Photoshop-Tipps für Designer: Jede Woche neu

Landschaften malen in Photoshop

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Holen Sie sich jede Woche einen Praxistipp für mehr Produktivität und Kreativität mit Photoshop! Martin Dörsch greift tief in die Trickkiste und zeigt Ihnen wöchentlich, wie Sie mit Photoshop das Beste aus Ihren Designs herausholen können. Lassen Sie sich inspirieren – zu neuen Arbeitstechniken, Workflows und dem Ausprobieren neuer Werkzeuge! Die jeweiligen Praxisbeispiele werden komplett fertiggestellt und Sie können das Gelernte sofort für sich umsetzen.
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Transkript

Wer glaubt, er kann nicht malen, der wird heute eines Besseren belehrt. Ich erkläre nämlich, wie man in Photoshop sogar mit der Maus, Landschaften zeichnen kann, und diese Landschaften kann man ja für Designs, zum Beispiel für Hintergrundgrafiken oder ähnliches verwenden. Also wir brauchen nicht viel, wir brauchen nur ein bisschen ein Wissen, wie man mit Verläufen arbeitet, wie man den Pinsel einstellt und wie man damit, ja, Landschaften erstellt, und das wird genau jetzt das Thema sein. Auf geht´s, Photoshop, Malen, Landschaften los. Also los, Zeichnen mit Martin. Okay, starten wir einfach einmal damit, dass wir den Hintergrund erstellen, und zwar den Himmel und ich arbeite im Wesentlichen mit einem Verlauf von Weiß nach Schwarz, also von der Vordergrund- zu Hintergrundfarbe und lege da einfach einmal los. Und zwar mit gedrückter Shift-Taste möchte ich da jetzt so den Hintergrund erstellen und da fahre ich wirklich weit aus dem Bild raus, damit ich so diesen Grauverlauf nach hinten habe. Dahin erstelle ich mir eine neue Ebene im Vordergrund, und das soll jetzt, ja, das Wasser sein, das Meer, ich nenne es einfach mal Wasser, das passt schon. Und erstelle jetzt nach unten ein Verlauf und zwar ja, hat schon so gepasst, so ist ganz gut, dass ich hier diesen Grauverlauf habe, und da kann ich jetzt einfach mit einer Maske hier so einen Horizont einziehen und den unteren Bereich sichtbar lassen und den oberen Bereich ausblenden. Das heißt, hier habe ich jetzt das Wasser, das habe ich genau verkehrt herum gemacht, also Command+I die Maske umkehren. Hier ist eben der Hintergrund, ich nenne ihn jetzt einfach mal Himmel, Doppelklick drauf. Und hier drüber das ist jetzt mein Wasser, hier der vordere Bereich. So, jetzt könnte ich mir eine neue Ebene erstellen, Alt-Klick aufs Ebenensymbol für die Berge. Mit Enter bestätigen und da nehme ich mir einfach einen Pinsel, mit schwarzer Farbe beziehungsweise vielleicht mit einem leichten Grau, und der Pinsel kann relativ hart sein, so in der Richtung, klein und von der Deckkraft auf 100%. Und damit ich hier noch etwas mehr Zufall reinbekomme, öffne ich mir das Pinselbedienfeld, gehe hier in die Formeigenschaften und wende hier einen Größen-Jitter an. Damit erhalte ich so eine, ja eine zufällige Größenanordnung und bei der Streuung möchte ich da auch noch eine Streuung haben, damit das Ganze einfach noch etwas mehr nach Zufall ausschaut. So glaube ich könnte das ganz gut funktionieren, also hier den Inhalt wieder löschen, die Farbe auf ein, ein etwas helleres Grau stellen, so. Und jetzt fange ich einfach einmal an, dass ich da so die Berge reinmale, da fahre ich einfach also öfter drüber und pinsele im Wesentlichen da einfach so ein bisschen links, rechts herum, so passt das ganz gut und der Berg kann da ruhig ein wenig höher werden, sagen wir mal so, das passt und da kommt der Berg so nach vorne. Ungefähr so in der Richtung und die Größe kann ich ein wenig kleiner machen hier, wo es zum Wasser geht sage ich mal, die Pinselgröße etwas kleiner machen und hier einmal so diesen Bereich da rauspinseln. Da kommt dann im Eindefekt Nebel hin, also wird´s auch gar nicht so tragisch ausschauen, wie es jetzt der Fall ist. Dann erstelle ich mir eine zweite Ebene beziehungsweise mache so, dass ich mir diese Berge-Ebene einfach einmal dupliziere. Dann nehme ich mir hier diese Hintergrundebene, mit dem Verschieben-Werkzeug verschiebe ich die einmal da nach oben und jetzt mittels Command+L oder Strg+L auf Windows mache ich hier diese hintere Ebene ein wenig heller, weil wenn es weiter weg ist, dass wird´s ja etwas ja grauer, so und mittels Frei transformieren und hier im oberen Bereich der Verformung, kann ich jetzt diese hinteren Bergrücken, -Kette, was auch immer