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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Korrosionsebene anlegen

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Eine Musterebene ist die Ausgangsbasis dieser Technik. Sie wird mit verschiedenen Korrekturebenen kombiniert und kann so sehr fein justiert werden.
08:07

Transkript

Ab und an kommt es vor, dass man in einem Bild, beziehungsweise in einem Motiv, was man fotografiert oder montiert hat, Objekte altern lassen muss. Die sollen also nicht mehr ganz so frisch aussehen wie sie mal irgendwann fotografiert wurden. Genau diese Herausforderung hatte ich beispielsweise auch bei diesem, man muss es sagen, Selfie. Der da bin ich. Jetzt wollen wir mal schauen, was das denn eigentlich ist, was ich nun hier zeigen möchte. Ich gehe mal ein bisschen dichter ran. Dann schauen wir mal diese Rutschbahn an. Die Rutschbahn ist schon relativ lang, also das kann man schon sagen, das ist schon ein fettes Ding, gebaut in Cinema 4D, aber was ich nicht in Cinema 4D gemacht habe, sind diese Abnutzungsspuren hier. Deswegen ist das eine Photoshop-Technik, die ich Ihnen sehr gerne zeigen möchte, denn die kann man wirklich für viele Dinge verwenden. Nochmal ein bisschen dichter ran, und dann sehen Sie das hier. Das eigentlich Coole an dieser Geschichte ist, dass wir hier einen fast dreidimensionalen Eindruck haben, obwohl es wirklich nur mit Photoshop draufgemalt ist. Natürlich kann man sich jetzt darüber unterhalten, ob eine solche, höchstwahrscheinlich aus Plastik oder Fiberglas bestehende Anlage, ob die überhaupt solche Korrosionsspuren haben kann, aber ich würde mal sagen, das sieht ziemlich echt aus, und dieses Echte, das ist das, was ich gerne machen würde, oder was ich Ihnen hier in diesem kleinen Film zeigen würde. Wie funktioniert sowas, wie macht man das? Ganz simpel. Man legt erstmal eine neue Datei an und ich mache das einfach mal mit einer solchen, 2000 x 2000 Pixel großen Datei, der Hintergrund ist im Moment noch weiß, der kann ruhig weiß bleiben, aber wenn wir jetzt mal eine Farbe nehmen, dann sieht das ein bisschen lustiger aus. Wir können sogar bei diesem Rot bleiben, einfach eine neue Ebene anlegen, beziehungsweise erstmal die Ebenen öffnen, wir können auch den Hintergrund mit Farbe füllen, das reicht auch. Gehen also zu "Bearbeiten" "Fläche füllen", und suchen uns jetzt eine Farbe aus. Ich klicke auf "Farbe", Sie können auch sowas nehmen, aber ich nehme jetzt mal ein richtig schönes, knalliges Rot, fahre also hier meinen Farbregler rauf in Richtung Rot, oder vielleicht hier runter, um einen leichten Orangeton zu nehmen. Knallig habe ich gesagt, also richtig volle Pulle, und sage "OK", jawoll, und genau diese Farbe nehmen wir jetzt, und genau die würde ich gerne mit solchen Rostflecken, Korrosionflecken versehen. Da gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Sie haben, und das Schöne an der Geschichte ist, dass man quasi non-destruktiv arbeitet, dass man alles immer wieder ändern kann, egal, ob es das Rostmuster ist, ob es die Art und Weise ist, wie das Licht einfallen soll, ob es die Größe ist, wie der Rost aussehen soll, all diese Dinge kann man ändern, aber erstmal muss man sie dafür natürlich anlegen. Erstmal gehen wir also zu "Ebene", und holen uns eine "Neue Füllebene", diesmal aber ein "Muster", denn diese Musterebene ist genau das, was wir brauchen. Wenn Sie da drauf klicken, bekommen Sie erstmal dieses kleine, noch recht unschuldig aussehende Menü, das hat es aber wirklich in sich, denn da können Sie wirklich viel mit anfangen. Wir benennen Sie ruhig mal "Musterfüllung 1", vielleicht schreiben wir noch "Rost" dahinter. So, damit klar ist, was das ist. Ich sage "OK" und dann bekommen Sie die erste Musterfüllung, die Photoshop Ihnen vorschlägt. Jetzt werden Sie wahrscheinlich sagen, oh je, wie soll das nach Rost aussehen? Abgesehen davon, dass das Ganze sehr regelmäßig ist, ist es eigentlich auch nicht wirklich Rost, da gebe ich Ihnen natürlich recht. Aber vielleicht können wir ja Rost draus machen. Erstmal klicken wir hier auf dieses kleine Häkchen, da sind sämtliche Musterfüllungen drin, die in dieser Musterbibliothek drin sind, das ist nunmal nicht allzu viel, mit denen können wir auch nicht allzu viel anfangen. Hier, dieses kleine Zahnrad gibt eine ganze Menge weiterer Muster preis, und da finden Sie irgendwo hier drin die