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Grundlagen der Programmierung: Objektorientiertes Design

Klassen identifizieren

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Aus den verwendeten Substantiven eines Use-Case-Szenario können zahlreiche Klassen für ein konzeptionelles Objektmodell abgeleitet werden.

Transkript

Wir wollen jetzt die Objekte für unsere Anwendung identifizieren. Dazu habe ich hier mein Use Case Szenario aufgeschrieben. Und jetzt unterstreiche ich mal alle Substantive, also alle Hauptwörter in dieser Beschreibung. Der Kunde bestätigt die Produkte im Warenkorb und der Kundegibt Zahlungs- und Adressinformationen an. Das System überprüft beide, bestätigt die Bestellung mit einer Bestellnummer und das System sendet dann dem Kunden abschließend eine Bestätigungsmail. Das sind jetzt also alle Substantiva, alle Hauptworte, in meinem Use Case. Und die habe ich jetzt hier einmal in einer Liste zusammengeschrieben. Und jetzt schauen wir einmal, was wir von dieser Liste streichen können. Wir haben Kunden, Produkte, Warenkorb, Zahlungsinformationen, und wenn wir beispielsweise so etwas wie Adresse und später auch Straße, Postleitzahl und Ort geschrieben haben, dann können wir hier natürlich die Straße rausnehmen, weil die Straße hier natürlich ein Teil der Adresse ist. Das gleiche gilt natürlich für so zusammengesetzte Begriffe wie Bestellnummer, Bestellnummer ist eine Untermenge von der Bestellung, das heißt, es wird später natürlich kein Objekt oder keine Klasse Bestellnummer geben, sondern das wird dann ein Attribut, also eine Eigenschaft von der Bestellung sein. System, das können wir uns eigentlich komplett sparen, denn unsere Anwendung selber ist ja das gesamte System. Und hier unten bei der Bestätigungsmail, da müssen wir uns überlegen, ob das später ein eigenes Objekt wird, das Bestätigungsmail heißt, oder ob es nicht im Sinne der Abstraktion besser wäre, dieses Objekt Bestätigung zu nennen, und dieses Objekt Bestätigung, das hat dann das Verhalten: Versende eine E-Mail. Denn wenn Sie sich überlegen, Sie möchten später einmal Bestätigungs-SMS verschicken und so weiter, dann ist dieser Begriff Bestätigungsmail irreführend. Ich habe hier noch einmal eine andere Sichtweise auf unsere Modelle, die habe ich jetzt in einzelne Kästen gepackt. Wir haben den Kunden, Warenkorb, Zahlung und so weiter. Und diese Sichtweise mit den Boxen, die kann übersichtlicher sein, weil wir sie dann leichter sortieren können und weil wir leichter auch schauen können, ob es irgendwo Verbindungen später geben wird. Also dieses konzeptionelle Objektmodell in dieser Boxform ist etwas übersichtlicher, als die Liste, die wir gerade gesehen haben. Zusammenfassend kann man sagen, wir nehmen aus unseren Use Cases die einzelnen Substantiva heraus streichen Doppelungen und schauen, wie wir das zu sinnvollen Objekten bündeln können.

Grundlagen der Programmierung: Objektorientiertes Design

Lernen Sie alle Grundbegriffe und Methoden von objektorientiertem Design kennen und holen Sie sich das Rüstzeug, um bald Ihre eigene Softwareprojekte zu starten.

2 Std. 43 min (45 Videos)
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