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People-Fotografie: Mensch und Pferd

Kuscheliges Close-up mit dem 85 mm-Objektiv

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Jetzt wird das Objektiv gewechselt: Mit der kurzen Brennweite geht es näher heran an Pferd und Besitzerin. Aus Erfahrung weiß Alexandra Evang, dass es nicht schadet, das Pferd mit dem glänzenden Reflektorschirm bekannt zu machen. Dank eines Leckerbissens ist selbst eine Auge-in-Auge-Aufnahme möglich.
07:41

Transkript

Ich bin jetzt hier mit Olivia und Yrma zurück am Stall. Wir haben jetzt vor, hier vorne noch mal Bilder zu machen, und zwar habe ich geplant, mit den beiden noch mal Close-ups zu machen. Das sind wirklich ganz, ganz enge Porträts. Da können die Ohren von der Yrma gleich auch ruhig abgeschnitten sein. Ihr seht das dann nachher. Das werde so ganz intensive Bilder von den beiden zusammen und die will ich jetzt machen. Dafür benutze ich jetzt diesmal das 85 Millimeter von Nikon mit der Blende 1,8. Das ist auch eine Festbrennweite heißt kein Zoomobjektiv. Auch hier muss ich mich bewegen, wenn ich einen Ausschnitt des Bildes verändern möchte. Und ich nutze das jetzt einfach, um euch mal zu zeigen, dass man auch damit schöne Bilder machen kann, denn sonst ist meine absolute Lieblingsbrennweite ja das 300 Millimeter. Für die Porträts von den beiden habe ich jetzt vor, die zwei mit dem Reflektor noch ein bisschen von unten auszuleuchten. Die Yrma kennt den Reflektor noch nicht und den wollen wir zuallererst einmal zeigen, damit sie sich dran gewöhnen kann. Sie ist ja im Prinzip ein sehr, sehr ruhiges und entspanntes Pferd. Genau, und jetzt kannst du dir das einmal angucken. Marco, komm ruhig einmal mit dem hier hin. Genau, dann kannst du mal schauen, was das ist. Kannst ihr ruhig einfach zeigen, ja. Dass sie den einmal ruhig beschnuppern kann. Genau! Na, damit sie einmal kurz sieht, was er da gleich in der Hand hält. Damit du dich erschrickst, ja. Ist okay? Gut! Ja, ihr seht schon, jetzt haben wir ein bisschen Licht von unten. Ich arbeite jetzt hier gerade mit der Silberfolie. Auf der anderen Seite ist ein Zebramix. Das heißt, das ist mit Gold und Silber gemischt. Das Licht wäre dann ein bisschen wärmer. Ich denke, ich nehme mal jetzt hier erstmal das kühlere Licht, eben damit es nicht so ganz so warm auf dem Foto aussieht. Genau, und dann bringe ich euch beide mal in Position beziehungsweise ihr euch selber. Stell sie ruhig einmal... Hallo! Genau, stell sie ruhig einmal zu mir mit der Vorhand rein. Genau, super! Oh Maus, wolltest du auch auf dem Foto? Genau! Ich arbeite jetzt hier wieder im Gegenlicht, das heißt, die Sonne ist hinter den beiden. Stell dich ruhig so ein bisschen breitbeiniger hin. Das mache ich jetzt, damit sie ein bisschen tiefer kommt und mit dem Pony genau auf einer Höhe ist. Genau, super! Geh ruhig mit dem Gesicht an sie ran. Ja, dass die beiden ganz, ganz eng einander sind. Das ist schön! Und Olivia, nimmst du dein Pony ein bisschen zurück? Einfach dass ich dein Auge sehen kann. Genau, super! Gut Yrma, das ist richtig, richtig schön. Und dreht euch, ja. Jetzt gucken wir noch mal, dass sie ihr Köpfchen noch mal zu Olivia nimmt. Ja, einmal ausatmen. Du hast es schwer, he? So. Guck, dass du ein bisschen niedriger kommst. Das mache ich jetzt einfach, damit die beiden mehr Auge an Auge sind, um die beiden, auf einer Position zu haben. Genau, super! Guck, dass du näher an sie ran kommst. Und Achtung! Mausi, Hi! Einmal die Haare ein bisschen aus dem Auge, dass man deins auch sieht. Genau! Probier ruhig noch mal, einmal ihren Kopf noch mal ein bisschen rüber. Super! Gut! Schauen wir noch mal, dass sie noch mal mitmacht. Genau! Super! Sonst wechsle ich meine Position und gehe jetzt ein bisschen nach hier, weil sie mit dem Kopf immer weiter nach hier geht. Hier stehen noch ihre ganzen Pferdefreunde auf der Koppel. Noch mal. Super! Gut! Versuch mal, dass du dich so ein bisschen vor sie stellst. Sonst willst du mal ein Leckerchen für sie haben. Das ist