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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Kreative Anwendung

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In diesem Video geht es um die kreative Anwendung des Fluchtpunktfilters. Außerdem zeigt Ihnen der Trainer, wie Sie die häufig auftretenden Ungenauigkeiten durch Transformieren innerhalb des Filter-Arbeitsbereiches ausgleichen können.
07:48

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen eine kreative Anwendung zeigen und vor allem zeigen, wie der Fluchtpunkt-Filter funktioniert und auch die Grenzen zeigen, also auch zeigen, was passiert, was Sie machen, wenn es weh tut, also wenn es doch nicht genau so funktioniert, wie man das eigentlich erwarten würde oder wie man es vielleicht erwarten dürfte von diesem Filter. Manchmal sind eben die Toleranzen eines Modells so groß, dass Sie mit Transformationen arbeiten müssen, und genau das möchte ich Ihnen hier jetzt gerne mal zeigen. Das ist ein super praktisches Beispiel, weil es eine Anwendung ist, wo ich ohne den Fluchtpunkt-Filter kaum hätte weiter arbeiten können, es geht um dieses Bild, das ist das finale Bild, und da sehen Sie schon, da hat er also doch mit Fluchtpunkt-Filter gearbeitet, allerdings nur dort hinten, was ich noch nicht wusste, bevor ich den Schwimmer fotografiert habe, dass er doch so viel vom Bild verdecken würde. Ich wollte aber nicht hinterher nochmal anfangen hier drüben weiter arbeiten und noch mehr Fluchtpunkt-Kram dazu stempeln, sondern ich wollte von vornherein eine Basis haben, wo ich sagen kann, egal, wie groß der Schwimmer ist, egal, wo er dann tatsächlich zu sehen ist, egal, wie tief er in diesen Kachelboden hier quasi einsinkt, hier hinten möchte ich mindestens vier, fünf Kacheln haben, die nochmal ungefähr bis an diese Linie heranreichen, und wenn Sie das anders machen würden als mit dem Fluchtpunkt-Filter, hätten Sie wahrscheinlich Schwierigkeiten, der ist einfach perfekt dafür, und das bequemste Werkzeug. So, wie geht es? Ganz einfach, wie immer. Erst mal legt man eine neue Ebene an, die kann man am besten auch gleich benennen. "Fluchtpunktfilter", so, dann ist schon mal klar, wie dieses Ding heißt, und dann können wir auch schon in den Fluchtpunkt-Filter reinschlüpfen. Also "Filter" "Fluchtpunkt...", und sind im modalen Arbeitsbereich, und haben auch schon wieder das Ebenen erstellen-Werkzeug aktiv. Verwechseln Sie das nicht mit einer klassischen Photoshop-Ebene, diese Ebene, die hier gemeint ist, ist genau dieses blaue Gitternetz, was ich hier über mein Objekt drüberziehe. So, jetzt muss ich das erst mal an mein Objekt anpassen, also erst mal drüber bauen, und da möchte ich natürlich ein bisschen dichter rangehen, das hat den Vorteil, wenn Sie wirklich dicht an diese Geschichte rangehen, dass die Taste "X" immer von dieser vergrößerten Darstellung ausgeht, und Sie mit dieser Taste "X" noch dichter rankommen können. Also, wenn ich jetzt "X" klicke, dann möchte ich zumindest mal einen Teil dieser Vorderkante mit dabei haben, ich klicke mal so an diese Stelle hier, und kann mit gedrückter "X"-Taste gleich hier hinten hinklicken, und jetzt sind sie so groß in der Vergrößerung dargestellt, unsere Bildinhalte hier, dass Sie sicherlich ein ziemlich exaktes, na ja, ziemlich exaktes Gitter drüber legen können. Wir müssen nicht über die ganze Länge gehen, aber sagen wir mal bis hier würde ich schon ganz gerne gehen. Und dann wird über diesen Punkt hier definiert der Rest dieses Gitternetzes, was ich da drauflegen will, aber Sie haben gesehen, da oben habe ich gepfuscht, also, nochmal Taste "X" drücken, hier nochmal rübergehen und das auf die richtige Stelle legen. Jetzt sehen Sie auch schon, wo das Problem liegt, das liegt wirklich genau, dieser Punkt. Der liegt genau da, wo er sein muss, und trotzdem haben wir hier so eine gewisse - sagen wir mal - Verschiebungen drin, da ist es wieder genauer, da ist es genau, da ist es nicht so genau, hier schon gar nicht, und das liegt ganz einfach an den Toleranzen, die in diesen Kacheln drin sind, und das wiederum hat mit meiner ganz persönlichen Arbeit zu tun, die ist nun mal Handarbeit und die hat gewisse Toleranzen. So, das müssen wir ein bisschen runterziehen hier, denn ich wollte ja die Vorderkante mit dabei haben, also ungefähr an diese Stelle hier, damit müsste jetzt aber eigentlich gut sein, damit müsste man gut arbeiten können. Wenn ich das jetzt tue, habe ich das Probem, dass ich zwar hier diesen Inhalt kopieren kann, aber nirgends wo