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LCD-Display ansprechen

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LCD-Displays gibt es schon seit Jahrzehnten. Diese sind sehr einfach aufgebaut und daher recht billig. Dafür ist die Steuerung etwas komplizierter.
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Transkript

An so einen Arduino können Sie ja normalerweise keinen Monitor anschließen, aber solche kleinen LCD-Displays. Die sind schon über 30 Jahre alt, kosten eine Handvoll Euro, und sie können 2 mal 16 Zeichen darstellen. Für viele Projekte mag das durchaus ausreichend sein. Sie kennen vielleicht solche LCD-Displays vom Fahrkartenautomat beispielsweise. Und ich zeige Ihnen hier einmal zunächst, wie der verkabelt wird. Also, Sie brauchen da schon jede Menge Kabel. Insgesamt sind es 12 Stück, die hier an diesem LCD-Display angelötet sind. Und ich habe hier noch einen Widerstand eingebaut, der einfach dafür sorgt, dass die Hintergrundbeleuchtung für dieses LCD-Display nicht zu stark ist, so dass wir die Buchstaben und die Zahlen gut erkennen können. Sie sehen hier den Aufbau der Schaltung als Skizze noch einmal. Und jetzt wird es Zeit, dass wir uns den notwendigen Code dazu einmal genauer anschauen. Ich bin hier in der Datei "_08_LCD_Display" aus den Projektdateien. Und zunächst einmal wird hier die Bibliothek LiquidCrystal inkludiert, die ist standardmäßig in der Arduino-Software bereits enthalten. Und hier gebe ich an, an welche Pins ich mein LCD-Display angeschlossen habe. Sie können die natürlich auch entsprechend ändern. Hier mit "botschaft0" gebe ich an, was in der oberen Zeile zu sehen sein soll. Und mit "botschaft1" sage ich, was in der unteren Zeile zu sehen ist. In der Funktion "setup" starte ich mein LCD-Display mit "begin". Ich hab hier ein Display, das 16 Stellen breit ist und zwei Stellen hoch. Es gibt auch 16,4 beispielsweise, wenn Sie ein höheres Display haben. Mit "lcd.clear" sorge ich mal dafür, dass mal Ruhe im Karton ist und da nichts angezeigt wird. Und dann kann ich hier mit "lcd.setCursor" den Cursor setzen und mit "lcd.print", da gebe ich meine Botschaft aus. Und Sie sehen eben hier, mit ",0" habe ich die obere Zeile angesprochen, mit ",1" hier die untere Zeile, und oben soll eben mein "Hallo" stehen und unten das "Welt". Und nach 600 Millisekunden, da lösche ich das gesamte Display wieder, setze den Cursor um eins nach links und zeige das Ganze an. Und wenn ich jetzt hier diesen Sketch kompiliere und hochlade, dann sehen Sie, wie das Wort "Hallo Welt" von rechts nach links über das LCD-Display rüberhuscht. Das ist jetzt ein kleines Beispiel, das ich selbst geschrieben habe, aber Sie können auch weitere Beispiele sich mal anschauen. Dazu gehen Sie auf "Datei\Beispiele", und dann hier unten auf "LiquidCrystal". Und zum Beispiel "CustomCharacter", ich mach das hier mal groß. Damit können wir eigene Buchstaben, eigene Zeichen definieren. Und es sieht so aus, dass ich jedes einzelne Zeichen, das ja aus 8 mal 5 Pixeln besteht, hier definieren kann. Also ein Herz sieht dann so aus, immer wenn ich hier eine 0 in dieser Zeile schreibe, dann leuchtet nichts und wenn ich eine 1 schreibe, dann soll eben etwas leuchten. Und hier habe ich ein Herz, einen Smiley, und beispielsweise ein kleines Manschgerl, das die Arme entweder nach unten oder nach oben hält. Hier wird es zunächst einmal definiert und als nächstes habe ich dann mit "lcd.createChar" die Möglichkeit hier das, was ich hier oben definiert habe, in einen Character für mein LCD-Display umzuschreiben. Dieser Character bekommt dann eine Nummer, 0 bis 4 in dem Fall. Und genau diese Character-Nummer 0 bis 4, die brauch ich wieder hier weiter unten, wenn ich hier mit "lcd.write" beispielsweise schreiben möchte, dass ich hier diesen Character mit der Nummer 4, das ist dieses kleine Manschgerl mit den Armen nach oben, wenn ich das hier anzeigen lassen möchte. Wenn ich das Ganze jetzt hier kompiliere und hochlade, dann sehen Sie eben, dass man nicht nur auf die Buchstaben A bis Z beschränkt ist, sondern dass man mit diesem LCD-Display auch winken kann.

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1 Std. 5 min (19 Videos)
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Erscheinungsdatum:09.04.2015
Aktualisiert am:12.02.2016

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