DaVinci Resolve Grundkurs

Kontrast und Sättigung erhöhen

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Dieses Video zeigt anhand eines praktischen Beispiels die Durchführung einer primären Farbkorrektur durch die Erhöhung des Kontrasts sowie der Sättigung. Die Abwicklung erfolgt mit Hilfe der Primaries-Regler.
07:20

Transkript

Nachdem Sie nun die ersten Werkzeuge innerhalb von DaVinci kennen gelernt haben, möchte ich Ihnen ein paar Praxisbeispiele zeigen und zwar speziell wenn es darum geht, Bilder in der primären Farbkorrektur zu verbessern beziehungsweise bis zu einem bestimmten Punkt auch tatsächlich zu retten und überhaupt für einen Film nutzbar zu machen. Ich wechsle hier innerhalb von DaVinci wieder auf meinen Node Ansicht. Was Sie jetzt hier übrigens relativ gut sehen können, ist, dass die Farbkorrektur natürlich direkt angewendet wird. In diesem Fall habe ich über die Kurven den Film nicht gerade besser gemacht, als ich Ihnen die Kurven gezeigt habe. Deswegen kann ich diesen Node löschen. Den brauchen wir nicht mehr. Stattdessen reaktiviere ich diesen Node, den ich als relativ gut ansehe. Und was Sie jetzt hier ebenfalls erkennen, ist, das unterhalb des Clips in der Timeline so ein kleiner Regenbogen erscheint. Dieser kleine Regenbogen weist darauf hin, dass Sie diesen Clip bereits bearbeitet haben. Sprich: Dass es sich hier bereits eine Farbkorrektur darauf befindet. Auf diesem Clip haben wir noch keine Farb- korrektur, hier ist der Bereich schwarz. Dieser Clip wurde schon mal farbkorrigiert und dieser Clip wiederum nicht. Das heißt, Sie können relativ schnell erkennen, welche Clips Sie schon bearbeitet haben und welche Clips Sie noch bearbeiten müssen. Schauen wir uns ein weiteres Beispiel an, nämlich einen Ausschnitt oder ein Take aus einem Sommertrailer für den NDR. Dieser ist, wenn man das Videoskop betrachtet, schon relativ kontrastreich. Im Gegensatz zu unserem ersten Bild, was wir zu Beginn bearbeitet haben, sind die Helligkeiten, also das Schwarz und das Weiß von diesem Bild bereits relativ gut verteilt und müssen nur noch gering angepasst werden beziehungsweise abgesenkt und angehoben werden. Dafür lege ich auch hier wieder in meinem Node Fenster einen weiteren Node an über Command+S, benenne diesen in Primary. also meine primäre Farbkorrektur und wechsele in die Ansicht ohne Timeline. Anschließend wechsele ich auch wieder in meine Primaries. Wie gesagt, die Primaries Regler sind mein Lieblingswerkzeug. Deswegen mache ich auch die meisten Arbeiten mit genau diesen Werkzeugen. Hier hebe ich zunächst einmal den Rotkanal in den Helligkeiten an. Dem folgt der Grünkanal, so dass die beiden ungefähr die selbe Höhe haben und anschließend folgt noch der Blaukanal. Das mache ich alles über das kleine Rollrädchen auf meiner Maus. Falls Sie sich wundern, warum die Maus sich nicht bewegt. Jetzt greife ich den Bereich der Luminanz und hebe die Luminanz für das gesamte Bild an. Und jetzt können Sie innerhalb des Bildes auch schon relativ gut erkennen, dass die Farben sehr sehr neutral sind. Vor allem, dass das weiße T-Shirt des Mannes im Hintergrund tatsächlich auch weiß und nicht irgendwie farbstichig ist. Ich zeige Ihnen das mal vorher. So sah das Bild unkorrigiert aus und so sieht ews nur durch das Anheben und Angleichen des Weißbereichs aus. Selbiges mache ich jetzt auch für den Schattenbereich. Hier senke ich zunächst einmal das Rot ab, anschließend das Grün und am Ende das Blau. Bei der Arbeit achte ich überhaupt nicht auf das Bild sondern ich achte primär auf mein Scope, so dass zunächst einmal die technischen Werte, also der optimale Kontrast aus dem Bild geholt wird. Wie das Bild schlußendlich aussieht, darum kümmere ich mich eigentlich erst im zweiten Schritt, nämlich wenn ich das Gamma regele und die Sättigung. Sprich: man könnte fast sagen, dass ich dieses Bild zumindest vom Kontrast her auch korrigieren könnte, ohne es tatsächlich zu sehen. Dafür habe ich ja meine Parade. Hier sehe ich die Farbverteilung. Dementsprechend ist das Bild momentan gar nicht wichtig. Abschließend zu meiner Kontrastkorrektur senke ich noch das Schwarz ab. So dass alle dunklen Bereiche tatsächlich auch wirklich schwarz sind und alle hellen Bereiche auch tatsächlich weiß. Jetzt ist die Dame im Vordergrund ob der ganzen Korrekturen ein wenig dunkel geraten. Deswegen ziehe ich den Gamma Bereich wieder etwas hoch und gestalte das Bild dadurch ein bisschen heller und freundlicher. Was ich jetzt hier in der Parade nicht sehe, das ist tatsächlich die Sättigung. Ich sehe zwar, dass es Farbe gibt. Ich sehe auch tatsächlich dass die drei Farbkanäle sehr gut vertreten sind, aber ich sehe nicht, ob das Bild tatsächlich satt ist oder ob es sehr flach ist. Da es sich hierbei ja eher um ein fröhliches, sommerliches Bild handeln soll, möchte ich entsprechend meine Farbe erhöhen und dementsprechend ziehe ich die Sättigung so weit rauf, bis ich sagen kann, OK ab hier wird es jetzt kitschig, ab hier wird es zu bunt aber eine Erhöhung auf 65, 67 kann dieses Bild locker vertragen. Ich schalte diesen Node noch mal aus über Command+D. So sah das Bild vorher aus, so sieht das Bild nachher aus. Jetzt können Sie sehen, dass das Gras im Hintergrund schön grün die Tulpen sind das glaube ich, im Vordergrund schön rot sind. Ihre Lippen, ihre Gesichtsfarbe, alles stimmt. Trotzdem bleibt das weiße T-Shirt immer noch weiß und das Schwarz des Reifens immer noch schwarz. Das ist eine sehr schnelle, eine sehr effizient durchgeführte primäre Farbkorrektur, wo wir anhand von nur wenigen Reglern, nur wenigen Handgriffen, das Optimum aus einem Bild herausholen. Dieses Bild im Original wurde übrigens mit einer Canon C300 gedreht und zwar im C-Log Modus. Deswegen ist es so flach.

DaVinci Resolve Grundkurs

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3 Std. 27 min (42 Videos)
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Geeignet ab Version 10, für DaVinci Resolve und DaVinci Resolve Lite

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