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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Auf alt getrimmte Fotos, also sogenannte Retro- oder Vintage-Effekte, können Sie mit verschiedenen Ebenen, Texturen, Einstellungsebenen, Filtern und so weiter, relativ leicht erreichen in Photoshop, aber Sie müssen dafür natürlich einiges an Vorwissen mitbringen. Wie das sehr einfach und für jedermann möglich ist, mittels eines PlugIns, das möchte ich Ihnen hier einfach mal zeigen und Ihnen das Analog Efex Pro PlugIn von Nik vorstellen und das ist kostenlos und damit können Sie solche Effekte wirklich im Handumdrehen erzeugen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei. Zunächst einmal möchte ich Ihnen zeigen, woher Sie diesen Analog Efex Pro-Filter bekommen, und zwar über diesen Link: "www.google.com/nikcollection". Ja, und Sie können auch einfach danach googeln, also nach der "Nik Collection", dann kommen Sie sofort auf diese Seite und können hier auf "Herunterladen" klicken, dann müssen Sie nur noch Ihre Betriebssystem-Version anklicken und dann startet auch schon der Download. Und dann brauchen Sie nur noch einmal doppelklicken auf die heruntergeladene Datei. Die wird dann installiert. Sie müssen dann Photoshop neu starten und finden dann die entsprechenden Filter im "Filter"-Menü, denn Sie laden nicht nur diesen einen Filter, Analog Efex Pro herunter, sondern das ganze Paket, mit Color Efex Pro, Silver Efex Pro, Viveza, HDR Efex Pro, Sharpener Pro, Dfine. Das sind alles sehr praktische und sehr schöne Filter, aber in diesem Film möchte ich Ihnen einfach mal den Analog Efex Pro etwas näher bringen, einfach mal reinzuschauen und seine Möglichkeiten zu entdecken. So, und ich wechsle mal zu Photoshop und dann sehen Sie hier schon, das ist das Foto, was ich verwenden möchte, und ja, das sieht ein bisschen langweilig aus, weil der Himmel ausgefressen ist, die Farben sind so ein bisschen mau und auch die Lichtstimmung ist nicht die beste. Also hier kann man mit Texturen schon einiges herausholen und, zum Beispiel, dieses Ergebnis erreichen. Und das waren ja, sagen wir mal, zwei, drei Klicks mit Analog Efex Pro, und ich möchte Ihnen mal zeigen, dass das eben kein Filter ist mit dem Sie einfach Vorgaben anwenden können und dann das Bild sozusagen fertig ist, sondern Sie können diese Vorgaben bis ins Detail anpassen. Also, zunächst einmal werde ich hier das Ergebnis ausblenden, die Hintergrund-Ebene anklicken und diese duplizieren. Die Filter haben zwar einen Mechanismus eingebaut, dass das Ergebnis automatisch auf einer neuen Ebene zu liegen kommt, aber im Zweifel würde ich Ihnen immer empfehlen, arbeiten Sie auf einer Ebenen-Kopie, dann geht auch nichts schief. Sie können hier auch das Ganze in ein Smartobjekt konvertieren und dann die "Nik Collection" beziehungsweise in diesem Fall Analog Efex Pro als Smart-Filter anwenden. Das spare ich mir jetzt einfach mal an dieser Stelle. So, also dann finden Sie die Filter im "Filter"-Menü unter "Nik Collection". Und hier ist auch schon "Analog Efex Pro". So sieht die Oberfläche dann aus. Und die ist im Prinzip ja, fast selbsterklärend. Sie haben hier auf der linken Seite die ganzen Presets und können da einfach mal etwas herumklicken, um eine gute Ausgangsbasis zu bekommen. Dann haben Sie in der Mitte natürlich das Bild mit verschiedenen Vorschau-Optionen hier, und rechts haben Sie die Möglichkeit, all diese Parameter, die diese Presets aufweisen, im Detail anzupassen oder