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Visual Basic Grundkurs

Klassen und Properties erstellen

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Dieses Video zeigt, wie Sie Klassen in VB.NET schreiben und einem Projekt hinzufügen. Ebenso sehen Sie, wie Sie Eigenschaften (Properties) anlegen und eine Klasse instanziieren können.
07:20

Transkript

Mit VB.NET können Sie objektorientiert programmieren, und in diesem Video will ich Ihnen zeigen, wie Sie eine abstrakte Formulierungen von Klassenbeziehungen in VB.NET umsetzen. Und wie dann noch konkrete Objekte aus der Klasse eines "Autos" und eines "Motorrads" erzeugen. Das hier sind meine Vorgaben, die ich einhalten möchte. Wie haben eine Klasse "Fahreuge", wir haben eine Klasse "Auto", wir haben eine Klasse "Motorrad", wir haben bestimmte Eigenschaften, Methoden die hier vorbereitet sind. Das hier ist nun eine Konsolenanwendung in VB.NET im Visual Studio. Und ich möchte zuerst eine Klasse "Fahrzeuge" hier hinzufügen. Man schreibt in der Regel jede Klasse in eine eigene Datei. Nur diese muss einem Projekt hinzugefügt werden und das macht man im Visual Studio am einfachsten, indem man mit der rechten Maustaste hier auf das "Projekt" im Projektmappenexplorer klickt, auf "Hinzufügen" geht und dann sich hier "Klasse" auswählt. Der Name der Klasse "Fahrzeuge", so hatten wir das in der Vorgabe. Die Erweiterung ".vb" wird automatisch drangehängt, das wird eine einfache Visual Basic Datei mit einer gewissen Syntax. Sie sehen das hier bei meinem Modul, die in 'Main' auftaucht, ganz normal, und nun hier neben dem Modul auch eine Datei "Fahrzeuge.vb" im Projekt enthalten ist. Jetzt ist die Frage was sind Eigenschaften, was sind Operationen, wie sie hier vorgegeben werden. Eine Eigenschaft "Farbe" beispielsweise vom Typ String mit so einem komischen Pluszeichen davor. Naja, im Grunde können Sie in den Deklarationsbereich Ihrer Klasse gehen und dann "Dim Farbe As String" hinschreiben. Und damit haben Sie eine Eigenschaft definiert, wobei Microsoft versteht unter Eigenschaften ein bisschen was anderes, als man typischerweise unter Eigenschaften versteht. Microsoft versteht Eigenschaften als Variablen in einer Klasse, auf die indirekt zugegriffen wird. Streng objektorientiert ist das eine nicht notwendige Denkweise, aber sie ist nicht schädlich, weil man damit eine sogenannte Datenkapselung recht vernünftig umsetzen kann. Wenn man einen indirekten Zugriff auf so eine Eigenschaft haben möchte, dann muss man dafür sorgen, dass von außen diese nicht mehr zugänglich ist, direkt. Und dazu gibt es ein Schlüsselwort, das nennt sich "Private". So, Private stellt sicher, dass niemand von außen über ein Objekt der Klasse Fahrzeuge, dann Farbe direkt aufrufen kann. Mann nennt das, wie gesagt die Datenkapselung, man kann jetzt mit gewissen Dingen indirekt darauf zugreifen. Und es ist üblich in VB.NET ein Schlüsselwort Namens Eigenschaften zu notieren, Eigenschaften auf Englisch "Property", das heißt, es wird eine Property definiert und diese sollte den Namen der gewünschten Eigenschaft, also Farbe repräsentieren. Man wird deswegen normalerweise diese private Variable mit irgendeiner Kennung versehen, einem Präfix und die Property selbst so nennen, wie man die Eigenschaft haben möchte. Es sollte Ihnen auffallen, dass da runde Klammer drinstehen. Eine Property ist also in gewisser Weise eine Methode, eine aktive Geschichte mit "End Property" wird diese Eigenschaft beendet. Nun dient eine Property dazu einen Zugriff auf eine Eigenschaft zu gewährleisten, und zwar gibt es zwei potentielle Möglichkeiten: Man kann lesend oder schreibend darauf zugreifen. Wenn man lesend darauf zugreift, notiert man ein Schlüsselwort "Get", in diese Property rein und liefert mit dem Schlüsselwort "Return" den Wert dieser privaten Variable. Wenn man schreibend darauf zugreifen möchte, dann hat man hier diesen 'Set'-Bereich und kann dann den Übergabewert dieser privaten Variable zuweisen. Das ist ziemlich viel Aufwand, weil man könnte wie gesagt auch die Variable selbst über Public nach außen geben und damit ein Zugriff direkt auf" m_Farbe". "Public" ist ein Schlüsselwort um den Zugriff von überall her zu gestatten. Sie sehen dieses Schlüsselwort hier auch für die Klasse. Der Vorteil einer Property Struktur über diese Getter und Setter Philosophie ist, dass man hier auch eine Steuerung vornehmen kann. Man könnte hier zum Beispiel Überprüfung reinbauen, ob der Wert der Variablen, die hier übergeben wird, auch in einem sinnvollen Kontext steht. Das wollen wir uns jetzt mal sparen. Nun wir haben die Farbe und wir wollen die Sitzplätze jetzt auch noch implementieren, das machen wir relativ schnell durch Copy und Paste, vollkommen analog im "Sitzplätze As Integer", und dann kopieren wir uns jetzt hier die Property, nennen die "Sitzplätze" und geben dann aber "m_Sitzplätze" zurück und weisen den Wert auch "m_Sitzplätze" zu, wobei wir dann hier noch aufpassen müssen, dass der richtige Datentyp da vorliegt. So, das war es. Damit haben wir zumindestens schonmal die Eigenschaften der Klasse Fahrzeuge spezifiziert und ich möchte jetzt einmal diese, noch nicht ganz fertige, aber schon mit Eigenschaften versehene Klasse instanziieren. Das geht folgendermaßen. Man kann in einer Main-Methode oder irgendeiner Funktion, einer Prozedur die aufgefrufen wird, eine Variable anlegen. Nennen sie mal "f As", und dann benutzt man ein Schlüsselwort "New", für neues Objekt. Und dann kan man hier mit "As New Fahrzeuge" diese Klasse "Fahrzeuge" instanziieren und dann können Sie zum Beispiel der Eigenschaft "Farbe" einen Wert zuweisen. Rot beispielsweise. Oder der Eigenschaft "Sitzplätze" eine Zahl. Wir haben also in diesem Video gesehen, wie Sie grundsätzlich eine Klasse in VB.NET schreiben und wie Sie Eigenschaften über einen indirekten Zugriff, über eine sogenannte Property zur Verfügung stellen. Des weiteren haben Sie gesehen, wie man Klassen instanziieren kann über einen sogenannten Konstruktor. Das ist eine spezielle Funktion in einer jeden Klasse, die genau dazu dient ein Objekt aus dieser Klasse zu erzeugen. Namentlich wird der Konstruktor so lauten, wie der Name der Klasse, die man instanziiern möchte, und das Schlüsselwort "New" wird vorangestellt, um konkret ein Objekt zu erzeugen.

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3 Std. 43 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:03.11.2014

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