Content Management Systeme Grundkurs

Lebenszyklus von Inhalten kontrollieren

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Inhalte durchlaufen in einem Content-Management-System mehrere Phasen. Ihr Lebenszyklus sollte bereits im Vorfeld mit Richtlinien versehen werden.

Transkript

Die Kontrolle über Ihre Inhalte zu haben und zu behalten, und im Vorfeld zu definieren, wie Inhalte gehandhabt werden sollen, ist ein sehr wichtiger Punkt, denn Ihr Content Management System ist nicht unendlch groß. Sie können Inhalte nicht ewig behalten, und Sie brauchen Strategien und Sie brauchen Richtlinien, mit denen geklärt wird, wie so ein Lebenszyklus eines Inhalts aussieht. Und Inhaltszyklen, genauso wie der Name sagt, beschreiben den Weg eines Inhalts von seinem Entstehen über sein Dargestelltwerden bis hin zum Archivieren oder auch zum Wiederentfernt werden. Und jeder dieser einzelnen Bereiche sollte schon im Vorfeld beschrieben und bedacht werden. Und es sollten Strategien entwickelt werden, die genau in diesen Einzelbereichen dann zum Tragen kommen können. Besonders wichtig für den Anfang ist die Inhaltskontrolle. Wenn Sie nicht die Kontrolle über die Inhalte haben, sie Sie online stellen, dann können Sie davon ausgehen, dass irgenwann die Inhalte die Kontrolle über Sie übernehmen werden, weil es sonst ein Riesenkonglomerat ohne Plan und Ziel würde. Das heißt, ganz am Anfang steht, dass Sie Grundsätze und Regeln entwickeln, die den Lebenszyklus Ihrer Inhalte lenken und begleiten. Diese Grundsätze und Regeln haben denn Sinn, Klarheit zu schaffen. Und zwar, Klarheit über die Besitzverhältnisse des Inhalts: Wem gehören welche Bilder, wem gehören die Texte, wann werden Inhalte übermittelt? Also, ab welchem Zeitpunkt sind sie für die Allgemeinheit dann verfügbar? Wie genau sieht der Arbeitsprozess aus, der dazu führt, dass Inahlte das Licht der Welt erblicken? Und diese Grundsätze gehören überprüft. Das heißt, diese Grundsätze sollen immer wieder herangezogen werden können, um die Inhalte an ihnen zu messen. Und zu guter Letzt, welche Bediengungen braucht es, damit das Lebensende eines Artikels, eines Beitrages erreicht wird? Auch das ist wichtig zu definieren, denn Artikel können nicht ewig in ihrer Seite verweilen. Irgenwann werden sie sich selbst überholen, und es ist besser, wenn Sie im Vorfeld definiert haben, bis wann oder wie lange ein Artikel online ist. Sehen wir uns jetzt die einzelnen Stufen der Inhaltsanalyse an! Die erste Stufen ist die, da gibt es den Artikel nicht einmal noch, sondern das sind Dinge, die im Vorfeld bedacht werden. Erstellen Sie ein Verzeichnis Ihrer Inhalte und erstellen Sie ein Verzeichnis der unterschiedlichen Inhaltstypen, damit Sie wissen, womit Sie arbeiten, damit Sie wissen, womit zu rechnen ist. Welche dieser zukünftigen Inhalte sollen archiviert werden, und welche können entfernt werden. Brauchen Sie eine Versionierung? Wie gesagt, Versionierung muss nicht immer gemacht werden, aber wenn ja, wie sieht die Versionierung aus? Muss sie den Inhalt begleiten seine ganze Lebensdauer über, oder endet dieser Prozess mit der Veröffentlichung? Auf der anderen Seite müssen Benuzer zurückverfolgbar sein, vor allem Benutzer, die mit Ihrem Inhalt interagieren. Und diese Gesetzmäßigkeiten, die Sie schon im Vorfeld zur Anwendung bringen sollen Ihnen helfen, den richtigen Vertriebsweg auch für Ihre Inhalte festlegen zu können. In einer zweiten Stufe geht es jetzt um das Erzeugen des Inhalts. Hier ist zu definieren, wie passiert, wann passiert oder was passiert beim Meta-Tagging, beim Kategoriesien, und werden die Gesätzmäßigkeiten, die Sie schon definiert haben, angewendet, und wer ist beim Erstellen der Inhalte beteiligt. Inhalte haben zwei Arte, wie sie Ihr System erreichen. Entweder sie werde hochgeladen oder sie werden