Calvinize V

Lichtführung mit Vignette und Lichtspot

Testen Sie unsere 2012 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Lernen Sie in diesem Tutorial Techniken kennen, um den Blick des Betrachters zu führen. Erreicht wird das durch Vignette und Lichtspot. So geht’s.

Transkript

In diesem Film geht es jetzt darum, den Blick des Betrachters ein klein wenig zu führen. Ich habe hier schon ein Bild, das ist eigentlich schon fertig bearbeitet. Doch was ich bei diesem Bild sehe, ist, dass eben die Helligkeitsverteilung im Bild doch schon etwas gleichmäßig ist. Und der Betrachter, der geht ja immer vom Unscharfen zum Scharfen, vom Entsättigten zum Gesättigten, und vom Dunklen zum Hellen. Das will ich mir hier jetzt zunutze machen, indem ich einfach den Bereich ein klein wenig aufhelle, der spannend ist, wo der Betrachter quasi hin soll mit seinem Blick. Und der Bereich, der eigentlich ein bisschen weniger wichtig ist, den möchte ich einfach ein klein wenig abdunkeln. Ich zeige das erstmal ganz primitiv, indem ich mir einfach eine leere Ebene erstelle, und jetzt einfach mal den Bereich, den ich spannend finde, etwas aufhelle. Das mache ich jetzt hier mal mit 10 bis 12 Prozent der Deckkraft. Also hier soll später der Betrachter quasi hin. Und dann werden wir den Bereich abdunkeln, der eigentlich weniger spannend ist, also hier oben, da drumherum können wir eigentlich ein klein wenig abdunkeln. Das Ganze sieht jetzt noch etwas flau aus. Aber man sieht jetzt allein schon, wie der Blick sich verändert, wie der jetzt einfach mehr dahin geht, weil da eben heller ist. Und das Ganze kann man sich jetzt noch ein bisschen optimieren, indem man jetzt einfach zum Beispiel diese Füllmethode auf Ineinanderkopieren setzt. Und dann sieht man schon, wie ich jetzt den Blick dahin gebracht habe, wo ich ihn haben möchte. Denn eine weiße Farbe im Bild im Modus Ineinanderkopieren sorgt für eine Aufhellung, für eine sehr kontrastreiche Aufhellung, beziehungsweise wenn man mit Schwarz malt für eine sehr kontrastreiche Abdunklung. Und das Prinzip ist jetzt hoffentlich verstanden, dass man den Betrachter führt. Im Praxisteil möchte ich euch dann den Weg nochmal ein bisschen anders darstellen, mit einer Technik, die ich etwas besser finde, wenn es darum geht, den Blick zu führen. Was viele machen, wenn sie den Blick des Betrachters mit Licht führen wollen, die erstellen sich quasi hier so eine runde Auswahl. Und dann kehren wir jetzt die Auswahl um, beziehungsweise werden vorher vielleicht noch ein bisschen weichzeichnen. Bitte noch nicht mitmachen, bitte noch nicht mitnotieren. Es gibt nämlich gleich noch einen besseren Weg. Jetzt kehre ich mal die Auswahl um und jetzt dunkle ich mal zum Beispiel die Ränder ein klein wenig ab. Das kann man machen. Das sieht eigentlich schonmal nicht schlecht aus. Das Problem ist nur, wenn man jetzt diesen Bereich verschieben möchte, hat man eben jetzt keine Möglichkeit. Das heißt, ich gehe jetzt mit dem Verschieben-Werkzeug auf diese Maske. Und wenn ich jetzt den Bereich verändern möchte, na ja, geht eben nicht. Und da gibt es eben eine bessere Lösung. Und zwar geht ihr da wie folgt vor. Ich zoome mal etwas weiter heraus. Ihr werdet erstmal das ganze Bild abdunkeln. Wenn ihr eine natürliche Abdunklung wollt von einer Location, dann schaut, dass ihr überwiegend mit dem Lichter-Regler hier arbeitet und den etwas dunkler zieht. Das wird dann zwar weniger kontrastreich, ist aber definitiv realistischer wie wenn ihr die schwarzen Bildpixel abdunkelt. In der Realität sieht es nämlich so aus: Wenn ihr in einen halbdunklen Raum schaut, dann reflektieren ja eigentlich nur die Lichter zurück. Und diese Lichter wollen wir eben hier dunkler machen, vielleicht noch ein klein wenig die Mitteltöne. Und jetzt ist das ganze Bild relativ dunkel. Und wenn ihr jetzt mit einem schwarzen Pinsel mit 100 Prozent Deckkraft mit einer ganz weichen Härte einfach mal mitten ins Bild klickt, dann wird genau an dieser Stelle diese Abdunklung nicht zum Tragen kommen. Und das ist soweit schonmal ganz gut. Das ist natürlich noch zu klein, dieser Punkt. Und jetzt könnt ihr etwas auf und diesen Punkt jetzt in der Form verändern und so transformieren, wie ihr ihn benötigt, um den Betrachter quasi dahin zu führen, wo er denn hin soll. Ich passe das jetzt hier ein klein wenig an und bringe den Betrachter jetzt in diese Richtung, bestätige das Ganze. Und jetzt haben wir im Prinzip auch nur eine Maske, aber die ist quasi genau andersrum wie zuvor. Und jetzt kann ich mit dem Verschieben-Werkzeug diesen Punkt verschieben. Bitte bedenkt eins: Das ist kein Lichtspot. Das ist einfach nur der Bereich, wo diese Abdunklung nicht zum Tragen kommt. Ich reduziere jetzt ein klein wenig die Deckkraft. So, jetzt habe ich den Betrachter schonmal gut geführt. Wenn ich jetzt einen Lichtspot haben will; also das ist jetzt eine Technik, wenn das Bild generell hell ist und ihr einfach nur abdunkeln wollt. Wenn das Bild vielleicht generell etwas zu dunkel ist und ihr nur einen Bereich aufhellen wollt, dann ist das noch einfacher. Dazu erstellt ihr euch einfach nur eine leere Ebene und macht auf dieser leeren Ebene irgendwo in der Mitte des Bildes einen weißen Punkt. Diesen weißen Punkt setzt ihr dann auf die Füllmethode Ineinanderkopieren. Und dann habt ihr quasi auch so einen Lichtspot, den ihr durchs Bild bewegen könnt. Den könnt ihr natürlich dann auch wieder über Frei transformieren etwas größer ziehen. Mit gedrückter Shift- und Alt-Taste kann man aus der Mitte heraus vergrößern. Und jetzt setze ich mir diesen Punkt einfach mal dahin, wo ich sage, "Mensch, auf dem Rucksack, da kommen die Kontraste ziemlich gut". Und dann kann ich die Deckkraft hier noch ein bisschen reduzieren. Jetzt habe ich da etwas mehr Licht reingebracht. Ich kann mir diesen einen Punkt dann auch jederzeit duplizieren und dann zum Beispiel noch hier oben auf diesen bringen. Und so kann ich jetzt durch das Bild gehen und kann mir mehrere Lichtspots quasi setzen. Das ist eine ganz einfach Methode. Und hier nochmal der Vorher/nachher-Vergleich, wie wir quasi das Licht optimiert haben und wie wir den Betrachter jetzt im Blick geführt haben. Mit zwei weißen Punkten in der Füllmethode Ineinanderkopieren und eben mit einer Tonwertkorrektur, wo wir auf der Maske gemalt haben, wo diese Tonwertkorrektur nicht zum Tragen kommen soll. Das ist ganz einfach und so kann man Bilder wesentlich interessanter gestalten.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!