Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Lensflare bauen

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Mit dem Blendenflecke-Filter und einigen Anpassungen erzeugt LasseBehnke in Photoshop einen realistisch wirkenden Lensflare.
07:44

Transkript

Ich möchte nun eine Gegenlichtsituation erzeugen und dafür brauche ich eine Sonne im Bild oder besser gesagt, einen Lens Flare und ich möchte gerne einen sternenförmigen Lens Flare hier oben in diesen Bereich einbauen, der sowieso schon bisschen überstrahlt ist. Dafür brauche ich erst einmal eine neue Ebene und die fülle ich mit Schwarz und ich nehme dazu das Füllwerkzeug, und wenn ihr eure Vorder- und Hintergrundfarbe sehr schön auf Schwarz und Weiß umstellen wollt, dann könnt ihr einfach einmal D auf der Tastatur drücken. Jetzt gehe ich in die Filter und gehe in die Renderfilter und dann auf Blendenflecke. Keine Sorge, wir werden nicht diesen Blendenfleck so verwenden, wie er dort rauskommt, denn der ist meiner Meinung nach nicht besonders schön. Ich hab hier jedenfalls den 50-300 Millimeter Zoom- Blendenfleck eingestellt, Helligkeit 100 Prozent und dann habe ich die Kreise hier so übereinander platziert, dass sie mittig übereinander liegen. Also ihr könnt hier in der Mitte dieses Vorschaubildes klicken, auf dieses kleine Kreuz und dann könnt ihr diesen Blendenfleck verschieben. Und ich möchte ihn jetzt erst mal so einstellen, dass er in der Mitte liegt. Dann klicke ich OK und hier ist unser Blendenfleck, ich brauche diesen ganzen dunklen Bereich hier rund um den Blendenfleck nicht, deswegen nehme ich das Auswahl-Ellipsewerkzeug, ziehe bei gedrückter Shift-Taste einen Kreis auf und werde den jetzt erst mal grob platzieren. Jetzt mache ich einen Rechtsklick im Bild und gehe auf Auswahl transformieren. So kann ich mir jetzt den Kreis noch genauer hinschieben, wie ich ihn denn haben möchte und ich schiebe ihn so, dass er wirklich mittig hier über meinem Blendenfleck liegt. Jetzt bestätige ich das Ganze über den Haken und werde einmal hier unten diese Ebenenmaske betätigen und wir brauchen jetzt diesen ganzen Bereich hier rund herum eigentlich nicht, deswegen können wir die Ebenenmaske auch direkt anwenden. Also einmal einen Rechtsklick und Ebenenmaske anwenden und weg ist der ganze Kram um den Blendenfleck. Nun möchte ich Strahlen für meinen Blendenfleck, denn es soll ja ein sternenförmiger Blendenfleck werden. Und diese Strahlen werde ich mir aus diesem eigentlichen Blendenfleck erzeugen. Also Alt-Taste gedrückt halten und einmal diese Ebene duplizieren, und das wird unser erster Strahl. Ich drücke Strg+T, für Mac-User Cmd+T und werde das Ganze so stauchen, dass es eine Strahlenform bekommt. Jetzt werde ich es noch etwas verzerren, indem ich hier an den seitlichen Anfassern ziehe und schon haben wir hier unseren ersten Strahl erstellt. Ich werde jetzt das Ganze hier noch etwas kleiner machen, damit ich etwas mehr Platz bekomme und längere Strahlen erschaffen kann, deswegen beide Ebenen einmal markieren, Strg+T drücken und dann bei gedrückter Shift-Taste einen der Anfasser bewegen, das Ganze etwas kleiner machen. So. Dieser Strahl kann eigentlich diese Länge behalten. Ich werde jetzt weitere Strahlen erstellen und dann noch einige längere machen, einige kürzere. Bevor ich das mache, möchte ich aber diesen Strahl, den ich hier schon erstellt habe, noch etwas weichzeichnen und das möchte ich mit dem Bewegungsunschärfe-Filter machen. Ich werde dieses Mal kein Smartobjekt aus dieser Ebene machen, denn dann können wir diese Strahlen nicht einfach verdrehen, dann dreht sich nämlich der Filter nicht mit und dann klappt das Ganze nicht, deswegen müssen wir jetzt in diesem Fall ausnahmsweise mal den Filter direkt auf die Ebene anwenden. Ich gehe auf Filter Weichzeichnungsfilter Bewegungsunschärfe. Mein Winkel ist null Grad und mein Abstand ist jetzt hier 1145 Pixel, dadurch läuft der Strahl schön weich nach außen aus und die ganzen noch relativ scharfen Linien, die hier drin sind, die verschwinden dann eben auch, die kriegen hier einen einfachen, schönen, weichen Übergang. Vielleicht können wir noch ein bisschen zurückgehen, dann bleibt es das Innere des Strahls hier noch etwas heller. Ich klicke OK und damit ist unser erster Strahl fertig. Jetzt können wir ihn sooft wir mögen duplizieren und eben kreisförmig anordnen. Ich halte