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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Let there be love – Wie Sie Federvieh in Form bringen

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

"All you need is love" sangen schon die Beatles. Wie Sie etwas mehr Liebe in Ihre Bilder hineintransformieren können zeige ich Ihnen im Folgenden. Was hier so liebevoll und harmonisch aussieht hat sich in der Realität nicht ganz so dargestellt. Denn das hier, das war das Ausgangsfoto. Die eine Gans, die Wildgans, ist eingeschnappt. Die andere Gans ist arrogant. Und wie Sie für mehr Harmonie sorgen können, das zeige ich Ihnen jetzt. Und zwar müssen wir dazu zunächst einmal die Hälse freistellen und aus dem Hintergrund retuschieren, damit wir die beiden Tiere etwas aneinander annähern können. Zunächst einmal, wie gesagt, müssen wir die auswählen, das hab ich bereits getan, und zwar mit dem Schnellauswahlwerkeug und habe hier mal diese Auswahlen in der Kanälepalette als Alphakanäle gespeichert, d.h. ich kann jetzt einfach mit gehaltener "Strg"-Taste, bzw. "Command"-Taste, z.B. den Hals der Gans auswählen und mit "Strg" und "J" von der Hinter- grundebene auf eine neue Ebene befördern. Also so sieht das dann aus. Und genau das Gleiche mal ich für die Wildgans. Also noch einmal die Hintergrundebene aktivieren in die Kanälepalette. Mit gehaltener "Strg" oder "Command"-Taste draufklicken auf diesen Kanal, um den zu laden als Auswahl. Und dann wiederum "Strgt" und "J". So, jetzt haben wir hier die beiden Hälse. Die könnte man jetzt schon einmal verbiegen und verschieben und woanders platzieren, wie auch immer. Aber dann würde natürlich der Originalkopf jeweils wieder zum Vorschein kommen, d.h. diese Stellen müssen wir zunächst einmal wegretuschieren. Dazu lege ich mir wieder eine neue Ebene an. Ich werd zunächst mal hier die Hälse benennen. Das hier ist die Gans, das hier ist die Wildgans. Sie haben gesehen, wie schnell ich hier gewechselt bin. Ich hab einfach die Tabulator-Taste gedrückt. Damit kann man direkt von Ebene zu Ebene springen und die dann umbenennen. So, jetzt brauche ich noch eine neue Ebene. Und die benenne ich mit dem Namen "Retusche" sagen wir mal. Und auf dieser Ebene werde ich jetzt hier die Hälse entfernen. Damit ich nicht zu viel entferne, lad ich zunächst mal den Gänsehals und den Wildgänsehals, indem ich die "Command"-Taste halte, bzw. die "Strg"-Taste. Und dann auf diese Ebenen-Miniatur klicke und die zweite Ebene füge ich als Auswahl hinzu, indem ich zusätzlich die "Shift"-Taste halte und da drauf klicke. So, jetzt nehme ich mir den Stempel, blende zunächst mal die beiden Ebenen oben aus und kopiere jetzt aus der gleichen Schärfeebene. Also Sie sollten immer in waagerechter Richtung hier kopieren, weil Sie sehen, nach hinten hin wird es unschärfer. Hier haben wir eine Schärfeebene. Hier vorne ist es schon wieder etwas unschärfer ebenfalls. Sie sollten also waagerecht kopieren bei 100% Deckkraft. Und aufzunehmen ist dann hier in diesem Fall natürlich alle Ebenen. Jetzt nehm ich hier mir mal den Bereich auf und stempel einfach hier mal die Ente weg, den Enterich, den Hals zumindest. Dann mache ich hier das Gleiche für die andere Gans. Von wegen Ente... Dann hebe ich die Auswahl auf und kontrolliere noch einmal, ob die Ränder hier sehr auffällig sind und ja...Hier bleibt was übrig. Also muss ich die auch noch einmal schnell nachretuschieren. Sagen wir so. Und hier