Photoshop CC Grundkurs

Korrekturen

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Photoshop stellt verschiedene praktische Funktionen für die Korrektur von Videoclips zur Verfügung. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, sämtliche herkömmliche Werkzeuge auf einen Videoclip anzuwenden.

Transkript

Auch für die Korrektur von Videoclips stellt Photoshop praktische Funktionen zur Verfügung. Importieren wir hier mal einen neuen Clip. Nehmen wir diesen hier. Und ich möchte an diesem Clip gerne ein bisschen etwas bearbeiten. Für die Korrektur beispielsweise stehen mir in Photoshop ja hier verschiedene Korrekturebenen zur Verfügung. Und die kann ich tatsächlich auch auf Videoclips anwenden. Ich wähle also hier mal die Tonwertkorrektur. Ich sehe, die wird mir jetzt hier innerhalb der Videogruppe eingefügt. Das heißt über die Tonwertkorrektur kann ich jetzt meinen Clip entsprechend anpassen und steuern. Selbst wenn ich hier mehrere Clips habe-- ich kann jetzt einen zweiten Clip hinzufügen. Nehmen wir diesen hier. Dann sieht man: Die Tonwertkorrektur ist jetzt nur für den ersten Clip. Wenn ich hier weitergehe auf den zweiten Clip: Dort sieht man, wird die Tonwertkorrektur nicht angewendet, weil ich sie hier als  Schnitt-Maske habe. Nichtsdestotrotz: Das kann ich ändern,  ich kann hier sagen, "Schnittmasken-Funktion deaktivieren" und könnte jetzt z.B. die Tonwert-Korrektur über meine Videogruppe legen. Und jetzt wird es hier eine tatsächlich eigenständige Ebene und ich kann sie über den gesamten Clip verlängern. Also über beide Schnitte und jetzt kann ich sehen, die Tonwertkorrektur wirkt sich auf den zweiten wie auch auf den ersten Clip aus. Das heißt jetzt kann ich hier wirklich Farbkorrekturen machen oder z.B. meinem Video einen Sepia-Look geben, indem ich auf Farbton Sättigung gehe und sage "Färben". Dann könnten wir hingehen und das Ganze ein bisschen gelb einfärben. Vielleicht die Deckkraft dieser Farbtonsättigungsebene etwas reduzieren, das ein bisschen etwas von dem ursprünglichen Farbton wieder reinkommt. So kann man hier den Titel etwas auf "alt" trimmen. Vielleicht noch ein bisschen Kontrast rausnehmen, über die Tonwertkorrektur das Ganze etwas heller machen und abflachen hier. Gucken wir uns das Ganze mal an, sieht doch schon soweit "Old-School"-mäßig aus. Wenn ich jetzt aber im Videoclip tatsächlich selber einzelne Elemente entfernen möchte, dann ist es ganz toll, dass man die Videoclips anwählen kann und auch bearbeiten. Das heißt ich kann z.B. mein Stempelwerkzeug nehmen und kann jetzt sagen ich möchte hier im Clip etwas rausstempeln, beispielsweise die Ecke da, die gefällt mir nicht. Dann gehe ich jetzt hier rein und stempel sie einfach weg. Schauen wir uns das mal an. Ich klappe die Videogruppe auf und dann sehe ich jetzt hier, wenn ich mal dichter ran gehe die Eigenschaft "geändertes Video", und hier ist jetzt ein einzelnes Frame, das ich weggemalt habe. Das ist nämlich zugegebenermaßen der Nachteil. Auf die Art und Weise, wenn ich hier korrigiere kann ich das im nächsten Frame gleich wiederholen. Das heißt ich kann jetzt hier Bild für Bild entsprechend meine Korrekturen durchführen. Man nennt das dann "Rotoscoping", und dann geht man wieder ein Bild weiter und kann dann von vorne anfangen zu korrigieren. Bei wirklich aufwendigen Korrekturen kann das mal helfen, wo ich dann wirklich malen muss und darüber jetzt mein Video dann entsprechend korrigieren möchte. Das ist natürlich hier bei so einem Schwenk recht schwierig, weil ich kann nicht so ein Muster auf eine neue Ebene machen und mitlaufen lassen. Aber wenn ich es hier mit einfacheren Videoclips zu tun habe – wir sagen noch mal "Datei öffnen" und wählen jetzt hier einen anderen Clip aus. Und hier-- es ist zwar Bewegung drin, aber ich stelle mir jetzt einfach vor, dass ich hier diesen Schriftzug rausnehmen möchte. Dafür kann ich Folgendes machen: Ich kann mir hier eine neue, leere Ebene hinzufügen in das Dokument, natürlich über die Videogruppe ziehen und auch entsprechend lang genug. Wenn ich jetzt mit meinem Stempel arbeite, dann kann ich hier sagen: "Alle Ebenen aufnehmen" und indem ich jetzt hier reingehe und die einzelnen Ebenen rausstemple, die einzelnen Bereiche, das war vielleicht nicht ordentlich genug, machen wir es jetzt mal hier vernünftig, vernünftig ansetzen,  ungefähr so. Jetzt kann ich natürlich dieses Ding entsprechend mitbewegen, dass heißt, ich setze hier in der Ebene für Position "Key-Frames", gehe jetzt hier ein bisschen weiter, schiebe die Ebene hinterher und kann auf deren Weise sehen, dass ich in Photoshop so eine Art Korrektur dann hinzufügen kann. Zugegebenermaßen, hier ist es aufwändig, so etwas wäre dann wirklich eher eine Aufgabe für "After Effects", aber ich kann auch hier in Photoshop entsprechend meine Retusche-Werkzeuge benutzen, um im Laufenden Video einige Korrekturen durchzuführen. Auch das hinzufügen von Filtern funktioniert. Ich kann jetzt hier noch einmal auf den Videoclip gehen und habe ja hier schon so ein bisschen diesen Old-School-Look. Ich möchte jetzt meinem Clip noch einen Effekt hinzufügen, und dann kann ich hier zum Beispiel auf meine Filter gehen und sagen, ich möchte einen Rauschfilter haben, wie hier zum Beispiel "Rauschen hinzufügen". Mit "OK" kann ich den Rauschfilter entsprechend bestätigen, der Nachteil ist aber auch bei dieser Technik, das Rauschen habe ich jetzt nur einem einzelnen Bild hinzugefügt. Möchte ich das Rauschen dem ganzen Clip hinzufügen, muss ich diesen Clip erst nehmen und in ein Smartobjekt konvertieren, also per Rechtsklick hier sagen "In Smartobjekt konvertieren" und dann kann ich hier einen Effekt anwenden auf das gesamte Video. Gehen wir hier z.B. mal in die "Weichzeichnungsfilter" unter "Irisweichzeichnung" und da kann ich jetzt hier so eine Iris hinzufügen und auch entsprechend vergrößern. Diese Irisweichzeichnung sorgt jetzt dafür, dass die Kanten ein bisschen unscharf sind. Mit "OK" bestätige ich wieder. Dieses Mal kann ich sehen, dass der Irisweichzeichner auf den gesamten Clip angewendet wird, denn ich habe ihn hier auf einer Smartobjekt-Ebene angewendet. Irgendwann will man sicherlich die Datei auch nochmal speichern und diese Datei speichere ich jetzt als Photoshop-Dokument ab. Ich kann das jetzt mal umbenennen in "Video" und das Besondere hierbei, ich muss aufpassen, Photoshop bettet die Videoclips nicht ein, sondern erstellt nur Verknüpfungen auf die Videoclips. D. h. immer, wenn ich diese "video.psd"-Datei versuche zu öffnen, versucht Photoshop die Videoclips, die Quicktime-Filme, aus dem ursprünglichen Ordner zu öffnen, und ich muss sicherstellen, dass er die noch finden kann. Sofern bietet es sich meistens an, das Photoshop-Dokument gemeinsam mit den Videoclips zu speichern, damit beim nächsten Öffnen die Videoclips nicht irgendwie verloren gegangen sind, weil ich sie aus Versehen von der Festplatte gelöscht habe. Wir haben jetzt gesehen, dass sich auch Filter- und Retuscheaufgaben an Videoclips durchführen kann, selbst Korrekturebenen hinzufügen kann. Wichtig ist nur, dass ich beim Speichern darauf achte, dass die Videos nicht Bestandteil der Photoshop-Datei sind, sondern mit der Datei verknüpft werden.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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