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Kommunikation im Team

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Die Kommunikation im Team ist zentrale Aufgabe vor allem des Teammanagers. Das betrifft seine Kommunikation dem Team gegenüber ebenso wie die Kommunikation unter den Teammitgliedern. Dieses Video beschreibt die wichtigsten Merkmale dieser Rolle.

Transkript

Kommunikation im Team ist Chefsache, aber ebenso ist sie eine der Aufgaben jedes einzelnen Teammitglieds. Daran sehen Sie schon, dass die Kommunikation zwei Aspekte hat: einerseits der Austausch zwischen der Teamleitung und dem übrigen Team, andererseits der Austausch der Teammitglieder untereinander. Streng genommen kommt noch ein dritter Aspekt hinzu, die Kommunikation des Teams nach außen. Da wir uns aber hier mit dem Team selbst beschäftigen, klammern wir diesen Aspekt aus. Zunächst zur Teamleitung. Wie sieht Ihre Aufgabenstellung hinsichtlich der Kommunikation aus? Sie übernimmt vor allem die Rolle des Vorbilds für die Art und Weise der Kommunikation im Team, transparent, offen und zielorientiert, so sollte ein Teammanager kommunizieren. Daneben hat er eine weitere Aufgabe, durch die er die Teammitglieder unterstützen kann. In vielen Teams kommen sehr unterschiedliche Persönlichkeiten zusammen. Da gibt es diejenigen, die sehr extrovertiert und mitteilungsfreudig sind und die Anderen, die sich in Gesprächen eher zurückhalten. Auch wenn es natürlich die Aufgabe jedes einzelnen Teammitglieds ist, sich kommunikativ im Sinne des Teams zu verhalten, so kann die Teamleitung hier unterstützen. Wenn Sie ein Team leiten, achten Sie vor allem darauf, dass auch die Ruhigeren seiner Mitglieder zu Wort kommen, denn oft können Sie wertvolle Beiträge leisten, halten sich aber sehr zurück oder überlassen den agileren Kollegen das Feld. Für alle Teammitglieder gilt: Die ideale Kommunikation im Team ist eine Mischung aus eigenen Beiträgen und konzentriertem Zuhören. dabei gilt eine Grundregel: Setzen Sie nicht voraus, dass jeder im Team über die gleichen Informationen verfügt. Gerade in größeren Teams oder in Teams dessen Mitglieder sehr unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen, kommt es immer wieder vor, dass Informationen verloren gehen. Das geschieht oftmals nur deswegen, weil sie niemand weitergegeben hat. Wenn Sie also über Informationen verfügen, die für das Team wichtig sind, sprechen Sie im Teammeeting darüber. Wenn Sie merken, dass die Information allen bekannt ist, können Sie das Thema schnell abhaken. Meistens passiert aber genau das Gegenteil und die Rückmeldung lautet: Das habe ich doch nicht gewusst. Das Gleiche gilt, wenn Sie Probleme auf das Team zukommen sehen. Sprechen Sie Ihre Zweifel aus. Nur dann können Sie gemeinsam an Ihre Lösung arbeiten oder dafür sorgen, dass die Probleme nicht noch größer werden. Auch hier gilt, Sie haben möglicherweise aufgrund Ihrer Aufgabe eine eigene Sicht auf die Dinge und sehen die Probleme früher, als andere Teammitglieder. Nehmen Sie die Verantwortung wahr, die daraus entsteht. Ein weiterer Punkt, fragen Sie. Fragen Sie, wenn etwas für Sie unklar ist, oder wenn Sie etwas nicht genau verstehen. Nur dann, wenn Sie Ihre Aufgabe richtig verstehen, können Sie den richtigen Beitrag für das Team leisten. Viele Menschen scheuen sich zu fragen, weil sie befürchten, Sie konnten für dumm gehalten werden. Das ist Unsinn. In einer offenen Teamkultur werden Fragen geschätzt, weil sie alle weiterbringen. Häufig tragen Fragen dazu bei, auch den anderen Teammitgliedern deutlich zu machen, wo Sie noch Informationsdefizite oder Verständnisprobleme haben. Last but not leas, eine offene Kommunikationskultur im Team bedeutet auch, dass Sie um Hilfe bitten, wenn Sie an Ihre Grenzen stoßen. Gehen Sie nicht das Risiko ein, dass Sie Ihren Beitrag nicht rechtzeitig oder vollständig abliefern können, und damit den Erfolg des Teams insgesamt gefährden. Gehen Sie stattdessen mit eigenen Unzulänglichkeiten offen um. Wenn Ihnen Ressourcen fehlen oder wenn sie aus einem anderen Grund Hilfe brauchen, sprechen Sie es im Team an und bitten Sie um Hilfe. Das fördert auch die Solidarität im Team. Wer Hilfe leistet, kann sich auch darauf verlassen, dass ihm geholfen wird, falls er einmal selbst Hilfe braucht. Jetzt steht eigentlich nur noch die Frage im Raum, wie Teams am besten kommunizieren sollten. Für die regelmäßige Abstimmung laufende Aufgaben sind Mails und Anrufe untereinander sicherlich die passende Methode. Trotzdem sollten Teams regelmäßige Treffen veranstalten. In diesen Meetings können sich die Mitglieder des Teams über den Verlauf des Projekts abstimmen, Probleme diskutieren und Erfolgserlebnisse teilen. Für den Zusammenhalt und das Verständnis im Team sind persönliche Treffen unverzichtbar. Das ist gut investierte Zeit.

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Lernen Sie die Rahmenbedingungen für erfolgreiche Teams kennen und erfahren Sie, wie Sie solche Teams im beruflichen Alltag entwickeln.

1 Std. 14 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.02.2017

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