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Composing mit Photoshop: Lady in Black

Kombinieren zweier Freistellmethoden

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Durch Kombination mit dem Zeichenstiftwerkzeug entsteht eine Auswahl. Diese wird in die bereits bestehende Maske integriert, womit die Maskierung des Models abgeschlossen ist.
05:25

Transkript

Oft ist es so beim Freistellen, dass eine Strategie alleine leider nicht ausreicht, und so wird es hier wahrscheinlich auch sein, denn wenn wir uns mal die Grüntöne auf dem Boden anschauen, dann sind die schon sehr, sehr anders gegenüber denen, die wir hier im oberen Teil hatten, einfach weil hier der Spot quasi ungeniert hin scheint. Dort wo das Model selber einen Schatten wirft, hatten wir schöne Grüntöne, also jedenfalls welche, die mit denen hier oben übereinstimmen, und deswegen fehlen die hier. Dennoch glaube ich, dass wir von hier, also der Kante, der Ecke wo das Kleid auf das Schienbein trifft, bis ungefähr knapp über den Schuh eine zweite Linie brauchen, also etwas brauchen, was das Grün hier unten einfach rauswirft. Und genau das machen wir jetzt mal. Das bedeutet, ich gehe da mal schön dicht ran, und so eine Geschichte hier, würde ich auf jeden Fall erst mal mit dem Pfad beackern, denn Pfad ist ein Werkzeug mit dem man ungeachtet der Farben und Konturen selbst entscheiden kann, wo die Linie verlaufen soll. Also, ich drücke die Shift-Taste, um meine Ebenenmaske erst mal komplett auszuschalten. die brauche ich dafür ja gar nicht, ich möchte ja sehr viel eher sehen, wo geht es denn eigentlich los, wo fangen wir an, das haben wir schon festgelegt, hier oben, und genau da beginne ich jetzt mal mit meiner Freistellung. Ich mache das mal so, Sie werden nachher sehen warum, weil dann kann man den Pfad später leichter schließen, und genau hier, genau an dieser Stelle, da beginne ich mit der Pfadfreistellung. So, ein Schienbein ist ja nun doch eine eher organische Geschichte, seien Sie da nicht so pingelig, also es ist vollkommen okay, wenn hier das eine oder andere Pixelchen abgeschnitten wird, das ist nicht dramatisch, sieht hinterher kein Mensch. So. Und wir sind abgesehen davon, auch relativ schnell mit rum. Natürlich könnten Sie für so was auch das Polygon-Lasso verwenden, das hat nur leider den großen Nachteil, dass wenn man ein bisschen zu schnell hintereinander klickt, das kennen Sie vielleicht das Problem, dann schließt sich das Polygon-Lasso und man kann, wenn man Pech hat, die komplette Freistellung von vorne beginnen. So, auch hier den Schatten schneide ich ab, manchmal ist es ja eine gute Idee, den dran zu lassen, in diesem Fall aber nicht, weil wir später unseren eigenen Schatten malen, der dann auch natürlich keinen Grünton mehr besitzt. Eleganter Schuh,so, bis hier oben rauf und jetzt haben wir hier das Kreuz, die Markierung wo das Model gestanden hat, ich ziehe mal bis hier hoch, so, bis in die Ecke hier, und machen hier weiter, das ist der Absatz des anderen Schuhs, da sind wir auch relativ schnell mit fertig, und sind dann, wenn wir über den Schuh und den Absatz hier oben hinaus sind, auch schon beim zweiten Absatz, und Sie sehen, das ist eine relativ flotte Geschichte. Also, bevor ich mir jetzt überlege, mit welchen Strategien ich die Kante hier verbessern könnte, bevor ich jetzt den Hintergrund-Radiergummi auspacke, um hinterher meine Maske an geeigneter Stelle wieder nachzubelichten, glaube ich, ist diese Kombination mit dem Pfad, sprich einer späteren Auswahl, das Einfachste was wir machen können. So, hier oben sind wir auch einmal rum, dann hatte ich gesagt bis kurz über das Kleid, da ist die Freistellung eigentlich schon in Ordnung, das heißt, jetzt kann ich schön rauszoomen aus meinem Bild, und unten rum, hier nämlich zurück zu meinem Pfadanfang gelangen, so dass das ganze Ding dann so aussieht. Da brauche ich auch nichts mehr zu korrigieren, so viele Ankerpunkte waren das gar nicht. Ich mache jetzt Folgendes, ich drücke die Control-Taste, und erstelle direkt aus meinem Pfad hier eine Auswahl, das hat den Vorteil, dass Sie direkt in diesen Dialog reinkommen, Sie können also sofort eine weiche Kante zuteilen, und mal ganz ehrlich, in dem Fall könnte man es tatsächlich mal probieren, einfach mal gucken was passiert, wenn es uns nicht gefällt, dann löschen wir die Auswahl, und gehen wieder zurück zum Pfad, erstellen eine neue mit einer weniger weichen Kante, 0,3 Pixel - dürfte eigentlich funktionieren, und dann sieht diese Auswahl so aus. Was machen wir jetzt damit? Na klar! Jetzt blende ich meine Maske wieder ein. Und jetzt werde ich erstmal all das weglöschen, was ich da nicht drin haben möchte, und das ist natürlich der grüne Hintergrund. Da ich in der Maske arbeite - Achtung! - Maske anklicken davor, kann ich jetzt mit einem Pinsel und mit schwarzer Farbe einfach hier all den Grünkram entfernen, den ich nicht haben möchte, wunderbar, und da meine Füße hier, nicht meine, sondern die des Models, ein bisschen durchsichtig geworden sind, mache ich jetzt Folgendes, ich kehre meine Auswahl um, Auswahl umkehren, natürlich, dann muss ich eben auch die Farbe umkehren zu Weiß, und male hier mit Weiß drüber, um den kompletten Tonwertinhalt zu bekommen. Achtung, nicht hier rein malen, da kriegen Sie das Grün wieder, aber wenn man da ein bisschen sensibel an den Ecken entlang malt, ist das, glaube ich, kein großes Problem. Zur Sicherheit würde ich diese Auswahl vielleicht noch speichern, also Auswahl Auswahl speichern, und wir nennen Sie einfach Schuhe. Ich mache das grundsätzlich deswegen damit, falls ich die noch mal brauche, ich glaube es nicht, aber könnte ja sein, sie kostet nicht allzu viel Speicherplatz, falls ich sie also noch mal brauche, habe ich sie, indem ich sie einfach über Auswahl laden mir wieder besorgen kann. Und sie liegt jetzt hier als Alphakanal in den Kanälen drin. Wunderbar! Das heißt, ich kann jetzt tatsächlich meine Auswahl aufheben. Und wenn wir das gesamte Model jetzt noch mal betrachten, dann glaube ich, haben wir genügend Freistellarbeit reingesteckt, sieht prima aus und wir können uns jetzt auf andere Dinge, wie beispielsweise die Hauttöne konzentrieren.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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