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Photoshop für Illustratoren: Model Sheet erstellen

Kopf skizzieren

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Hier wird der Kopf skizziert. Daniel Lieske zeigt einen praktischen Trick, um die Übersicht zu wahren: Eine Maske blendet zunächst sämtliche Elemente vollständig aus, danach "malen" Sie jedoch den hier benötigten Kopf frei. Das klappt prinzipiell natürlich auch bei weiteren Details. Ein weiterer Tipp: Details symmetrischer Elemente lassen sich einfach spiegeln!
07:46

Transkript

Was uns jetzt noch fehlt um den mittleren Teil unserer Figur, also den Körper, den Rumpf abzuschließen, das ist der Kopf. Und den möchte ich jetzt einmal gerade skizzieren. Dazu werde ich ein bisschen mit meiner Vorlage hier noch spielen. Ich hatte ja für den Kopf und ja im weitesten Sinne das Gesicht diese Roboters gar keine großartigen Referenzlinien angelegt. Das liegt letztendlich daran, dass es hier ein sehr kleiner Bereich ist, den ich wahrscheinlich auch ganz gut ohne Referenzlinien nachempfinden kann bzw. mit spontanen Referenzlinien. Und das wollen wir uns mal anschauen, wie man das vielleicht machen kann. Erstmal möchte ich meiner Vorlage, die ja hier im Hintergrund liegt, der möchte ich eine Maske verpassen. Und die invertiere ich mal ganz fix mit dem Tastaturkürzel Strg.+I, jetzt ist die Maske schwarz und man sieht von ihr garnichts mehr und jetzt nehme ich mir einen großen, weichen Pinsel und lege, indem ich mit Weiß in dieser Maske male, noch einmal dieses Gesicht frei. So und jetzt gehe ich noch näher ran und jetzt werde ich erst einmal eine Frontalansicht skizzieren. Ah, da muss ich natürlich bevor das überhaupt klappt, einmal gerade in die richtige Ebene wechlen, der Klassiker. So und jetzt mache ich das nämlich mal so, ich lege einfach mal die Form dieses Helmes so spontan an und für so kleine Elemente, wie hier diesen kleinen Schirm über dem Gesicht, ziehe ich mir so ein paar spontane Linien rüber. Und ich merke gerade, es würde sehr viel Sinn machen, hier einmal gerade diese Referenzlinien auszublenden, die verwirren auch nämlich teilweise ein bisschen. Also hier ziehe ich jetzt einfach wieder mit gedrückter Shift-Taste einfach spontane Hilfslinien und die gedrückte Shift-Taste stellt hallt sicher, dass diese Linien dann auch wirklich rund werden, nein, nicht rund werden, sondern gerade. So, rund wird der Helm. So das ist die untere Ecke, na die obere, soll ja hier hin, da ist die Gesichtsmaske. Und was man auch ab einem bestimmten Punkt machen kann, ist um das Ganze so ein bisschen beschleunigen, wenn man so die gesammtform angelegt hat, kann man anfangen, Details nur noch auf einer Seite wirklich zu malen. Ich überprüfe einmal gerade, ja gut, das hat einigermaßen geklappt, das mit dem Auge, und dann die Details halt von Hand einzutragen, nur noch auf einer Seite. Das müsste ungefähr hier ja, und dann wenn man fertig ist am Ende, einfach das Ganze dann noch rüberspiegeln. So und die Shift-Taste geht auch für die Vertikalen Linien. Auch die werden dann schön gerade. Und jetzt kann man hier einmal mit dem Auswahlwerkzeug einfach mal eine Hälfte rauslöschen. Dann nehme ich hier das Lassowerkzeug, um diesen Teil zu kopieren, ohne die ganzen Referebzlinien, die ich da gezeichnet habe, wieder Strg.