Google Analytics Grundkurs 1: Planen, Implementieren, Verwalten

Kontobezogene Einstellungen vornehmen

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
In der Spalte Konto nehmen Sie bei Bedarf kontobezogene Einstellungen vor. Außerdem greifen Sie über diese Spalte auf das Filter-Repository und den Papierkorb zu.
09:00

Transkript

In der Spalte Property finden wir zuerst die Einträge Property-Einstellungen, Nutzerverwaltung und Trackinginformationen, im Abschnitt Verknüpfungen mit Produkten dann die Einträge AdWords-Verknüpfung, AdSense-Verknüpfung, AdExchange-Verknüpfung und Alle Produkte, zudem dann noch, wenn wir weiter nach unten scrollen, Postbacks, Zielgruppendefinitionen, Benutzerdefinierte Definitionen und Datenimport. Gehen wir die Punkte alle gemeinsam durch. In den Property-Einstellungen finden wir zunächst die Tracking-ID, auf die ebenfalls im Tracking-Code referenziert wird. Zudem können wir den Property-Namen und die Standard-URL verändern. Als Nächstes können wir die Standard-Datenansicht modifizieren. Da aber unsere Property aktuell nur über eine Datenansicht verfügt, ist hier nichts zu ändern. Optional können wir hier die Branche auswählen. Das dient ausschließlich dem Zweck, uns später bei der Definition von Zielvorhaben branchentypische Vorschläge zu unterbreiten. Höchste Vorsicht ist bei der Überschreibung der automatischen Tag-Kennzeichnung geboten. Diese Checkbox sollte nur dann aktiviert werden, wenn wir uns über die Folgen dessen beim Kampagnen-Tracking im Klaren sind. Kurzum: Bis auf Widerruf durch einen erfahrenen Google-Analytics-Consultant bitte immer deaktiviert lassen. Scrollen wir weiter nach unten. Im Bereich Werbefunktionen lassen sich Berichte zu demografischen Merkmalen und Interessen aktivieren. Dadurch erhalten wir einen Überblick über Geschlecht, Alter und Interessen unserer Websitenutzer. Wenn auf einer Seite mehrere Links auf das gleiche Ziel zeigen, sorgt die Aktivierung der erweiterten Linkattribution im Bereich In-Page-Analyse für bessere Ergebnisse bei der Analyse. Scrollen wir weiter nach unten. Eine wichtige Einstellung ist die Verknüpfung mit der Google Search Console. Sofern wir das noch nicht erledigt haben, sollten wir das dringend nachholen, denn nur durch die Integration der Google Search Console in Google Analytics erhalten wir zusätzliche Informationen und Daten in Berichten zu Suchbegriffen, Suchaufkommen, Seitenfehlern et cetera. Und zu guter Letzt können wir den Messwert "Nutzer" in den Berichten aktivieren oder deaktivieren. Den Messwerten "Nutzer" und "Aktiven Nutzer" können wir entnehmen, wie viele Nutzer mit unserer Website interagiert haben. Haben wir Änderungen hier vorgenommen, speichern wir diese einfach ab, indem wir auf die Schaltfläche Speichern klicken. Die Nutzerverwaltung auf der Property-Ebene funktioniert analog zur Nutzerverwaltung auf der Content-Ebene. Das heißt Berechtigungen, die wir einem Nutzer auf der Property-Ebene gewähren, hat der Nutzer dann auch auf der Datenansichtsebene. Schauen wir uns nun die Punkte unter Trackinginformationen an. Fangen wir an mit Tracking-Code. Hier haben wir die Möglichkeit, uns den Google Analytics Tracking-Code erneut anzeigen zu lassen, um ihn beispielsweise in die Zwischenablage zu kopieren. Zudem können wir nach erfolgter Integration des Tracking-Codes über die Schaltfläche Testzugriff senden prüfen, ob Google Analytics Daten von unserer Website empfangen kann. Bei der Datenerfassung geht es hauptsächlich um die Einstellungen für Remarketing und die Funktionen für Werbeberichte. Wenn wir die Funktion User-ID aktivieren, sind wir in der Lage, das Verhalten von Nutzern über verschiedene Geräte hinweg zu analysieren. In den Sitzungseinstellungen legen wir die Zeitlimits für Sitzung und Kampagne fest, In den Quellen der organischen Suche definieren wir zusätzliche Suchmaschinen. In der Verweis-Ausschlussliste legen wir die Domains fest, deren Verweis-Traffic wir als direkten Traffic werten wollen und in die Suchbegriff-Ausschlussliste stellen wir Keywords