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Cinema 4D R19: Neue Funktionen

Level of Detail - Gruppen

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Mithilfe eines speziellen Gruppen-Modus können Sie beliebige Objekte in Gruppen zusammenfassen und ihre Sichtbarkeit steuern. Ein zusätzlicher Progressiv-Modus eröffnet alternative Möglichkeiten zum Ergänzen von Details an komplexen Modellen.

Transkript

Der Level-of-Detail-Effekt ist neu in Cinema Release 19 und verbirgt sich hier bei den Hilfsobjekten unter dem Kürzel LOD, also Level of Detail. Damit können wir zum Beispiel verschiedene Objekte in ihrer Sichtbarkeit steuern, zum Beispiel in Abhängigkeit zur Entfernung zum Betrachter. Der Effekt basiert auf verschiedenen Modi, die wir wählen können, je nachdem wie groß die Anzahl der Objekte ist, die in der Sichtbarkeit gesteuert werden sollen. Und da möchte ich mir mit Ihnen diesmal den Modus für die manuellen Gruppen ansehen. Manuelle Gruppen, wie der Begriff schon sagt, verwende ich immer dann, wenn wir eine etwas höhere Anzahl an Objekten umschalten müssen oder eben Objekte gemeint sind, die aus, ja, mehreren Objekten, mehreren Modellen bestehen. Sie sehen hier bereits, dass nach der Aktivierung dieser Manuellen Gruppen-Einstellung, hier für die Stufe - 0 ein entsprechendes Drag-and-Drop-Feld aktiviert wird für Objekte. Und das soll natürlich gefüllt werden. Da rufe ich mal einfach zwei Objekte auf, die einfach unsere schöne Modellversion darstellen sollen, und ordne das Ganze hier als kleine Gruppe unter dem LOD-Objekt ein. In ein LOD-Objekt müssen wir jetzt diese Gruppe verlinken. Das ist also etwas anders als in dem Unterobjekte-Modus, wo sich automatisch durch die Reihenfolge der Unterordnung auch eine Reihenfolge der Stufen ergeben hat. Das heißt, ich kann hier durchaus auch eine niedrige Stufe über einer hoch unterteilten Stufe einsortieren, Hauptsache ist, dass die Zuweisung hier entsprechend richtig ist. In der Regel sind die kleinen Stufen gedacht für die hochaufgelösten Objekte und die höheren Stufen dann für die gröber modellierten Objekte. Sie sehen bei der Zuordnung, dass hier ein Hierarchie-Icon hinter dem verlinkten Objekt entsteht, das heißt, dadurch dass wir hier eine Gruppe gebildet haben, muss ich den Kegel jetzt nicht auch noch hier in das Objekte-Feld ziehen. Das erledigt das Hierarchie-Icon hier automatisch. Ohne die Hierarchie müssten wir jetzt alles einzeln hier reinziehen, was allerdings auch den Vorteil hat, dass die Objekte, wie gesagt, wild gemischt in dieser Gruppe, in dieser Untergruppierung liegen können, und dass wir vielleicht auch Objekte mehrmals verlinken können, also nicht unbedingt immer mit Kopien arbeiten müssen. Es könnte ja zum Beispiel sein, dass die Kugel eigentlich die ganze Zeit über über alle Level-of-Detail-Stufen hinweg die gleiche bleiben soll, dann müssen wir diese eben nicht dauernd neu verlinken. Gut, in unserem Fall lege ich aber einfach mal eine zweite Gruppe an und benenne die kurz etwas anders, damit wir die auseinander halten können, und reduziere hier mal ein wenig die Einstellungen, damit wir glaubhaft eine gröbere Version hier auch angezeigt bekommen. Und auch das verlinke ich wieder hier. Allerdings müssen wir jetzt manuell die Stufe um eins erhöhen auf 2, damit wir ein neues Feld erhalten, in dem wir wieder etwas verlinken können. Im oberen Teil geht es dann um das Kriterium zum Umschalten. Sie kennen das bereits hier, dass man die Stufe manuell umschalten kann, hier also zwischen Stufe 0 und Stufe 1 zum Beispiel manuell oder in Abhängigkeit zum Kameraabstand oder zur Verdeckung