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Lightroom: Porträt-Workflow

Kontaktbögen erstellen

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Kontaktbögen – ob ausgedruckt oder als Bilddatei – sind für die Archivierung nach wie vor hilfreich. Besonders, wenn Sie die durch die Gesichtserkennung automatisch generierten Namen integrieren können. Dieser Film zeigt Ihnen, wie Sie Kontaktbögen anlegen und verwenden.
05:49

Transkript

Im Druck-Menü von Lightroom können Sie Kontaktbögen, Bildpakete und Einzelabzüge ausdrucken, und zwar von einer ganzen Serie von Bildern. Wenn ich jetzt hier diese gesamte Serie habe, drucke ich in einem Druckauftrag nicht nur ein Bild aus, sondern, wenn ich möchte, auch alle Fotos im Filmstreifen, sodass im gleichen Layout hier alle Bilder ausgedruckt werden würden. Was man noch viel mehr am Anfang eines Jobs braucht, ist natürlich ein Kontaktbogen von dem gesamten Job. Und den kann ich auch mit Lightroom sehr schnell erstellen. Der Schlüssel dazu beziehungsweise der schnellste Weg ist der über die Vorlagen, denn in den Druckvorlagen von Lightroom ist eigentlich schon alles erfasst, was man drucken kann, und man kann es dann einfach noch weiter für sich modifizieren. Ich wähle zum Beispiel eine Vorlage 2x2 Zellen und kann hiermit vier Bilder auf einer Seite abbilden. Wenn ich mit dem Pfeil nach vorne gehe, sehen Sie, dass der Reihe nach die Bilder hier in den Kontaktbogen sortiert werden. Dieser ist nun relativ groß. Sie können ihn natürlich auch jederzeit modifizieren. Sie sehen hierunter noch andere Vorlagen für Kontaktbögen, die zum Beispiel 4x5 oder auch 5x8 Zellen haben können. Wenn Sie eine andere Anzahl von Zellen haben wollen, dann können Sie diese natürlich individuell einstellen. In den Layout-Einstellungen geben Sie an, wie viel Reihen und wie viel Spalten Ihr Layout haben soll. Ich verändere das jetzt mal und möchte drei Reihen haben und drei Spalten, sodass neun Bilder auf eine Seite kommen. Dadurch ergibt sich für mich, dass ich nur noch zwei Seiten insgesamt als Druckseiten habe. Falls ich Bilder entdecke, die nicht mit abgebildet werden sollen wie zum Beispiel dieses hier mit dem Farbchart, dann kann ich mir auch nur die Bilder auswählen, die im Druck erscheinen sollen. Über die Strg- oder Cmd-Taste und das A wähle ich alle Bilder aus und dieses Profilierungsbild einfach ab und dann sage ich, dass nicht mehr alle Fotos im Filmstreifen gedruckt werden sollen, sondern nur die ausgewählten Fotos. Und schon relativiert sich das Ganze. Neben den eigentlichen Bildern kann ich natürlich auch Informationen zu diesen Bildern mit hinzufügen. Kurz noch mal aufs Layout geschaut, Sie haben die Möglichkeit, neben dem eigentlichen Seitenraster auch die Ränder einzugeben. Mit den Rändern meine ich den Abstand von links und rechts, oben und unten zur Seite. Ich gebe hier mal einfach überall 15 Millimeter an, damit ich hier ausreichend Luft habe. Genauso können Sie den Zeilenabstand zwischen den Bildern variieren. Vertikal habe ich tatsächlich noch ein bisschen Luft, deshalb setze ich das mal auf 10 Millimeter. Horizontal setze ich es auch auf 10 Millimeter. So, so habe ich auch ein bisschen Platz für die Bildbeschreibung. Was ich dann noch machen werde, ist, zu prüfen, ob ich mit einer Kontur arbeiten möchte. Das lasse ich in diesem Fall aber weg. Das, was Sie hier sehen, die Gitternetzlinien und so weiter, sind alles nur Hilfslinien, die ich über die Hilfslinien ein- und ausblenden kann. Die Zelle, die Sie hier sehen -- ich mache mir das mal ein bisschen größer -- sind die Bildzellen. Sobald ich die ausblende, sehe ich genauer, wie die Bilder auf der Seite platziert werden und mit den Linealen und den Rändern und Bundstegen habe ich halt ziemlich genau die Seite, wie sie nachher gedruckt wird. So, jetzt möchte ich Fotoinfos hinzufügen und das mache ich im Seiten-Bereich. Hier kann ich jede Menge Informationen hinzufügen. Wasserzeichen, Erkennungstafel, das brauche ich alles für einen Kontaktbogen eher selten, aber was sehr wichtig ist, ist natürlich die Fotoinformation. Und bei der Fotoinformation wird standardmäßig der Dateiname unter das Bild gesetzt. Der Dateiname sagt bei mir jetzt aber relativ wenig aus, weil ich in diesem Shooting einfach die ganzen Bilder beim Import neu benannt habe. Ich habe die Bilder jetzt nicht nach den Personen darauf benannt. Allerdings habe ich die Gesichtserkennung benutzt. In der Bibliothek haben wir mit der Gesichtserkennung dafür gesorgt, dass wir die Personen gruppiert haben und Stichwörter als Personenstichwörter vergeben haben. Hier im Druck-Menü kann ich das nutzen. Ich wähle mal kurz die Bilder wieder aus, und zwar, indem ich die Information für die Fotoinfo unter den Bildern verändere. Ich klicke hier einmal auf Dateiname und sehe, all das, was hier ist, nützt mir nichts. Ich brauche die Stichwörter als Fotoinformation, als Unterzeile. Deshalb gehe ich hier auf Bearbeiten und kann ähnlich wie bei einer Dateiumbenennung hier die Bausteine wählen, die ich für die Fotoinformation brauche. Sie sehen im unteren Bereich sämtliche IPTC-Daten. Da wähle ich die Stichwörter raus und klicke dann einfach auf Einfügen und schon wird das Ganze verwendet und mit dem ersten Bild mir als Beispiel genannt. Wenn ich jetzt Fertig sage, habe ich unter jedem Bild entsprechend den Namen, wie er als Personenstichwort hinterlegt wurde. Natürlich kann ich diese Informationen auch noch erweitern. Wenn ich das Ganze bearbeiten möchte, könnte ich zum Beispiel auch das Datum, an dem das Ganze fotografiert wurde, mit einfügen oder die Belichtungszeit, das Kameramodell, die Blende. Also jede Art von Informationen, die sich in den Metadaten wiederfinden, kann ich hier auch mit einfügen. In meinem Fall lasse ich es einfach dabei und würde meine Kontaktbögen jetzt entweder direkt drucken oder aber auch einfach als JPEG-Datei ausgeben und so digital archivieren.

Lightroom: Porträt-Workflow

Lernen Sie, wie Sie Lightroom für Ihren Workflow als Porträtfotograf optimal nutzen – von der Organisation über die Retusche bis hin zur Entwicklung von Looks.

2 Std. 17 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:10.08.2017

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