direkt im System erzeugt. Verwenden Sie bei diesem Prozess CMS-eigene Tools, um Attribute einzusetzten, wenn Inhalte erzeugt werden, oder greifen Sie auf andere Mittel zurück? Auch das muss geklärt sein und muss für alle Beteiligten klar sein. Jeder Autor muss wissen, wie er taggt, was er taggt. Das sind wesentliche Teile, die den Lebenszyklus eines Inhalts mitbegleiten. In einem nächsten Schritt, wenn wir Richtung Bearbeitung gehen, wird es überhaupt interessant, denn hier brauchen Sie spezielle Gesetzmäßigkeiten, die den Arbeitsfluss tatsächlich im Fluss halten. Wenn schon bekannt ist, dass die Redaktion ein heikles Gebiet ist, weil hier einfach sehr viel zusammen läuft, so dass hier Stauungen passieren können, dann können Sie mit Ihren Gesetz- mäßigkeiten einfach dagegen arbeiten, und das Ganze versuchen zu steuert. Wenn Sie Benutzeraktionen zurückverfolgen, mitverfolgen, dann sollten Sie auch im Lebenszyklus in dieser Stufe definieren, wie das passiert, und was genau analysiert werden soll. Wenn es um die Refelxion über die Artikel geht, und welche Artikel dann eventuell entfernt werden, weil Sie eben nicht den Richtlinien entsprechen, das passiert während dieser redaktionalen Phase. Und in einem nächsten Schritt geht es jetzt nur um den Bereich, nur um die Stufe des Herausgebens. Die Herausgeberstufe ist die Stufe, wo deutlich werden muss, über welche Vertriebskanäle die Veröffentlichung passiert. Oder können andere Abteilungen veröffentlichte Inhalte für ihre Zwecke wiederverwenden. Also da geht es jetzt z.B. um Marketing oder Vergleichbares. Wie präsentiert sich der Inhalt auf anderen Geräten, z.B. auf den immer interessanter werdenden mobilen Endgeräten? Vergewissern Sie sich, dass Strategien vorhanden sind, die die Effizienz des Veröffentlichens von Inhalten analysiert? Das heißt, gibt es Möglichkeiten, dass Sie nachkontrollieren können, ob das, was da jetzt passier, tatsächlich Sinn macht, so wie es passiert? Testen Sie auch sämtliche Übertragungs- methoden und Übertragunskanäle mit allen nur denkbaren Geräten. Wenn Sie das tun, dann stellen Sie sicher, dass es nicht nur eine Einbahngeschichte ist, welches Medium Ihren Inhalt wahrnehmen kann, sondern dass man eben tatsächlich über alle Geräte zugreifen kann und dabei auch eine vergleichbare Qualität zu sehen bekommt. Und schlussendlich der letzte Schritt befasst sich mit der Analyse der Archivierung. Wenn ein Beitrag quasi sein Lebensende erreicht hat, was passiert dann mit ihm? Es muss schon im Vorfeld definiert sein, welche Inhalte aufgehoben werden und wie sie aufgehoben werden, oder ob Inhalte dann noch einfach entfernt werden können. Und was gibt den Anstoss zum Entfernen des Inhalts. Diese Strategien, die in dieser Stufe zum Tragen kommen, bestimmen, wie Inhalte archiviert und kategorisiert werden. Werden sie einfach nur in einem Archiv abgelegt, werden sie da speziell abgelegt, oder stehen sie noch weiter hin z.B. für Handbücher oder FAQs zur Verfügung? Die hier angewendete Strategie sorgt auch dafür, wie und wo diese archivierten Inhalte aufbewahrt werden und für wen sie dann zugänglich sind: ob nur für die Teammitglieder oder auch für Besucher in so einer Art "was bisher geschah"-Abteilung. Inhalte so zu begleiten, dass sie einen vorgefertigten Weg haben mit vorgefertigten Einstellungsmöglichkeiten, so dass Sie von Anfang bis Ende eine größtmögliche Kontrolle haben können, über das, was dargestellt wird, wie es dargestellt wird und wie lange es dargestellt wird, das beschreibt eben der Lebenszyklus von Inhalten.

Content Management Systeme Grundkurs

Erfahren Sie, was Content Management Systeme (CMS) sind, welche Vertreter es auf dem Markt gibt und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

3 Std. 6 min (37 Videos)
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