auszublenden. Also jedes einzelne können Sie hier aktivieren oder deaktivieren, beziehungsweise ändern. Also zum Beispiel die "Detailextrahierung", die "Helligkeit", den "Kontrast" und die "Sättigung" und so weiter, und so sehr schnell bestimmte Effekte erzeugen. Welche Presets Sie hier sehen auf der linken Seite, das entscheiden Sie, indem Sie hier auf diese oberste Zeile klicken, denn dann sehen Sie, dass hier verschiedene Tools zur Verfügung stehen. Und diese Tools, aus denen setzt sich der entsprechende Look zusammen. Und diese Tools finden Sie alle hier auf der rechten Seite, wenn Sie diese dann hinzugefügt haben. Und hier gibt es bereits verschiedene Presets, also verschiedene Kombinationen aus diesen Werkzeugen hier. Und ja, da gibt es einmal die "Klassische Kamera". Das ist dann diese hier. Dann gibt es "Schwarz und Weiß". Und im Prinzip ist das auch wirklich nichts anderes als eben eine Kombination dieser einzelnen Werkzeuge. Und hier können Sie einfach mal als Startpunkt das Ganze benutzen, um beispielsweise hier so eine Spielzeugkamera mit einer Plastiklinse zu simulieren oder farbstichige Kameras, Schwarz-Weiß-Kameras, Doppelbelichtung, alte Kameras oder Multiobjektiv-Linsen, oder Sie bauen sich Ihre eigene Kamera, indem Sie hier dieses Symbol anklicken und dann die einzelnen Tools wählen, die Sie hier gerne verwenden möchten. Ich würde Ihnen empfehlen als Startpunkt für sehr interessante Vintage- oder Retro-Effekte, hier mal mit der "Nassplatte" anzufangen, denn da kann ich Ihnen auch gleich einige Sachen zeigen, die hier möglich sind, allein schon an Texturen und dergleichen und das macht wirklich Spaß. Also, ich klicke mal hier drauf, "Nassplatte". Sie sehen, die Presets haben sich jetzt verändert Und da können Sie im Prinzip mal durchklicken, was da so vorliegt. Ja, und das hier ist Prinzip schon das Preset, was ich verwendet habe für mein Bild. Das dauert dann immer einen Moment, bis hier alle Parameter angewendet wurden, und ja, wenn Ihnen jetzt etwas nicht gefällt, dann können Sie alles ändern. Wir fangen mal oben an. Diese Punkte haben Sie bereits gesehen. Sie können die "Detailextrahierung", also wie stark sollen die Details hier betont werden. Das können Sie hier mit dem ersten Regler machen. Die "Helligkeit", den "Kontrast" und die "Sättigung" können Sie hier beeinflussen. Farbig sieht das Ganze natürlich dann ein bisschen merkwürdig aus. Also hier würde ich in diesem Fall die "Sättigung" dann doch auf 0 lassen. So, dann haben Sie hier "BOKEH". Das ist in diesem Fall etwas irreführend, denn damit gemeint ist diese Weichzeichnung. Das sehen Sie, wenn ich hier mal diesen Mittelpunkt anfasse und nach rechts ziehe, dass hier im Prinzip nur weichgezeichnet wird. Sie haben zwar die Möglichkeit hier "Spitzlichter" zu verstärken und hier verschiedene Blendenöffnungen zu wählen, aber wirklich eine Auswirkung haben die in dieser Anwendung jetzt hier in diesem Fall nicht. Sie können aber diese Anfasser hier auch nehmen und diese Form verändern. Und auch hier können Sie jeweils dann bestimmen, wo soll das Bild scharf sein, wo soll es unscharf sein. Wo soll der Fokus liegen. Das ist schon eine tolle Geschichte. Weiter geht es dann mit "SCHMUTZ UND KRATZER", und wenn Ihnen das nicht gefällt, was Sie gerade sehen, dann probieren Sie einfach mal andere Texturen aus. Und da gibt es eine ganze Menge. Sie können ja einfach mal drauf klicken und Sie sehen, es gibt "Staub und Fusseln", "Kratzer", "Organisch", "Erosion" und so