Porträt- und Beautyretusche

Klassisches Freistellen

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Dieses Video zeigt das klassische Freistellen sowie das Einfügen eines einfarbigen Hintergrunds. Eine Farbe auszutauschen, ist sogar für Anfänger ganz einfach!

Transkript

In diesem Film geht es jetzt um die klassische Fotomontage das bedeutet, ich möchte die Person jetzt klassisch freistellen und eine Hintergrundfarbe einfügen. Wir werden keine Location einfügen, keine Landschaftsaufnahme, denn dann müsste das jetzt alles noch angepasst werden mit Licht, Schatte, Kontrasten und das ist eher ein Thema für Uli Staiger beziehungsweise da gehen wir schon in das Kapitel "klassiche Fotomontagen" und das lässt sich leider nicht innerhalb von wenigen Minuten oder wenigen Stunden abklappern. Wenn es aber einfach nur darum geht, eine Farbe auszutauschen, bekommt das jeder hin, auch die Anfänger. Zuerst einmal werde ich die Ebene duplizieren und möchte jetzt die Person auswählen. Ich möchte die Person auswählen, um sie danach freizustellen. Damit es etwas schneller geht, wähle ich mir einfach den Hintergrund aus und werde dann einfach die Auswahl umkehren. Wie ihr seht, nutze ich das "Schnellauswahl-Werkzeug". Das "Schnellauswahl-Werkzeug" ist ein sehr gutes Werkzeug, wenn es darum geht, schnelle Auswahlen zu erstellen. Es heißt nicht "Perfektauswahlwerkzeug", deswegen dürfen wir da nicht ganz so anspruchsvoll sein. Nachdem ich meine grobe Auswahl des Hintergrundes habe, kehre ich die Auswahl um und kann jetzt quasi mit der Person weitermachen. Das heißt, jetzt fügen wir hier oben bei den Haaren noch ein bisschen was hinzu. Die werden wir später natürlich nochmal extra behandeln müssen. Die kriegen wir hier nicht auf einen Schlag so gut freigestellt. Und diesen Bereich brauchen wir nicht, also da halte ich jetzt die Alt-Taste gedrückt. und wir brauchen auch diesen Bereich nicht, da halte ich auch die Alt-Taste gedrückt. Und wie man sieht, dieses Kleid ist eigentlich auch Horror, wenn es darum geht, mit dem "Schnellauswahl-Werkzeug" zu arbeiten, da diese Strukturen des Kleides sorgen dafür, dass das "Schnellauswahlwerzeug" förmlich ausflippt und nicht mehr Bescheid weiß, wo sind jetzt überhaupt Konturen. Sollten wir an der Stelle mal etwas vergessen, ist das kein Problem. Wir werden später eine Maske haben und können das noch jederzeit korrigieren. Ein wichtiger Tipp finde ich auch, dass man beim "Schnellauswahl-Werkzeug" in den Voreinstellungen beziehungsweise im Menü hier oben auf "Automatisch verbessern" geht. Das sorgt nochmal dafür, dass Photoshop ein bisschen diese Kanten überarbeitet. Die werden dann ein klein wenig besser. Hier müssen wir auch noch etwas hinzufügen. Und man kann schon beim Fotografieren darauf achten, wenn eine Dame mit so einem Outfit kommt, ob man es der Person nicht am besten ausredet, wenn man eine klassische Fotomontage erstellen möchte. Ich hätte mir natürlich auch hier ein einfaches Beispiel wählen können, aber wie ihr euch denken könnt, ist es nicht immer einfach und es gehört jetzt einfach mal dazu, deswegen werden wir uns jetzt diese Zeit auch nehmen, damit es auch gut wird. So, den größten Teil haben wir, denke ich jetzt. Wir schauen nochmal, wie es weiter oben aussieht. Oh ja, da müssen wir noch einmal kurz drüber. Da male ich jetzt hier nochmal schön entlang. Ein weiterer kleiner Tipp, wenn ihr diese Auswahl überprüfen wollt, das heißt, es besser sehen wollt, wo ihr denn schon ausgewählt habt und wo noch nicht, dann klickt doch einfach mal auf diesen Maskierungsmodus. Dann kann man das wirklich ganz gut feststellen und dann sieht man, dass ich zum Beispiel hier unten noch ein bisschen auswählen muss. So funktioniert das, also die Schnellauswahl beziehungsweise den Maskierungs-Modus. Die beiden Werkzeuge in Kombination reichen eigentlich aus, um hier eine gute Auswahl zu erstellen. Ich sage bewusst keine perfekte Auswahl, aber damit können wir arbeiten. Das war jetzt eine Sache von drei, vier Minuten. Jetzt wechsle ich wieder zurück und drücke einfach hier auf das Maskensymbol und habe die Person freigestellt. Damit ich das ein klein wenig besser sehen kann, lege ich mir eine Füllebene an, eine Farbfläche und nehme jetzt mal so ein Rotton oder ein Blauton und dann überprüfen wir das Ganze mal. Dann sehen wir, da unten sieht es schon ganz gut aus. Hier an solchen Bereichen, da