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Lightroom und Nik Collection: Workflow

Landschaftsfoto in Schwarzweiß mit Silver Efex Pro

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Dieser Film beschreibt die Umwandlung eines Landschaftsbildes in eine Schwarzweiß-Variante. Entscheidend sind lokale Anpassungen, die U-Point-Technologie oder das Zonensystem. Anhand der Kontrollpunkte lassen sich die Varianten gut vergleichen.
11:29

Transkript

Jetzt möchte ich zeigen, wie man dieses Bild das ich hier in Lightroom als RAW-Bild vorliegen habe, in "Silver Efex Pro" zu einem sehr, sehr genialen, sehr, sehr kontrastreichen Schwarz-Weiß-Bild umwandeln kann. Ich bin jetzt also hier in Lightroom und da sieht man jetzt im Entwickeln-Modul, dass ich schon ein paar Einstellungen vorgenommen habe, und diese Farbvariante gefällt mir eigentlich ganz gut. Jetzt möchte ich aber den Kontrast und die Helligkeit noch ein bisschen anpassen für die Bearbeitung danach in Silver Efex. Und deshalb erstelle ich mir da mal eine virtuelle Kopie, mittels Cmd+T, Strg+T natürlich auch Windows. So, das heißt jetzt also, ich nehme da die Dynamik vielleicht ein bisschen raus, die Klarheit nehme ich auch raus. Aber dann möchte ich zusätzlich hier die Lichter nach unten nehmen, dass ich dann mehr Zeichnung in den Wolken habe und die Tiefen möchte ich ein wenig aufhellen, damit ich hier genügend Zeichnung habe und auf diese Zeichnung dann in Silver Efex Pro zugreifen kann. Den Horizont möchte ich auch noch gerade einstellen, dazu drücke ich auf die Taste R. Und mit gedrückter Cmd-Taste oder Strg-Taste auf Windows, kann ich hier jetzt den Horizont entlang dieser Linie gerade richten. Und da ich jetzt noch mehr Platz haben, mache ich das Ganze noch ein bisschen größer. Okay. So, jetzt ist das gut ausgerichtet und so möchte ich jetzt rausgehen in Silver Efex Pro. Also, Rechtsklick auf das Bild, "Bearbeiten in" "Silver Efex Pro 2", da klicke ich drauf. Jetzt kommt der Dialog hoch. Ich gehe wieder mit "Adobe RGB", aber in diesem Fall möchte ich auch wieder die "ZIP-Komprimierung" eingestellt haben. Sonst passt das ganz gut. Und jetzt kann ich auf "Bearbeiten" klicken. Das heißt, dieses PNG, in diesem Fall sogar die virtuelle Kopie davon, wird jetzt an Silver Efex Pro weitergegeben und ich kann jetzt mit der Bearbeitung beginnen. Schauen wir mal rein, was es hier zum Einstellen gibt. Und zwar gehe ich hier zu den Voreinstellungen und da bin ich aktuell bei der neutralen Voreinstellung. Ich könnte auch hier direkt auf den hohen Kontrast gehen, oder eben verschiedene andere Vorgaben, die mir Silver Efex Pro hier bietet, ausprobieren. Ich persönlich starte aber wirklich sehr, sehr gerne mit "Neutral". Ich nehme hier diese Vorgaben vielleicht so als schnelle Inspiration, damit ich sehe, was jetzt diese Vorgaben so aus meinem Bild machen würden, starte dann aber, wie gesagt, wirklich fast immer mit Neutral. Gut. Also, Neutral. Dann kann ich hier im rechten Bereich zu den Filmtypen gehen. Und da möchte ich jetzt einen Film, der sehr stark im Kontrast ist. Und da nehme ich mir den "Kodak 400 TMAX Pro" als Startpunkt. Da sieht man jetzt, wie viel die Körnung pro Pixel ist. Also, eher eine sehr starke Körnung, wie es mit der Empfindlichkeit ausschaut und wie die Tonkurve ist. Generell ist dieser Film sehr stark im Kontrast. Und jetzt kann ich noch bei den Farbfiltern durchschauen. Also, das ist jetzt ohne, roter Farbfilter, Orange, Gelb, Grün, und Blau. Hier beim blauen kommen die Steine sehr, sehr gut rüber. Ich bleibe da aber irgendwo, wo man die Wolken etwas besser sieht. Das war ja vielleicht beim Rot ganz gut. Ja, das passt. Und jetzt kann ich hier nach oben gehen und die globalen Anpassungen vornehmen. Bevor ich das aber mache, möchte ich jetzt beim Boot die Lupe unten fixieren. D. h. hier mache ich einfach einen Rechtsklick drauf. Vielleicht so, dass ich auch etwas vom