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Excel 2013: Was-wäre-wenn-Analyse

Komplexerer Solver-Einsatz

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Damit die Pizza trotz mathematischer Optimierung lecker bleibt, lassen sich Nebenbedingungen für den Solver formulieren.

Transkript

Damit Sie sehen, das der Solver noch einiges mehr kann, habe ich noch mal auf dieses Pizza-Beispiel zurückgegriffen. Ich möchte ja die 1-Euro Pizza kreieren, und konnte bei der Zielwertsuche nur sagen: genau diese eine Zutat darf ich in der Menge ändern. Das kann eigentlich viel flexibler sein, ich kann ja irgendeine Zutat weglassen. jedenfalls Zutaten, die es überhaupt gibt, also sagen wir mal in diesem Bereich. Ich würde sogar noch lockerer formulieren, wenn es denn sparen würde. Das Wasser ist so billig, dass es nicht spart, aber wenn es denn sparen würde, dann kann man zur Not auch am Teig ein bisschen einsparen. Das will ich also mit dem Solver jetzt durchspielen. Ich rufe ihn wieder auf und sage: Das Ziel ist wiederum hier unten, und der Wert soll genau 1 sein. Und verändern darf ich diesmal viele Zellen. Das kann ich ja soweit belassen, dass es im Gunde das, was ich in der Zielwertsuche auch gesagt hätte, nur mit dem Unterschied von vielen Zellen. Es gibt noch einen zweiten unauffälligen Unterschied: Keiner dieser Werte wird negativ werden, weil hier unten standardmäßig steht: Keine der Variablen hier wird negativ. Das lasse ich jetzt lösen, guck mal was passiert. Es gibt eine Lösung hier, ganz unauffällig, ob sie mir gefällt, kann ich mir gleich angucken, aber wenn ich die Werte übernehme, sehe ich, es hat sich wenig geändert: das Mehl ist etwas weniger geworden, die Hefe ist deutlich weniger geworden, und das Öl, die Tomaten ein bisschen, und der Käse ist deutlich weniger geworden. Es würde als Pizza noch funktionieren, Denn der Solver kümmert sich natürlich mathematisch drum, nicht vom Backen her. Wenn ich ihn jetzt etwas provoziere, und hier erstmal als Startwert 10 Gramm mehr rein tue und jetzt wiederum verlange mit den gleichen Bedingungen, dass er das lösen soll, dann gibt es auch hier eine Lösung, und nach dem "OK" kann ich sie mir noch mal angucken: die lebt vor allem davon, dass der Käse relativ teuer ist, da sind Käse und Tomaten ein bisschen was drauf gekommen. aber das Mehl ist ganz klein geblieben, und das bedeutet: Ich habe im Grunde jetzt eine Suppe: viel Wasser -- wenig Mehl, und den Rest da rein geworfen. Das kann ich so nicht gebrauchen. Ich muss dem Solver also jetzt nicht nur das Rechnen -- das kann ja schon -- beibringen, sondern das Backen. Das machen Nebenbedingungen. Wenn ich jetzt den Solver aufrufe, kann ich hier sagen: Ich möchte wenigstens beim Wasser " =", mehr als, sagen wir, 150 Gramm drin haben, und "OK". Weil diese Zelle, die ich angeklickt habe, Bereichsnamen hat, wird der hier auch direkt übernommen, d. h., diese Zutat muss ich gleich ändern. Das kann ich für eine zweite Zutat auch noch machen, also für das Mehl, auch das soll größer gleich, sagen wir mal, 200 sein, und "OK". Und wenn ich jetzt lösen lasse, wird sich das massiv verändern: 10 Gramm Mehl sind einfach zu wenig, es gibt wieder eine Lösung, und nach dem "OK" hat er: soll sich mal gerade eben an seine Minimalwerte gehalten. Und das kann ich jetzt beliebig erweitern, so lange bis es nicht mehr lösbar ist. Aber ich könnte jetzt noch beschließen, Tomaten muss ich " = 150" Gramm haben, und so viel ich hier will, bis es eben irgendwann nicht mehr erfüllbar ist. Immer dann lösen lassen, gucken, ob es noch Lösungen gibt. Das würde ich auch einzeln machen, derzeit gibt es ja -- wenn ich das mit "OK" bestätige -- eigentlich unendlich viele Lösungen. Davon kann ich immer wieder welche einschränken, aber soweit es keine gegenseitigen Einschränkungen gibt, heißt das ja nur, ich muss letzten Endes mehr Öl drin haben oder viel Oregano, oder wenig Schinken, oder sonst was, aber es wird, wenn ich eine Bedingung, z. B. Tomatensaft, zwei Pfund Tomaten, dann bin ich im Preis sowieso schon über 1 €, dann ist das relativ flexibel. Sie können also beim Solver über Nebenbedingungen regeln, wie die eigentliche Aufgabe gelöst werden soll, und wenn sie Bereichsnamen verwenden, sind die auch sehr lesefreundlich.

Excel 2013: Was-wäre-wenn-Analyse

Berechnen Sie komplexe Aufgaben mithilfe von Datentabelle/Mehrfachoperation, Szenario-Manager, Zielwertsuche und Solver in Excel 2013.

1 Std. 29 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:22.07.2015

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