Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Basiswissen

Kreative Filterspielereien

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Das letzte Beispiel zeigt, wie Sie mit Hilfe von Render-Filtern aus einer leeren Datei eine schnelle, einfache Illustration aufbauen. Und es soll Ihnen Mut machen, schnell mit Ihrer eigenen Photoshop-Arbeit zu beginnen.

Transkript

Bisher haben wir uns Filter angeschaut, mit denen man Bilder korrigiert, verbessert, stabilisiert oder auch verfremdet. Aber zur großen Filterfamilie gehört noch viel mehr. Es gibt auch Filter, die sozusagen von null aus, vom leeren Blatt aus Effekte oder illustrative Elemente erzeugen können. An einem kleinen simplen Beispiel möchte ich Ihnen ein paar dieser Filter vorstellen und Ihnen die Denkweise dieser Filter nahe bringen. Ich starte also tatsächlich mit einer leeren neuen Datei, als Hintergrundinhalt habe ich gleich einen schwarzen Hintergrund eingestellt, weil ich gleich mit Flammen arbeiten möchte. Der Flammenfilter ist ein Renderfilter, den Sie in der sogenannten Gruppe der Filter finden. Um Flammen zu erzeugen, eigentlich, um alle diese oberen Objekte zu erzeugen, brauchen Sie einen Pfad, denn es muss die Richtung vorgegeben werden in der die Flamme erzeugt werden sollen. Ein Pfad ist schnell erzeugt. Dazu nehme ich mir einfach den Zeichenstift, die Zeichenfeder und werde zum Beispiel, wir haben hier ein Photoshop-Training, einfach PS als zwei Buchstaben mal über ein paar simple Punkte erstellen. Ich klicke also, um Eckpunkte zu erzeugen, ziehe um ein Kurvenpunkt zu erzeugen und schließe hier ungefähr das P ab. Ein kurzes Drücken der Command- oder Steuerungstaste wechselt auf den Pfeil, dann kann ich irgendwo, irgendwie gegen klicken und diesen ersten Pfad abwählen. Jetzt fange ich mit dem S an, das heißt, ich ziehe an der einen Seite ein Kurvenpunkt hoch. Das S muss ich dann schlängeln bis hier zum Scheitel, dort ziehe ich halt einen weiteren Kurvenpunkt und gehe dann zum Ende durch, wo ich noch einen weiteren Kurvenpunkt habe. Das ist jetzt noch nicht ideal, aber das kann ich ja jederzeit nachbessern, wie gesagt, ein drücken der Steuerungs- oder Command-Taste wechselt zum File, mit dem ich jeden Punk nachsteuern kann, mit dem ich die Kurven neu krümmen kann und auch die Ausdehnung dieser einzelnen Buchstaben verändern kann. Damit ich die Flammen gleich auf einer eigenen Ebene habe, werde ich per Klick auf das Symbol für eine neue Ebene eine neue leere Ebene erzeugen. Den Pfad kann ich anwählen, muss ich aber nicht anwählen. Der steht sozusagen über den Dingen, also es ist unabhängig von den Ebenen. Und jetzt gehe ich einfach ins Filtermenü, in die Renderfilter und sage, dass ich Flammen rendern möchte. ich werde hier gewarnt, dass es ein recht komplexer Pfad ist, das hat mit der Auflösung meiner Datei zu tun, dennoch das sollte er eigentlich schaffen und wir sehen auch schon hier dass er mir ein, ja recht wildes Ergebnis vorschlägt, aber da kann man ja noch dran arbeiten. Das schöne an diesem Filter ist, dass er wirkliche Transparenzen aufbauen kann, durch die man den Hintergrund dann auch noch sehen kann, und das macht das Ganze so natürlich. So, ich kann jetzt hier zum Beispiel die Breite dieser einzelnen Flamme verändern, ich kann an anderen Parametern arbeiten, aber ich möchte eigentlich gar nicht eine Flamme entlang eines Pfades haben, sondern lieber das Ganze etwas dichter haben, mehrere Flammen entlang eines Pfades, und Sie sehen schon, da zeigt er mir nur ein Teil des Pfades, aber mir wurde ja schon versprochen, dass es auf den Rest des Pfades angewendet wird und deshalb werde ich jetzt hier einfach mal ein bisschen rumspiel. Ich kann entscheiden, wie breit das Ganze sein soll und vor allem, wie lang die einzelnen Flammen sein sollen. Umso länger sie sind, umso mehr überlagern sie sich. Im unteren Bereich habe ich einen Intervall. Dieses Intervall gibt an, wie oft neue Flammen hintereinander gebaut werden. Umso höher das Intervall ist, umso größer ist der Abstand von den einzelnen Flammen zueinander und dann wird es irgendwann interessant und geht in die Richtung, die ich haben möchte. Ich setzte es also ganz hoch, ziehe die Länge der Flammen dann aber auch noch in die Länge und dann brennt es wirklich irgendwann entlang eines Pfades. ich kann jetzt die Breite nochmal variieren, gehe aber eher in die schmale Richtung und habe dann