Himmel sehe, Rechtsklick und jetzt ist die Position hier fixiert. Ich kann das natürlich jederzeit noch hier in der Lupe herumschieben, aber an sich, gefällt mir das so ganz gut. Und wenn man da jetzt über dieses "Lupe & Histogramm"-Feld fährt, dann sieht man im unteren Bereich, dass ich hier Zahlen von 0 bis 10 habe. Und diese Zahlen sind das Zonensystem. Und zwar kann ich hier die "Zone 0" mit einem Klick aktivieren und nach rechts fahren und die "Zone 10" mit einem Klick aktivieren und dann sehe ich im Bild, ob ich jetzt Bereiche habe, die absaufen, also komplett schwarz sind. Ich zeige das mal, indem ich die Helligkeit nach links ziehe. Dann sieht man hier die Bereiche, die absaufen, beziehungsweise genau umgekehrt, wenn ich's heller ziehe, die Bereiche, die ausreißen. Das heißt, hier wäre jetzt keine Zeichnung mehr, genau so wie hier diese gelben Linien mir die dunklen Bereiche zeigen, wo auch keine Zeichnung mehr ist. Man sieht, das ist jetzt relativ gut ausgeglichen. Dieses Zonensystem referenziert übrigens auf Ansel Adams, der damit seine Entwicklung von Schwarz-Weiß-Negativen gemacht hat. Genau. Also, Zonensystem ist bei mir aktiviert: 0 und 10 und jetzt kann ich anfangen, die Helligkeit anzupassen. "Global", weil ich ja hier in den globalen Anpassungen bin. Also ziehe ich mal den Schatten nach unten. Ich möchte als ein bisschen mehr Tiefe in den Schatten haben. Die Spitzlichter passen mir soweit und bei der dynamischen Helligkeit kann ich jetzt nach rechts und nach links, einmal den Regler bewegen und schauen, was mir dieser Regler hier so bringt. Vielleicht gehe ich da ein bisschen nach links, so ist es gut. Beim Kontrast kann ich jetzt den Kontrast zwischen dunklen und hellen Bereichen verstärken. So. Das wirkt jetzt aber global und jetzt sieht man, wenn ich den Regler nach rechts ziehe, werden die Wolken komplett weiß, das möchte ich nicht. Unten würde es mir aber gefallen. Wenn ich jetzt weiter nach links fahre, dann sieht man, jetzt habe ich noch Zeichnung in den Wolken. Unten ist es aber nicht so stark. Jetzt könnte ich über diesen Regler beim Kontrast sagen, dass ich das Schwarz noch verstärken will. So. Jetzt ist es fast ein bisschen zu stark, also fahr ich da wieder nach links, nehme einfach diese Verstärkung etwas zurück und lass das jetzt so einfach einmal stehen, ich glaube, das ist ein guter Ausgangspunkt. Und jetzt, der nächste Punkt ist hier die Struktur. Da kann ich die Struktur im Bild noch verstärken. Global. Jetzt möchte ich es aber gar nicht so stark machen, deswegen setze ich den Regler zurück, mit einem Doppelklick drauf. Gut. Und der nächste Punkt den ich jetzt zeigen will, der ist unglaublich spannend und gefällt mir wirklich sehr gut, und zwar ist das die selektive Anpassung. Bei der selektiven Anpassung kann ich hier Kontrollpunkte setzten. Bei Nik werden diese U-Points genannt und die sind eigentlich unschlagbar und sehr, sehr genial. Und wie sie funktionieren und was das Spezielle ist, zeige ich jetzt einmal her. Und zwar kann ich hier einen Kontrollpunkt, hier in die Wolken setzen, den Bereich anpassen. Ich mache den mal so groß, dass ich hier die Wolken habe. Und jetzt kann ich die Helligkeit, für diesen Bereich, gezielt zurücknehmen. Wenn ich jetzt den Wirkungsbereich dieses Kontrollpunkts sehen will, kann ich hier im unteren Bereich die Kontrollpunkte aufklappen und hier hinten auf die Maske klicken. Jetzt sieht man, dass dieser Bereich von den Kontrollpunkten betroffen ist. Jetzt sieht man auch, dass hier im unteren Bereich ins Wasser, dieser Kontrollpunkt auch wirkt und wenn ich jetzt auf einen zweiten Kontrollpunkt hier ins Wasser setze und den etwas größer mache, dann sieht man, dass eigentlich dieser Punkt jetzt wirklich nur am Himmel wirkt. Und der Punkt hier unten, den ich ja hier ins Wasser gesetzt habe, der ist eben jetzt nur fürs Wasser zuständig. Und den mache ich mal ein wenig kleiner. und