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Fotorezepte: Zutaten pur

Lauch ausleuchten und verschiedene Varianten fotografieren

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Hart und markant muss, wenn es die Ausleuchtung betrifft, nicht immer das Beste sein. Gerade, weil es hier um Details geht, entscheidet sich Eberhard Schuy für eine Lichtwanne, auf der die Gemüsestückchen von unten angeleuchtet, fast ein wenig durchleuchtet, wie freigestellt erscheinen. Beobachten Sie den Trainer, wie er – gleichsam geschickt mit Messer wie Objektiv – eine reichhaltige Platte verschiedener Bildaufbauten serviert.
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Transkript

Nachdem nun festgelegt ist, dass ich Details fotografiere, habe ich mir zum Licht etwas überlegt, und zwar auch hier wieder etwas sehr Klares. Aber nicht so etwas Beleuchtetes, sondern, ja, das ist eigentlich ein ganz klassisches Licht. In dem ich das wirklich auf einer Lichtwanne fotografieren will. Also, von unten kommt viel Licht auf eine Plexiglasplatte und die ganze Plexiglasplatte wird so ausgeleuchtet, dass sie komplett weiß wird. Und darauf werden die Objekte liegen. Das macht man sehr gerne, wenn man Dinge durchleuchtet. Das werde ich hier wahrscheinlich nicht tun. Das wäre mir ein bisschen zu einfach bei dem Lauch, sondern ich möchte sie praktisch wie freigestellt fotografieren. Und wie weit dann das Licht noch die Details ein bisschen betont, dass muss ich sehen. Das kann ich jetzt noch gar nicht beurteilen. Das muss ich wirklich sehen, wenn ich am Set die Aufnahmen mache. Und ja, ich habe schon mal ein erstes Teil hier abgeschnitten. Das kann ich gerade noch einmal zurück holen. Das ist aber wirklich so mein Dummy, mein Muster, um einfach zu schauen, ob das Licht stimmt, und ob die Dinge alle ganz gut funktionieren. Da kann ich jetzt auch einfach mal ein, zwei Ringe so herausnehmen. Das ist nämlich ganz schön. Jetzt lege ich das mal dahin, wo es in etwa fotografiert wird. Also, das ist wirklich nur ein Einstellmuster, was ich jetzt mache. Da lege ich mal so drei Teile da hin. Und werde da mal die Schärfe drauf holen. Ok. Und mal ein Foto machen und dann schauen wir uns das einmal an. Und dann sieht man: Im Prinzip funktioniert das schon ganz schön. Die Durchleuchtung ist mir ein bisschen stark und aus dem Grunde werde ich das ganze mal etwas dunkler machen und hier in dem Falle entscheide ich mich für zwei Drittel. Also, ich blende oben zwei Drittel ab. Mache die nächste Aufnahme. Und da sieht man, dass es noch ein bisschen Durchleuchtung ist. Bei dem stehenden Ring ist es mehr Reflexion und das Auflicht ist noch gar nicht da. Da könnte ich jetzt einen Test machen, indem ich die Lampe mit dazu schalte. Das mache ich hier über den Funk. Und jetzt ist die Lampe dabei und jetzt sieht man, dass der Lauch auch oben angeleuchtet ist. Das reicht mir für meinen ersten Test voll und ganz aus, weil ich damit weiß, dass es funktionieren wird. Und ich muss jetzt nur für meine Objekte so sehen. Und diese Ausleuchtung, diese klassische Ausleuchtung, die wir jetzt sehen, die ist natürlich wirklich ideal, um eine kleine Strecke zu fotografieren. Also, ich habe jetzt beim Aufbauen schon bemerkt, ja, ich möchte von diesem Lauch später zwei oder drei Bilder nebeneinander haben, die das Thema Lauch einmal ein klein bisschen anders abdecken. Und die wirklich geeignet wären, um sie schön zu rahmen, nebeneinander zu präsentieren. Aber soweit sind wir noch nicht. Jetzt müssen wir erst einmal fotografieren. Und dann suche ich mir jetzt mal hier oben meine Wurzelstücke heraus. Und werde mir da einmal zwei, drei abschneiden. Aber das ist so schon toll. Also, ich weiß gar nicht, ob ich mehrere brauche. Und zur Sicherheit schneide ich die in verschiedenen Höhen. Das die also gar nicht alle auf einer Höhe stehen, sondern dass der wirklich mit Absicht ein bisschen höher ist. Und jetzt machen wir da einfach mal so ein Vierer- Päckchen daraus. Der ist gut. Der ist so ein bisschen... Da muss ich ein bisschen entwirren, damit er... Ja, das ist gut. Und jetzt könnte ein sehr flacher, wenn ich die umtausche, das kann ich jetzt schon eigentlich sehr schön sehen, wenn ich das so ein