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HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Kontraste verstärken

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Mit einer zusätzlichen Schwarzweißebene und dem Mischmodus "Weiches Licht" lassen sich die Kontraste des Bilds in Photoshop bequem optimieren.
06:18

Transkript

Der erste Bearbeitungsschritt ist ist bei mir immer: Ich benenne die Ebene um, die ich jetzt gerade übergeben habe. Das ist die erste Raw-Konvertierung aus Lightroom. Ich möchte mir diese Ebene jetzt kopieren, und zwar über einen Rechtsklick mit der Maus auf den Namen der Ebene, nicht auf das Ebenenbild, dann öffnet sich ein anderes Kontextmenü. Rechte Maustaste auf den Namen und dann "Neues SmartObject durch Kopie" und dann erhalte ich hier die Kopie und die nenne ich um in: "Zweite Raw-Konvertierung" in Photoshop Dadurch, dass ich ausgewählt habe "Neues SmartObject durch Kopie", kann ich jetzt Änderungen auf dieser Ebene vornehmen, die unabhängig sind von den Änderungen, die ich auf dieser Ebene durchführe. Hätte ich das nicht gemacht, hätte ich bspw. nur ein COMMAND-J, also Kopieren der Ebene ausgeführt, könnte ich in der Ebene auch Änderungen durchführen, die würden aber dann 1:1 auf dieser Ebene übernommen werden, das möchte ich nicht, und deswegen hatten wir hier gesagt: "Neues SmartObject durch Kopie". Dann schauen wir uns jetzt mal die erste Konvertierung an, die aus Lightroom gekommen ist, öffnen die, und dann stellen wir fest, das ist der "Camera Raw"-Dialog, der eröffnet sich nur deswegen, weil wir die Übernahme nach Photoshop aus Lightroom heraus, mit eingeleitet haben, mit "In Photoshop als SmartObjects öffnen". Hätten wir das nicht getan, könnten wir den "Camera Raw"-Dialog nicht aufrufen. Hier stellen wir fest, die Änderungen, die wir in Lightroom im Entwickelnmodul vorgenommen haben, sind in dieser Raw-Konvertierung übernommen. Das heißt, ich kann in Photoshop jetzt an dieser ersten Raw-Konvertierung Änderungen vornehmen, die ich in Lightroom generiert habe. Das ist sehr toll, dass das geht, ansonsten hätte man wieder zurückgemusst. Wenn ich jetzt im späteren Verlauf festgestellt hätte, dass mir das Eine oder Andere nicht gefällt, was auf der Basis der Änderungen in Lightroom zurückzuführen wäre, müsste ich jetzt wieder bei Lightroom starten, muss ich jetzt aber nicht, ich kann jetzt hingehen und kann in dieser "Camera Raw"-Konvertierung oder in dem "Camera Raw"-Dialog diese Konvertierung neu einstellen. Das brauche hier nicht zu machen, deswegen lasse ich das zunächst mal so, und gehe dann in die zweite Raw-Konvertierung. Hier schaue ich mir zunächst mal an, welche Farbänderungen ich potenziell hier noch machen möchte. Ich hatte schon erwähnt, dass ich die Farbtöne in der Regel ein bisschen reduziere. Ich mache das immer in den Kameraeinstellungen, indem ich die Primärwerte Rot und Blau nach meinem Geschmack adjustiere. Hier ist mir im gesamten Bild zu viel Orange drin, deswegen reduziere ich die Sättigung in den Rotbereichen, ganz minimal. Ich erhöhe die Sättigung in den blauen Primärwerten, so dass ich hier hinten ein schönes konsistentes Blau bekomme. Hierzu sage ich okay. Dann sind die Änderungen bereits fertig. Jetzt würde ich ganz gerne diese Ebene in eine Schwarzweiß-Ebene konvertieren, und das möchte ich so machen, dass ich in den Farbbereichen bei der Graustufen-Konvertierung dann entsprechend noch adjustieren kann. Deswegen öffne ich "Camera Raw" noch einmal, und sage im "HSL Graustufen"-Dialog "In Graustufen konvertieren". Ich kann dann hingehen und kann entsprechend in den Kanälen die Intensitäten der einzelnen Kanäle korrigieren, nach meinem Geschmack. Wenn wir das mal auf den Orange- oder Rottönen machen dann kann man es sehr schön an der Tonne beispielsweise verfolgen, wie sich das Schwarzweiß-Bild oder das Graustufen-Bild ändert, wenn wir dann in den einzelnen Farbkanälen Adjustierungen vornehmen und hier kann ich das so einstellen, dass ich ein schönes kontrastreiches Bild bekomme in den Graustufen. Ich stelle mir das so ein, wie ich denke, dass das ein schönes kontrastreiches Bild ist, ohne übertrieben zu sein. Hier in den Grüntönen auf dem Auto muss man ein bisschen vorsichtig sein aber ich möchte die Sättigung in den Grüntönen schon deutlich mehr haben als in dem Rest des Bildes. Die Blautöne, denken wir daran, hier vorne war auf einem Stoßdämpfer ein Blauton, den wir reduzieren können. So in der Art und Weise. So sehe ich jetzt schon, haben wir ein schönes kontrastreiches Graustufenbild, was auch ausreichend Tiefe hat, und deswegen bestätige ich jetzt hier auch den "Camera Raw"-Dialog. Jetzt habe ich das Farbbild einmal hier, und die zweite Raw-Konvertierung als Graustufen-Konvertierung vorliegen und wenn ich jetzt dieses Graustufenbild, also diese Ebene, was jetzt ein Graustufenbild beinhaltet, in den Blendenmodus "Weiches Licht" stelle, dann wird diese Ebene mit der darunterliegenden im Modus "weiches Licht" verrechnet und liefert folgendes: Ein extrem kontrastreiches Bild, was wir haben wollen, wir wollen ja die Kontraste erhöhen, ist mir aber in der Ausprägung deutlich zu viel, deswegen reduziere ich jetzt die Deckkraft auch mal deutlich, auf 25 bis 30 Prozent, denke ich, ist das in Ordnung. Und wenn man jetzt mal die Änderung anschaut, wie die gewirkt hat, kann ich hier mal auf das kleine Auge drücken, vorher, nachher, vorher, nachher. Wir haben also deutlich Kontrast hinzugewonnen, ich kann sogar noch ein bisschen mehr geben, denke ich. Vorher, nachher, vorher, nachher. Das war der erste Teil der Bearbeitungsliste "Kontraste erhöhen".

HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Begleiten Sie den HDR-Fotoworkflow von der Planung der Belichtungsreihe bis zum Bild. Zum Einsatz kommen unter anderem Photoshop, Photomatix, die Topaz-Filter und Lightroom.

2 Std. 36 min (33 Videos)
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