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Teams aufbauen, entwickeln und zum Erfolg führen

Konfliktthemen und -ursachen

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In Teams gibt es diverse Themenbereiche, die immer wieder Konfliktfelder bilden. Welche das sind, wird hier erläutert. Außerdem lernen Sie die wichtigsten Ursachen für Konflikte in Teams kennen.

Transkript

Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: "Konflikte gehören zum Leben dazu". Das gilt auch für Teams. Dabei lassen sich bestimmte Themenbereiche definieren, die in Teams immer wieder zu Konflikten führen. Schauen wir uns das einmal an. Nach meiner Erfahrung tauchen Konflikte vor allem in vier Bereichen auf, die ich Ihnen im Folgenden vorstellen möchte. Der erste Bereich betrifft die Arbeitsteilung. Wenn die Rollenverteilung im Team nicht klar ist, wenn nicht ausreichend definiert ist, wer welche Aufgaben übernimmt, und wo die einzelnen Verantwortlichkeiten liegen, dann kommt es häufig zu Konflikten. Der zweite Bereich umfasst die Ressourcen. Viele Teams müssen mit zu wenigen Ressourcen arbeiten. Das kann die Personalressourcen ebenso betreffen, wie das finanzielle Budget oder andere Ressourcen. im Konflikt um die Ressourcen geht es dann häufig um die Vertretung der Interessen der einzelnen Teammitglieder gegenüber den anderen. Oft streitet das Team auch darum, welche Prioritäten gesetzt werden sollen. der dritte Konfliktbereich steht unter der Überschrift "Regeln und Vorschriften". Gleichgültig ob geschriebene oder ungeschriebene Gesetze im Team, Regeln und Vorschriften bieten einerseits Halt und geben Sicherheit, andererseits sind sie jedoch häufig ein großer Streitpunkt. Zuweilen erhoffen sich Teammitglieder Vorteile dadurch, dass Sie gegen Regeln verstoßen, oder dass regeln im Team nicht konsequent durchgesetzt werden. Gerade in solchen Fällen sind Konflikte vorprogrammiert. Manche Konflikte entstehen aber auch, weil Regeln und Vorschriften nicht ausreichend klar beschrieben sind. Dann werden sie unterschiedlich interpretiert und es entstehen Missverständnisse. Als Letztes schließlich, Konflikte im Hinblick auf Ziele. Auch hier liegt die Ursache oft in einer mangelnden oder unklaren Formulierung. Wenn Ziele nicht eindeutig formuliert werden, nimmt es nicht wunder, wenn Mitarbeiter des Teams Sie unterschiedlich verstehen. Dann gehen Sie verschiedene Wege, suchen nach unterschiedlichen Lösungen und laufen letztlich in verschiedene Richtung. Neben diesen Interpretationsspielräumen gibt es weitere Ursachen für die Entstehung von Konflikten im Team. Manche davon hängen mit den genannten Themenbereichen zusammen, andere wiederum liegen eher in den Teammitgliedern selbst. Erste Ursache: Unterschiedliche Persönlichkeiten. Teams profitieren erheblich davon, wenn in ihnen unterschiedliche Typen zusammentreffen. Die unterschiedlichen Typen können sich ideal ergänzen. ein Teammitglied bringt das ein, was dem Anderen fehlt. Gleichzeitig ist das eine der Ursachen für Konflikte. Wenn unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinandertreffen, können Konflikte sehr heftig ausfallen. Der zweite Punkt kreist um die Kommunikation. Fehlende oder unzureichende Kommunikation in Transparenz oder sehr unterschiedliche Kommunikationsstile der Teammitglieder sind Faktoren, die Konflikte heraufbeschwören können. Dagegen hilft nur eines. Der Aufbau einer gemeinsamen Kommunikationskultur im Team, mit festgelegten Spielregeln und möglichst wenig Raum für Fehlinterpretationen. Der dritte Grund, den ich nennen möchte, besteht in unterschiedlichen Zielen. Allein der Umstand ein paar Menschen zu einem Team zu erklären, bedeutet noch lange nicht, dass diese Menschen gleichartige Ziele verfolgen. Das gilt auch dann, wenn für das Team ein gemeinsames Ziel formuliert wurde. Tatsächlich hat jedes Teammitglied darüber hinaus seine persönlichen Ziele. Wenn diese Ziele sich mit dem Teamziel nicht vereinbaren lassen, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass alle Teammitglieder sich für das gemeinsame Ziel eisnetzen. Folglich entstehen früher oder später Konflikte. Kommen wir zum vierten Grund: zu Unterschieden im Hinblick auf das Rollenverständnis. Die klare Definition der verschiedenen Rollen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Team. Wenn aber das Verständnis hinter den Definitionen nicht eindeutig ist, helfen auch die Definitionen selbst nicht weiter. Deshalb sollten Sie beim Aufbau eines Teams darauf achten, dass die Definitionen stimmig sind und von allen gleich aufgefasst und verstanden werden. Die fünfte Ursache sind unterschiedliche Werte. ein Team braucht eine gemeinsame Mission, in der unter anderem das Weltverständnis formuliert wird. Dieser Schritt wird beim Aufbau neuer Teams häufig ausgelassen, ob bewusst oder unbewusst. Die Folge: Wenn die Wertvorstellungen der Teammitglieder und damit letztlich auch ihre Arbeitsweisen merklich voneinander abweichen, kommt es früher oder später zu Auseinandersetzungen. Punkt sechs lässt sich unter dem Stichwort "Machtkämpfe zusammenfassen". Machtrang und Status sind für viele Menschen wichtige Stellschrauben im Berufsleben. Wenn in Teams an diesen Stellschrauben gedreht wird, kommt es zu heftigen Konflikten. Das kann in zwei Richtungen geschehen. Teammitglieder versuchen entweder ihre Macht auszuweiten, oder Sie versuchen andere daran zu hindern, Macht auszuüben. Der siebte und letzte Grund, den ich nennen möchte, ist die Gefahr der Überforderung. wenn ein Team auf längere Zeit unter Stress steht und seine Aufgaben dauerhaft mit zu wenigen Ressourcen lösen muss, bedeutet das ein erhöhtes Konfliktpotential. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass das Team die Anforderungen nicht erfüllen kann. Der individuelle Stress führt außerdem häufig dazu, dass die Teammitglieder untereinander eher streiten, als in Phase normaler Belastung. Auch wenn viele Teams, die zur Überforderung spiegelbildliche Situationen nicht kennen, Konflikte können auch dann entstehen, wenn im Team einzelne unterfordert sind. Wenn Teams ihre Leistung nicht zeigen und ihr Potential nicht zur Wirkung bringen können, entsteht Unzufriedenheit, die sich in Konflikten entladen kann. Ganz unabhängig davon, welche Art von Konflikt in ihrem Team herrscht und wo die Ursachen liegen, wichtig ist, dass jemand den Konflikt erkennt und benennt, dass im Team ein abgewogenes Verständnis von Konfliktlösung herrscht und dass Konflikte nicht unter den Teppich gekehrt werden, dann kann ein Team Konflikte gut aushalten.

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Erscheinungsdatum:01.02.2017

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