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SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Kleiner und großer Bruder

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In diesem Video erklärt Ihnen Daniel Caesar, dass sich neben der allgemein vertrauten Desktopversion von Excel 2016 (der kleine Bruder) auch eine erweiterte Version einrichten lässt. Dazu ist es notwendig, einige Add-ins, die sogenannten Power-Tools, zu installieren.
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Transkript

Damit das Bild richtig rund wird, möchte ich natürlich jetzt noch das Gesamtbild, das Big Picture vervollständigen und etwas zu dem Spiel kleiner Bruder - großer Bruder sagen. Wenn ich jetzt diesen Technologie Stack, diese Grafik mal nehme und man nimmt jetzt diesen blauen Bereich, Reporting Services, SharePoint auf der rechten Seite taucht ja Excel abermals auf, so dass wir auf der einen Seite links Excel als Quelle und rechts Excel als Ziel für Visualisierung von Daten entsprechend betrachten können. Und so ist es ja im Praxisalltag auch. Hier wird geplant, hier gibt's Kennzahlen. Das muss vermischt werden in der Aufbereitung, um im SQL Server zu landen über Business, Aufbereitung bis hin zur Visualisierung. Das heißt also Excel wird natürlich auch als Frontend genutzt, um von den Cubes die Daten zu visualisieren oder um letztendlich aus relationalen Quellen auch Daten zu holen. Das ist halt Excel, das kennen wir. Jetzt gibt es in Excel seit einigen Jahren ein paar neue Begriffe, ein paar neue Technologien, die eingeführt wurden. Ich weiß nicht, ob Sie bereits das Ganze kennen. Ich möchte es mal ganz kurz visualisieren. Dazu habe ich zunächst Excel gestartet, bewege mich in eine Arbeitsmappe hinein, das kennen alle, gehe jetzt auf Datei auf Optionen, habe hier meine Add-ins. So, in den Add-ins tauchen Begriffe auf Power View, Power Pivot, Power Map. Also diese Power Tools möchte ich jetzt vielleicht mal sagen. Das Ganze, ich switche mal zu COM-Add-ins. Totgesagte leben länger. Hier kann ich diese COM-Add-ins aktivieren. Power View, Power Pivot, Power Map, OK. Und sehe, wie hier oben sich jetzt meine Leisten ergänzen. Also diese Add-ins jetzt Bestandteil von Excel werden. Wenn ich im Excel bin, klar das ist auch nichts Neues, es gibt den Bereich Daten und wir haben jetzt Begriffe, wenn ich da zur Folie noch mal zurück switche und wir das mal so bisschen zuordnen wollen, wie Power View, Power Map, das haben wir eben bei den Add-ins gesehen, Power Pivot, und hier kommt noch etwas dazu, das hat jetzt kein Excel Symbol, Power Query. Geht aber von Excel aus, landet in Excel, das heißt, im Grunde genommen ist es ganz bewusst unter den SQL Servern Integration Services angeordnet, weil wenn wir jetzt mal so bisschen dieses Spiel kleiner Bruder - großer Bruder uns überlegen und überlegen, was die ETL Prozesse machen, Daten aus Quellen holen, Daten aufbereiten, sie in einen Zielspeicher laden, dann kann ich das mit Excel mithilfe von Power Query machen. Während Power Query in 2010 noch ein eigenes Add-in war, ist es in den neuen Excel Versionen vollständig mit in die Oberflächen, in die Ribbons integriert. Das bedeutet, dass hier Power Query dahinterliegt im Bereich Daten. Dass ich jetzt hier sagen kann, ich möchte Daten ziehen aus verschiedensten Quellen. Aus einer anderen Excel Arbeitsmappe, CSV, XML. Ich kann Daten aus einer Datenbank holen, SQL-Server, Access, aus