Content Management Systeme Grundkurs

Kernfunktionen überprüfen

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Ein detaillierter Blick auf die benötigten Kernfunktionen dient dazu, ein bestimmtes System auf die passende Funktionalität für die Bedürfnisse eines Benutzers zu überprüfen.

Transkript

Eine Möglichkeit, um zu einer Entscheidung zu kommen, wenn Sie zwischen unterschiedlichen CMS wählen sollen ist die, dass Sie einen Blick auf die Kernfunktionen werfen. Dabei steht natürlich die Seitenverwaltung an aller erster Stelle. Sehen Sie sich genau an, wie Inhalte in dem System erzeugt und organisiert und auch verwaltet werden. Und gehen Sie nicht automatisch davon aus, dass die Seitenverwaltungs-Features die Sie haben wollen, auch automatisch enthalten sind. Wenn Sie sich, zum Beispiel, in ein System verliebt haben, das eigentlich fürs Blocken gedacht wurde, dann kann es eine gewisse Herausforderung darstellen, wenn Sie statische Seiten erzeugen wollen, die dann immer wieder gut abrufbar sind. Und vergewissern Sie sich, dass diese Kernfunktionen zum Seiten-Management, die Sie dann tatsächlich brauchen, intuitiv und leicht organisierbar zur Verfügung gestellt werden. Sie haben nichts davon, wenn Sie eigentlich ne Doktorarbeit schreiben müssen, nur um Inhalte online stellen zu können. Und wenn's um das Online-Stellen von Inhalten geht, dann ist die nächste Frage die, wie gut lassen sich Inhalte hinzufügen oder auch ändern. Ist der verwendete Editor intuitiv einsetzbar, oder braucht es eine lange Einarbeitungszeit für Kunden oder Mitarbeiter, da gebe ich dann zu bedenken, dass es sein kann, dass die Motivation dafür sehr schnell auf einen Nullpunkt landet und dann nie neue Inhalte online gestellt werden. Und wie erfolgt das Hochladen alternativer Inhalte? Ist das etwas, was stückweise über das Back-end passieren muss? Oder gibt’s, zum Beispiel, für größere Datenmengen die Möglichkeit das ganze per FDP einmal hoch zu schaffen, um es dann ins System einzugliedern? Wenn es schon um zusätzliche Daten geht, sehen wir es doch mal an, wie die Datenverwaltung funktioniert. Muss Ihre Seite neben reinem Text noch viele zusätzliche Daten darstellen? Und ist es dann vielleicht so, dass es sich dabei auch um PDF oder Word-Dokumente oder Ähnliches handelt, und geht das so, oder brauchen Sie dafür zusätzliche Spezialfunktionen? Und welche Möglichkeiten haben Sie, Ihre Inhalte dann zu strukturieren, müssen Sie im Vorfeld schon Kategorien entwickeln, die Sie dann mit den Inhalten befüllen? Oder gibt’s die Möglichkeit den Inhalten im Nachhinein noch quasi eine Masche umzuhängen, um zu sagen, zu welcher Organisationseinheit es dann eventuell gehört. Und falls Sie mit vielen Spezialfunktionen arbeiten müssen, zum Beispiel, weil Sie mit den Bildern arbeiten, dann ist es spannend zu klären, wie komfortabel funktioniert das. Wird, zum Beispiel, das Erstellen von von Thumbnails automatisch vorgenommen, oder müssen Sie das im Vorfeld per Hand erledigen? Ähnlich verhält es sich mit den Templates beziehungsweise mit den Themes. Und da ist es eine Frage des Blickwinkels. Wenn Sie als Designer an die Sache herangehen, dann benötigen Sie leicht verarbeitbare Templates und Themes. Da ist es wichtig, dass Sie schnell Hand anlegen können und das Ganze für sich so gestalten können, dass es zufriedenstellend wird. Einige Organisationen beschränken nämlich die Bearbeitbarkeit der Templates sehr, so dass sie dann schnell an ihre Grenzen stoßen. Halten Sie Ausschau nach Systemen, die Struktur und Präsentation korrekt trennen, und dabei sauberen und und standardkonformen Code erzeugen. Das kann wichtig sein, wenn's um eine Suchmaschinenoptimierung geht. Oder wenn's um eine gute Lesbarkeit auch für andere Medien geht. Und falls Sie kein Designer sind, achten Sie auf ein System mit einer großen Auswahl an Templates und Themes, so dass Sie eine leichte Anpassung vornehmen können. Zu guter Letzt, je nachdem, mit welchen Gruppenstrukturen Sie später arbeiten, ziehen Sie sich die Gruppen und und Berechtigungen an. Falls Ihr Arbeitsstil mehrere Mitarbeiter vorsieht, dann sollten Sie nach einem System suchen, das möglichst flexibel mit Benutzergruppen und Berechtigungen umgehen kann. Und suchen Sie sich ein System, das Ihren bisher gewohnten Arbeitsstil bestmöglich unterstützt. Es ist sehr anstrengend, wenn Sie Ihre bereits bestehenden Workflow ändern müssen nur weil Sie ein System anwenden, das den bestehenden Workflow nicht unterstützt Wenn Sie Ihre Teamstrukturen und und die Rollen darin schon sehr gut vorher kennen und vorher definiert haben, dann ist es auch leicht im Nachhinein ein passendes CMS zu wählen, das genau zu diesen Definitionen passt. Weiteres ist es spannend, vor allem wenn Sie als Designer tätig sind, unterstützt das von Ihnen gewählte CMS unterschiedliche Seiten? Kann es also mehrere Web-Auftritte auf einmal unterstützen? Wenn Sie also mehrere Kunden haben, und das Ganze aber über eine Verwaltungsoberfläche betreuen können, dann kann das schon einen sehr massiven Zeitgewinn darstellen und Updaten von diesen Seiten bedeutend vereinfachen. Größere Organisationen können zudem Web-Auftritte brauchen, wo Ihre Tochterfirmen mitbetreut werden, und wo dann teilweise, zum Beispiel, auch Intranet-Seiten angeboten werden, ohne dass es jeweils zu einer separaten Installation kommen muss. Sie sehen also, dass diese unterschiedlichen Kernfeatures es verdienen, dass man ihnen mal genau auf die Finger schaut, damit sie dann entscheiden können, welches von den angebotenen Systemen tatsächlich dem entspricht, was Sie brauchen.

Content Management Systeme Grundkurs

Erfahren Sie, was Content Management Systeme (CMS) sind, welche Vertreter es auf dem Markt gibt und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

3 Std. 6 min (37 Videos)
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