+ Alt gedrückt, einmal auf den Corsor gedrückt. Und jetzt das Ganze wieder, horizontal spiegeln, ja, diesmal lag ich richtig. Und fertig ist quasi die Frontalansicht von unserem Kopf. Die rücke ich jetzt einfach ein bisschen, so geht es nicht, denn die ist ja nicht auf ihrer eigenen Ebene, wenn ich die verschieben will, muss ich die vorher einmal auswählen. So, und jetzt noch die Seitenansicht. Die sollte relativ rund ausfallen hier die Form des Helmes. Unterkante dieses runden Ohrstückes, das fast so ein bisschen aussieht, wie so ein Kopfhörer. Das geht also so ein bisschen hier unten runter und hier hinten würde ich mal sagen, müssen wir wahrscheinlich relativ steil hoch, denn das Ganze wird hier auch an einer ganz besimmten Stelle eingesetzt, nämlich in diesen Kragen, denn diese Figur auch hat. So, jetzt schauen wir mal gerade die Pupillen bzw. hier diese Augengläser, die liegen wahrscheinlich irgendwo hier. Diese Wange hier geht ungefähr bis hier runter, ich orientiere mich dann auch immer so ein bisschen an den Linien, die schon da sind, also diese Referenzlinie hier zum Beispiel, wobei ich gerade merke, die war ein bisschen irreführend, den tatsächlich muss ich bis hier runtergehen. Muss auch immer mal ein bisschen überprüfen. So und jetzt nehme ich diese Linie und diese sind jetzt noch interessant, so dieser Kiefer sozusagen, dieses Mundstück, von wo bis wo das geht, genau, das muss nämlich jetzt bis hier hoch, also ungefähr so. Und wir treffen hier jetzt auch wieder wichtige Entscheidung, je nachdem wie lang ich das mache, lege ich halt fest, ob dieses Mundstück länger ist oder kürzer oder auch der Winckel dieser Linie hier, da habe ich jetzt intuitiv so ein bisschen schräg geleg, das wird hier auch durchaus in der Zeichnung so angedeutet. Aber den genauen Winckel, wie schräg das ist, das habe ich aus dem Gefühl heraus gewählt. Und da hat mir die Vorlage einiges an Freiheiten gelassen. Und jetzt mache ich den Helm hier noch ein bisschen runder nach hinten und auch ich ziehe ihn noch ein bisschen tiefer nach hinten, weil sonst könnte es passieren, dass der Helm viel breiter ist als tief, dann würde das Ganze von oben betrachtet, dann wie so ein Oval aussehen. Und das sehe ein bisschen komisch aus, also es soll von oben betrachtet der Helm wirklich schon rund sein. Von daher ist es eigentlich wichtig dafür zu sorgen, dass das Ganze ungefähr so tief ist wie es breit ist und man kann es mal schnell überprüfen, indem man so eine Auswahl zieht. Das ist jetzt also die Breite. Uns jetzt kann ich die Auswahl verschieben und sehe, das ist jetzt die Tiefe, es heißt, er ist sogar ein kleinbisschen tiefer als breit. Ist aber OK, weil dieser Schirm, der soll ja auch ein bisschen vorstechen. Also jetzt würde ich sagen ist so die Tiefe des Helmes ungefähr vergleichbar mit der Breite, dadurch würde der dann von oben relativ rund wirken, sage ich jetzt mal. So und jetzt können wir tatsächlich diese gezeichneten Elemente einmal an die richtige Stelle schieben. Und wieder mit der gedrückten Shift-Taste dafür sorgen, dass die auch auf der richtigen Stelle landen, nicht nach obven und unten verrutschen. Hier haben wir jetzt noch die interessante Entscheidung zu treffen, wie tief dieser Helm eigentlich in disen Kragen drin sitzt. Der könnte durchaus, der könntre sogar so tief da drin siten, ich denke mal aber, dass es schönes aussieht, wenn der noch so ein bisschen rausguckt. Damit die Figur dann auch von der Seite betrachtet dann wirklich einen sichtbaren Kopf hat, ich werde jetzt mal die Maske hier deaktivieren, sodass wie wir die ganze Figur im Vergleich sehen, ja das ist tatsächlich aus der Konzeptzeichnung nicht so eindeutig zu entnehmen, wie tief der Kopf da wirklich drinsitzt. Sieht aus, als würde er ein bisschen tiefer drin sitzen als hier, aber ich bleibe einfach mal bei meiner Entscheidung und ich bleibe übrigens auch ganz bewusst dabei, dass hier der Helm auch hinter dem Kragen noch zu sehen ist, das sind durchaus Informationen, die interessant sind, das muss man gar nicht jetzt hier wegradieren, das passt so schon ganz gut. Und damit haben wir den mittleren Teil unserer Figur Beine, Bauch, Schultern, den Rumpf insgesammt und den Kopf schonmall skizziert.

Photoshop für Illustratoren: Model Sheet erstellen

Lernen Sie, wie Sie eine 2D-Figur für ihre 3D-Umsetzung zum Beispiel in einem Computerspiel vorbereiten.

1 Std. 24 min (12 Videos)
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