müssen Sie drauf aufpassen, dass Sie keine auffälligen Wiederholungen von Blümchen erzeugen. Das fällt sofort auf, wenn Sie gleiche Muster hier erzeugen. Hier ist noch eine Linie, die muss noch weg. Öfter mal mit gehaltener "Alt"-Taste eine neue Kopierquelle wählen, sodass Sie hier möglichst unauffällig die Köpfe wegstempeln. Schauen wir mal bei der anderen Gans. Da ist es nicht ganz so auffällig. Da können wir hier die Kanten schnell und unkompliziert wegstempeln. Das war's auch schon. Jetzt kann ich die beiden Hälse wieder einblenden. Hier unten, da haben wir jetzt noch ein Problem, und zwar eine Anschlusstelle ist hier zu sehen. Wenn ich jetzt mal das Gestempelte von eben ein- und ausblende sehen wir woran das liegt, weil ich zu viel gestempelt habe. Also würd ich jetzt einfach mal ganz brutal mir den Radierer nehmen und mit einer weichen Pinselspitze hier über diese Kante radieren, um diesen Bereich von meinem gestempelten Material zu befreien. Dann sieht das auch wieder gut aus. Schauen wir noch einmal bei der Gans hier. So, und das war's auch schon. Jetzt können wir die beiden Tiere aneinander annähern. Und welches Werkzeug liegt da wohl nahe? Sie könnten versuchen, das mit "Bearbeiten", "Transformieren", "Verformen" hinzukriegen. Aber das ist eine elendige Fummelei und ich verrate es Ihnen mal gleich, das Werkezug der Wahl ist das Formgitter. Das ist wirklich hier perfekt. Denn Sie können das Formgitter auch als Smartfilter anwenden. Dazu werden wir zunächst einmal diese beiden Hälse in Smartobjekte umwandeln, also Rechtsklick drauf machen, "In Smartobjekt konvertieren". Dann für die Gans ebenfalls "In Smartobjekt konvertieren". Dann können wir auch schon anfangen, hier die Hälse und Köpfe in neue Positionen zu bringen. Die Gans ist also aktiviert, die Weiße. Ich gehe über "Bearbeiten", "Formgitter" und habe jetzt hier mein Gitter im Bild. Ich möchte natürlich jetzt nicht hier den Hals frei bewegen. Ich könnte natürlich hier einen einzelnen Pin setzten und z.B. hier den Kopf in die Mitte bringen. Sieht dann vielleicht ganz interessant aus. Dann könnte ich hier mit einem zweiten Pin den Kopf bewegen und so eine Art Gänsekerze hier erzeugen. Aber das möchte ich nicht. Denn ich möchte ja, dass der Kopf hier schon an der echten Stelle bleibt und nicht hier in der Mitte des Körpers anfängt. Also noch einmal: "Bearbeiten", "Formgitter" und das Gitter können Sie ein- und ausblenden hier oben über diese Option. Und Sie können die Dichte bestimmen, indem Sie hier weniger Punkte oder mehr Punkte nehmen. Ich denke mal wir sind hier ganz gut dabei mit dieser Auflösung, aber schauen wir mal. Was Sie sich vorstellen müssen, ist dass hier eine Art Gitter wie eine Art Tischdecke auf dem Bild liegt. Und wenn Sie jetzt einen Punkt setzen, das haben Sie eben gesehen, dann kann ich diese, ich sag mal Decke, frei verschieben im Bild. Wenn ich jetzt nicht möchte, dass ich alles von dieser geklöppelten oder gehäkelten oder was auch immer Decke bewegt, dann muss ich einzelne Teile davon festpinnen. Das ist das Erste, was Sie machen, wenn Sie das Formgitter aufrufen, dass Sie ihm mitteilen, welche Teile sich nicht bewegen sollen. Also z.B. hier, hier, hier und hier. Ich mache also eine Art Naht. Ich nähe diesen Kopf an den Körper. Dann brauche ich eigentlich nur noch einen weiteren Pin, hier oben, und dann kann ich diesen anfassen und bewegen. Ich kann also hier die Ente mal gucken lassen, was die andere da unten