Ding, da ein wenig Verformen auffassen, dass es da nicht zu sehr verformt wird, das heißt, das ziehe ich da ein wenig so rüber und bestätige das Ganze jetzt einfach mit OK. So jetzt nehme ich mir den Pinsel, wähle mir die Farbe von diesem Hintergrundberg auf und male da noch ein bisschen drüber, dass da ein wenig anders ausschaut. Immerhin ist er auch weiter weg, das heißt die ganzen feinen Berg, Wald, was auch immer Dinger sind da natürlich kleiner. Jetzt nehme ich mir hier diese Farbe, gehe auf die vordere Ebene, mache den Pinsel ein bisschen größer und male hier auch noch einmal mit Gefühl entlang dieser Formen. Ungefähr so, genau und habe da jetzt so diesen zweiten Berg, das kann ich da unten auch noch ein wenig so auffüllen. Okay, das einfach mal so zum Grundsätzlichen. Im nächsten Schritt möchte ich einmal hier rechten einen Baum reinmalen, das heißt ich erstelle mir eine neue Ebene, nenne das Ganze Baum und gehe da einmal in meine Pinseleigenschaften rein und nehme die Streuung weg, und bei den Formeigenschaften nehme ich auch den Größen Jitter ein wenig zurück. Was ich da noch machen will, ist bei der Steuerung auf Verblassen einzustellen, denn jetzt kann ich hier einstellen, wie viele Pinselpunkte kommen sollen, bis der Baum dann komplett verblasst wird, also bis ich dann quasi fertig gemalt habe. Also das habe ich jetzt geschafft, den Inhalt des Baums löschen, dann kann ich hier ja einen dunklen Baum machen, der passt aber eigentlich ehe von der Farbe wie da hinten, das ist ganz okay, jetzt kommt aber hier dieser mittlere Stamm und dann ziehe ich da so nach rechts rüber so darauf. Dann fahre ich ein zweites Mal da von unten, nun ziehe das so rüber. Und ein drittes Mal fahre ich von hier, gehe schon daraus und ziehe das so nach oben. Das passt eigentlich ganz gut, jetzt kann ich über diese Einstellungen dieses Verblassen ein wenig schneller verblassen lassen, so, den Pinsel auch ein bisschen kleiner einstellen und kann hier so kleine Äste rausziehen, sie dann einfach verblassen, so genau. Hier auch noch raus, das kann ruhig ein wenig krakelig sein, dazu ist die Maus optimal geeignet, natürlich kann das auch mit einem Grafik-Tablet machen, da wird´s wahrscheinlich noch besser gehen. Aber es geht toll wie gesagt so um das Grundprinzip wie man so einen Baum zeichnen kann. Jetzt bin ich von der Maus abgerutscht, also Command+Z, Strg+Z auf Windows für rückgängig. Damit der Baum jetzt ein wenig mehr Definition und Tiefe kriegt, wende ich jetzt einen Ebeneneffekt an und zwar den Ebeneneffekt Schein nach innen. So schiebe ich das dann mal nach rechts, den Baum da nach links und setze einmal die Farbe auf Normal, Deckkraft auf 100 und sage von der Mitte weg. Jetzt machen wir die Größe kleiner. Und was ich einfach machen will, ist dass hier der innere Bereich der Baumes, er soll einfach dunkler werden, also die Farbe Richtung dunkles Schwarz setzen und dadurch bekommen jetzt die, die größeren, die dickeren Bereich einfach ein bisschen mehr Definition, ein bisschen mehr Tiefe. Zusätzlich kann ich hier noch ein Rauschen anwenden, dann wird das auch noch ein wenig, ja, bekommt das ein keines Rauschen drauf. Genau das passt so weit. Okay das ist mein Baum und hier im oberen Bereich, den dupliziere ich einmal, Command+J, nehme den unteren, nenne den gleich Baum Spiegelung. Mit einem Rechtsklick wandle ich diesen Baum in ein Smartobjekt um, und mittels Command+T, Strg+T auf Windows, kann ich jetzt die Höhe auf -100 setzen. denn dann kann ich den Baum da nach unten spiegeln. Und jetzt strecke ich den und stauche ich den viel mehr noch ein bisschen zusammen. So in der Richtung, das passt und schiebe ihn dahin, da soll er her. Und natürlich soll der Baum hier nach unten in der, der Intensität abnehmen und in der Zeichnung und deshalb gehe ich jetzt auf Filter Weichzeichnungsgalerie und nehme mir hier jetzt diesen Tilt-Shift-Filter eben auf meiner unteren Baumebene und im Wesentlichen kann ich den Filter hier jetzt herlegen, sagen dass er da quasi komplett scharf sein soll und hier nach außen soll er relativ schnell in der Unschärfe ja wirklich sehr, sehr unscharf werden. So passt das ganz gut, das einfach einmal mit OK bestätigen. Dann habe ich hier jetzt diese Weichzeichnung auf dem Baum liegen. Okay, das einmal zum Grundsätzlichen. Und jetzt geht´s eigentlich schon in die Richtung, dass ich mir hier um den Nebel Gedanken machen