bisschen arrangiere, dass der hier in die Mitte geht, den könnte ich wieder ein bisschen zur Seite machen. Damit die sich auch gegenseitig einigermaßen ergänzen. Der ist sehr flach. Den würde ich eigentlich gerne unten sehen. Aus dem Grund nehme ich die jetzt mal nach oben und tu den flachen nach unten. Der müsste dann nur etwa so stehen. Das heißt, ich schneide den noch einmal neu. Schneide da so einen Winkel ab. Schön. Das darf hier ruhig so hoch kommen. Sehr schön. So, jetzt müssen wir den nächsten noch nehmen. Auch den schneide ich mir zunächst mal ein bisschen größer ab, dass ich da noch korrigieren kann. Und der muss natürlich jetzt hier unten so irgendwie da rein passen. Das tut er auch schon. Das ist immer so, als wenn man das alles dafür gemacht hätte. Toll. Das macht einfach nur Spaß. Also, das jetzt wäre zum Beispiel ein Format, was man sehr gut im Quadrat machen könnte und da ich viel mit Rundungen arbeite, kann ich jetzt eigentlich spontan aus dem Bauch entscheiden, ok, ich mache einfach drei Quadrate, die ich nebeneinander setze. So, und jetzt baue ich das da eins zu eins möglichst hier auf. Mal so grob hinstellen. Das kann weg. Die beiden da drauf. Wie weit die jetzt auseinander kommen oder sich überlappen, dass schaue ich dann wirklich in der Kamera, die ich auch gerne weiter oben drüber hätte. Aber ich lasse mir schon die Option, dass auch ein bisschen schräg zu fotografieren. Ja, das ist im Prinzip ganz gut. Okay. Dann schauen wir mal. Ja, also, es ist für den ersten Schuss schon ganz gut. Die Teile dürfen doch näher beieinander und es darf ein bisschen spannender werden. Aber das kriege ich einzig durch die Anordnung hin. Das sehe ich so schon. Dass ich einfach die beiden, also, den linken unteren und den rechten oberen, einfach mal zusammenrücke. Damit da das Quadrat besser wird. Und links oben den wirklich absichtlich ein bisschen aus der Reihe heraustanzen lasse. Das muss ich ein bisschen kleiner einstellen. So. Das scheint mir jetzt ein bisschen zu viel zu sein. Also, das ist wie üblich wirklich diese Feineinstellung, die man machen muss. Hier werde ich jetzt ein bisschen rumbasteln, weil der obere, also hier der obere rechte, der muss natürlich ein bisschen weiter nach rechts. Der andere muss ein bisschen wieder angepasst werden. Das ist jetzt so die übliche Arbeit, ja, wo ich ein paar Minuten brauche, um das jetzt fein einzustellen. Ich sehe, dass es funktioniert. Ja, und jetzt einfach mal zuschauen. Ich werde es schön und gut machen wollen, also brauche ich ein bisschen Zeit dafür. So, und jetzt kann ich da eigentlich nicht viel dazu sagen, weil ich einfach nur gucken muss. So, vorletzte Aufnahme. Gut, es gibt so zwei, drei Alternativen, die mir hier sehr gut gefallen. Die werde ich mir gleich noch einmal in Ruhe anschauen. Vor der finalen Belichtung hierzu mache ich wie üblich meine Markierung, die mache ich immer ganz einfach, einmal die Hand vor das Objektiv halten. Das Bild erkenne ich nachher ganz schnell wieder. Und dann noch einmal wirklich die Schärfe kontrollieren, damit wir da ganz auf der sicheren Seite sind. Und das finale Bild machen. Damit habe ich mein Bild 1 vom Lauch fertig. Und ich merke, dass es mich gerade packt, es macht tierisch Spaß. Und aus dem Grund mache ich direkt weiter mit dem zweiten und vielleicht auch noch mit dem dritten Motiv. Ja, das wird trocken und dann... Ok, Nummer 2. Ich habe das, ich habe das. Das ist unglaublich, wie saftig der ist. So, es sind sogar vier Motive geworden, obwohl ich nur drei fotografieren wollte. Aber das schöne ist, dass ich jetzt ein Motiv habe, ja, wo ich sagen kann, naja, vielleicht ist es so toll, da nehme ich halt vier oder wo man im Zweifelsfall sogar aussuchen kann. Also, das ging dann doch relativ schnell, weil der Lauch mehr hergibt, als ich ursprünglich gedacht hätte. Und es ist eine kleine Serie von einigen Bildern entstanden und es macht Sinn, wenn wir uns die gleich einmal in Ruhe ansehen.

Fotorezepte: Zutaten pur

Sehen Sie, wie tolle Sachaufnahmen von scheinbar banalen Objekten gelingen. Knoblauch, Ingwer und Lauch werden außergewöhnlich in Szene gesetzt.

1 Std. 3 min (11 Videos)
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