Analysis Services, aus Oracle, IBM DB2, Postgre, Sybase, Teradata, Azure. Das heißt, auch andere Quellen, wie ein OData-Feed, SharePoint-Liste, Dynamics CRM, Facebook, Exchange, Active Directory, eine Abfrage gegen das AD, ODBC. Das können die Integration Services. Wenn man jetzt mal vergleicht, wäre das der große Bruder, hier in Excel sehen wir sozusagen den kleinen Bruder. Hier können sich die Power User natürlich wieder wesentlich mehr austoben. Um das Ganze konkret darzustellen, gehe ich auf neue Abfrage aus Datenbank, wähle mal eine Access Datenbank als Beispiel. So, mache Mehrfachauswahl, wähle jetzt die einzelnen Tabellen, kann Sie bearbeiten, kann sagen, lade das Ganze. Das ist das, was die Integration Services letztendlich auch machen, Quellen anzapfen, Daten laden. Hier hole ich sie mir jetzt in Excel. Mit Integration Services würde das Ganze halt in der SQL Server Datenbank im Ziel landen. Ein Integration Services Projekt mit Visual Studio neu angelegt, Daten laden verdeutlicht das. Ich gehe auf OK, habe meine Entwurfsoberfläche, kann sagen, ich möchte zum Beispiel einen Datenfluss haben und in so einem Datenfluss nachher Quelle und Ziel definieren. Als Quelle, wenn das jetzt in dem Fall eine Access Quelle ist, sage ich hier OLE DB konfiguriere das Ganze mit einem Verbindungsmanager, der entsprechendend mir dann hier auch für Access Treiber bereitstellt, gehe auf Durchsuchen, nehme die Datenbank und binde das Ganze ein. Habe meine Spalten nachher. Tabelle oder Sicht auswählen, die jeweilige Tabelle selektieren, die Spalten und OK, damit habe ich die Quelle, brauche dann ein Ziel, wo ich sage, wo möchte ich meine Daten in so einem Prozess hin haben. Das kann natürlich jetzt der SQL Server sein. Hier kann ich also auch ein OLE DB-Ziel nehmen, verbinde das Ganze und lege dann fest, weil das ist ja jetzt nicht die Quelle, dass ich eine neue Verbindung brauche, SQL-Server Native Client, meine Instanz und suche mir dann halt eine Datenbank entsprechend raus, wo ich das Ganze hin haben möchte. Das heißt, dieser Vergleich, wenn es jetzt noch keine passende Tabelle dafür gibt, kann ich natürlich auch so eine Tabelle anlegen. Das mache ich hier in dem Fall. Umsatz, bestätige das mit OK, habe meine Zuordnung und habe jetzt so einen Prozess gebaut. Und das ist dieser Vergleich, auf den ich eingehen wollte. Ich kann also hier jetzt im SQL-Server mithilfe der Integration Services natürlich so etwas machen, habe andere Möglichkeiten, weil ich Fehler beim Transfer sehe, Debuggen kann, habe also so Statusinformationen, kann auf solche Dinge eingehen. Es ist etwas technischer ausgerichtet im Grunde genommen und die kleine Bruder Geschichte, wenn ich also hier Bezug nehme zu Excel, natürlich wenn jemand aus dem Controlling kommt oder aus solchen Bereichen gewohnt ist, mit Excel zu arbeiten, sollte das natürlich überhautpt kein Thema sein, sich an die Arbeitsweise entsprechend zu gewöhnen. Nachdem die Daten mithilfe von Power Query geladen sind, ich habe sie jetzt nicht speziell bearbeitet, ich habe sie relativ flach einfach geladen, kann man natürlich dann in den nächsten Schritten sich dort weiter durchbewegen. Das heißt, ich habe jetzt hier mein Power Pivot, was diesen Analysis Services entspricht auf dem SQL Server, würde draufgehen, würde hier sagen, Daten verwalten und es geht dann entsprechend ein Bereich neu auf, wo hier unten jetzt die geladenen Daten zur Verfügung