kann man dann natürlich noch ein bisschen nachbessern Da gehen wir jetzt mit weißer Faarbe dran. Und wir kümmern uns jetzt mal um die Haare, weil das ja das eigentliche Problem ist. Und da kann eine Funktion seit Photoshop CS5 dazu. Diese Funktion nennt sich "Maske verbessern". Wenn jetzt einer mit einer älteren Steinzeitversion arbeitet mit Photoshop, dann bleibt mir leider nichts anderes als zu sagen Pech gehabt, so leid es mir tut. Und daher lohnen sich auch manche Updates mit hundertprozentiger Sicherheit. Also, wenn ihr öfter freistellt, schaut, dass ihr ab CS5 dabei seid und ihr spart Unmengen an Zeit. Mit einem Rechtsklick auf die Maske wählt man dann "Maske verbessern", und hier empfehle ich beim "Ansichtsmodus" "Auf Ebenen", sodass wir die darunterliegende blaue Ebene sehen können. Und alles, was ihr jetzt tun müsst, ist eine passende Pinselspitze wählen von der Größe und dann einfach mal über die Bereiche malen, wo ihr Photoshop sagen wollt: "Liebes Photoshop, ich bin mit deiner Maske nicht ganz zufrieden. Bitte mach mir das nochmal besser." Und Photoshop macht das. Und das macht Photoshop auch relativ gut. Das machen wir hier nochmal an der Stelle. Und damit lässt sich eigentlich schon ganz gut arbeiten. Es kann sein, dass die Haare hier noch etwas blau sind. Wenn man die Haarfarbe wieder ein bisschen besser zurückholen möchte, klickt man hier auf einen Dialog, der klingt schon heftig: "Farben dekontaminieren". Da bekommt man ja schon fast Angst. Aber wenn man da draufgeht, man hat es ganz dezent gesehen, da kommt so ein bisschen Farbe wieder zurück. Und das macht Sinn, dass man das auch mal nutzt. Jetzt drücke ich einfach mal "Okay" und jetzt haben wir die Montage erstellt. So einfach ist das Ganze. Jetzt können wir auch gerne mal eine andere Farbe wählen, wie zum Beispiel die Hautfarbe als Hintergrund. Man muss aufpassen, eine weiße Farbe wird nicht funktionieren, da hängt dann noch jede Menge Zeug mit drin. Also, es ist eher was für eine kräftigere, etwas dunklere Farbe, die man dann einfügen kann. Soweit kommen wir im klassischen Sinne. Wir können die Deckkraft noch etwas reduzieren, dann kommen noch so ein bisschen die alten Haare mit durch. Das ist, denke ich mal, so das Maximum, was wir jetzt – ich schaue mal auf die Uhr – in sieben Minuten erreicht haben. Und das ist eigentlich schon ganz gut. Wenn man jetzt wieder ein klein wenig zum Tricksen kommt, das bedeutet, habt ihr vor einem grauen Hintergrund fotografiert, wie hier vor einem hellgrauen Hintergrund, dann müsst ihr diese Farbebene eigentlich nur auf den Modus "Farbe" setzen und alle Probleme sind dahin. Ich zeige euch das nochmal im normalen Modus und nochmal im Modus "Farbe". Wunderbar, alle Haare sind da, perfekte Farbe. und wir können nachträglich noch die Farbe verändern, wie zum Beispiel die Hautfarbe in ein Rot, in ein Grün, usw. Aber da wären wir jetzt schon wieder beim Tricksen und das würde wiederum nur gehen, wenn man vor einem etwas hellgraueren Hintergrund fotografiert. Wenn man das nicht tut, dann muss man sich mit einem Ergebnis dieser Art zufrieden geben. beziehungsweise innerhalb von acht Minuten, da sind wir jetzt angekommen. Das war so ein bisschen was zum Thema "Freistellen". Denkt bitte dran, dass ihr euch die Mühe macht, hier wirklich nochmal über die Konturen zu gehen. Das "Schnellauswahl-Werkzeug" ist gut, aber man sieht, gerade hier in diesem Bereich, da bedarf es noch ein bisschen der Nachbereitung. Und die Zeit sollte man sich dann auch nehmen, gerade bei klassichen Fotomontagen. Mein Tipp, und den lege ich euch wirklich sehr ans Herz: Sitzt ihr nicht gerade in einer Werbeagentur und müsst ständig Motive anderer freistellen, seid ihr in der Lage selbst zu fotografieren, fotografiert vor Grau, setzt die Füllmethode später auf Farbe um und ihr habt überhaupt keine Probleme. Bis in das letzte Härchen, es ist alles da. Hier korrigieren wir noch ein klein wenig Und alles ist wesentlich einfacher und vor allen Dingen wesentlich schneller. So mache ich meine Fotomontagen: Ich trickse. Und jetzt ist es euch überlassen, welchen Weg ihr geht. Ihr habt zumindest mal ein paar Versionen gesehen, wie man eine Hintergrundfarbe einfügen kann beziehungsweise Texturen und da wünsche ich in Zukunft viel Spaß mit.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
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