GIMP 2.8 Grundkurs

Komprimierung

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Verschiedene Komprimierungsverfahren setzen auf unterschiedliche Rechenmodelle, die Ähnliches bewirken: Sie rechnen Bilder klein. Dafür verwenden sie jeweils eigene Strategien bzw. Algorithmen.
04:48

Transkript

Was ist gemeint, wenn von Komprimierung eines Bildes die Rede ist? Ich habe Ihnen hier einen meiner Bild-Ordner geöffnet und die Einstellungen so gesetzt, dass ich mir viele Informationen über diese Bilder anzeigen lassen kann. Eine der spannendsten Informationen ist hier hinten die Größenangabe. Ich habe hier nämlich ganz unterschiedlich große Bilder. Das kleinste ist ein kleines Bild, was eine Vektorgrafik darstellt. Das größte ist die Darstellung einer Blume. Das Problem ist, dass je nachdem, in welchem Darstellungmedium ich dieses Bild präsentieren möchte, ich unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen habe. Und würde ich versuchen wollen, dieses Blumenbild im Internet darzustellen, also auf einer Webseite zu platzieren, wäre es mit diesen 3,16 MB viel zu groß, und würde viel zu lange dauern, um aufgebaut werden zu können. Ich öffne jetzt dieses Bild in GIMP. Sie sehen, es ist ein sehr schönes und ein sehr großes Bild. Auch von der Pixelgröße her ist es mit 3500x2300 Pixeln ein Bild mit beachtlicher Größe. Wenn ich dieses Bild skaliere, dann komprimiere ich es damit auch automatisch. Denn bei jedem Skalieren eines Bildes verliert das Bild an Informationen. Ich sage jetzt Bild skalieren und stelle mir vor, dass mir 1024 Pixel in der Breite völlig reichen. Ich sage Skalieren und bekomme hier übrigens über die Interpolation gesagt, in welcher Art und Weise das Bild kleingerechnet werden wird. So. Ich sage jetzt Skalieren. Das Bild ist gleich ordentlich geschrumpft. In Wirklichkeit ist es aber noch immer ziemlich groß, es ist nur die Anzeigendarstellung, die noch immer bei 33,3 Prozent liegt. Wenn ich auf 100 Prozent gehe, sehe ich wieder das große Bild. Wenn ich vorhabe, eben dieses Bild zum Beispiel fürs Web zu speichern, muss ich schauen, dass ich auch einen Dateitypen wähle, der gut im Web dargestellt werden kann. Das sind nicht viele. Es sind hauptsächlich drei Bildtypen, die dafür in Frage kommen. Alle drei sind starke Komprimierer. Das eine ist eben das JPEG-Format. Dieses Bild ist zwar schon ein JPEG, aber ich kann's nochmal als JPEG kleiner schrumpfen. Das mache ich jetzt, um es Ihnen zu zeigen. Ich sage Exportieren. Hier habe ich meinen Ordner mit den Bildern und sage, dass ich es als JPG exportieren möchte. Ich sage blume1. Und wenn ich jetzt Exportieren sage, bekomme ich einige Einstellungmöglichkeiten. Ich habe hier bei der Qualität die Möglichkeit, die Qualität möglichst groß oder etwas geringer darzustellen. Bei den erweiterten Optionen gäbe es eine ganze Latte an Einstellungsmöglichkeiten, um eine möglichst gutes Ergebnis erzielen zu können. Ich sage Exportieren und habe jetzt ein Bild, das optisch und auch von der Dateimenge her kleiner ist. Ob das stimmt, schaue ich mir jetzt nochmal mit Ihnen gemeinsam an. Ja. Ich habe das arme Bild gewaltig kleingeschrumpft. Sie sehen, von seinen ursprünglichen 3 MB ist es auf 91 kB geschrumpft. Dass das nicht ohne einen riesigen Informationsverlust geht, ist klar. Es gibt unterschiedliche Strategien beim Komprimieren. JPEG rechnet einfach Pixel weg. Das GIF-Format, was ich hier jetzt leider nicht vertreten habe, ist eins, das einfach den Farbraum sehr stark einschränkt. Das PNG-Format kann sehr gut komprimieren, mit wenig spürbaren Verlusten. Das PNG-Format arbeitet mit einem anderen Algorithmus. Es schafft es damit, gute Ergebnisse zu erzielen, die weniger sichtbar auf die Bildqualität gehen. Wie auch immer. Gerade in der Bildbearbeitung ist die mir verfügbare Pixelmenge um damit arbeiten zu können, ein hohes Gut. Solange ich beim Bearbeiten bin, sollte ich versuchen, so wenig wie möglich zu komprimieren. Eigentlich gar nicht. Komprimieren tu ich erst am Ende aller Arbeitsschritte.

GIMP 2.8 Grundkurs

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8 Std. 24 min (140 Videos)
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