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Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Leistungsüberwachungsdatei analysieren

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Die Leistungsüberwachungsdatei kann direkt im Performance Analyse Log Tool analysiert werden. Dieses Video bietet einen detaillierten Überblick über die hierbei notwendige Vorgehensweise.
05:40

Transkript

Wenn Sie das Performance Analyse Log Tool verwenden, um Hyper-V 2012 R2 zu überwachen, erstellen Sie zunächst eine Vorlage für einen Datensammlersatz mit dem Tool. Den Datensammlersatz erstellen Sie dann in der Leistungsüberwachung von Windows Server 2012 R2 auf dem Hyper-V-Host. Danach lassen Sie den Datensammlersatz laufen, um den Server zu überwachen und können danach im festgelegten Verzeichnis des Datensammlersatzes einen Bericht abrufen. Zusätzlich haben Sie aber auch die Möglichkeit, direkt die BLG-Datei des Datensammlersatzes im Performance und Analyse Log Tool zu analysieren. Ich zeige Ihnen in diesem Video, wie Sie dabei vorgehen. Sie brauchen zunächst - auf einer Arbeitsstation oder auf einem Server im Netzwerk - das Performance Analyse Log Tool. Sie müssen dieses Tool, um Hyper-V 2012 R2 zu überwachen, nicht auf dem Hyper-V Server installieren, sondern es reicht aus, wenn Sie das Tool auf einer Arbeitsstation installieren, sich die Vorlage für denn Datensammlersatz erstellen und diese Vorlage dann auf dem Hyper-V-Host importieren. Dazu ist das Tool aber nicht notwendig. Wenn Sie danach eine Logdatei vorliegen haben, öffnen Sie auf der Arbeitsstation das Performance Analyse Log Tool, Sie wechseln danach auf die Registerkarte "Counter Log". Sie müssen jetzt auf die Arbeitsstation das Verzeichnis kopieren, indem Sie auf dem Server die Logdatei erstellt haben. Da ich hier das Tool direkt auf diesem Server installiert habe, kann ich jetzt hier direkt auf dem Server die "Performance Analyse" auswählen. Diese befindet sich normalerweise immer im Verzeichnis "PerfLogs". Ich habe den Datensammlersatz im Unterverzeichnis "Admin Hyper-V" und hier in diesem Verzeichnis speichern lassen, Sie sehen es wird hier schon die BLG-Datei vorgeschlagen. Die Datei ist jetzt hier eingelesen. Wichtig ist noch auf der Registerkarte "Threshold File" müssen Sie jetzt noch angeben, auf welcher Basis diese Datei erstellt wurde. Es handelt sich hierbei um Hyper-V R2 SP1. Die Analyse funktioniert auch mit Windows-Server 2012 R2. Danach müssen Sie dem Tool auf der Registerkarte "Question" noch einige Informationen mitteilen. Zum einen müssen Sie definieren, welchen Server Sie aktuell überwacht haben - hier wähle ich jetzt einfach aus 64-Bit-Windows-Server 2012. In neuen Versionen ist zu erwarten, dass hier auch 2012 R2 erscheinen wird. Bei "Physical Memory" gebe ich ein wie viel Arbeitsspeicher auf diesem Server, den ich überwacht habe, eingebaut ist. Hier lege ich fest, wie groß der virtuelle Adressraum ist. Hier füllt das Tool standardmäßig schon die entsprechenden Felder automatisch aus. Danach können Sie auf der Registerkarte "File Output" festlegen, wo der Bericht gespeichert werden soll. Ich lasse den Bericht jetzt einfach direkt auf dem Desktop erstellen. Hier kann ich noch den Namen der HTML-Datei festlegen, das muss ich aber an dieser Stelle nicht. Mit "execute" wird der Bericht entsprechend erstellt, Sie sehen, im Hintergrund öffnet sich ein Powershell-Fenster, hier ist auch schon der Bericht verfügbar. Das Tool macht jetzt nichts anderes, wie die erstellte BLG-Datei auszulesen, auf Basis der ausgelesenen Informationen entsprechend einen Bericht zu erstellen und Ihnen diesen Bericht in dieser HTML-Datei anzuzeigen. Sobald der Assistent seine Arbeit abgeschlossen hat, startet er auch automatisch den Bericht und hier erhalten Sie jetzt Informationen über Ihren Server, Warnungen, wenn welche vorhanden sein sollten und welcher Leistungsindikator und -objekt in Hyper-V den Fehler verursacht hat. Sie sehen hier entsprechende Leistungskurven, die Sie beheben können, und können auf diesem Weg genau den Server analysieren. Je länger Sie den Server in produktiven Umgebungen analysieren mit einer  belastbaren Anzahl an Benutzern, die auch wirklich produktiv damit arbeiten, umso wertvoller sind die Informationen, die Sie hier im Bericht erhalten und mit denen Sie den Server optimieren können. Sie sollten generell darauf achten, dass, wenn Sie den Server überwachen, möglichst für die einzelnen Bereiche keine Alarme angezeigt werden. Und wenn Alarme angezeigt werden, wie Sie diese Alarme beheben. Wichtig ist, dass die verschiedenen überwachten Bereiche immer als "Condition ok" zeigen, dann ist generell die Hardware des Servers und der Server selbst optimal eingestellt. D.h., Sie müssen für dieses Tool nicht unbedingt ein Überwachungsprofi sein, sollten sich aber die Zeit nehmen, den Bericht durchzulesen und sich Warnungen entsprechend anzusehen, um zu überprüfen: Wo gibt es Probleme? Findet das Tool Probleme, so wie hier - "Fehler beim Zugriff auf einen virtuellen Speicher" -, erhalten Sie in der Tabelle einen entsprechenden Hinweis, sehen auf der rechten Seite der Tabelle, welcher Fehlerwert erreicht wurde, sehen auch, welcher Counter den Fehler erzeugt hat, also in welchem Bereich der Fehler angesiedelt ist, und können sich durch Anklicken der entsprechenden Meldung auch eine Grafik anzeigen lassen, wie oft der Fehler aufgetreten ist. D.h., es macht durchaus Sinn, dass Sie sich diese virtuelle Festplatte einmal genauer ansehen, denn hier unten sehen Sie eine andere virtuelle Festplatte, die keinerlei Fehler verursacht. Auf diesem Weg erkennen Sie also auch sehr schnell Fehler in Hyper-V. Ich habe Ihnen in diesem Video gezeigt, wie Sie schnell und einfach mit dem Performance Analyse Log Tool Protokolle aus der Datensammlung in Windows Server 2012 R2 auslesen können.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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