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Knackige Schwarzweiß-Entwicklung

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Im heutigen Tipp am Donnerstag möchte ich Ihnen drei Techniken vorstellen, mit denen Sie die meisten Farbfotos in knackige Schwarzweißbilder umwandeln können. Ich zeige Ihnen dazu die grundlegende Umwandlung in schwarzweiß die Detailverstärkung und eine Kontrast erhöhende Technik mit der selektiven Farbkorrektur. Viel Spaß. Dieses Bild hätte ich gerne in einem schönen, knackigen Schwarzweiß. Das ist im Prinzip das Ergebnis der Raw Entwicklung und das gehört natürlich in dem gesamten Workpool dazu. Deshalb möchte ich Ihnen einfach mal zeigen, was ich bereits in Camera Raw gemacht habe. Was ich hier also eingestellt habe, um aus dem normalen, aus der Standard Raw Entwicklung dieses Bild zu machen. Dazu blende ich am besten mal einen vorher/nachher Vergleich ein, indem ich hier unten auf dieses Symbol klicke, und, Oh Schreck, da sehen Sie, die sind ja beide gleich. Das kann man aber ganz einfach jetzt hier ändern. Ich kann Ihnen die normale Camera Raw Entwicklung mal zeigen, indem ich hier zunächst mal das Nachher auf die Camera Raw Standards zurücksetze. Dann klicke ich hier auf den Wechselknopf. Das ist die Taste P. Und dann hab ich vorher so wie es aus der Kamera kommt, und wie es von Camera Raw interpretiert wird und rechts so, wie ich es dann hier mit den Einstellungen verändert habe. Das Bild sieht erst mal ziemlich dunkel aus. Das liegt daran, das ich hier auf den Himmel belichtet habe. Das geht mit einer Nikon, die ich hier verwendet habe, sehr gut, weil die in den Tiefen noch genug Reserven hat und dort auch keine Rauschfehler sind. Gerade bei ISO 100 ist das alles problemlos möglich. Mit einer Canon sollten Sie vielleicht etwas konservativer belichten, also die Tiefen etwas heller, und vielleicht in den Lichtern nicht ganz so dunkel. Da können Sie vielleicht in den Lichtern eher noch etwas rausholen. Aber die Schatten sind bei so einer "Unterbelichtung" etwas störungsanfällig bei Canon Kameras und anderen Fabrikaten. Bei Sony Sensoren und bei Nikon, wo auch Sony Sensoren verbaut sind, da ist es nicht ganz so problematisch. Was habe ich jetzt hier gemacht? Zunächst einmal den Weißabgleich eingestellt. Das ist immer so nach Gusto. Im Prinzip habe ich ihn so gelassen, wie er war. Dann habe ich hier die Lichter noch mal kräftig abgedunkelt, um hier Zeichnung, sehen Sie hier, wenn Sie mal vergleichen, die Wolken, um hier Zeichnung in diese Himmelsbereiche zu bekommen. Die Tiefen habe ich dann entsprechend stark aufgehellt, mit dem Tiefenregler und das Weiß noch mal ein bisschen angezogen, um hier den Kontrast in den Wolken wieder herzustellen. Und ein wenig Klarheit hinzugegeben, um hier bereits für etwas Kontrast zu sorgen. Wenn ich mal Alt+Command+P drücke, sehen Sieh, vorher sah es so aus. Hinterher so. Das können wir uns auch mal anschauen, indem ich jetzt wieder zurück gehe auf die Einzelansicht. Also das habe ich mit diesem Panel gemacht, mit den Grundeinstellungen. Hier einfach mehr die Tiefen geöffnet und für etwas mehr Zeichnung gesorgt. In den nächsten Panels hab ich wenig gemacht, außer hier im HSL-Bereich. Der sorgt in erster Linie hier dafür, im Bereich Farbton, dass die Gelbtöne in Richtung Orange geschoben werden und die Grüntöne in Richtung Gelb. Gestaltet sich dann so, dass wir hier, wenn Sie mal auf diesen Baum achten, das dort etwas mehr Gelb hinzukommt. Wichtiger ist hier vor Allem der Bereich Luminanz. Da sehen Sie hier, ich hab die Aquamarintöne