ein, die wir als Quellen für organische Zugriffe ausschließen wollen. Schauen wir uns nun den Bereich der Produktverknüpfungen an. Hier haben wir die Möglichkeit, ein oder mehrere Google-AdWords-Konten mit der Google-Analytics-Property zu verknüpfen. Erst wenn diese Verbindung hergestellt wurde, können wir umfangreiche Datenanalysen zu den Google-AdWords-Kampagnen in Google Analytics durchführen. Das Pendant zu Google AdWords, bei dem wir für Klicks auf unsere Werbeanzeigen bezahlen, heißt Google AdSense. Da wir bei AdSense einen oder mehrere Bereiche auf unserer Website für Werbung von Google zur Verfügung stellen und für jeden Klick dann auch Geld bekommen, möchte wir das natürlich auch mit Google Analytics auswerten. Und das wird durch die Verknüpfung von Google-AdSense-Konten mit unserer Google-Analytics-Property erreicht. Analog zur Verknüpfung von AdWords und AdSense mit Google Analytics kann hierüber ein AdExchange-Konto mit unserer Google-Analytics-Property verknüpft werden. Und über den Menüpunkt Alle Produkte haben wir die Möglichkeit, unsere Google-Analytics-Property neben den bereits benannten Produkten auch mit BitQuery, DoubleClick Bid Manager, DoubleClick Campaign Manager, DoubleClick Search, Google Play, Postbacks und der Search Console zu verknüpfen. Wenn eine App-Installations-Conversion oder eine In-App-Conversion, wie zum Beispiel eine Transaktion, erkannt wird, kann Google Analytics mittels Postbacks ein Werbenetzwerk kontaktieren. Durch Postbacks wird die Optimierung von Plattformen zur Anzeigenbereitstellung ermöglicht. Unter dem Punkt Zielgruppendefinitionen finden wir zwei Unterpunkte: Zielgruppen und Dynamische Attribute. Über Zielgruppen können wir Nutzer erneut ansprechen, die wahrscheinlich eine Conversion durchführen werden. Die Voraussetzung ist, dass wir ein Google AdWords-Konto besitzen und dieses mit Google Analytics verbunden haben. Danach können wir Zielgruppen anhand diverser Kriterien erstellen und an Google AdWords übergeben. Mithilfe dynamischer Attribute sind wir zudem in der Lage, Remarketing-Kampagnen mit dynamischen Anzeigen zu unterstützen und die Werbung genau auf die Interessen der einzelnen Nutzer abzustimmen. Unter Benutzerdefinierte Definitionen definieren wir eigene Datenfelder, um zum Beispiel zusätzliche Daten zu erheben, die von Google Analytics per Design nicht schon erfasst werden. Wir unterscheiden also Benutzerdefinierte Dimensionen -- unter diesem Menüpunkt erstellen wir eigene Dimensionen -- und Benutzerdefinierte Messwerte, unter dem wir eigene Messwerte erstellen können. Den Unterschied zwischen Dimensionen und Messwerten erkläre ich in einem späteren Video. Damit wir zum Beispiel Klick- und Kosten-Daten anderer Anbieter von Suchmaschinenwerbung zu Google Analytics hochladen können, müssen wir dafür eine eigene Datenquelle definieren. Danach sind wir in der Lage, Kostendaten oder auch andere Daten zu importieren. Das erfolgt hier in dem Bereich Datenimport. Wir haben uns nun alle Punkte der Spalte Property angesehen und werden nun eine weitere Property für unseren Onlineshop erstellen. Dazu klicken wir auf das Auswahlfeld und anschließend auf Neue Property erstellen. Der Dialog zur Erstellung einer neuen Property erscheint und wir füllen die Felder entsprechend aus. Zum Schluss klicken wir auf Tracking-ID abrufen und bekommen den Google-Analytics-Tracking-Code angezeigt, da wir uns in der Eigenschaft und den Einstellungen zur Property befinden. Wir wissen nun, wie wir Properties erstellen und verwalten. Wenden wir uns nun den Datenansichten zu.

Google Analytics Grundkurs 1: Planen, Implementieren, Verwalten

Erarbeiten Sie sich ein fundiertes Grundlagenwissen zu Google Analytics - von den Grundlagen der Webanalyse, über die wichtigsten Begrifflichkeiten bis hin zu Conversions.

2 Std. 37 min (42 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Hersteller:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:01.06.2018
Aktualisiert am:07.06.2018

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!