stehen. Ich kann die Ansicht hier wechseln in eine Art Diagrammansicht, so dass man das Ganze natürlich vom Modell jetzt hier vervollständigen kann. Ich bin jetzt in der Lage, mir hier natürlich noch nach Modellierungsansatz das Ganze so ein Stück weiter auszubauen und kann dann im Anschluss natürlich schauen, wie möchte ich jetzt meine Daten letztendlich auswerten? Also das ist so bisschen mal visualisiert, ohne das im SQL Server jetzt zu sehr auf dieser technische Ebene zu machen, was im Grunde genommen die Analyse Services machen. Die Daten sind auf der einen Seite geladen, hier werden Sie jetzt aufbereitet und jetzt kommt natürlich das, was im SQL Server nachher meine Berichte oder Visualisierungen sind. In Excel würde ich sagen, ich möchte eine Pivot-Tabelle haben. Ein neues Arbeitsblatt und habe jetzt hier schon meine Daten und kann im einfachsten Fall sagen, ich möchte doch mal meine Verkäufe sehen, oder die Gesamtmenge und den Umsatz, und jetzt zeigt sich natürlich das Geheimnis der ganzen Geschichte, wenn ich dann sage, wie sieht es denn aus, wie teilt sich denn die Gesamtsumme auf meine Mitarbeiter auf? Dann habe ich natürlich sofort die Aufteilung. Wenn es mich natürlich dann interessiert, wie das auf andere Bereiche aufgesplittet ist, also für Warengruppen, für Likörwein, und habe natürlich jetzt hier sehr schön zum Beispiel in einer spaltenbezogenen Darstellung die Warengruppen. Und sehe schon, wie jetzt hier der Umsatz jeweils runter gesplittet wird, ich hier drillen kann, also das jetzt hoch oder runter aufklappen, zuklappen, letztendlich in die Detaildaten nachher gehen. Und das verdeutlicht jetzt im Grunde genommen Teil 3 Berichtswesen. Jetzt kann ich hier raus meine Diagramme machen. Und um hier noch mal den roten Faden wieder zurückzubekommen zu kleiner Bruder - großer Bruder, mit Excel lässt sich das schnell und sehr gut visualisieren. Wenn ich das Ganze natürlich jetzt im SQL Server umsetzen möchte, mache ich das jetzt mal über ETL Light. Das heißt, dahinter laufen ja auch die Integration Services, hinter diesen Import/Export Wizards, damit das mal schnell geht und visualisierbar ist. Ich habe meine Datenquelle, das ist in dem Fall die Access Datenbank. Ich möchte das jetzt in diesen Staging Bereich, in den SQL Server rein bekommen, also in mein DWH, jetzt am Beispiel einer einzigen Quelle. Ich gucke, ob es die Datenbank entsprechend schon gibt, wenn nicht, lege ich diese jetzt neu an, vergebe den Namen und sorge dann dafür, quasi im Hintergrund jetzt diese Integration Services, dass die Daten in den SQL Server überführt werden. Hier kann ich das Ganze als Paket speichern, so dass dieses Integration Services Paket später ausgeführt wird oder ich führe es in unserem Fall jetzt mal sofort aus. Hier wird klar, Daten sind im SQL Server drin, Power Query läd in Excel, Integration Services in den SQL Server. Jetzt käme natürlich hier der Teil 2. Dafür brauche ich mein Visual Studio, indem ich sage, ich mache ein BI-Projekt. Jetzt will ich die Analysis Services haben. SSAS_Cube komme in die Oberfläche, habe meine Datenquellen, wo ja der Cube letztendlich her gespeist wird. Das Ganze jetzt nicht mehr über die Access Datei aus dem File System, sondern aus meinem SQL Server, da habe ich das ja jetzt hin befördert, habe hier meine Daten, gehe auf Weiter, hier kommt die Frage, wer ist jetzt der Zugreifende? Das bin im Grunde genommen jetzt ich, also die Domäne und