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Grundlagen der Fotografie: Schwarzweiß

Kürbis auf dem Feld: Still-Life in der Natur

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Bilder mit wenig Kontrast können einen besonderen Look haben. Trotz geringer Kontraste ist ein guter Tonwertumfang möglich. Der Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung.

Transkript

Unser erstes Motiv haben wir gefunden. Wir haben hier ein großes Kürbisfeld. Zwei Kürbisse haben wir noch ganz übrig gefunden, haben ein bisschen was arrangiert. Und was uns jetzt gerade ganz gut gefällt, ist, dass wir trotz des matten Lichtes eigentlich ein sehr schönes Farbspiel in diesem Kürbis sehen. Und das können wir uns eigentlich ganz toll in Schwarzweiß vorstellen. Und deshalb werden wir jetzt mal das Ganze arrangieren, schönes Still-Life daraus machen und nachher gucken, wie wir das in Schwarzweiß umsetzen. Genau. Das, was wir uns jetzt schon vorstellen. Also das Tolle ist, was sich anbietet, da die Kürbis so abgehackt ist. Wir haben sehr viele Details in den Bildern, denn diese Kürbisblüte, die wir jetzt auch noch wirklich gefunden haben, also wir haben sie nicht mitgebracht, ist auch schon so ein bisschen angefressen. Also das ist alles sehr fertig und sehr natürlich. Genau diese Natürlichkeit mit diesem Licht wird auch das Bild, glaube ich, nachher bestimmen. Wir müssen aber jetzt drauf aufpassen, dass es eine vernünftige Gestaltung bekommt und wie Maike schon sagte, dass wir eben auch mit den Farbkontrasten vernünftig umgehen. Ein erstes Bild habe ich hier schon mal eben geschossen, einfach um zu gucken, ob wir so mit dem Ausschnitt hinkommen. Und wenn ich mir das anschaue, sehe ich: Okay, ich sollte rechts und unten noch ein bisschen mehr Luft haben, also da gilt es einfach jetzt auch noch ein bisschen die Kamera zu korrigieren. Wir rollen den anderen Kürbis auch noch rein gleich. Genau, ich würde jetzt gerade mal den Ausschnitt gucken. Musst du mir dann sagen, wie weiter rein soll. Das ist jetzt gar nicht viel. Ich mache einfach erstmal ein nächstes Bild. (E. Schuh) Man sieht, es ist alles ein bisschen weiter weg und wir haben einfach ein bisschen Möglichkeit, zu spielen. Und an der Stelle werden sich sicherlich jetzt viele fragen: "Das ist sehr komfortabel, weil ich jetzt genau sehe, was wir tun." Ich bin es als Studio-Fotograf gewöhnt, mit Laptop zu arbeiten und wurde auch eben schon ein bisschen schräg angeguckt, weil ich sagte: "Natürlich fotografieren wir mit Laptop.". Ich fotografiere immer mit Laptop. Das ist sehr komfortabel, ja. Das muss man nicht immer so machen und man kann das auch wirklich ganz ohne Laptop. - Aber jetzt hier ist es wirklich sehr... - Für uns ist es sehr praktisch. ... toll, weil wir uns abstimmen können. Auch wenn ein Kunde mal dabei ist, ist es immer toll, wenn er drauf gucken kann und wir wirklich so die Feinheiten machen. Okay, als Nächstes sehe ich, unterhalb des Kürbisses liegt irgendetwas, was mich gerade extrem stört, sehr unscharf. Ich nehme an, dass das hier dieser Stängel ist. (M. Jarsetz) Guck einfach oben durch, dann... (E. Schuy) Oder es könnte auch diese hochstehende Blüte sein, die ist unscharf. - Ich bewege die mal. - Die ist das. - Dann nehme ich die raus. - Die nehmen wir ruhig mal weg. Okay, das reicht und dann kommt, das hier ist das. Den nehmen wir auch weg. Okay. Was ist mit dem großen? Soll ich den noch einrücken? Ja und ein bisschen nach unten, also zu dir hin. Genau, perfekt. Ja, mach doch mal so, so ist doch gut. Der dürfte ein klein bisschen wieder rausholen, aber wenn du das... Genau, das tut er von alleine wahrscheinlich. Auch in der