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Windows PowerShell Grundkurs

Klassische Eingabeaufforderung

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Die klassische Eingabeaufforderung eignet sich besonders für die schnelle und interaktive Arbeit mit der Windows PowerShell. Dabei stellt der Einsatz der Autovervollständigung ein zeitsparendes Hilfsmittel dar.
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Transkript

PowerShell kennt zwei unterschiedliche Arbeitsumgebungen: einmal die klassische Eingabeaufforderung, die auf den ersten Blick der alten CMD sehr ähnlich ist, und eine grafische Umgebung, die ISE. In diesem Video schauen wir uns die Arbeitsweise der klassischen Eingabeaufforderung an. Die klassische Eingabeaufforderung finden wir als PowerShell über die Windows-Startseite oder das Startmenü. Wenn ich bspw. hier auf die Startseite wechsele und nach PowerShell suche, dann finde ich dort verschiedene Einträge. Hier bspw. ein Eintrag für die 64-bittige klassische Eingabeaufforderung. Das Ganze auch als 32-bittige Variante. Und auch die grafische Umgebung, die ISE finde ich einmal hier als 64-bittige und einmal als 32-bittige Variante. In der Praxis verwenden Sie normalerweise eine der 64-bittigen Varianten. Falls Sie allerdings eine PowerShell-Erweiterung einsetzen, die nur in der 32-Bit-Variante lauffähig wäre, würden Sie auf die 32-bittigen Varianten zugreifen. Auf Windows-Server-Betriebssystemen finden wir allerdings auch hier unten in der Taskleiste ein PowerShell-Symbol und wenn ich da mit der rechten Maustaste draufgehe, dann habe ich dort auch die Möglichkeit, die klassische PowerShell zu starten bzw. die ISE. Und das Ganze gibt es hier auch als Administrator. Das würde ich in der PowerShell benötigen, wenn ich Kommandos ausführen möchte, die lokale administrative Berechtigungen erfordern, bspw. beim Anhalten von Windows-Diensten. Ich starte jetzt hier die PowerShell und wenn ich Befehle in die Eingabeaufforderung eingebe, wie z.B. den Befehl Get-Service, dann wird diese auch sofort ausgeführt. Die Eingabeaufforderung eignet sich damit insbesondere für die schnelle interaktive Arbeit mit der PowerShell, wenn Sie schnell das eine oder andere Kommando ausführen wollen. Um sich bei der Eingabe der manchmal etwas länglichen Kommandos helfen zu lassen, können wir auch die Tab Completion, oder auch Autovervollständigung genannt, einsetzen. Das würde bspw. so aussehen. Ich schreibe von einem Befehlsnamen das Verb, also bspw. das Get, das Minuszeichen muss noch dazu und wenn ich jetzt auf die Tab-Taste drücke, bekomme ich den ersten Befehl, der mit Get beginnt. Drücke ich nochmal, den zweiten Befehl und so kann ich zwischen den Befehlen durchschalten. Genauso könnte ich schon ein paar mehr Zeichen eingeben, wie z.B. ein "Ser", dann drücke ich auf Tab und ich bekomme den ersten Befehl, der mit"Ser" beginnt. Das Ganze geht auch mit den Parametern, die in der PowerShell immer mit einem Minuszeichen eingeleitet werden. Und auch hier ist es wichtig, dass ich wenigstens das Minuszeichen eingebe, und wenn ich dann wieder die Tab-Taste drücke, bekomme ich den ersten Parameter, den zweiten, den dritten und so kann ich zwischen den verschiedenen Parametern umschalten. (Mausklicken) (Tippen) Außerdem können Sie in der Eingabeaufforderung mit dem Pfeiltasten zu bereits ausgeführten Befehlen zurückwechseln. Indem ich einfach hier auf die Taste nach oben drücke, dann bekomme ich den zuletzten oder die zuletzten ausgeführten Befehle. Mit der Taste F7 lassen Sie sich eine Befehlshistorie einblenden, die die zuletzt ausgeführten Befehle enthält, und von hier aus können Sie einen Befehl auswählen und erneut ausführen. Die klassische Eingabeaufforderung unterstützt außerdem das Schreiben eines sogenannten Transcripts. Damit werden alle Kommandos, die Sie ausführen, alle Ausgaben und auch die Fehlermeldungen in einer Textdatei fortlaufend protokolliert. Das Transcript beginnen Sie mit dem Befehl Start-Transcript und dann geben Sie noch den Pfad und den Namen einer Textdatei an, wie z.B. hier diesen (Tippen) Und ab sofort werden nun alle Daten aus der Konsole hier in dieser Textdatei aufgezeichnet. Damit bekommen Sie ohne großen Aufwand ein Protokoll der PowerShell-Sitzung. Und Sie können auch noch nach Wochen nachlesen, mit welchen Kommandos Sie ein Problem gelöst haben. Trotz allem ist der Funktionsumfang der klassischen Eingabeaufforderung recht begrenzt. Wenn Sie mehr wollen, bspw. schon während der Eingabe passende Befehlsvorschläge, einen Script-Editor mit Debugger und noch mehr, dann sollten Sie sich die grafische Entwicklungsumgebung ISE ansehen. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie mit der klassischen PowerShell Eingabeaufforderung arbeiten, eine Unterstützung bei der Befehlseingabe erhalten und ein Protokoll anlegen.

Windows PowerShell Grundkurs

Nutzen Sie die Leistungsfähigkeit der Windows PowerShell, lassen Sie sich dazu die Grundlagen zeigen und erledigen Sie künftig effizient Verwaltungs- und Automatisierungsaufgaben.

3 Std. 26 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.08.2014

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