sieht. Kann zustimmend nicken. Ich kann den Kopf drehen, indem ich die "Alt"-Taste gedrückt halte. Dann erscheint hier so ein Anfasser. Und dann kann ich den anfassen und die Ente mal nach oben schauen lassen oder, ich sag immer Ente, die Gans nach oben schauen lassen oder nach unten schauen lassen. Sie können auch mit viel mehr Pins arbeiten und z.B. die Halsbiegung etwas optimieren. Mit gehaltener "Alt"-Taste und einem Klick können Sie diesen Punkt wieder löschen. Ich blende hier mal das Formgitter aus. Dann kann ich besser beurteilen, wie die Gans aussieht hier. Und ich bringe den Hals mal etwas in die Nähe. Wenn Sie hier nicht ganz das gewünschte Ergebnis sehen, dann probieren Sie hier mal verschiedene Modi aus. Wir befinden und jetzt im Normalmodus. Und der funktioniert anders als die anderen beiden, also bzw. er ist das Mittel zwischen diesen beiden Extremen. Wenn ich hier starr wähle, dann versucht das Formgitter hier die Form möglichst zu erhalten. Da sehen Sie, dass die Halsdicke sich hier kaum verändert. Wenn ich jetzt aber den Modus auf verzerren setze und dann hier den Kopf nach oben ziehe, dann wird der Hals immer dicker. Oder wenn ich diesen Punkt mal lösche und hier einen anderen einfüge, dann können Sie richtig Verzerrungseffekte machen und damit die andere Gans richtig einschüchtern. Da müssen Sie aufpassen, welchen Modus Sie verwenden. Im Zweifel löschen Sie einen Punkt, wenn Sie den falsch gesetzt haben. Und wählen Sie hier normal oder starr. Verzehren ist mehr so eine Art lustige Geschichte, bei der Sie nicht so richtig planen können, was am Ende dabei herauskommt. Aber für einen Comic-Effekt ist das immer gut. Wir bleiben jetzt hier mal bei dem starren Modus und ich werde hier mal den Hals nach vorner schieben. Ich kann den natürlich jetzt hier auch noch verdrehen, z.B. indem ich hier die "Alt"-Taste halte. Dann könnte ich, wenn ich es wollte, den Kopf hier hinter den anderen Hals bringen. Also so richtig verschieben. Und hier kann ich dann über die Pintiefe den Kopf nach vorne oder nach hinten legen und damit quasi die Gans schlafen schicken. Aber ok, ich schweife schon wieder ab. Ich nehme den Kopf mal wieder hier mit einem neuen Pin, bringe ihn etwas nach vorne. Vielleicht nicht ganz so weit. Dann drehe ich den Kopf ein wenig nach oben. Und hätte damit hier die Gans Nr. 1 schon einmal korrigiert. Dann gehe ich auf Gans Nr. 2, auf die dunkle Gans. und mache hier genau das Gleiche. Ich nehme das Formgitter, lasse es mir zunächst mal einblenden, damit ich die Grenze gut erkennen kann, füge hier eine Naht hinzu, damit das wirklich an der Stelle unverrückbar festhängt. Und wenn Sie hier eine Warnung bekommen, dass Sie die Pins nicht so nah beieinander setzen können wie ich, dann müssen Sie hier einfach die Dichte der Punkte erhöhen. Dann nehme ich hier einen weiteren Punkt und lasse die Gänse sich ein wenig annähern. Das war's auch schon. Sie sehen wie einfach das geht dank des Formgitters. Und das Schöne ist, Sie haben jetzt hier das Formgitter als Smartfilter dran, d.h. einfach hier auf das Augensymbol klicken, dann können Sie diesen Effekt ein- und ausschalten. Hier bestätige ich zunächst einmal das Formgitter, dann habe ich hier diese beiden Smartfilter. Das war vorher und hier schaut dann die eine Gans die andere an und die andere sagt: Na gut, komm... Alles ist wieder gut. So einfach ist es mit dem Formgitter etwas mehr Liebe und Zuneigung in Ihre Bilder zu bringen.