hinstempeln kann, ich muss also definitiv vorher dafür sorgen, dass dieses Gitter lang genug ist, und weil ich noch nicht weiß, ob ich vielleicht noch ein bisschen weiter in diese Richtung möchte, sollte ich auch hier schon mal mein Gitter bisschen in die Länge ziehen, dort drüber müsste es eigentlich ausreichen. So, jetzt hole ich mir mein Auswahl-Rechteck-Werkzeug, und möchte eine möglichst große Auswahl haben, da sehen Sie schon, es ist ein bisschen knapp, machen wir nochmal, "Alt+D", um das alles aufzuheben, wie im richtigen Photoshop auch, und jetzt habe ich auf jeden Fall die Kanten mit dabei, auch hier vorne, und das kann ich wunderbar kopieren, also "Cmd+C" oder "Strg+C", weil es eben keinen Kopieren-Knopf gibt und dann "Cmd+V", um das wieder einzufügen, und dann haben Sie auch automatisch schon das Werkzeug hier, um dort rüberzufahren. Wunderbar, etwa da möchte ich es haben, und wenn Sie das jetzt machen, dann sehen Sie, wo das Problem liegt, das ist schon ziemlich exakt, das sieht schon ziemlich gut aus, wir haben uns wirklich Mühe gegeben, aber so ganz genau kommt es einfach nicht hin, und das ist leider symptomatisch, nicht weil der Filter schlecht funktioniert, sondern weil es relativ häufig der Fall ist, dass sich gewisse Toleranzen in den Modellen, in den Gebäuden, in den Inhalten haben, mit denen Sie arbeiten. Da drüber passt es fast, bisschen weiter rüber vielleicht, noch hier passt es nicht, da haben wir genau diese Toleranz drin, die ich natürlich nicht sehen möchte. Und jetzt kann man versuchen, das einfach später drüberzustempeln, aber das ist ja nicht Sinn der Übung, da müssen Sie nämlich hier wieder stempeln und da wieder stempeln und das wieder anpassen, da werden Sie fast wahnsinnig. Was Sie jetzt machen, Sie können ganz einfach über "Cmd+T" das Ganze skalieren. So, auch das wie im klassischen Photoshop ein bisschen einfach in die Länge ziehen, dann vielleicht das Ganze mit den Cursortasten ein bisschen runterbewegen, damit das hier besser zueinander passt, oder sogar ein bisschen hochbewegen, weil wir da ein bisschen mehr von diesen Kacheln hier dann sehen, und dann sehen Sie, dass das Ganze doch eigentlich ganz gut funktioniert. Das muss wieder etwas weiter rüber, also mit den Cursortasten zu arbeiten, ist an der Stelle sicherlich eine sehr gute Idee. Hier drüber passt's eigentlich auch, wir müssen natürlich später noch mit einer Ebenenmaske drüber, aber im Großen und Ganzen würde ich sagen, jawohl, damit kann ich gut leben. Das hat gut funktioniert, und damit lassen wir es erst einmal gut sein. Das heißt, ich bestätige das und gucke mir das jetzt an und stelle fest, aha, das ist ein Stück heller als das, was ich eigentlich wollte, also der Klassiker ist, ich mache Folgendes, ich gehe hier dichter ran, nehme wieder diese Ebenenmasken, dafür diesmal für die Fluchtpunkt-Filter-Ebene, schnappe mir einen Pinsel, mache das ein wenig kleiner, den Pinsel, und überlege mir, wie viel von diesen Kanten ich eigentlich sehen möchte oder ob das vielleicht lieber ganz weg sollte, also 100% Deckkraft, nein, sollte definitiv nicht ganz weg, ich lasse das erst mal so stehen. Hier drüben vielleicht könnte man ein bisschen rangehen und jetzt ganz vorsichtig hier mal mit gedrückter "Shift"-Taste hier rüberfahren, so kriegt man wunderschöne Kanten hier vorne hin, also anklicken, gedrückte "Shift"-Taste hier rüber, dann sieht das nämlich auch besser aus, das kann man hier nochmal machen, so, wunderbar, sehr schön, jetzt ist die Fuge ein bisschen zu groß geraten, das heißt, ich löse die Maske, klicke die Ebene an und fahre die Ebene einen Klick weiter nach unten, dann sieht das Ganze prima aus an der Stelle. So, wunderbar, das können wir so stehen lassen, das Einzige, was ich noch tun muss, ist die Anpassung der Helligkeit, wenn Sie das mit Reparieren machen, im Fluchtpunkt-Filter, haben Sie oft irgendwelche ausgebluteten Gegenden, in diesem Fall ist sicherich das Einfachste, eine Gradationskurve zu nehmen, das Ganze mit einer Schnittmaske zu versehen, ein wenig abzudunkeln, und dann sind wir auch schon da. Das ist etwas, was Sie ohne den Fluchtpunkt-Filter natürlich irgendwie auch hinkriegen, das kann man hinzerren, wie man möchte, das geht schon irgendwie, aber mit dem Fluchtpunkt-Filter und vor allem dem Transformieren-Befehl innerhalb des Fluchtpunkt-Filters ist es auf jeden Fall deutlich einfacher, um zu einen solchen Ergebnis zu kommen.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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