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SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Konfiguration einer Instanz

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Erfahren Sie in diesem Video, wie Sie die SQL Server-Instanz mithilfe des Management Studios konfigurieren.
13:20

Transkript

In diesem Video sehen Sie, wie Sie die SQL Server-Instanz mit Hilfe des Management Studios konfigurieren. Neben der Instanz-Konfiguration, die wir also hier über das Grafische User Interface durchführen können, wo wir wie im vorhergehenden Video schon gesehen haben, dass wir diese Einzelposition wie Speicher, Sicherheit und so weiter setzen, haben wir auch die Möglichkeit, das Ganze über eine spezielle Prozedur auszuführen mit dem Namen "SP_Configure". Sie erkennen an der Bauenfärbung, dass es sich um eine Systemprozedur handelt. Ich führe die mit F5 oder hier oben "Ausführen" mal aus, und hier unten werden jetzt Server Parameter angezeigt, wie zum Beispiel "common language runtime enabled", "contained database". Wenn wir mal schauen, kommen wir hier so auf 23 Optionen. Es scheint mir im Grunde ein bisschen wenig für so ein SQL Server-Instanz. Das ist auch korrekt, weil es gibt hier zusätzlich eine Einstellung, die sich "Show advanced options" nennt, wo im Moment der "Config" und "Run_Value" auf 0 gesetzt ist. Das heißt, zunächst werden wir diese Option mal setzen, indem wir das kopieren auf "True", " 'Einfügen',1 ", führe das aus, markiere anschließend "Sp_Configure", lasse es markiert, führe das Arbeit mal aus und kann jetzt schon mal erkennen, dass der "show advanced options"-Mode "config_value" auf 1 ist, es ist nur noch 23 Optionen, weil der "run_value" noch auf 0 steht. Das erledigen wir mit "reconfigure". Führen das also noch mal aus, markieren mir noch mal "sp_configure" und dann wird schon relativ schnell deutlich am Scrollbalken, dass wir jetzt nähmlich 76 Optionen haben, und letztendlich das schon ein bisschen realistischer für seine SQL Server-Instanz ist, und wir natürlich jetzt in der Liste hier schauen können, was wollen wir zum Beispiel konfigurieren. Ich will das in dieser Einführung mal auf ein, zwei Beispiele, aus denen eines dieser klassischen Beispiele wäre, dass ich zum Beispiel sage, OK, ich möchte jetzt Datenbank-E-Mail aktivieren. Das ist also von Hause aus deaktiviert. Und wenn wir dann mal schauen, hier haben wir jetzt die sogenannten "Database Mail XPs". Jetzt gibt es natürlich die Möglichkeit, das über "sp_configure" zu machen, ich muss im Grunde genommen. Markieren wir mal die Zeilen und Kopienmedie, den Parameter hier ersetzen, trag das ein, so setze mal ein "go" dazwischen. Gut. "sp_configure 'Database Mail'" "reconfigure" und abermals "sp_configure" rausgesucht. Schauen wir mal, wo haben wir jetzt ABC, Database Mail ist jetzt auf "True" gesetzt. Wenn ich Datenbank-E-Mail über das Grafische User Interface konfigurieren will, habe ich hier den Knoten "Verwaltung", habe hier "Datenbank-E-Mail", gehe mit der rechten Maustaste drauf, sage "Datenbank-E-Mail konfigurieren" und komme sofort in die Einstellungen. Wenn jetzt der Wert auf "False" steht, dass also "Database Mail" nicht aktiv ist, "reconfigure", "Überprüfen", "Datenbank-E-Mail", so. Und ich gehe noch mal darauf, rechte Maustaste, "Datenbank-E-Mail konfigurieren", "Weiter", kommt die Meldung, dass Datenbank-E-Mail-Funktion nicht verfügbar ist. Möchten Sie diese Funktion aktivieren? Das führe ich jetzt mal aus und beachte, dass wir im Hintergrund die Werte auf "False" gesetzt haben. Ich sage "Ja", breche den Dialog noch mal ab, nehme hier noch mal "sp_configure" "Database Mail", und wie jetzt erkennbar ist, wo hier jetzt über diesen Schritt über die GUI, über die Konfiguration, der wird natürlich auch auf "True" gesetzt. In "sp_configure" finden wir aber auch Werte, die wir über das Grafische User Interface jetzt nicht finden. Also solche Dinge wie "C2 Mode", das wurde ich also auch finden, rechte Maustaste, "Eigenschaften" und "Sicherheit". Hier habe ich die C2-Überwachungsverfolgung, das heißt, also zusätzlich wird mitgelockt, Anmeldeversuche, fehlerhafte, erfolgreiche. Das heißt, solche Dinge finde ich, "common language