will. Das heißt ich gehe jetzt hinter dem Baum hier hin, Alt-Klick auf die neue Ebene, nenne das Ganze Nebel. Nehme mir einen Pinsel, ganz groß, ganz weich und in Weiß und die Deckkraft nehme ich auf 40% zurück, Taste 4 für 40%. Und kann jetzt beim Größen-Jitter einen sehr, sehr großen Größen-Jitter einstellen, beim Transfer kann ich beim Fluss auch einen starken Fluss-Jitter einstellen und bei der Streuung möchte ich auch, dass das Ganze noch gestreut wird. Bei den Formeigenschaften soll der Mindestdurchmesser quasi die kleinsten Punkte, die jetzt über diese zufällige größenjitterei entstehen, nicht zu klein werden. Ja und da kann ich jetzt einmal anfangen, ein paar Mal drübermalen, die Größe dieser Pinselspitze auch zurücknehmen. Und hier soll im Bereich des Horizonts einfach einmal das so drübermalen, dass das jetzt so ja zum jittern anfängt, eben weicher wird. Nun kann ich da nochmal so drüber malen, das passt so eigentlich einmal ganz gut. Kann jetzt zusätzlich über einen Weichzeichner, nämlich einen Gaußscher-Weichzeichner diese Ebene auch wirklich noch mal stark weichzeichnen, dass das so ein, ja so voluminös irgendwo wird. Dann erstelle ich mir eine zweite Nebelebene, Nebel klein. Nimm den Pinsel ein wenig runter in der Größe und male hier jetzt im Bereich der Wasserlinie da drüber. Das kann hier ruhig ein wenig punktig werden zu Beginn, dann kann ich auch da hinten drüber malen, denn das wird jetzt auch wiederum über den Weichzeichnungsfilter, diesen Gaußschen Weichzeichner. Alt-Klick drauf, weichgezeichnet, jetzt nicht ganz so stark, sondern ungefähr so in dieser Richtung, sollte ganz gut passen und jetzt erstelle ich mir darüber eine weitere Ebene mit Nebel im Vordergrund. Schreiben wir es groß, Vordergrund, zack. Nehmen wir hier einen Pinsel, den ich einfach wieder größer einstelle und male hier im Vordergrund, also vor dem Baum und hier auch da so in diesem Bereich auch noch mal drüber. Und auch hier wiederum mit den Gaußschen Weichzeichner wird dieser Nebel im Vordergrund auch weichgezeichnet. Ja, jetzt habe ich einmal so diese grundsätzliche Vernebelung oder diese grundsätzliche Landschaft erstellt, das passt ganz gut. Jetzt möchte ich einmal ein Rauschen drauf haben, also hier einen Alt-Klick drauf, Rauschen Weiches Licht mit neutraler Farbe viel weiches Licht füllen, das passt. Jetzt auf Filter Rauschfilter und Rauschen hinzufügen, Geaußsche Normalverteilung, Monochromatisch und beim Rauschen bei diesem Bild könnte ich ruhig ein bisschen stärker reingehen. Sagen wir mal beispielsweise so. Und jetzt möchte ich dem Ganzen noch so eine Art Bildlook mitgeben. Und das mache ich wiederum über eine Verlaufsumsetzung, die habe ich in letzter Zeit wirklich sehr, sehr gern also sehr, sehr lieb gewonnen, so muss man sagen und da zoome ich einmal ein wenig raus. Ich habe hier die Fotografische Tonung angehängt, das sind jetzt die Verläufe hier, und da kann ich einfach draufgehen und mit den Cursortasten oder auch mit der Maus durch diese Tönungen durchgehen. Und was ich auch noch machen kann, ist, dass ich den Blendmodus von Normal auf Weiches Licht setze. Denn dann bekomme ich da auch noch ein bisschen mehr Kontrast und ein bisschen mehr Dynamik in das Ganze hinein. Wie gesagt, einfach mit den Cursortasten nach rechts gehen und schauen, wo das dann irgendwo interessant wird, das ist dann so eine Geschmacksfrage. Ich mag´s da eher jetzt so kühl haben, ich glaube ich nehme hier diesen Cyan-Selen. Genau und schaue mir das einmal an. Passt ganz gut, das Rauschen ist mir ein bisschen jetzt zu stark, aber das macht nichts, denn ich kann hier einfach die Deckkraft zurücknehmen und das Rauschen hier ein bisschen subtiler gestalten. Hier der Nebel im Vordergrund, der passt ganz gut. Der Nebel klein, der passt auch gut, der generelle Nebel hier im Hintergrund, den kann ich ein bisschen zurücknehmen, dass hier auch noch ein wenig mehr Zeichnung rauskommt. Ja und im Wesentlichen habe ich jetzt so diese Landschaft erstellt, also falls man ab und zu, oder irgendwann einmal für den Hintergrund irgendwelche Landschaftselemente braucht, zum Beispiel für eine Webseite, für eine Grafik, für was auch immer, einfach jetzt nicht verzagen, sondern wirklich mit ein paar Verläufen und ein paar Linien und ein wenig subtilem Nebel oder was auch immer solche Elemente erstellen. Also einfach einmal ausprobieren, Spaß haben und Landschaften erstellen.