und die Blautöne abgedunkelt. Und das einfach nur, damit hier der Himmel deutlich dunkler wird. Das sehen Sie jetzt hier, wenn ich nochmal vorher/nachher zeige, vorher, nachher, dass der Himmel schon deutlich dunkler geworden ist. Das Himmelsblau besteht immer aus diesem Cyan und dem Blau und diese beiden Regler sollten Sie niemals weit auseinander bewegen, denn dann erhalten Sie sehr schnell unschöne Farbtonabrisse hier im Bild also unschöne Kanten. Lassen Sie die also nach Möglichkeit immer nah beieinander. Und dann habe ich in den anderen Tabs eigentlich nicht so viel gemacht. Die Objektivkorrekturen, na klar, die sind aktiviert und in dem Effekte-Panel habe ich im Prinzip schon mal eine Vignette hinzugefügt. Da es später in Photoshop weiter geht, da wir das Bild nicht hier in Camera Raw sondern in Photoshop in Schwarzweiß umwandeln, sollte man das eigentlich hier nicht machen, aber das war so meine Grundabstimmung in Lightroom, die ich da bereits vorgenommen habe, beziehungsweise, was ja genauso geht, in Camera Raw. Und ohne Vignette sähe das Ganze so aus. Wäre also im Prinzip die bessere Ausgangsbasis. Aber ich lass das jetzt einfach mal so weil das schon so eingestellt ist und das Bild an sich ja so schon ganz gut wirkt. In allen anderen Tabs ist dann nicht mehr viel zu finden. Das wars im Prinzip auch schon. Das ist die Grundabstimmung. Im Prinzip könnte ich ja hier auch in Graustufen konvertieren. Warum mache ich das nicht? Weil ich hier einfach zu wenig Möglichkeiten habe. Ich mache zwar in Photoshop nichts anderes als auch die Farbwerte in Helligkeitswerte umzuwandeln, wie hier mit diesen Reglern, aber ich habe da die Möglichkeit, das auf verschiedenen Ebenen zu tun, mit verschiedenen Masken, und deshalb mache ich so etwas in Photoshop. Ich werde dann dieses Bild nicht in 8 Bit sondern in 16 Bit umwandeln. Klicke also hier unten auf diesen Link, und wähle hier dann Farbtiefe 16 Bit / Kanal. Klicke auf OK und dann hier auf Bild öffnen. Dann wird meine Datei in Photoshop als Rasterbild geöffnet. Ich möchte jetzt hier mal in den Arbeitsfarbraum konvertieren. Das ist in diesem Fall sRGB, weil der einfach für die Bildschirmdarstellung besser geeignet ist. Normalerweise lasse ich das hier in Adobe RGB. Aber das machen wir jetzt einfach mal. Da sind wir auch schon. Und dann können wir im Prinzip auch schon mal loslegen, und zwar möchte ich gerne die Details etwas mehr verstärken. Also hier könnte das Ganze noch ein bisschen knackiger sein. Sie sehen, das ist schon eigentlich recht gut, aber wenn Sie das noch mehr verstärken möchten, möchte ich Ihnen hier mal die erste Technik zeigen, die dafür sehr gut geeignet ist. Und zwar dazu müssen Sie die Ebene zunächst zwei mal duplizieren mit Command+J. Dann invertieren Sie die oberste Ebene und versetzen Sie in die Füllmethode Strahlendes Licht. So sieht das Bild dann aus, und diese Ebene müssen wir jetzt weichzeichnen. Jetzt könnte ich im Prinzip dafür den Gaußschen Weichzeichner benutzen aber der würde im Prinzip nichts anderes bewirken, als hier eine Art Hochpassebene anzulegen. Und Hochpass hat, wie alle Scharfzeichnungsfilter in Photoshop, den Nachteil, dass der zu unschönen Säumen an Kanten führen würde. Deshalb nehme ich hier nicht den Gaußschen Weichzeichner sondern den Filter Weichzeichnungsfilter, Matter machen. Hier machen Sie im Prinzip genau das Gleiche. Sie wählen einen Radius und einen Schwellenwert. Beim Schwellenwert von 255 Stufen funktioniert der Weichzeichnungsfilter quasi wie der Gaußsche Weichzeichner. Das sehen Sie, wenn ich den