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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Kleine Einführung in den 3D-Bereich

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In diesem Video erfahren Sie, wie der 3D-Bereich von Photoshop "tickt". Uli Staiger verstrickt Sie dabei nicht zu tief in die Details, erklärt aber dennoch anschaulich die prinzipielle Funktionsweise anhand eines praktischen Beispiels.
07:18

Transkript

In diesem Kapitel geht es um das Thema 3D mit Photoshop. Es ist so, dass Photoshop bereits bei der Version CS3 den 3D-Bereich beherrscht beziehungsweise dass es Möglichkeiten gibt, mit 3D-Dateien zu arbeiten, sogar mit welchen, die Sie selbst in Photoshop erzeugen und obwohl hier eine ganze Menge Dinge möglich sind, wie Sie vielleicht schon ahnen können, allein an der Länge dieses Menüs hier, ist es so, dass Sie nicht allzu viel darüber wissen müssen, um trotzdem schon großartige Dinge tun zu können. Also, ich möchte Ihnen mal die wichtigsten zeigen, anhand einer kleinen Beispieldemonstration. Dazu braucht man natürlich erst mal eine neue Datei, ein neues Dokument. Da können Sie im Pinzip machen, was Sie wollen, ich würde es jetzt mal nicht allzu groß anlegen, 2000 mal 2000 Pixel funktioniert wunderbar, der Farbmodus ist RGB und wir brauchen dazu einen weißen Hintergrund, vorläufig zumindest. Ich erstelle das Ganze und habe bisher nichts weiter getan, als ein neues 2D-Dokument zu öffnen. Also klassisch das Photoshop. So, jetzt möchte ich aber gerne eine Kugel erzeugen und das mache ich nicht aus der Hintergrundebene. Die würde ich ganz gerne behalten, denn damit kann man später machen, was man will, wir gehen also hier in eine neue, leere Ebene und schon können wir rübergehen zu "3D" "Neues Mesh aus Ebene". Ein Mesh ist nichts anderes als ein Drahtgittermodell, nennt man auch Wireframe in anderen Programmen, und wenn wir sowas anlegen wollen, gehen wir zur "Mesh-Vorgabe", holen uns hier zum Beispiel eine Kugel und sind auch schon mitten im 3D-Bereich drinnen. Was ich jetzt bereits eingestellt habe, was sie vielleicht noch nicht getan haben, aber jederzeit tun können, ist das, dass wir hier diese 3D-Box haben, also dieses Bedienfeld "3D" und hier oben das Eigenschaften-Bedienfeld. Wenn Sie das genau so einrichten wollen, es ist ganz simpel. Sie gehen zum "Fenster" "Arbeitsbereich" und finden hier drin "3D". Das klicken Sie einfach an und dann haben Sie automatisch diesen 3D-Arbeitsbereich. Viel tun müssen wir mit dieser Kugel eigentlich gar nicht, aber wichtig ist vielleicht, sie zu bewegen beziehungsweise sich mit der Kamera drumrumzubewegen, da sind erst mal die vier Symbole wichtig, die Sie hier oben sehen; im Moment ist das fünfte und das vierte für uns identisch, da brauchen wir im Moment, noch nicht allzu viel drüber zu wissen, aber Sie sollten immer darauf achten, dass die 3D-Ebene auch tatsächlich aktiv ist. Wenn die Hintergrundebene aktiv sein sollte, dann suchen Sie und suchen Sie und nichts funktioniert mehr und deswegen immer drauf achten, dass die 3D-Ebene, die hier, auch die ist, die aktiv ist, genauso bitte wie dieses Werkzeug hier oben. Das ist das Verschieben-Werkzeug, erst wenn das aktiv ist, sind auch diese Dinge hier anzuwählen. Was können wir damit machen? Wir können, wenn wir das Erste anwählen, uns mit der Kamera um die ganze Szene drumrum bewegen; wir können beim zweiten das Ganze drehen, sieht natürlich bei einer Kugel ziemlich komisch aus, aber damit können Sie die Kamera quasi lotrecht um eine Achse drehen, die quasi aus dem Monitor herauskommt, wenn Sie sich das so vorstellen wollen. Wir haben hier die Möglichkeit, zu shift -- links, rechts, rauf, runter -- und haben damit die Möglichkeit, uns mit der Kamera auf das Objekt zuzubewegen oder vom Objekt zu entfernen. So, damit können wir erst mal eine Menge anfangen. Jetzt gehe ich mal zu "3D", hier zu diesem 3D-Bedienfeld, und dort finden Sie verschiedene Filter hier oben. Der erste ist für die gesamte Szene zuständig, der zweite nur für das