der Bildschirmgröße zum Beispiel. Um jetzt noch mal kurz auf das gerade erwähnte Beispiel zurückzukommen: Wenn wir also zum Beispiel einzelne Objekte erhalten wollen, dann wäre es eventuell gar nicht nötig diese mehrmals in der Gruppe zu haben, sondern wir könnten jetzt zum Beispiel sagen, wie nehmen die Kugel und den Kegel und hier nehmen wir noch mal die Kugel und dann den zweiten Kegel und hätten dann den Effekt, dass ich jetzt hier nur das eine Objekt umschalte zwischen diesen beiden Stufen, man könnte ja da noch eine zweite Stufe machen, wo dann die Kugel sich trotzdem auswechselt gegen eine gröbere Version. Also auf diese Art und Weise, Sie sehen das hier, man kann eben Objekte mehrmals verwenden in diesen Gruppen. Könnte ja auch sein, dass man die Darstellungsqualität verändern möchte oder ähnliches. Hatten wir ja schon mal drüber gesprochen, dass man hier ja auch zum Beispiel die Schattierung oder OpenGL-Effekte beeinflussen kann. Das wäre also die grundsätzliche Arbeitsweise bei den manuellen Gruppen. Was noch hinzukommt als Option, wir sehen das hier schon, es gibt auch eine Optionen-Einstellung, dass es hier einen progressiven Modus gibt. Das bedeutet, dass wir praktisch die Objekte in der Sichtbarkeit behalten, die von niedrigeren LOD-Stufen stammen und immer weiter ergänzen durch die eben hören Stufen. Schauen wir uns das auch kurz an. Wenn ich jetzt auf die Hauptseite gehe, und ich räume das hier mal kurz leer, damit wir das noch unausgefüllt vor uns haben, haben hier zwei Stufen und ich könnte jetzt sagen, die - machen wir es mal einfacher - die erste Stufe, das wäre unserer Kugel, und die zweite Stufe wäre der Kegel. Das heißt, momentan sind wir auf der niedrigeren Stufe, sehen also nur den Kegel. Wenn ich jetzt auf die höhere Stufe gehe, dann ergänzt sich das aufgrund der Progression hier durch die Objekte, die dann in dieser Gruppe enthalten sind. So könnte man nach und nach Objekte erscheinen lassen, ohne sie komplett austauschen zu müssen, also es würden dann praktisch nach und nach Details ergänzt. Wenn wir das jetzt hier über den Kameraabstand einmal steuern, sehen wir den Effekt hier, dass wenn ich näher komme, dann neue Objekte auftauchen. So ließen sich dann auch mehr Details dem Ganzen hinzufügen. Ein Vorteil hat das Ganze zudem, dass wir natürlich insgesamt mit weniger Objektkopien auskommen, Indem wir einfach immer nur Objekte neu sichtbar machen, müssen wir nicht jedes mal alle Objekte in einer alternativen Version zur Verfügung stellen. Dieses Progressive funktioniert auch im Modus Unterobjekte. Sie sehen, da ist es jetzt in dem Fall das gleiche Prinzip. Das bedeutet diesmal nur, dass wir jetzt selber wieder anhand der Hierarchie und Einordnung hier die Unterscheidung machen, welches das höhere und welche die niedrige aufgelösten Varianten oder Stufen sind. Das heißt, in dem Unterobjekte-Modus ist wieder wichtig, dass die Objekte, die wir am Ende sehen wollen, möglichst weit oben stehen, und entsprechend die Objekte, die in der Entfernung nur zu sehen oder ausschließlich zu sehen sein sollen, immer am Ende der Liste sitzen. Also, auch dieser Progressiv-Modus oder diese Option ein sehr schönes Hilfsmittel, um jetzt alternative Varianten dieser Level-of-Detail-Modi hier zu aktivieren.

Cinema 4D R19: Neue Funktionen

Sehen und verstehen Sie die neuen Funktionen von Maxons Cinema 4D Release 19.

6 Std. 4 min (40 Videos)
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CINEMA 4D CINEMA 4D R19
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Erscheinungsdatum:08.09.2017

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