Radius erhöhe, auf, sagen wir mal 30 Pixel, dann haben wir hier diese Helligkeitssäume an den Kanten. Genau die möchte ich ja vermeiden und Sie würden zunächst einmal jetzt hier einen Radius einstellen, der die Details hier sichtbar macht, im Mauerwerk, die sie gerne hätten. Das dauert jetzt ein bisschen länger, weil ich mich in 16 Bit befinde, und der Matter machen Filter ist nun mal nicht der schnellste Filter. Also da machen Sie sich drauf gefasst. Aber ich sehe jetzt hier schon, diese Details die können ruhig so bleiben. Jetzt muss ich den Schwellenwert so lange nach unten korrigieren, bis hier diese Säume verschwunden sind. Das ist meistens der Fall, wenn man hier so bei 15 bis 30 Pixeln sich befindet. Das hängt natürlich auch von der Bildgröße ab. In diesem Fall ist das ein Bild aus der D800, also hat 36 Megapixel und im Prinzip bei 53 ist schon ganz gut. Ich probier mal 30. Da müssen wir wieder ein Momentchen warten, bis der sich fertig entschieden hat und fertig berechnet hat. Jetzt haben wir hier zwar noch kleine Säume, aber die sind so unauffällig, das wir sagen können, das ist OK. So sieht es dann aus mit 30 Pixeln. Die sind dann verschwunden. Also die Säume sind dann hier weg. Ich kann hier auf OK klicken und dann zoome ich mal auf 100%. Nachdem der Matter machen Filter hier fertig gerechnet hat, und zeige Ihnen dort, was man noch machen muss, damit wir hier keine Kantenartefakte erhalten. Wir warten mal kurz ab, bis der Matter machen Filter fertig gerechnet hat. Jetzt hat der Matter machen Filter seine Arbeit endlich beendet und ich zoome mal auf 100%. Und zeige Ihnen hier mal wie es aussieht an den Kanten. Da haben wir manchmal so unschöne Säume, und in diesem Fall würde ich Ihnen empfehlen, immer noch einmal den Gaußschen Weichzeichner hinterher zu schicken mit einem sehr kleinen Radius. Diese Säume sehen Sie vor allen Dingen hier, in diesem Bereich, dass Sie so kleinen Farbsäume haben. und, wie gesagt, mit dem Gaußschen Weichzeichner, der hier unter den Weichzeichnern versteckt ist, lassen sich diese sehr schnell entfernen und zwar nicht mit so einem großen Radius, wie hier sondern mit einem kleineren, ich nehme hier mal 0,5 Pixel. Schauen wir mal. Vorher. Nachher. Das sieht später dann im Bild gefälliger aus. Auch wenn Sie hier die Säume noch sehen, ist es besser, als wenn Sie das so lassen, wie es hier gerade ist. Also noch einen kleinen Gaußschen Weichzeichner hinterher schicken mit 0,5 bis 0,6 Pixeln. Ich klicke auf OK und fasse jetzt diese beiden Ebenen zusammen mit Command+E. Und diese Ebene brauche ich jetzt nur noch in eine andere Füllmethode zu ändern, zu versetzte, und zwar Ineinander kopieren, Weiches Licht oder ganz stark wirkend, Lineares Licht. Ich nehme mal hier weiches Licht. Dann schauen wir uns das mal an bei 100%. Vorher und nachher. Das Ganze wirkt deutlich plastischer, hat hier aber nur wenig zusätzliche Säume erzeugt. Diese Säume kommen von den sehr starken Schärfen bereits in Camera Raw. Aber ich möchte diesen Effekt jetzt nicht im gesamten Bild haben sondern nur hier unten im Rasenbereich, hier bei der Baumgruppe und hier über dem Stein und im Sand. Also muss ich hier zunächst mal diese Ebene ausblenden. Das mache ich mit gehaltenener Alt-Taste und einem Klick auf Maske hinzufügen. Dadurch habe ich hier eine schwarze Maske dran. Mit B gehe ich dann zum Pinsel, mit weißer Farbe, nehme mir eine geeignete Pinselgrößenspitze, und male dann mit einer Deckkraft von, sagen wir mal 50%, hier über die Bereiche, wo ich gerne die Kontraste etwas verstärken möchte. Also in