nehme hier die Struktur fürs Wasser etwas stärker raus, so. Und mache das Wasser vielleicht auch ein bisschen heller. jetzt kann ich den nach links ziehen und mit gedrückter Alt-Taste nach rechts kopieren. So. Und diese beiden Punkte kann ich markieren, jetzt habe ich hier beide markiert und mit Cmd-G, Strg-G auf Windows, zu einer Gruppe zusammenfügen. Das heißt, diese beiden Punkte denken jetzt gemeinsam. Das heißt, Sie können hier den Kontrast zurücknehmen oder mehr reindrehen und habe das jetzt wirklich nur für das Wasser. Und jetzt setze ich mir einen neuen Kontrollpunkt hier in die Steine rein, wird ein bisschen größer. Die Helligkeit für die Steine ein bisschen nach unten ziehen, so. Und die Struktur kann ich da auch nach oben ziehen. So. Jetzt zoome ich da mal rein, in diesem Fall auf 50%, kann dann nach unten gehen, mir mal das Zonensystem ausblenden, und habe jetzt so hier sehr, sehr dunkle Steine. Wenn ich da nach oben fahre, Wasser mit einer guten Struktur. Ich könnte sie vielleicht noch etwas mehr betonen, in dem ich hier die Struktur nach rechts ziehe. Kann hier übrigens auch das kleine Pfeilchen aufmachen und hier Weiß und Schwarz verstärken oder die Feinstruktur einstellen. Ich möchte hier Schwarz noch ein bisschen verstärken. So, mit Gefühl. Leertaste + Klick, damit ich wieder auszoome. Und jetzt möchte ich den Himmel vielleicht doch ein bisschen heller haben. So. Und die Struktur vom Himmel noch weiter rausholen. Okay. Das gefällt mir so schon wirklich gut. Hier mal ein Klick ins Leere, und ein Klick dahin. Jetzt möchte ich das Vorher-Nachher vergleichen. Dafür kann ich hier auf den Vergleichen-Knopf gehen. Das ist das Vorher, das ist das Nachher. Das Vorher, das Nachher. Also wirklich sehr, sehr kontrastreich dieses Bild. Hier möchte ich vielleicht die Helligkeit des Wassers ein bisschen heller haben. So, und dann einen Kontrollpunkt noch aufs Boot setzen. Hier dieses Boot in der Helligkeit ein wenig zurücknehmen. So. Größe runter, Leertaste + Klick. So. Ich habe hier jetzt den Kontrollpunkt fürs Boot "05". Da sieht man, da kann ich das Boot abdunkeln und aufhellen. Und jetzt möchte ich einmal vergleichen, wie jetzt meine Einstellung vor den Kontrollpunkten ausgesehen hat und wie meine Einstellung mit den Kontrollpunkten ausschaut. Dazu stelle ich mir mal das Bild nebeneinander und wechsle hier links ins Protokoll. Denn das Protokoll, dieser Schritt links, das Vorher, greift nämlich immer auf den Standardwert, wie ich’s geöffnet habe, den Ausgangszustand. Ich kann jetzt aber diesen Regler nach unten ziehen, bis vor meiner selektiven Anpassung, indem ich hier her klicke, und jetzt habe ich eben hier, den Zustand vorher, vor meiner lokalen, selektiven Anpassung und hier rechts habe ich den Zustand nach meiner selektiven Anpassung. Wenn ich das jetzt so vergleiche... --ich mache das hier links mal zu, dann habe ich ein bisschen mehr Platz, kann hier auch mal einzoomen, dann sieht man eben im linken Bereich, das Vorher und hier im rechten Bereich, das Nachher. Man sieht, nachher ist es wesentlich stärker im Kontrast, aber auch gleichzeitig sehr, sehr gut von der Einstellung. Das heißt, ich kann es wirklich sehr gut steuern, wie ich das haben will und da muss ich eigentlich sagen, mit dieser Einstellung bin ich wirklich sehr zufrieden. Ich gehe einmal auf das gesamte Bild, Vorher-Nachher, Vorher-Nachher. Ja, das gefällt mir so wirklich gut. Jetzt brauche ich es eigentlich nur noch speichern. Ich drücke hier jetzt auf den Speichern-Knopf. Das Bild wird jetzt rausgerechnet, an Lightroom zurückgegeben und jetzt habe ich hier in Lightroom mein bearbeitetes TIFF-Bild, und hier daneben, Taste N, mein Vorher und damit bin ich wirklich sehr zufrieden.

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1 Std. 47 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.11.2016

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