runtime" wurde ich jetzt nich über die GUI finden, andere Dinge wieder wie "min, max memory", also diese Speicher-Wert-Einstellungen, also "max server memory". Das ist dann wieder hier über die grafische Oberfläche natürlich auch zu finden, über Arbeit-Speicher. Und ein weiteres Beispiel, was dieses System vielleicht nochmal ganz gut zeigt, ich suche mich nochmal eine dritte Geschichte raus, die also auch standardmäßig deaktiviert ist, also es ist "xp_cmdshell". Gehe mal drauf, sage jetzt, ich möchte diese Prozedur "xp_cmdshell" ausführen, schreibe hier erstmal ein "go" dazwischen, dass das Highlighting weg ist. So, sage jetzt ganz einfach, ich übergebe, "cmd" klingt hier einmal nach "commandshell". Übergebe mal einen Befehl, wir werden aus ein Betriebsystem kommen, "Dir *.exe", so und wurde jetzt im Grunde genommen das ausführen. Dann bekomme ich die Meldung, dass der SQL Server den Zugriff verweigert hat, gesperrt. So, und jetzt kann ich natürlich schauen, "sp_configure"hat hier unten diese "xp_cmdshell", dass ich mit die als Parameter nehme. Das heißt, dass jetzt also hier mal austausche, die in den "xp_cmdshell", setze diesen Wert auf 1, das heißt, zunächst aktiviere ich das. Dann mache ich ein "reconfigure", das der Wert auch ausgeführt wird. Wenn ich dann mal scrolle und führe das aus, steht ihm nichts mehr im Wege. Das heißt, ich habe jetzt mit der Prozedur mein SQL Server wieder verlassen, bin rausgewandert in das Dateisystem von WINDOWS-Server und schaue mal hier so ein bisschen da nach, was im Betriebsystem los ist. Im Grunde genommen, ist "sp_configure" jetzt die Möglichkeit, meine Instant zu konfigurieren über diese ganzen Parameter. Alle davon sind also nicht in der GUI vertreten, so das bestimmte Werte sich auch wirklich hier nur über "sp_configure" dann setzen lassen. Es gibt später noch mal eine weitere Möglichkeit. Das ist dann die richtige basierte Verwaltung, die man hier findet, das ist das Polybase Management, über die man auch über Richtlinien solche Dinge noch setzen kann und konfigurieren, an der Stelle aber erst mal Aussicht von "sp_configure" denke ich soweit als Einstieg und das Ganze mal zu demonstieren ausreicht. Eine der nächsten wichtigen Schritte ist die Konfiguration der SQL Server-Instanz. Wenn wir den roten Faden mal so ein bisschen folgen, haben wir begonnen mit einer Installation. Habe anschließend den Configuration Manager verwendet, um Netzwerk Konnektivität, Dienste Verfügbarkeit und Grundkonfiguration von Außen festzulegen. Und kommen jetzt im Grunde genommen mit Hilfe des Management Studios zur Konfiguration der jeweiligen SQL Server-Instanz. Das heißt, hier gibt es jetzt Parameter, die wir anpassen können auf unserer jeweiligen Umgebung. Dazu selektiere ich die Instanz im Objekt-Explorer, gehe anschließend mit der rechten Maustaste darauf und auf "Eigenschaften" und bekomme hier erst mal Informationen über meine SQL Server-Instanz angezeigt, A den Namen, B die Edition. Es handelt sich hier um eine Enterprise Edition SQL Server 64-bit. Wir haben die Versionsnummer, die Sprache, die deutsche Version, den zugewiesenen Arbeitsspeicher. Wir haben die Anzahl an Prozessoren und das Stammverzeichniss, was wir über die Installation ausgewählt haben, und die Ländereinstellung, was hier als Serversortierung angegeben wird. Die Einstellungen, die bei der Installation ausgewählt werden, für die Instanz so wie sie angezeigt werden, "Latin1_General_CI_AS" lassen sich im Grunde genommen jetzt nich ändern, dass diese sich nur bei neuer Installation korrigieren. Das heißt, das ist also festgelegt und bisher lediglich eine Moglichkeit, sich jetzt diese Optionen nochmal darstellen zu lassen. Was haben wir hier auf der linken Seite bei "Seite auswählen" an Kategorien? Wir haben die Kategorie "Arbeit-Speicher". Das heißt, hier sind jetzt Werte für "Mindenstmenge an Serverarbeitspeicher" oder an "Max Serverarbeitspeicher" eingetragen. Diese Standardwerte, wie sie SQL Server verwendet, stehen für eine dynamische Speicherverwaltung. Das bedeutet, SQL Server versucht das an Speicher zu allokieren, was er benötigt, also was er kriegen kann, nimmt er sich und gibt diesen Speicher dem Idealfall wieder frei. In der