der Administrator. Und dann gehe ich entsprechend auf Weiter, habe hier meine Datenquellensichten. Es ist es ja nicht gesagt, dass ich diese Daten jetzt, also alle Tabellen oder alle Views haben möchte. Ich möchte meine Mitarbeiter, und in dem Fall die Verkäufer haben. Importiere mir das Ganze, habe hier jetzt ähnliche Mechanismen, dass ich also meine Strukturen habe, meine Tabellen, wie wir das eben in Excel gesehen haben. Man kann natürlich jetzt genau die gleichen Geschichten machen, dass ich das entsprechend hier verbinde, so dass mein Datenmodell schlüssig ist. Hier ist es die Product ID. Ich erzeuge meinen Cube. Ich gehe also jetzt hier drauf. Wo liegen meine numerischen Werte, die also aggregiert werden? Und erstelle das Ganze. Jetzt habe ich das in einen Cube umgesetzt. Ich mache nur mal so eine kleine Ergänzung, weil mir sonst hier ein paar Spalten, also ein paar Attribute nachher fehlen, der Vollständigkeit halber noch dazu. Die Mitarbeiterdaten entsprechend dazu geholt und zum Schluss noch die Regionsattribute. So, habe das also jetzt vorliegen. Jetzt kommt der Schritt, dass ich im Grunde genommen mit meinem Modell durch bin soweit. Ich habe also meinen Cube. Ich will das Ganze testen. Dazu muss ich gucken, dass ich das bereitstelle. Für das Bereitstellen ist wichtig, dass ich weiß, dass es einen SQL Server, eine Analysis Services Instanz gibt. Das heißt, ich muss natürlich jetzt und das kann Ich wieder sehr schön mit dem Management Studio prüfen, mich mit einer Instanz von Analysis Services verbinden. Ich kann gucken, wo es dort eine gibt, habe demzufolge hier meinen Instanznamen, also da, wo ich das Ganze hin deploye. Im Moment ist das leer. Da gibt es also noch keinen Cube. In den Einstellungen lege ich das jetzt fest, wo das hingeht und komme dann zu dem Punkt, dass ich sage, ich möchte das Ganze bereitstellen. Jetzt wird das gesamte Modell verarbeitet, der Cube wird bereitgestellt. Ich bin im Grunde genommen an der Stelle durch. Das heißt, jetzt würde schon der Test erfolgen. Ich kann natürlich hier auch testen in dieser Oberfläche. Ich muss jetzt nicht Excel anbinden. Das haben wir vorhin gesehen. Das wäre dann im Grunde genommen in Excel eine Pivot-Tabelle. Ich kann aber auch einen kleinen Test hier machen, wo ich sage, ich hole mir mal schnell ein paar Daten und ich sehe, das Konzept steht genauso, so dass ich also hier jetzt voll handlungsfähig bin. Den Vergleich mal habe, das sind ja Analysis Services. Das entspricht dem, was ich in Excel gerade mit Power Pivot visualisiert habe. Abschließend dazu ist jetzt dieses Gesamtbild. Und wir sehen also, von Datenquellen über Integration Services, Analysis Services, Reporting Services, die Alternative, das Ganze über die Excel Technologien auch zu erledigen, so dass sicherlich die Zielgruppen, die ich anspreche, Excel Light mehr in Richtung Controlling Power User geht, wo die sich dort wohlfühlen und sagen, super, wir können dort wesentlich mehr machen, wesentlich mehr selbst Prototyping. Auf der anderen Seite die technischen Hintergründe. Ich will es im Unternehmen, unternehmensweit ausrollen. Das heißt, hier gebaut, auf dem SQL Server nachher bereitgestellt und dann automatisierte Prozesse, automatisches Deployment von Berichten über Reporting Services oder Enterprise Umgebung Integration mit SharePoint.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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