die Alt-Taste gedrückt, ziehe die Ebene in der Ebenenpalette nach oben, drücke Strg+T und drehe jetzt einfach diesen Strahl hier, bei gedrückter Shift-Taste könnt ihr übrigens in 15 Grad-Schritten drehen, das kann ganz praktisch sein, also ich drehe ihn jetzt einfach mal um 30 Grad, bestätige die Enter-Taste, werde ihn wieder duplizieren, werde ihn wieder noch mal um 30 Grad drehen oder um 60 Grad besser gesagt und mache jetzt hier einfach so weiter, dupliziere mir den Strahl, drehe ihn wieder, so um 60 Grad dass ich jetzt hier eine synchrone Anordnung der Strahlen bekomme, vielleicht noch ein, zwei weitere Strahlen, damit wir einen wirklich schönen Stern bekommen. Also noch mal duplizieren und vielleicht hier noch einen setzen, noch mal duplizieren. Da auch noch einen und jetzt haben wir doch hier schon eine sehr schöne sternförmige Sonne. So, jetzt haben wir aber noch diese ganzen dunklen Bereiche im Bild und die werden wir sehr schnell los, indem wir einfach den Ebenenmodus ändern, und zwar auf Negativ multiplizieren. Ich markiere alle Ebenen, denn alle sollen diesen Ebenenmodus bekommen und gehe hier von Normal auf Negativ Multiplizieren. Das sieht doch schon ziemlich gut aus, finde ich, für etwas, was man einfach nur aus Photoshop kreiert hat. Abschließen würde ich jetzt diese untere Ebene, die ja hier den Mittelpunkt unseres Flares bildet, noch etwas weichzeichnen. Ich werde ein Smartobjekt dieses Mal daraus machen. Rechtsklick auf die Ebene und dann In Smartobjekt konvertieren und hier gehe ich jetzt auf Filter Weichzeichnungsfilter und nehme den Gaußschen Weichzeichner. 90,4 Pixel ist okay, dadurch kriegen wir schöne, weiche Übergänge. Ich klicke OK und werde jetzt den ganzen Flare in eine Gruppe stecken, ich markiere alle Ebenen und drücke auf der Tastatur Strg+G für die Gruppe, nenne diese Gruppe Lensflare und kann jetzt den ganzen Flare einmal skalieren und platzieren, wo ich ihn hinhaben möchte. Also Strg+T noch einmal gedrückt. Ich werde ihn etwas kleiner skalieren und jetzt hier oben in diesen Bereich setzen. Und ich gehe noch mal etwas näher ran, denn ich möchte wirklich, dass der Mittelpunkt in einem Bereich liegt, der wirklich weiß ist, damit das Ganze so ein bisschen überstrahlt aussieht, vielleicht noch etwas kleiner. Aber macht das so ein bisschen nach eurem Geschmack. Der kann auch größer sein, drehe ihn noch ein bisschen und bestätige dann hier über den Haken. Was mir jetzt an unserem Flare noch nicht so ganz gefällt, ist die Farbe. Die kriegen wir aber auch recht schnell geändert, indem wir einfach noch eine Einstellungsebene hinzufügen, und zwar eine Einstellungsebene Farbtonsättigung und die werde ich per Schnittmaske an der Gruppe verankern, damit sie sich eben auf alle Ebenen, die in der Gruppe legen, auswirkt. Jetzt kann ich hier oben einfach an dem Farbtonregler ein wenig schieben, sodass das Ganze hier etwas gelber wird. Das gefällt mir doch besser als dieser rote Stern, mache vielleicht die Sättigung noch ein bisschen runter und ich denke, damit haben wir jetzt einen sehr schönen Lens Flare geschaffen. Noch einen kleinen extra Tipp, den ihr auch beherzigen könnt, wenn ihr möchtet. Falls euch das hier noch nicht hell genug ist, denn die Sonne, die knallt ja normalerweise richtig, also die erzeugt Überstrahlungen und auch sehr starke Überstrahlungen, dann macht das auch durchaus Sinn, noch eine extra Ebene hier anzulegen, die auch wieder in den Modus Negativ multiplizieren zu versetzen ich nenne die jetzt mal Überstrahlungen und damit können wir jetzt die Sonne noch etwas mehr überstrahlen lassen. Ich versuche mir hier mal aus der Sonne eine Farbe zu nehmen, um die Sonnenfarbe zu bekommen und klicke jetzt hier noch ein paarmal über die Mitte und vielleicht mit einem sehr großen Pinsel auch noch mal, hier einmal komplett über diesen Sonnenstern, damit wir hier wirklich so eine sehr schöne Überstrahlung bekommen, und jetzt sieht das doch wirklich sehr, sehr gut aus, finde ich und unsere Sonne ist im Bild.

Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Lernen Sie, wie aus langweiligen Bildern mit Hilfe von Photoshop echte Hingucker werden – mit der richtigen Raw-Entwicklung, einem ausgetuschten Himmel oder passenden Farblooks.

3 Std. 7 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2018

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