weiter. Also, da entdecken Sie einfach mal die Möglichkeiten. Und dann kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, und zwar ist das die "FOTOPLATTE". Und hier wird die Kollodium-Nassplatte simuliert, die dem ganzen Verfahren den Namen gegeben hat. Ja, und hier können Sie einfach mal schauen, was Ihnen gefällt und was Ihnen nicht gefällt. Probieren Sie einfach mal diese verschiedenen Vorgaben aus, und Sie sehen schon, Sie kriegen hier eine ganze Menge an kostenlosen Texturen mitgeliefert, die auch sehr interessant wirken. Und auch hier haben Sie verschiedene Varianten als Vorgabe. "Korrodiert", "Beton", "Streifig". Schauen Sie einfach rein, was Ihnen da, wie gesagt, am besten gefällt. Und dann haben Sie die Möglichkeit, natürlich noch die Stärke dieser entsprechenden Texturen zu bestimmen. So einen Regler finden Sie hier bei den meisten Optionen. Auch hier, zum Beispiel, bei "SCHMUTZ UND KRATZER", da können Sie bestimmen, dass Sie eine Aufhellung haben, eine Abdunklung und so weiter, und hier bei der "FOTOPLATTE", da können Sie eben die Stärke auch etwas senken. Ja, und dann sind wir hier bei der "LINSEN-VIGNETTIERUNG". Ja, und das ist im Prinzip nur eine Randabdunklung. Die steht jetzt hier auf 0, deswegen passiert hier erstmal nichts. Auch hier sehen Sie, jetzt haben Sie einen Mittelpunkt, den Sie anfassen und verschieben können. Sie können auch diesen Kreis vergrößern und verkleinern, entweder indem Sie den einfach anfassen und ziehen, oder indem Sie diesen Regler benutzen, und Sie können die Form dieser Vignette natürlich zwischen Kreis und Rechteck variieren. Also ich würde mal hier so ein bisschen das Ganze mehr in Richtung Rechteck ziehen und dann etwas abdunkeln, und Sie sehen, damit liegt der Fokus schon deutlich mehr auf der Bildmitte, und ja, das ist im Prinzip schon die Vignette. Und dann haben wir noch den "FILMTYP", und da können Sie sich im Prinzip auch durchklicken, durch die verschiedenen Vorgaben. Warmer, kalter, subtiler, schwarz-weiß und schwarz-weiß getönter Filme. Und auch hier gibt es kein Patent-Rezept und keine wirkliche Richtlinie, woran sich das Ganze orientiert. "Verblasst" sieht in der Regel recht gut aus, wenn Sie wirklich Vintage- und Retro-Effekte erzeugen möchten, also so, und dann können Sie hier noch eine "Körnung" hinzufügen, die entweder hart oder weich ist, und die "Körnung pro Pixel" festlegen, und so sehr schnell solche Vintage-Effekte erzeugen. Ja, und damit haben Sie im Prinzip das PlugIn schon mal kennengelernt, und können direkt loslegen. Im Prinzip fangen Sie an, indem Sie hier die entsprechende Kamera wählen, also die entsprechende Kombination aus diesen Einzeltools, das wäre der schnellste Weg, oder Sie erstellen sich eine eigene Kamera, und dann wählen Sie ein Preset, was ungefähr schon dem entspricht, wie Sie es sich vorgestellt haben, also beispielsweise das hier, und dann warten Sie kurz, dann wird das auch angezeigt. Und wenn Ihnen irgendwas nicht gefällt, wenn es hier beispielsweise viel zu weich ist, ja, dann gehen Sie einfach hier in das entsprechende Tool, in diesem Fall ist das "BOKEH", und können die Intensität der Unschärfe wieder etwas zurücknehmen und vielleicht die Größe etwas nach außen verschieben. Und so arbeiten Sie sich einfach im Prinzip von links oben nach unten und dann auf der anderen Seite von oben nach unten einmal durch, bis Sie das gewünschte Ergebnis erhalten haben. Und das macht Spaß, und ich wünsche Ihnen viel Freude, beim Entdecken der Möglichkeiten.