Windows PowerShell Grundkurs

Kommando-Aufrufvarianten

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Die Windows PowerShell erlaubt mehrere unterschiedliche Varianten für den Aufruf von Kommandos. Dabei stehen äußerst kurze, schwer zu lesende sowie extrem ausführliche Optionen für die Befehlseingabe zur Auswahl.
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Transkript

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie ein PowerShell-Kommando richtig aufgerufen wird? Die PowerShell lässt nämlich verschiedene Varianten zu. Sehen wir uns einige wichtige Varianten an. Angenommen wir wollen den Status des Windows-Update-Dienstes eines bestimmten Rechners im Netzwerk ermitteln, dann können wir den Befehl mit Get-Service so schreiben: Get-Service -Name, dann der Dienstname (wuauserv), -ComputerName und der Rechnername (Client). Dies ist vom Aufbau, ein klassischer PowerShell-Befehl. Zunächst kommt der Name des Commandlets, hier das Get-Service, dieses Commandlet stellt verschiedene Parameter zur Verfügung, wie hier Name und ComputerName. Parameter erkennt man an dem führenden Minuszeichen. Nach den Parametern kommt hier jeweils ein Argument, also der Wert des Parameters, nämlich die Namen des Dienstes und des Rechners. der Befehl ist damit recht lesbar, auch wenn man den Befehl vorher noch nie ausgeführt hat, aber er hat auch einen Nachteil - er ist recht lang. Stellen Sie sich vor, wir wollten im Active Directory ein Benutzerkonto anlegen, dann wäre es mit zwei Parametern nicht getan, wir bräuchten wenigstens den Klartextnamen, den Anmeldenamen, ein Kennwort, den Pfad, wo das Benutzerkonto angelegt werden soll, und im Regelfall noch einige weitere Angaben mehr. Würden wir diese alle wie hier angeben, wäre der Befehl sehr breit. Die PowerShell lässt beim Befehlsaufruf aber auch andere Varianten zu. Beispielsweise müssen wir die Namen der Parameter nicht voll ausschreiben, sondern können diese auch verkürzt angeben, beispielsweise so: Get-Service -N -C. Das können wir machen, solange es keine anderen optionalen Parameter gibt, die mit N oder C beginnen - wir müssen also eindeutig bleiben. Auch die Angabe von Computer statt ComputerName wäre möglich. Eine weitere Variante sieht es vor, dass wir die Reihenfolge der Parameter mit ihren jeweiligen Argumenten, nicht einhalten müssen, das heißt, es macht keinen Unterschied, ob wir zuerst den Dienstnamen und dann den Computernamen angeben oder umgekehrt. Es gibt aber auch noch eine weitere Variante, wir können die Parameter auch weglassen, und nur die Argumente angeben. hier zum Beispiel Get-Service und dann direkt den Dienstnamen. Hier ist die Reihenfolge bei der Angabe der Argumente aber wichtig. Die Commandlets kennen eine Standardreihenfolge für die Parameter. Wenn ich die Parameternamen nicht angebe, kommt diese zum Tragen, das heißt im Beispiel, das Argument wuauserv, wird automatisch als Argument des ersten Parameters verwendet. Die Standardreihenfolge der Parameter eines Arguments erhalten Sie, wenn Sie die Hilfe zum Commandlet aufrufen, beispielsweise so: Get-Service -? Hier sehen Sie die möglichen Parameter in ihrer Standardreihenfolge Jetzt haben wir vier verschiedene Varianten gesehen, den Befehl zu formulieren. Da stellt sich die Frage, welche Variante die beste ist? Ich würde dies davon abhängig machen, ob die Kommandos nur von mir selbst verstanden werden müssen oder auch von anderen, beispielsweise von meinen Kollegen. Damit diese es möglichst leicht haben zu verstehen, was das Kommando genau bedeutet, verwende ich dort immer die ausführliche erste Variante - also, diese hier. Schreibe ich dagegen einen Befehl etwa in die PowerShell, ohne dass dieser von jemand Anderem gesehen wird, schreibe ich den Befehl so kurz wie ich möchte. Damit habe ich nun verschiedene Varianten beim Aufruf eines PowerShell-Kommandos gezeigt, wählen Sie am besten immer die Variante, mit der Sie selbst und auch Ihre Kollegen am wenigsten Verständnisschwierigkeiten haben.

Windows PowerShell Grundkurs

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3 Std. 26 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.08.2014

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