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Grundlagen der Programmierung: Objektorientiertes Design

Konzeptionelles Objektmodell erstellen

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Die Erstellung eines Konzeptmodells dient in der objektorientierten Programmierung der Identifikation der wichtigsten Objekte einer Anwendung.

Transkript

Nachdem wir einige Use Cases oder auch User Stories aufgezeichnet haben, können wir als nächstes ein konzeptionelles Modell unseres Systems erstellen. Das klingt zwar kompliziert, ist es aber gar nicht. Es bedeutet lediglich, dass Sie die wichtigsten Objekte in der Anwendung identifizieren. Und hier verwende ich das Wort "Objekt" recht frei. Mir geht es momentan noch nicht um Softwareobjekte, sondern ganz allgemein darum: Was sind die Dinge in der Anwendung, die wir kennen müssen? Denn eben haben wir uns noch auf die Benutzer konzentriert, die Akteure und deren Ziele und jetzt erweitern wir unseren Blick und sehen uns die Wörter und Begriffe an, die wir beim Beschreiben unserer Anwendung verwendet haben. Es geht dabei um Wörter wie "Produkt" oder "Artikel" "Warenkorb", "Auftrag", "Rechnung", ein "Gehaltsscheck", ein "Raumschiff", ein "Asteroid" für ein Spiel und dergleichen mehr. Einige davon werden später zu Klassen und auch tatsächlich zu Softwareobjekten, aber beileibe nicht alle. Wir identifizieren jetzt also diese Objekte, wir beschreiben sie und stellen sie dann in einem einfachen Diagramm dar. Damit können dann auch die Beziehungen und Interaktionen zwischen ihnen gezeigt werden. Das ist eine vollkommen andere Perspektive als ein Use Case oder eine User Story. Und damit rücken wir endlich die objektorientierte Konstruktion unserer Anwendung in den Mittelpunkt und wir nähern uns unserem Code-Editor. Um hierher zu kommen, haben wir zuerst die Anforderungen definiert, dann haben wir Use Cases beschrieben und User Stories erzählt und nach dieser Vorbereitung geht es hoffentlich alles ganz schnell. Noch einmal, und ich habe es ja schon ein paar Mal gesagt: Machen Sie sich keine Gedanken um Perfektion. Beim ersten Durchlauf wird es mit Sicherheit noch unvollständig sein und es ist absolut normal, wenn selbst wichtige, konzeptionelle Objekte fehlen. Sie gehen diesen Prozess ja mehrmals durch und mit jedem Durchlauf, mit jeder Iteration wird Ihr Konzept immer besser. Rom ist ja auch nicht an einem Tag erbaut worden.

Grundlagen der Programmierung: Objektorientiertes Design

Lernen Sie alle Grundbegriffe und Methoden von objektorientiertem Design kennen und holen Sie sich das Rüstzeug, um bald Ihre eigene Softwareprojekte zu starten.

2 Std. 43 min (45 Videos)
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