den Bereichen, die ich angesprochen hatte. Ich schaue mal, ob das gesamte Bild auch angezeigt wird. Ja. So. Wenn ich da öfter drüber male, wird natürlich der Effekt an den Stellen verstärkt. Dann schauen wir noch mal. Ein Vorher Nachher Vergleich. Vorher, nachher. Und hier noch mal vorher, nachher. Kann hier oben vielleicht in dem Bereich noch ein bisschen stärker sein. OK. Damit haben wir im Prinzip jetzt die Details kräftigt verstärkt noch einmal. Und jetzt geht es auch schon an die Schwarzweiß Umwandlung. Und das geht, ganz intuitiv und einfach mit der Einstellungsebene Schwarzweiß. Die lege ich gleich mal an. Alles, was Sie jetzt machen müssen, ist im Prinzip die richtige Einstellung für diese einzelnen Regler zu finden. Das soll ja knackig werden, das heißt kontrastreich. Also sollte der Himmel möglichst noch dunkler werden, der Rasen könnte vielleicht im Gegenzug etwas heller werden, Das Rot dieser Steine könnte etwas heller werden, oder kontrastreicher. Schauen wir mal, wie das Ganze aussieht. Ich würde Ihnen empfehlen, erst mal mit der Hand anzufangen. Also hier das Handsymbol nehmen, was sich im Englischen Target Adjustment Tool nennt, also im Bild klicken und ziehen, um die Regler anzupassen. Da werde ich zunächst mal den Himmel ein bisschen abdunkeln. Sie sehen, der erreicht jetzt hier hauptsächlich die Cyantöne. Ich würde es nicht so übertreiben, wie ich es jetzt gemacht habe, weil dann haben Sie hier diese unschönen Säume entlang der Bäume. Sondern ich würde Ihnen empfehlen, hier den Wert wieder etwas zurückzunehmen, so dass das hier nicht ganz schwarz wird. Und dann hier die Blautöne ebenfalls etwas nachzuziehen, weil hier trifft genau das Gleiche zu, wie im Raw Konverter, Sei müssen die Cynatöne und die Blautöne möglichst nah beieinander halten. Und dann nahmen wir uns mal das Gras vor. Das ist hier im Gelbbereich. Das möchte ich gern heller haben und Sie sehen, das sieht dann hier viel besser aus aber hier oben die Bäume die werden dann auch heller und zwar nicht nur heller sondern zu hell, das funktioniert also nicht. Also werde ich mich zunächst mal hier an den Bäumen orientieren, und das Gelb zurückfahren, bis diese eine angenehme Helligkeit haben. Das ist jetzt der Fall. Dann mache ich das Gleiche mit dem Grünregler. Der wirkt sich jetzt hier im Bild nicht so sehr aus. Die können wir ruhig auf Anschlag nach rechts ziehen. Die Cyan- und die Blautöne sind bereits optimiert. Dann haben wir noch die Magentatöne, die im Bild nicht vorkommen. Ich kann hier links und rechts ziehen, da passiert nichts. Die kann ich also lassen, wie sie sind. Jetzt möchte ich aber gerne diese Grasfläche hier unten etwas heller gestalten. Das machen Sie mit einer weiteren Einstellungsebene Schwarzweiß, die Sie jeweils unter dieser ersten Schwarzweißebene anlegen. Dazu brauchen wir jetzt zunächst mal eine Auswahl. Die mache ich mal ganz einfach mit dem Lasso. Nehme mir jetzt hier mal diese Bildstelle vor. Und das mache ich jetzt gleich mal hier für diesen ganzen Bereich. OK. Und schicke gleich mal Kante verbessern hinterher. Dazu gehe ich aber auf die Hintergrundebene, damit hier wirklich nur dieser Bereich als Referenz dient für das Verbessern der Auswahl. Ich klicke hier auf Kante verbessern und ziehe mal den Regler etwa so weit nach rechts bis ich hier einen unregelmäßigen Übergang habe der oft besser ist, als ein einfacher, weicher Übergang. Weil wir hätten ja auch einfach diese Auswahl weichzeichnen können. Aber das funktioniert für mich meistens nicht so gut. Ich bevorzuge deshalb das so zu machen, mit