Muster-- Künstlerpapier, hier oben. Künstlerpapier, das ist das, was wir zumindest mal verwenden können. Ich klicke nicht auf "Anfügen", sondern ich klicke auf "OK", weil die brauche ich nicht, da muss ich nichts mehr dran anfügen, sondern ich ersetze das einfach, und kann jetzt hier live diese ganzen Muster mal durchklicken. Jetzt kann man überlegen, welche dieser Muster sind denn wahrscheinlich gut, und welche sind weniger gut? Sie sind im Moment ein bisschen klein, um das zu beurteilen, deshalb skaliere ich die mal etwas größer, probiere das nochmal, fange hier vorne an, und dann können Sie schon sehen, wie die eigentlich mal gedacht waren, das hier ist ganz eindeutig Sackleinen, das man vielleicht für Gemälde verwenden kann, für irgendwelche Nikolausbilder. Da klicke ich mal weiter, das ist eher ein unscheinbares Muster, das ist wieder ein sehr regelmäßiges, und genau diese regelmäßigen, wo man horizontale und vertikale Texturen erkennen kann, das ist eher nicht das, was wir brauchen. Wir können eher sowas brauchen, das ist nicht wirklich eindeutig, in welche Richtung wir da Linien erkennen können, also ich erkenne welche, die vertikal horizontal laufen, aber auch welche, die schräg verlaufen, also diagonal, und so klicken wir uns da einfach mal durch. So was geht nicht, das hier würde auch nicht funktionieren, das hier schon eher, damit könnten wir was anfangen. Damit sicherlich auch, aber mein Favorit, der kommt ein bisschen weiter unten, mein Favorit für diese Geschichten wäre ungefähr-- da ist er, das hier, nicht das, sondern genau, das wäre mein Favorit, den würde ich ganz gerne nehmen, nur, dass es im Moment noch ein bisschen zu groß ist, also 250 % brauchen wir erstmal nicht, wir gehen mal runter, wieder auf ungefähr 100 %, und stören Sie sich bitte nicht an diesen vielen Wiederholungen, die Sie sehen, denn das, was wir später draufmalen, sind winzig kleine Rostspuren, da passieren gar keine Wiederholungen, die erkennt man da noch nicht, von daher sind diese gut 100 % im Moment erstmal vollkommen in Ordnung. Dann wollen wir natürlich, dass dieser Rost nicht schwarz-weiß daherkommt, sondern er soll natürlich farbig sein, Rost ist ja normalerweise, wenn es ein Rost ist, den Sie auf Eisen finden, dann hat der ja eine Korrosionsfarbe von Eisenoxid, das ist eher rötlich. Also möchte ich hier ganz gerne eine rötliche Farbe draufsetzen und das können wir ganz simpel tun, indem wir in die "Korrekturen" gehen, uns einen Fotofilter schnappen, dann sehen Sie schon, dass diese Farbe angenommen wird, und den Fotofilter vielleicht mal ein bisschen nach oben fahren. und hier eventuell noch ein bisschen die Farbe verändern, eher in Richtung Rot gehen, das ist jetzt zu viel, so was ungefähr, das sieht besser aus, dann ist es mir noch zu hell, so hell ist Rost eigentlich nicht, deswegen müssen wir jetzt noch eine Gradationskurve drüberlegen, hier Gradationskurven, und das Ganze ein wenig dunkler ziehen, vielleicht nicht ganz so rot das Ganze, also nochmal zurück und den Fotofilter ein bisschen entschärfen, indem Sie hier nochmal draufklicken und die Dichte etwas runterfahren, jetzt kommen wir der Sache recht nahe, ein bisschen gelber das Ganze, jetzt sind wir so ungefähr bei Rostfarbe, jawoll. Ein bisschen mehr wieder davon. Sie sehen es, man kann an diesen verhältnismäßig wenigen Schrauben ganz gut drehen und bekommt dann irgendwann eine Farbe hin, die nach Rost aussieht. Die Ebenen sehen so aus, und natürlich wollen wir, dass das Ganze begrenzt wird auf diese Musterfüllung, müssen also für den Fotofilter und für diese Kurven jeweils eine Schnittmaske angeben, am besten drücken Sie die "Alt"-Taste, klicken zwischen diese beiden Ebenen, dann haben Sie sehr schnell diese beiden Schnittmasken drin. Im Moment sieht man noch nicht, dass wir sie brauchen, aber sobald wir in dieser Ebenenmaske beginnen zu malen, dann brauchen wir die natürlich schon. Genau, Malen ist das Stichwort, wir wollen diesen Rost tatsächlich malen, also müssten wir eigentlich, das ist schlauer, von einem blanken Hintergrund ausgehen und den Rost dann in eine schwarze Ebenenmaske hineinmalen, also diese weiße Ebenenmaske über "Cmd+I" oder "Strg+I" umkehren, dann ist der Rost erstmal weg. Jetzt könnten wir beginnen, den Rost ins Bild zu malen.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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