ganze auch sehr gut.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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