Kante verbessern, lege dann hier eine weitere Einstellungsebene Schwarzweiß an und kann jetzt in dieser einfach die Grüntöne mal ordentlich heller machen. So. Schauen wir mal vorher, nachher. Hier unten passt das richtig super finde ich. Der Kontrast ist auch gut. Hier können Sie noch die Fläche mit dem Sand etwas fein regeln über diese Rottöne. Also wenn ich die noch erhöhe, habe ich gleichzeitig einen schönen Kontrast zwischen dem Gras und diesen Rottönen erreicht. Genau das gleiche Spiel können Sie jetzt auf weiteren Ebenen für die anderen Bildteile machen. Ich werde mal hier nur noch eins vornehmen. Und zwar nehmen wir mal hier das Gebäude, das ich hier mal grob auswähle, das sollten Sie natürlich so genau machen wie möglich. Ich mache es mal hier mit dem Lasso so grob wie möglich, damit Sie sehen, wie effektiv eigentlich Kante verbessern funktioniert. Also das ist jetzt eine Geschichte, die sollten Sie so nach Möglichkeit nicht machen. Kante Verbessern, Radius nach rechts ziehen, dann passt sich das schon etwas besser ins Bild an. Klicke auf OK, lege mir eine neue Einstellungsebene Schwarzweiß an, Das ist diese hier und würde jetzt hier mal diese Töne etwas aufhellen. Das sind hier wieder die Rottöne. Sie sehen wie das Bild deutlich Kontrast gewinnt. Hier über die Gelbtöne kann ich das noch ein bisschen feinsteuern. Die Rottöne wieder etwas zurück nehmen. Dann vielleicht mal mit den anderen probieren. Was man hier noch machen kann, sehen Sie hier oben, ist noch ein kleines Guckloch, wenn ich das mal etwas vergrößere, wo man den Himmel hindurch sieht. Dort kann ich natürlich hier über das Blau den Bereich etwas heller machen, so dass wir hier auch noch einen besseren Kontrast bekommen. So. Und das wäre jetzt im Prinzip meine grundsätzliche Abstimmung des Bildes. Da kann man natürlich sich jetzt um jedes einzelne Detail hier noch kümmern und das entsprechend verbessern. Also die Methode ist folgende: Sie legen eine Schwarzweißebene an, als Grundabstimmung und darunter legen Sie dann für einzelne Bildbereiche weitere Schwarzweißebenen an, die Sie dann über Selektion beziehungsweise Masken, in denen Sie dann natürlich auch malen können, die Kontraste optimieren. Als letzten Schritt, um das wirklich knackig zu machen, würde ich Ihnen empfehlen, eine selektive Farbkorrektur anzulegen, ganz oben im Ebenenstapel, und dort gehen Sie hier bei Farben einmal in die Weißtöne hinein und können hier das Schwarz für die Weißtöne nach links ziehen. Sie sehen, dadurch wird das Ganze noch mal ordentlich knackig. Weil Sie das Weiß weiter aufhellen und zwar nur das hellste Weiß Dann gehen Sie in die Schwarztöne und können dort das Schwarz noch mal ordentlich anziehen. Das wäre jetzt mir zu viel. Aber ich würde ja sagen, so ein bisschen, plus 7. Schauen wir mal. Vorher, nachher. Also das ist jetzt ein schönes knackiges Schwarzweiß und wenn Sie das jetzt noch einfärben möchten dann gehen Sie einfach in die Grautöne rein und können zum Beispiel etwas Cyan hinzugeben, ganz leicht, um so eine leichte Tönung zu erzeugen, vielleicht etwas Gelb herausnehmen, dann hätten Sie diesen Blauton, oder etwas Gelb hinzufügen, um das Ganze etwas grünlich zu gestalten. Von Magenta würde ich in der Regel abraten, wenn Sie es rausnehmen, wird es grünlicher, wenn Sie es reinmachen, haben Sie diesen Magentaton. Also das würde ich hier in diesem Fall auf 0 lassen. Dann schauen wir mal. Das ist das Ergebnis. Ich passe es mal ein, hier in das Bild. Und so sah es vorher aus und so ist es jetzt. Also ein knackiges Schwarzweiß in wenigen Schritten.