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Netzwerkgrundlagen

Konfigurationsoberfläche eines Switch

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Die Konfigurationsoberfläche eines Switch beinhaltet zahlreiche Informationen über verschiedene Grundeinstellungen, Hostname und Benutzer.

Transkript

Die Konfigurationsoberfläche eines Switches bietet mannigfaltige Möglichkeiten. Lassen Sie uns doch einfach mal hineinschnuppern. Ich bin hier mit dem Programm "PuTTY" über SSH mit dem Switch von Cisco, dem "2960-S", verbunden. Natürlich gibt es auch eine Weboberfläche, aber diese bietet mir nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, die ich über diese Kommandozeile habe. Lassen Sie uns doch einfach mal hineinschnuppern, und als erstes die Konfiguration anschauen. Dies können wir machen mit "show", "running-config". Mit der Tab-Taste können wir sogar vervollständigen. Wir benutzen auch den Parameter "brief", um gewissen Teile auszusparen. So sieht die Konfiguration dieses Switches aus. Wir haben hier gewisse Grundeinstellungen, wir haben einen Hostnamen, wir haben einen Benutzer. Ich drücke die Leertaste, um einmal weiterzugehen. Es folgen weitere Einstellungen: die Zeitzone, und gewisse Einstellungen zur Kryptografie. Hier beginnen auch schon die Interfaces. Der Portchannel ist ein Zusammenschluss von mehreren Netzwerkkarten, um eine höhere Bandbreite oder Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Der Befehl "switchport mode trunk" bedeutet, dass das VLAN im mode "trunk" ist. Schauen wir uns doch die weiteren Interfaces einmal an. Bei Cisco werden diese Interfaces oft folgendermaßen bezeichnet: "Gigabit-Ethernet" für einen Anschluss, der gigabitfähig ist. Er ist am Switch "1", Modul "0", Anschluss "3". So können wir den Anschluss auf dem Switch immer wieder finden. Die nächste Zeile "switchport access VLAN 500" bedeutet, dass dieser Port im "VLAN 500" ist. Der nächste Befehl "spanning-tree portfast" bedeutet, dass der Ort nicht erst freigeschaltet wird, wenn Spanning-Tree mit seinen Überprüfungen fertig ist, sondern von Anfang an freigeschaltet wird. Okay. Wir haben hier jede Menge Ports an dem Switch, insgesamt 48. Wir haben nun hier den ersten Port in einem anderen VLAN, 167. So, und hier die zwei Ports, die in dem oben genannten Portchannel sind, im Portchannel "1" Hier gibt es auch die virtuellen Interfaces für die VLANs. Ich habe also zum Beispiel "VLAN 1" ohne IP-Adresse, es ist ja nur ein Layer-2-Switch, und hier haben wir das "VLAN 148" mit einer IP-Adresse. Er kann diese Informationen nicht routen, aber er ist über diese IP-Adresse ansprechbar. Wir wollen uns nun noch ein paar andere Informationen anschauen. Wir schauen uns zum Beispiel einmal an, wie der Status des Interface ist. Mit "show", "interface status". Hier können wir die Portbezeichnungen lesen, auch mit der entsprechenden Abkürzung. Gi für "Gigabit-Ethernet" Der Port ist nicht verbunden, er ist im VLAN 500. Der Duplex- und Speed-Modus steht auf "auto" und grundsätzlich ist es ein "10/100/1000"-Anschluss. Gehen wir nun weiter herunter, sehen wir auch Ports, die verbunden sind. Hier wurde ausgehandelt: "full duplex" mit 100 MBit oder "full duplex" mit 1000 Mbit. Wir haben sogar Ports mit Halbduplex ausgehandelt. Oh, da müsste ich einmal kontrollieren, warum das so ist. Aber das zu einem späteren Zeitpunkt. Lassen Sie uns doch noch ein paar Statistiken ansehen. Mit "show", "interface" "stats", okay. Hier kann ich nun pro Interface einige Informationen sehen. Wie viele Pakete hinein- und wie viele herausgegangen sind. Interessanter könnte es noch werden, wenn wir uns das Interface einmal allgemein anschauen. Hier ist beispielhaft das Interface "VLAN 1". Es ist grundsätzlich "up" und das "line protocol" ist auch "up". Das heißt, administrativ ist es angeschaltet, und es ist auch hardwaremäßig verbunden. Das ist jetzt hier bei einem virtuellen Interface natürlich etwas schwierig, aber die Hardware-Interfaces, die hinter diesem virtuellen Interface stehen, sind verbunden. Ich kriege hier jede Menge Informationen heraus: Die MAC-Adresse und verschiedene Informationen, wie viele Pakete hinein- und herausgegangen sind, alles sehr ausführlich. Okay, lassen Sie uns doch einmal die MAC Adress Table anschauen, eins der bekanntesten Teile eines Switches. Wir schauen diese an mit "show", "mac", "address-table". Hier können wir sehen, hier gibt es jede Menge Einträge und hier sind die Ports dazu auch gespeichert. Okay, lassen Sie uns einmal ein paar Veränderungen an dem Switch vornehmen. Hierfür muss ich in einen Konfigurationsmodus gehen. Dies geschieht mit "configure terminal". Lassen Sie uns zum Beispiel den Hostnamen ändern. Okay, Sie sehen vorne, wir heißen jetzt "Switch2". Als nächstes erstellen wir einmal ein weiteres virtuelles Interface. mit "interface", "Vlan", "245", okay. Wir möchten diesem Interface jetzt eine IP-Adresse vergeben. Dies geschieht mit "ip address", "192.168.250.2" gefolgt von der Subnet mask. Okay, nun hat das Interface eine IP-Adresse. So einfach ist das. Lassen Sie uns dieses Interface nun wieder entfernen. Ich gehe aus dem Interface-Modus heraus, und sage "no", "interface", "Vlan245". Als nächstes möchte wir in ein Hardware-Interface gehen, es einmal herunterfahren, eine andere Geschwindigkeit vorgeben und es wieder hochfahren. Und lassen wir uns das doch einmal in ein anderes VLAN packen. Wir nehmen hierfür "interface", "Gi", "1/0/25". Mit dem Befehl "shutdown" können wir das Interface herunterfahren, rein administrativ, das Kabel bleibt angeschlossen. Aber es ist keine Verbindung mehr möglich. Mit "duplex" können wir den Duplexmodus vorgeben. Ich schalte ihn hier auf "full". Mit "speed" geben wir die Geschwindigkeit an. Ich reduziere ihn einmal auf 100. Nun fahren wir das Interface administrativ wieder hoch mit "no shutdown". Okay. Wir wollten noch das VLAN ändern. Dies geschieht mit "switchport", "access", "VLAN" und wir stecken es in das "vlan 199". Okay, das war’s auch schon. Wir beenden einmal den Konfigurationsmodus und können diese Änderungen nun mit "write", "memory" wegschreiben. Ich hoffe, Sie haben einen kleinen Einblick gewonnen in die Welt der Switches

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Lassen Sie sich die grundlegenden Netzwerktechniken erklären und erfahren Sie anhand vieler Beispiele, wie Netzwerke in der Praxis aufgebaut werden und wie sie funktionieren.

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