nämlich auch was, was man machen kann, dass wir jetzt einfach mal ein Leckerchen geben, dass sie in dem Moment frisst, und dass sie sich in dem Moment, wo sie frisst, noch mal an sie rankuscheln kann. Ne? Sehr gut! So, Mausi, dann? Probiere ruhig gleich das Leckerchen. Genau, leg die anderen hin, dass du ihr das Leckerchen gibst, wenn ich das Foto mache. Und dann lehnst du dich jetzt von vorne an sie ran, dass ihr beiden euch anguckt. Guck mal, ob sie das Gesicht noch mal ein bisschen nach hinten nimmt. Ja, das ist schön! Super, super, super! Mach den Pony noch mal ein bisschen aus dem Gesicht, Olivia, dass ich dich noch mal mehr sehe. Geh noch mal ein bisschen höher. Ja! Dort, das ist cool! Super! Jetzt habe ich gerade den Moment erfasst, wo die beiden sich genau angucken. Richtig schön. Das hätte ich gern noch einmal mit deinem Pony aus dem Gesicht, wenn das noch mal geht? Oder du wechselst einfach mal die Seite, dass du die andere hast. Dann hast du den Pony nicht im Gesicht. Gucken wir bei Yrma, dass sie... Genau, dreh sie mit der Hand, der Hinterhand, ein bisschen rum. Das mache ich jetzt einfach, damit sie sich nicht so verbiegen muss in dem Moment. Gucken wir mal, ob sie es noch mal mitmacht. Willst du sonst einmal den Strick haben, dass du sie führen kannst? Oder das Halfter? Warte, ich geb's dir mal. Guck mal hier. Ja, so ist es bei der Arbeit mit Tieren. Da braucht man viel Geduld. Gut! Super! Stell sie ruhig wieder noch ein bisschen weiter. Guck, ob sie noch einen Schritt geht. Geh mal, Mausi. Geh mal einen Schritt rüber. Super! Fein! Gute Maus! So, dann probieren wir das noch einmal. Jetzt haben wir zwar nicht ihre Mähnenseite, aber dafür sieht man Olivias Gesicht jetzt gerade in dem Fall noch mal besser. So, jetzt schauen wir noch mal. Ja, super! Gut! Guck, dass sie das Gesicht noch mal vielleicht einmal ein bisschen zu dir mehr reindreht. Ja! Und je weiter ich runtergehe, desto mehr Gegenlicht habe ich, weil man die Sonne durch den Baum von hinten sieht. Sehr, sehr, sehr schön ihr beiden! Gut! Ja super! Das reicht mir auch schon. Und damit haben wir alle Fotos im Kasten. Und was ganz, ganz wichtig ist, dass man auch zwischendurch einfach mal zeigt, was man gemacht hat. Das Mädel vor der Kamera kann sich das jetzt gar nicht vorstellen, in dem Fall jetzt hier gerade Olivia, wie das überhaupt aussieht, was ich fotografiert habe. Und deswegen zeige ich wirklich bei jedem Shooting, immer wieder, was ich gerade fotografiert habe. Yrma, willst du auch mal gucken, wie deine Fotos aussehen? Guck mal. Das haben wir jetzt hier gemacht. Schön! Ja, die sind wirklich schön geworden. Vielen, vielen Dank ihr beiden auf jeden Fall. Dankeschön Maus. Also fassen wir noch einmal zusammen. Auch mit einem 85 Millimeter kann man schöne Porträts machen. Es ist natürlich auf jeden Fall schwieriger. Bei Porträts geht es auf jeden Fall noch gut. Sobald es Bilder in Bewegung werden, kann es natürlich ein bisschen kritisch werden, weil man doch relativ nah an dem Pferd dran sein muss, um diese Bilder zu machen. Mit einer Crop-Format-Faktor-Kamera kommt ihr natürlich automatisch mehr dran, durch den Verlängerungsfaktor, den ich habe. Hier bin ich jetzt genau auf 85 Millimeter. Würde ich daher nicht unbedingt für Bewegungsbilder empfehlen, aber für so Porträts ist das ein total schönes Objektiv. Was wir hier auch gemacht haben ist, dass wir hier auf steinigem Untergrund gearbeitet haben. Das heißt, hier ist nicht so viel Gras. Das heißt, die Yrma hat in dem Moment nicht die Möglichkeit, andauernd fressen zu wollen. Sie steht hier direkt am Stall. Das heißt, sie ist wirklich total schön entspannt und man konnte daher wirklich richtig schöne Kuschelporträts von den beiden machen.

People-Fotografie: Mensch und Pferd

Erfahren Sie, wie Mensch und Pferd einfühlsam in Szene gesetzt und portraitiert werden – vom Equipment über die richtige Location und diverse Posen bis hin zur Nachbearbeitung.

2 Std. 33 min (35 Videos)
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