wahrscheinlich bald etwas, das in die Richtung geht, wie ich es mir vorstelle. Nur als Vorstellung, Sie habe zum Beispiel auch die Möglichkeit ein Kerzenschein anzuwenden. Das wäre eine sehr sehr schnelle Variante, da ist nur eine Flamme, die sich entlang des Pfades schlängelt. Wir schauen jetzt mal aber auf unsere Lösung mit dem mehreren Flammen. Ich bestätige das, ich kann es ja auch noch mal anwenden, mein Pfad bleibt ja bestehen und dann schauen wir uns das Ergebnis an. Und das geht auch schon ziemlich in die Richtung, die ich haben wollte, alternativ erstelle ich mir noch mal eine neue Ebene und versuche jetzt noch mal die Flammenvariante mit dem Kerzenschein. Auch hier kann ich nach wie vor den gleichen Pfad benutzen, weil der generell in der Datei zur Verfügung steht. Und jetzt habe ich hier zwei Varianten, die ich natürlich auch über einen Ebenenmodus und veränderte Deckkraften miteinander verrechnen kann. Ich habe nach wie vor den File aktiviert mit dem ich den Pfad auswähle, Den Pfad brauche ich jetzt nicht mehr. Ich könnte ihn auch in der Datei lassen, das macht keinen Unterschied und habe jetzt so meine Flammenschrift erzeugt. Im Vergleich dazu ist der Hintergrund noch ein bisschen langweilig, das heißt, auch hier möchte ich irgendwas generieren ohne mich groß anzustrengen, also sorge ich mal für eine Vorder- und Hintergrundfarbe aus der vielleicht ein Muster oder eine Struktur generiert werden kann. Ich möchte nicht schwarz und weiß haben, das heißt, ich klicke auf die Hintergrundfarbe, um irgendwie im warmen braunen Bereich eine dunkle Farbe aufzunehmen und gehe dann noch mal in Renderfilter. Für diese sehr zerrissene, aber sehr längliche Flammenwirkung passen sicherlich die Fasern ganz gut. Und Sie sehen was hier passiert, aus den beiden Farben, Vorder- und Hintergrundfarbe, wird jetzt ein Muster erstellt, das ich halt gut benutzen kann, um dem Hintergrund etwas mehr Struktur zu geben. Ich nehme eine große Varianz und ziehe dafür die Stärke ein wenig zurück. So, schon hat der Hintergrund Struktur, ist mir aber immer noch zu langweilig, also schauen wir doch einfach mal, was uns die Filterpalette dort noch bietet und ich habe zum Beispiel so etwas wie Beleuchtungseffekte. und da ja nun hier etwas leuchtet, nämlich die Flammen, kann es ja durchaus sein, dass dadurch natürlich der Hintergrund auch noch stärker beleuchtet wird. Also ziehen wir einfach mal einen entsprechenden Beleuchtungseffekt hier rein. Ein Spot passt natürlich dann nicht wirklich dazu, probieren wir es mal mit einer punktförmigen Beleuchtung, das heißt, wir verändern erstmal die Belichtung, die soll natürlich nicht ganz so stark sein, sondern sie soll den Hintergrund nur so ein bisschen beleuchten. Die Farbe nehme ich, ja, aus den Flammenfarben raus, soll in dieses rötlich gelbe gehen, ich mache es ein bisschen gelber nochmal, so und das ist eine gute Farbe, mit dem es beleuchtet werden kann. Wäre eine Möglichkeit das zu machen der Spot war spannender, passt aber jetzt nicht ganz so gut zu den Flammen, ich bestätige das erstmal und finde jetzt, dass im Hintergrund immer noch mal was passieren müsste, und deshalb gucke ich noch mal in die Render Filter und sehe da zum Beispiel Blendenflecke. Blendenflecke hat nun wiederum mit was ganz anderem zu tun, nämlich mit einer Sonne, die sich in dem Linsenaufbau meines Objektives spiegelt, dennoch wenn es für einen guten Effekt sorgt, kann ich das hier mal machen, ich schaue mir mal die verschiedenen Effekte an für verschiedene Brennweiten und denke, dass das hier ganz gut passt. Diese längere Brennweite kann die Helligkeit noch ein bisschen anpassen und ziehe halt einfach nur einen entsprechenden Fleck hier rein, den ich allerdings an einer anderen Stelle haben möchte. So damit werde ich jetzt sicherlich keinen Designpreis gewinnen, das möchte ich auch nicht, aber ich hoffe ich konnte Ihnen am Schluss dieses Trainings Lust machen mit den Möglichkeiten von Photoshop einfach mal rumzuspielen und so die besten Wege für Ihre Bildideen zu finden.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Basiswissen

Lernen Sie Adobe Photoshop von der Pike auf. Entdecken Sie die Benutzeroberfläche, lernen Sie Ebenen, Masken und Auswahlen kennen, und erfahren Sie die wichtigsten Fachbegriffe.

4 Std. 28 min (50 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:30.11.2016

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!