Natur hat man immer wunderbare Objekte, mit denen man hier solche Sachen stützen kann. Man hat die nicht die Plexiglasstückchen, die man im Studio hat. Zur Not hat man einen halben Kürbis noch dabei, den kann man auch nehmen zur Stütze. - Das siehst du ja nicht, ne? - Nein. Wunderbar. Jetzt würde ich dieses Blatt noch ein bisschen rausziehen. So. Das war schon okay. Und dann schauen wir mal, ob das so schon passt. Ich gehe mal aus dem Licht raus. Ja, das passt schon ganz gut. Kürbis kann sogar mit dem Gelben noch ein bisschen weiter gedreht werden. - Also da sieht man... - Der große? Genau, da sieht man jetzt schon, dass der Kontrast des grünen Kürbisses auf der Wiese so ein bisschen untergeht, das heißt, wenn wir das Gelbe weiter... Ja, aber so, wieder ein bisschen raus, so dass das Gelbe praktisch hier an der Seite ist. Genau, noch ein bisschen, noch ein bisschen drehen. Noch weiter, weiter, weiter. Und jetzt wieder rausziehen ein Stück. Wunderbar. Noch ein bisschen rausziehen. So ist es perfekt. Klasse. Und alleine das sehen wir auch schon jetzt in der Farbe, dass oben links das Gelbe deutlich dominanter ist. Da kann man noch ein bisschen Beschnitt machen. Jetzt haben wir den Übergang nicht mehr, also wir sorgen auch hier schon wirklich für Kontraste im Bild. Und jetzt würde ich eigentlich hier nur noch unten diesen Kürbis, dieses Abgehackte, weil das so tolle Details sind, so ein bisschen auseinander ziehen. Ja, genau so, dass diese Fasern so schön scharf, nachher auch dominant werden. Das sind genau die Blickpunkte, die wir nachher im Bild haben, die wir jetzt schaffen, indem wir das ordentlich arrangieren. Sehr schön. - Super. - Schaue mal von oben durch. Super und die einfach nur ein bisschen im Uhrzeigersinn drehen. - Die hier? - Ja. Das ganze Ding. Sehr schön, gut. Perfekt. Super. (E. Schuy) Das sind jetzt wirklich schöne Bögen, die man so schon sieht und da liegt jetzt die Schärfe nachher drauf. Aus diesem Grund werde ich die Kamera noch ein bisschen drehen, damit das mehr ins Zentrum kommt und wirklich den Fokus auch schon ergibt, der dadrauf liegt und in der Schwarzweiß-Umwandlung hat sie dann die Möglichkeit, da wirklich genau auch den Punkt draufzulegen. Das heißt, Kamera noch ein bisschen drehen, Schärfe jetzt wirklich kontrollieren. Auch da bitte drauf achten, wenn man... Das ist jetzt zwar jetzt nicht typisch Schwarzweiß, aber wenn man outdoor ist, ist die Kamera sehr oft so eingestellt, dass der Bildstabilisator eingeschaltet ist. In dem Moment, wo die Kamera auf das Stativ kommt, immer dran denken, Bildstabilisator auszuschalten, damit es auch wirklich scharf wird. Perfekt, also so bin ich total happy. Unten und rechts würde ich ein bisschen anschneiden, also ein ganz klein bisschen Ausschnitt nehmen, aber die 3--4 mm lasse ich mir. - (M. Jarsetz) Machen wir lieber später. - (E. Schuy) Das machen wir später. Und ich bin so weit zufrieden. Wenn du noch etwas siehst? Nö, ich habe ja schon mitgeguckt, ich finde es wunderbar. Ich kann mir das auch gut in Schwarzweiß nachher vorstellen. Also ich mag die Diagonale dadrin, den Bogen, alles, was wir haben. Super. - Okay. - Ja. Damit haben wir unser erstes Schwarzweiß-Motiv fotografiert. Ja, und dann schauen wir mal, was das Feld, das Maisfeld, im Hintergrund noch so hergibt, wo wir vielleicht noch eine Aufnahme machen können, wo das Licht nicht so perfekt sein muss.

Grundlagen der Fotografie: Schwarzweiß

Lernen Sie, was die Schwarz-Weiß-Fotografie ausmacht – von der Bildgestaltung über die richtige Motivsuche und Aufnahme bis hin zur Bildbearbeitung.

2 Std. 15 min (25 Videos)
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