Praxis funktioniert es nicht ganz immer so, nähmlich dann, wenn der Min-Wert nicht wieder erreicht wird, wird auch der Speicher von SQL Server nicht selbständlich freigegeben. Was man sicherlich hier beachten muss, wenn dieses Verhalten, dynamische Speicherverwaltung so ist, dass jede Instanz versucht sich, das an Speicher zu holen, was sie kriegen kann, und wir mehrere Instanzen auf unserem WINDOWS-Server installiert haben oder andere Anwendungen auf dem WINDOWS-Server laufen, wie Reporting Services, Integration Services, Analysis Services, dann sollten wir mit Sicherheit die Speicherwerte verbinden und "Max" dann selbst festlegen. Die Prozessoren, das heißt, nach der Installation ist die gesammte Zuweisung so erfolgt, dass erst mal alle CPUs zugewiesen worden sind, ich aber natürlich hier die Möglichkeit habe, einzelne CPUs zuzuweisen, also diese Affinitätsmaske zu verändern. Das geschieht hier in der Kategorie "Prozessoren". Ich habe das Register "Sicherheit". Hier habe ich jetzt nachträglich die Möglichkeit, zum Beispiel die SQL Server-Authentifizierung zu ändern, was ich in dem Fall jetzt auch mal mache, stelle es um, sage an der Stelle "OK". Und auch hier sehen wir, wenn es Konfigurationsparameter im Bezug auf die Instanz gibt, die eine Neustart erfordern nach einem Wechsel, dann fordert er mich dazu auf. Ich kann natürlich erst mal hier jetzt nach wie vor arbeiten, werde aber dann feststellen, wenn ich jetzt mit einer SQL Server-Authentifizierung arbeiten will, dass das Ganze noch nicht funktioniert, weil entsprechend dann der Dienst Neustart im Grunde genommen noch nicht erfolgt ist. Im Register "Verbindungen" steht eine "0" bei "Maximale Anzahl von gleichzeitigen Verbindungen", und ich erkenne hier, dass das also erst mal auf "unbegrenzt" ist, das heißt, es gibt also keine Beschränkung hin sich die Verbindung zu SQL Server, und für Remoteserververbindung ist hier unten ein "Timeout"-Wert festgellegt, der jetzt auf "600" steht in Sekunden. Wenn ich eine "0" eintrage, gibt es praktisch keinen "Timeout"-Wert. Das sind so Dinge, die man dann auf seine Umgebung zum späteren Zeitpunkt anpasst. Hier gehen wir jetzt erst mal diese Grundeinstellungen durch, dass man sieht, was findet man überhaupt in den jeweiligen Optionen. Nächstes sind die "Datenbankeinstellungen", das heißt, hier sehen wir jetzt unsere Verzeichnisstruktur, die Standardspeicherorte für unseren Benutzer-Datenbanken, Daten, Protokoll und das Sicherungsverzeichnis, was während der Installation festgelegt wurde. Hier oben die Füllfaktor für die Indizes, das hat später was mit Erwartungsplänen zu tun. Ja, und so habe ich im Grunde genommen diese verschiedenen Kategorien hier links und Optionen, die ich beeinflussen kann, wie zum Beispiel, ob wenn man jetzt mal so einen konkreten Wert nehmen, wie Netzwerkpaketgröße angepasst werden soll, oder das Ganze Thema FILESTREAM, was Ihnen schon mal begegnet ist, den Configuration Manager bei der Instanzkonfiguration, also hier dann auch nochmal innerhalb der Instanz ein Konfigurationswert existiert. Und so habe ich dann bishin zu den Berechtigungen, wo ich festlege auf SQL Server-Instanz ebene welche einzel Berechtigungen soll es für bestimmte Benutzer geben, dann die Möglichkeit, eben das alles hier in der Instanzkonfiguration festzulegen, und sehe zum Beispiel "Administrator", "verbinden", dass hier also schon natürlich bestimmte Berechtigungen entsprechend gesetzt sind. In diesem Video haben Sie gesehen, wie Sie eine Instanz von SQL Server konfigurieren können, im Objekt-Explorer die einzelnen Parameter festlegen. Sie haben ebenfalls gesehen, dass man die Prozessoraffinität anpassen kann, also die Zuweisung der einzelnen Prozessoren für SQL Server. Das waren also die grundlegenden Dinge, die man erst mal mit Hilfe der Instanzkonfiguration definieren kann, neben vielen Parameter, wo man natürlich weiter ins Detail gehen muss.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Erlernen Sie die Administration des SQL Server 2016 vom Umgang mit dem Management Studio bis zu Automatisierung und Monitoring.

6 Std. 10 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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