Wireframe. Der dritte interessiert uns, denn das ist für die Materialien zuständig, dieses kleine Schaltfeld hier. Und was ich jetzt mal tue, ist, meiner Kugel ein wenig ein besseres Aussehen zu geben. Bei der Objektfarbe, in den Eigenschaften wird das angezeigt, bei der Objektfarbe haben wir im Moment dieses nicht wirklich total sexy wirkende Grau hier drin. Das ist deswegen sichtbar, weil dieser Ordner leer ist, das sieht zwar so aus, als sei hier ein Material drin, in Wirklichkeit ist nur der Ordner angelegt. Und wenn ich da draufklicke, kann ich die Textur bzw. das Material, von dem ich gerade gesprochen habe, einfach mal ersetzen. Wenn ich das tue, wissen Sie sofort, was ich meine. Ich ersetze das, indem ich einfach mal frage: was möchten wir denn ansonsten haben? Nehmen mir dafür hier aus den Projektdateien die "Erde.jpg", klicke auf "Öffnen" und dann sehen Sie sofort, dass die Erde hier quasi draufgemappt wird. Sieht eigentlich ganz schick aus, man kann sie wirklich auch von allen Seiten betrachten. So, da gucke ich hier mal drauf, von allen Seiten, wunderbar. Sie wirft einen Schatten unsere Erde auf den Boden. Naja, das kann man mögen oder nicht; ich möchte es jetzt eigentlich lieber nicht haben, deswegen gehe ich gleich zum nächsten Reiter, nachdem wir bei den Materialien waren, gehe ich zu dem hier, das sind die Beleuchtungsquellen, also die Lichtquellen, und dort klicke ich einfach im Eigenschaften-Bedienfeld die Schatten weg. Wo wir schon bei den Lichtquellen sind: Sie sehen gerade, dass hier dieses komische Gebilde erscheint und dieses Gebilde scheint immer dann, wenn Sie die Lichtquellen anklicken. Und jetzt kann ich beispielsweise dieses Knübbelchen hier oben fassen und kann meine Lichtquelle hinschieben, wo ich will, zum Beispiel dort rüber und kann Sie natürlich noch ein wenig intensiver machen, weniger intensiv machen, das geht alles hier im Eigenschaften-Bedienfeld. Ich hätte gerne noch eine zweite Lichtquelle von hier unten, um einen ganz schwachen Schein hier auf die dunkle Seite der Erde zu geben. Also hole ich mir über diese Schaltfläche hier ein neues gerichtetes Licht, das erscheint hier. jetzt kann ich das ebenfalls wieder anfassen, nach drüben setzen und Sie sehen, auch da erscheint ein Schatten. Wenn ich es zu weit nach unten setze, ist der Schatten weg, aber zur Sicherheit würde ich lieber auch da den Schatten ganz weg klicken. Dann möchte ich nur eine leichte Aufhellung haben, also die Intensität dieser Lichtquelle weit nach unten setzen auf etwa 60-65 Prozent. So, das ist es schon, viel mehr möchte ich Ihnen als Demonstration hier gar nicht zeigen. Das sieht schon mal ganz wunderbar aus, wir haben es geschafft, dieses Material auf eine Kugel draufzumappen. Vielleicht gehen wir jetzt noch zurück zu den Ebenen, vielleicht invertiere ich dieses Weiß hier einfach mal in Schwarz. Und jetzt, wo wir schon so mitten im Weltraumgeschehen sind, wäre es vielleicht eine schöne Idee, sich den Pinsel zu nehmen und eine Atmosphäre zu malen in einer neuen, leeren Ebene, das sieht dann so aus. Ich mache mal ein bisschen mehr Platz hier, dann sehen Sie das besser. Das ist unsere Erde, das ist die leere Ebene, das ist der schwarze Hintergrund und in diese leere Ebene male ich mit einem ganz normalen Pinsel mit -- vielleicht sowas ungefähr -- einer hellen bläulichen Farbe und einem ziemlich großen Pinsel diese Atmosphäre rein, die sieht dann ungefähr so aus. Bisschen stärker vielleicht, fertig. So einfach kann man sich mit 3D-Daten eine Erde bauen beziehungsweise eine Weltraumszene bauen. Ich möchte Sie nicht daran hindern, hier vielleicht noch Sterne reinzumalen, Sie können die Erde natürlich auch sich drehen lassen in einer Animation, doch das ist eine andere Geschichte, erst mal haben wir es überhaupt geschafft, eine 3D-Datei anzulegen, mit der Textur, die wir haben wollen, und das sollte uns ermutigen, noch mehr mit dieser Geschichte zu experimentieren.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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